Sauerteigbrot mit gerösteten Haferflocken

Sauerteigbrot mit gerösteten Haferflocken
Nachdem ich bei Stefanie ein Déjà vu hatte und mir eingefallen ist, dass ich das Sauerteigbrot mit gerösteten Haferflocken schon vor einiger Zeit bei Petra und Ulrike entdeckt hatte, musste ich es endlich nachbacken. Das ursprüngliche Rezept stammt von Pain de Martin. Die Besonderheit sind nicht nur die durch das Rösten nussig-aromatischen Haferflocken, sondern auch die knetfreie Verarbeitung. Das Klebergerüst entwickelt sich ausschließlich durch einen Wechsel aus Falt- und Ruhephasen.
Das Brot ist sehr knusprig mit einer mittel- bis großporigen Krume. Mild mit nussiger Note.
Weizensauerteig
- 70 g Weizenmehl 550
- 60 g Wasser
- 20 g Anstellgut
Quellstück
- 30 g Haferflocken
- 85 g Wasser
Hauptteig
- Sauerteig
- Quellstück
- 170 g Weizenmehl 550
- 70 g Wasser
- 1,5 g Frischhefe
- 6 g Salz
Die Sauerteigzutaten mischen und 10-12 Stunden bei 23-25°C reifen lassen.
Die Haferflocken in einer Pfanne rösten und mindestens 3 Stunden im Wasser quellen lassen.
Alle Zutaten verrühren und 1,5 Stunden warm gehen lassen. Dabei nach je 30 Minuten mit der Teigkarte vom Schüsselrand zur Mitte hin den Teig einfalten. Nach dem letzten Faltvorgang (nach 1,5 Stunden) den Teig weitere 60 Minuten reifen lassen.
Einen Laib formen, im Gärkorb 1 Stunde zur Gare stellen, einschneiden und mit Dampf bei 250°C 30 Minuten backen.
Material- und Energiekosten: 1,20 €
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4 Stunden

Mittel- bis großporige Krume mit nussigem Aroma - Sauerteigbrot mit gerösteten Haferflocken
(eingereicht bei YeastSpotting)
Schlagwörter: Haferflocken



lisa
2. Februar 2011 um 17:25
Ich liebe Brote it Sauerteig. Ich habe mich an einem Brot mit Natursauerteig probiert und bin hin und weg. (bald nachzulesen).
Trifolata
11. Februar 2011 um 00:07
Ist ein tolles Brot, ich habe die Mengen nach Chili und Ciabatta gemacht und im Hauptteig 120g W550, 150g W1050 und 30g Manitoba verwendet. Statt der Haferflocken habe ich meine Müsliflocken genommen: Kernige 5Kornflocken.
Vielen Dank für den Rezepthinweis in Ketex forum
Dani
19. März 2012 um 22:13
schon vor einer Woche nachgebacken – tolles Brot, mit dem Haferflocken-Quellstück total saftig! lg Dani
Kikki77
4. April 2012 um 14:51
Hallo! Ich habe heute versucht dein Haferflockenbrot nachzubacken.  Die Betonung liegt auf versucht. Der Teig war bei mir total klebrig und nachdem das Brot im Gärkorb gut aufgegangen ist, ist es jetzt im Backofen zu einem Fladen zerlaufen. Mal gucken, wie es schmeckt!
Was könnte ich falsch gemacht haben? Ich habe T65er Mehl benutzt. Ansonsten hab ich mich ans Rezept gehalten.Â
Ganz liebe Grüße, Kirstin
Lutz
4. April 2012 um 15:37
Hallo Kristin, der Teig ist von “Natur” aus relativ weich. Dass er im Ofen zerlaufen ist kann folgende Ursachen haben:
- Teig hatte Übergare (Gehzeit verkürzen)
- Ofen war zu kalt bzw. zu kurz vorgeheizt (hast du einen Backstein oder ein heißes Blech als Backunterlage verwendet?)
- du hast Haferflocken verwendet, die weniger Wasser binden (ich habe kernige Haferflocken genommen)
Kikki77
4. April 2012 um 19:20
Ich vermute mal es lag an der Übergare.
Ich werde nächste Woche einen neuen Versuch starten und werd dann noch mal berichten.Â
Danke!!!!
Nadja
22. April 2012 um 08:40
Auch gestern gebacken. Leider auch hier ein etwas zu fester Teig, war mit dem Anschüttwasser zu sparsam, da die angerösteten Flocken ihr Einweichwasser nicht ganz aufgesogen hatten, war ich dann zu übervorsichtig. Nichts desto trotz wieder ein seeehhhrr leckeres Brot
Danke dafür. Nadja
Tobi
4. August 2012 um 10:56
Ein echt tolles Rezept!
Hab das Brot gestern das 2. Mal gebacken (doppeltes Rezept, in einer Kastenform)
Dieses mal habe ich 100g Mehl duch Dinkelmehl ersetzt.
Das Wasser durch Bier (auch im Sauerteig).
Als Flocken habe ich eine Flockenmischung verwendet.
Gebacken habe ich bei 250°C (10-15min) mit Dampf, danach habe ich auf 220°C reduziert und weitere ca 35Min ohne Dampf gebacken.