Bauernbrot nach Hannes Weber

Bauernbrot nach Hannes Weber
Ulrike hat mich mit Ihrer Rezeptadaption nach Hannes Weber zum Nachbacken animiert. Das Bauernbrot schmeckt mild und ist ein tolles alltagstaugliches Mischbrot mit Sauerteig. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu schreiben. Einfach nachbacken!
Roggensauerteig
- 50 g Roggenmehl 1150
- 50 g Wasser
- 5 g Anstellgut
Vorteig
- 100 g Weizenmehl 1050
- 60 g Wasser
- 2 g Frischhefe
- 2 g Salz
Hauptteig
- Sauerteig
- Vorteig
- 250 g Weizenmehl 1050
- 105 g Roggenmehl 1150
- 200 g Wasser
- 5 g Frischhefe
- 9 g Salz
Die Sauerteigzutaten mischen und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Die Vorteigzutaten verkneten, 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen und anschließend 10 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.
Alle Zutaten 10 Minuten auf niedrigster und 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten.
60 Minuten warm gehen lassen.
Den Teig kräftig lang wirken und mit Schluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb setzen.
60 Minuten zur Gare stellen.
Mit Schluss nach oben bei 250°C fallend auf 180°C mit Dampf 45 Minuten backen.
Material- und Energiekosten: 1,60 €
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

Das Bauernbrot nach Hannes Weber isst sich weg wie warme Semmeln...
(eingereicht bei YeastSpotting)
Schlagwörter: Hannes Weber, Mischbrot
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15 Kommentare
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Lemon
15. Januar 2012 um 16:40
Dass sich dieses Bauernbrot weg ist wie warme Semmeln glaub’ ich sofort. Ich find’ auch, so ein frisches Bauernbrot mit etwas Butter ist einfach wunderbar köstlich.
Börny
16. Januar 2012 um 17:41
Tolle Rezepte. Ich backe deine Brote auch gerne weil sie gut gelingen!
Calimera
20. Januar 2012 um 00:13
Habe heute das Bauernbrot gebacken. Es schmeckt Köstlich…
Da kann ich auch nur sagen: Nachbacken, es lohnt sich…
Monika E.
1. Mai 2012 um 11:54
Hab’s nachgebacken, es ist genauso geworden wie ich es mir vorgestellt hatte. Das könnte definitiv mein künftiges Hausbrot werden.
Michael
26. September 2012 um 20:28
Hallo,
das verspricht ein leckeres Brot zu werden.
Als Backanfänger frage ich mich, ob der Roggensauerteig eher flüssig sein sollte oder ob mein feuchter, klebriger Klumpen so richtig ist. Es fällt mir schwer, die Konsistenz genau zu beschreiben, mein ASG aus dem Kühlschrank ist eher dickflüssig. Wie würdest du den “Idealzustand” bezeichnen?
Gruß und Danke,
Michael
Lutz
27. September 2012 um 16:16
Hallo Michael,
.
der Roggensauerteig mit gleichen Teilen Mehl und Wasser ist nicht flüssig. Ich würde ihn eher als zäh-klebrig beschreiben. Deine Worte klingen so, als wenn du ihn richtig angesetzt hättest. Also alles in Ordnung
Michael
30. September 2012 um 10:38
Danke für deine Antwort
Was das Brot betrifft, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Kannst du mir vielleicht noch verraten, wie man so ein Brot anschließend am besten lagert? Einfach in einer Plastik-Tüte im Schrank oder gibt es da bessere Wege? Und… wie lange wird sich so ein Brot gut halten bis es trotz guter Lagerung dann doch trocken wird?Â
Gruß,
Michael
Lutz
1. Oktober 2012 um 09:09
Hallo Michael,
am besten lagerst du Brot in einem Tontopf oder hölzernen Brotkasten. Tüten sind das schlimmste, was du einem Brot antun kannst.
Je roggenhaltiger ein Brot, umso länger ist es haltbar. Weizenbrote sind 1-2 Tage gut genießbar, Mischbrote 3-5 Tage und Roggenbrote bzw. Roggenvollkornbrote schaffen es auch mal auf 1-2 Wochen.
Heide
30. September 2012 um 15:03
Hallo,
ich habe schon 2x Versucht das B rot nachzubacken,jedesmal ist es mir
misslungen.Sollte der Vorteig nicht 1-2 Std. Raumtemperratur nehmen lasen.
Brot ist kleberig und zimmlich feucht.Sauerteig habe in der Gärbox bei 26c
16 Std.Reifen lassen sonst alles gemacht wie im Rezept beschrieben war.
LG. Heide
Lutz
1. Oktober 2012 um 09:14
Hallo Heide,
die klebrige Krume kann viele Ursachen haben, z.B.
- ein zu enzymstarkes Mehl
- säureschwacher Sauerteig (war er wirklich reif? Lass’ ihn mal bei Raumtemperatur, ca. 20-22°C, 18-20 Stunden reifen)
- zu kalt oder zu kurz gebacken (hast du deine Ofentemperatur überprüft?).
Heide
1. Oktober 2012 um 17:30
Nachtrag:
Backofen ist von Miele Backen tu ich auf einen Speckstein.
Temperratur war bei der Messung genau 250C. Nach der Backzeit Kerntemperratur vom Brot gemessen von 105C Allso gut durchgabacken.
Lg. Heide
Heide
1. Oktober 2012 um 17:16
Hallo Lutz, erstmal danke für die Schnelle Antwort.
Sauerteig war reif, mache vorher immer eine Auffrischung.
Das Mehl ist auch Inordnung,habe ein Tag zufor Marlas neue
Kaisesemmeln mit Weizensauerteig gemacht sind supper geworden.
Ich habe den Vorteig im Verdacht,muss der nicht vor dem Backen
aus dem Külschrank und Raumteperratur haben.
Das ist mir inden 5Jahren wo ich schon Backe noch nicht Passiert.
Ich starte noch einen Versuch,dann gebe ich auf.
Lutz
3. Oktober 2012 um 07:53
Ich verarbeitete die kalten Vorteige immer direkt aus dem Kühlschrank und hatte nie Probleme. Jetzt gehen mir die Ratschläge aus, Heide.
Dennis
3. November 2012 um 15:35
Bin mal wieder dran nen Brot von dir nachzubacken, wie immer super!
Eine allgemeine Frage hätte ich aber zu dem Temperaturgradient, wie schnell lässt du die Temp fallen? Alle x Minuten paar grad runter, oder eher Brote rein, 2-3 min bei max Temp anbacken und sofort auf 180°C runterstellen?
Lutz
3. November 2012 um 16:59
Ich drehe den Temperaturregler immer auf die tiefere Temperatur, wenn ich den Dampf ablasse, also nach ca. 8-10 Minuten. Dann fällt die Temperatur stetig.