Schwäbisches Landbrot

Schwäbisches Landbrot
Ulrike hat, inspiriert durch eine Fernsehsendung, ein Schwäbisches Landbrot gebacken. Ich assoziiere mit Landbrot eigentlich immer Roggenmehl. Bisher sind mir aber fast nur Landbrote mit Weizendominanz untergekommen. Immerhin ist in diesem Rezept auch Dinkelmehl verarbeitet.
Das Ergebnis ist ein sehr aromatisches, kleinporiges Weißbrot, das Suchtpotential hat. Es ist einfach herzustellen, lässt sich wunderbar einschneiden und ist damit auch für Brotbackneulinge gut geeignet.
Vorteig (Poolish)
- 100 g Dinkelmehl 1050
- 100 g Wasser
- 0,8 g Frischhefe
Hauptteig
- Vorteig
- 235 g Weizenmehl 1050
- 100 g Wasser
- 6 g Frischhefe
- 7 g Honig
- 7 g Salz
Die Vorteigzutaten mischen, 3 Stunden bei Zimmertemperatur anspringen lassen und dann 14-18 Stunden im Kühlschrank lagern. Für den Hauptteig alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster und 10-12 Minuten auf 2. Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Dann zu einer Kugel wirken und im Gärkorb 60-90 Minuten zur Gare stellen. Den Teigling stürzen, mit der Hand das anhaftende Mehl verstreichen, ein Kreuz einschneiden und bei 250°C mit Dampf in den Ofen einschießen. Nach 10 Minuten Dampf ablassen und weitere 30 Minuten bei 200°C goldbraun backen.
Material- und Energiekosten: 1,65 €
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4 Stunden

Kleinporige Krume, die mildes Aroma mit leicht herzhaftem Einschlag verströmt.
(eingereicht bei YeastSpotting)
Schlagwörter: Dinkelmehl, Honig, Landbrot, Schwabenland, schwäbisch, Weißbrot



Beate
1. Dezember 2010 um 15:00
Schon wieder ein gutes Brot, da jagt ja Eines das Andere.
Dann ist die Woche schon mit viel Arbeit in der Backstube bestückt….
Lutz
1. Dezember 2010 um 17:08
Na dann viel Erfolg beim Nachbacken!
lisa
1. Dezember 2010 um 21:36
Ich habe es auch bereits auf meine Backliste gesetzt.Durch das Einschneiden, ist das Brot ein optischer Hingucker nich dazu.lg
Klaus
5. Dezember 2010 um 14:50
ALs Neuling orientiert man sich an einfachen Rezepten. Dieses hier steht ziemlich oben auf meiner Liste.
Danke Lutz!
Gerd Flad
7. Dezember 2010 um 17:49
Ganz oben auf der Schwäbischen Alb gab es früher nur Dinkel, daher wurde das Landbrot auch nur mit Dinkelmehl gebacken.
Gruss
Lutz
7. Dezember 2010 um 18:34
Danke für den guten Tipp. Dann werde ich das Brot demnächst mal als reine Dinkelversion ausprobieren.
Anja
19. August 2011 um 09:18
Ich habe das Brot als Anfängerin nachgebacken. Es ist schön geworden und schmeckt wunderbar. Allerdings ist der Teigling beim Stürzen und einschneiden wieder flacher geworden und ist dann auch im Ofen nicht wirklich wieder höher gegangen. Was hab ich da falsch gemacht? Viele Grüße, Anja
Lutz
22. August 2011 um 18:11
Dein Teig hatte wahrscheinlich Übergare. Lass ihn das nächste Mal 20-30 Minuten kürzer gehen. Die Angaben für die Gehzeit sind immer nur Richtwerte und können je nach Jahreszeit/Raumtemperatur sehr schwanken.