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BLOGBEITRAG

7. Oktober 2011 · 8 Kommentare

Pane di Pasta Dura

Pane di Pasta Dura

Pane di Pasta Dura

In Gerds Forum wurde vor einiger Zeit ein italienisches Brot vorgestellt, das einen hohen Anteil Olivenöl und eine außergewöhnliche Form besitzt. Das Rezept dazu fand sich auf einer italienischen Website samt Video zur Herstellung (siehe unten). Mich erinnern die Brote von der Form her sehr an meine Mailänderbrötchen.

Ich habe einen Vorteig ins Rezept geschmuggelt, die Garzeiten verändert und die Hefemenge drastisch reduziert. Und es hat geklappt. Der Teig ist sehr geschmeidig und klebt nicht. Er lässt sich wunderbar ausrollen und formen. Die Krume ist sehr feinporig, dafür aber locker-weich und sehr schmackhaft, vor allem mit Marmelade oder mildem Käse.

Vorteig (Biga)

  • 200 g Weizenmehl 550 (oder Manitobamehl)
  • 120 g Wasser
  • 0,3 g Frischhefe

Hauptteig

  • Vorteig
  • 350 g Weizenmehl 550 (oder Manitobamehl)
  • 180 g Wasser
  • 30 g Olivenöl
  • 10 g Frischhefe
  • 12 g Salz

Die Vorteigzutaten mischen und 15-18 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Salz in Wasser lösen, Öl und Mehl zugeben und alles 5 Minuten auf niedrigster Stufe verkneten. Dann Vorteig und Hefe 5 Minuten auf niedrigster und 5-8 Minuten auf zweiter Stufe unterkneten.

60 Minuten Gare.

Den Teig nochmals kräftig durchkneten und 4 Teiglinge abstechen.

Jeden Teigling flach und lang vom Körper weg mit dem Rollholz ausrollen. Von hinten zum Körper hin einrollen und anschließend zu einem länglichen Strang hin und her rollen. Den Strang um 90° drehen (Längsachse senkrecht zum Körper) und erneut mit dem Rollholz flach und lang ausrollen. Nun erneut zum Körper hin einrollen. Vor jeder Umdrehung den Teig etwas dehnen, damit er straff aufgerollt wird.

Die Teigrollen 45 Minuten gehen lassen.

Vor dem Backen der Länge nach etwa bis zur halben Teiglingsdicke tief einschneiden.

Bei 250°C fallend auf 200°C 30 Minuten mit Dampf backen.

Material- und Energiekosten: 1,80 €

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4 Stunden

Fast wie ein Mailänderbrötchen, nur größer: Pane di Pasta Dura

Fast wie ein Mailänderbrötchen, nur größer: Pane di Pasta Dura

Feinporig und locker: das Pane di Pasta Dura passt besonders gut zu süßen Aufstrichen

Feinporig und locker: das Pane di Pasta Dura passt besonders gut zu süßen Aufstrichen

(eingereicht bei YeastSpotting)

8 Kommentare

  1. Wo bekommst du Manitobamehl her? Ich bekomme nur welches aus den USA und das finde ich das Absurdeste was es gibt.

  2. Wenn ich das Brot anschau, dann bekomm ich richtig Hunger, sieht so lecker aus.

  3. WOW, so ein Appetit… ich könnte gleich ins Bildschirm springen!!!!

  4. Wie wiegt man denn 0,3 g Frischhefe ab? Ist das wirklich richtig im Rezept?

  5. Wie in Italien, das Rezept funktioniert perfekt. Ich hab noch einen Tl. Nero die Sepia (Tintenfischtinte) dazugegeben, dann sind sie rabenschwarz und sehr effekteheischend.

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