Das Plötzblog-Geburtstagsbrot: Nußdorfer Landbrot (mild)

Nußdorfer Landbrot (mild)
Der Plötzblog ist heute auf den Tag genau 3 Jahre alt geworden. Damals noch unter anderem Namen und mit einem breiter gefächerten Themenspektrum (dass ich woanders ausgelagert und bisher sträflich vernachlässigt habe), habe ich noch mit höflicher Anrede den ersten Blogbeitrag zum Thema "Meet your Meat" veröffentlicht. Wenige Tage später kam eine künstlerische Verarbeitung von Zupfkuchen hinzu und letztlich das erste Brot am 13. März 2009.
Seit dem hat sich viel getan im Blog und auch in Sachen Erfahrung und Backerfolg. Hoffen wir, dass es in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren so weiter geht. Besonders möchte ich all meinen Lesern und Nachbäckern danken, die sich in einer für mich atemberaubenden Zahl von mehr als 11.000 13.000 eindeutigen Besuchern und über 150.000 180.000 Seitenaufrufen pro Monat durch meine inzwischen auf fast über 400 Stück angestiegene Rezeptesammlung wühlen.
Nun aber zum Geburtstagsbrot, das wohl das beste Brot ist, das ich je gebacken habe.
Nachdem das Nußdorfer Landbrot mit zwei Sauerteigen geschmacklich schon ausgezeichnet, aber für den einen oder anderen Gaumen noch zu säurebetont war, habe ich mich an eine Rezeptadaption gemacht, die die Milde bevorzugt. Ich habe dabei auf den Roggensauerteig verzichtet und stattdessen einen Vorteig eingesetzt. Ich müsste lügen, aber dem auf dem Landauer Markt gekauften Original (mit anderer Bezeichnung) steht es in Nichts nach.
Dieses milde Weizenmischbrot wird sicher zu einem meiner Standardrezepte avancieren. So oft habe ich kein anderes Brot gebacken. Es macht süchtig.
Weizensauerteig
- 150 g Weizenmehl 1050
- 110 g Wasser
- 15 g Anstellgut
Vorteig
- 100 g Weizenmehl 1050
- 100 g Wasser
- 0,1 g Frischhefe
Hauptteig
- Sauerteig
- Vorteig
- 100 g Weizenmehl 1050
- 200 g Roggenmehl 1150
- 150 g Wasser
- 12 g Salz
Die Vorteig- und Sauerteigzutaten jeweils vermischen und 16-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Sämtliche Zutaten 8 Minuten auf niedrigster und 2 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten Teig verkneten, der sich zum Teil vom Schüsselboden löst.
2 Stunden abgedeckt zur Gare stellen. Nach 1 Stunde einmal falten.
Einen länglichen Laib formen und mit Schluss nach oben im bemehlten Gärkorb 2 Stunden bei 22-24°C zur Gare stellen.
Den Laib mit Schluss nach unten auf Backpapier oder einen Brotschieber stürzen, stippen und bei 250°C fallend auf 200°C 50 Minuten mit Dampf dunkelbraun backen.
Material- und Energiekosten: 1,65 €
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 6 Stunden

Kleiner Wirkfehler (große Pore), ansonsten sehr gelungenes, kleinporiges Mischbrot mit fabelhaftem Aroma: Nußdorfer Landbrot (mild)
(eingereicht bei YeastSpotting)
Aktualisiert am 1. März 2012 |
Schlagwörter: Geburtstag, Landau, Nußdorf, Pfalz, Plötzblog
54 Kommentare
Ein Pingback
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[...] Geißler stellte zum 3. Geburtstag seines Plötzblog das “Nußdorfer Landbrot (mild)” als das wohl beste Brot vor, das er je gebacken habe. Gewidmet ist es einem kleinen Weinörtchen an [...]



Eva
27. Februar 2012 um 09:25
Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Weiterhin viel Freude am Bloggen, Brot backen und allem, was dir Freude macht.
Dein Geburtstagsbrot sieht super aus!
Jens
27. Februar 2012 um 09:39
Herzlichen Glückwunsch!!!
Daniel
27. Februar 2012 um 11:03
Herzlichen Glückwunsch!
Ich finde die Rezepte sind eine tolle Anregung und auch immer super beschrieben sowie mit schönen Bildern versehen.
Mach weiter so!
Magdi
27. Februar 2012 um 11:22
Ich wünsche dir auch nur das Beste und weiterhin soviel Energie und Freude beim Brotbacken:)
Petra aka Cascabel
27. Februar 2012 um 11:55
Auch von mir Gratulation zu 3 Jahren Plötzblog. Ich kenne wohl niemanden, der mit mehr Leidenschaft, Begeisterung und Durchhaltevermögen versucht, aus den Rezepten noch das letzte Quentchen Aroma herauszukitzeln. Mach weiter so, viel Erfolg auch bei deinen anderen Projekten!
Dein Geburtstagsbrot ist natürlich ein Muss
kritzelköpfchen
27. Februar 2012 um 12:57
Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zum 3. Bloggeburtstag!! Hier kühlt eben ein Badisches Landbrot ab, aber das Nußdorfer backe ich gerne übermorgen;) Plötzlich ist mein Mann zum Brotesser mutiert (er aß vorher nur so schlabberiges Riesentoastbrot, uäh!) und ich werde vorwurfsvoll darauf hingewiesen, dass ich bitte neues backen soll. Seit Entdeckung Deines Blogs habe ich nur noch Zutaten gekauft, kein Brot mehr!
Viele Grüße,
Michelle
Gisa
27. Februar 2012 um 13:48
Lieber Plötzblog, alles Gute zum Geburtstag!
Vielen lieben Dank für die viele Arbeit, die ausführlichen Anleitungen, die tollen Rezepte und das Steigern meiner ganz persönlichen Lebensqualität (z.B. der Duft von frisch gebackenem Brot in der Küche oder das gute Gefühl beim Kneten und Bearbeiten des Teiges oder die stolzgeschwellte Brust beim Verschenken eines wohl geratenen Brotlaibes....)
Lieben Dank und weiter so (bitte!)
Nadja
27. Februar 2012 um 14:19
Will auch gratulieren
Alles Gute zum Blog-Geburtstag. Auf dass es noch viele Geburtstage & Rezepte geben wird
, die es zu feiern gilt! Seit 2009 gibt es diesen Blog schon und ich hab ihn erst 2011 entdeckt, Schande über mich.  Aber glücklicherweise entging mir dank Deinem Rezeptindex keins Deiner Rezepte, denn das wäre sehr schade gewesen. Freue mich täglich aufs Neue, in Deinem Blog stöbern und Deine Rezepte nachbacken zu können
Der Backvirus hat mich nunmehr auch befallen und es werden ebenso wie bei Michelle nur noch Zutaten, kein Brot mehr gekauft. LG Nadja
Sperling
27. Februar 2012 um 14:58
Hallo Lutz,
herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag.
Das ist wirklich ein ganz ganz toller Blog. Das Geburtstagsbrot wird auf jeden Fall gebacken. Deine Rezepte sind immer absolut geling sicher.
Weiter so!
Viele Grüße
Sperling
Henri
27. Februar 2012 um 15:34
Happy birthday tolles Blog! Bei den Gratulanten muss ich mich natürlich einreihen, lese ich doch von Anfang an mit.
Jetzt wird 2× die Woche voll Vorfreude auf das neue Brot/Backergebnis gewartet und mit meiner Nachbackliste komme ich kaum nach, so schnell wie die sich durch dich wieder füllt. Die Bilder tragen dazu bei, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll - schwere Entscheidung jedes Mal. Mach bitte weiter so und vielen Dank für die vielen guten Vorschläge. Viele Grüße
Lutz
27. Februar 2012 um 16:08
Vielen lieben Dank für die vielen Glückwünsche. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin mit ideenreichen, gelingsicheren und spannenden Rezepten dienen und den Backvirus weiter ausbreiten kann
. Bald wird es eine kleine Neuerung im Plötzblog geben. Mehr dazu vielleicht schon morgen. Je nach dem, wie es meine Zeit erlaubt.
Ich bin besonders gespannt auf eure Rückmeldung zum Geburtstagsbrot. Noch ein Tipp: wer die Vollgare noch nicht genau erkennen kann, sollte das Brot besser einschneiden, sonst kommt es zu explosiven Erscheinungen
.
Heidi
27. Februar 2012 um 16:45
Hallo lieber Lutz,
da bin ich ja genau im richtigen Moment auf Deinen superinteressanten Blog
gestoßen, um Dir zum Geburtstag gratulieren zu können.
Alles Gute für Dich und Deinen Blog, immer genügend Ideen im Kopf , sowie Sauerteig im Kühlschrank, für Deine Kreativität und unser Backfieber.
Liebe Grüße von Deinem neuesten Fan
fil
27. Februar 2012 um 23:09
Hallo Lutz,
herzlichen Glueckwunsch zum Blog-Geburtstag. Welch guter Anlass fuer einen erstem Kommentar, nachdem ich schon seit Monaten hier regelmaessig stoebere. Seit ich mit dem Brotbacken angefangen habe lese ich diverse Blogs, aber deiner ist mit Abstand mein Favorit. Gute Rezepte und schoene Bilder machen auch andere, aber keiner ist mit einem so sympatischen Ton geschrieben wie deiner. Mach weiter so.
Viele Gruesse aus England,
Fil
Birgit Müller
28. Februar 2012 um 13:13
Hallo Lutz,
Gratulation zum dreijährigen!
Ich werde auch weiterhin gerne deinen Blog besuchen und bedanke mich herzlich für deine Mühe.
LG Birgit
Birgit
28. Februar 2012 um 14:05
Hallo Lutz, herzlichen Glückwunsch auch von mir . Danke für die tollen Rezepte und die wunderschönen Bilder
Jeder Besuch in deinem Blog macht sofort Lust aufs Brotbacken...so inspirierend
Karen
28. Februar 2012 um 14:35
Happy birthday Plötzblog,
ich persönlich kenne ihn leider erst seit kurzem, finde ihn aber super inspirierend. Auch wenn man schon länger sein Brot selbst bäckt, kann man noch viel Neues entdecken. Die Videoanleitungen finde ich z. B. sehr gut.
Wie schon vor mir jemand schrieb, ist es sehr schwer, sich für ein Rezept zu entscheiden, da sie alle so lecker klingen und aussehen. Und dann kommen noch ständig neue hinzu. Ich wünsch uns allen und Lutz, dass das noch lange so bleibt.
Brigitte
28. Februar 2012 um 14:53
Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag. Ich lese schon seit längerem deinen Blog und bin wie die vielen anderen Besucher auch begeistert von deinen tollen Rezepten und den wunderschönen Bildern.
Liebe Grüße Brigitte
Monika
3. März 2012 um 20:53
Happy birthday!
Habe heute das Geburtstagsbrot gebacken: Sauerteig und Vorteig sind prima gelungen. Dann kam mein wieder Frusterlebnis beim Kneten: meine KA ist für Hefeteig nicht geeignet, auch wenn andere Blog-Besucher mich vom Gegenteil überzeugen wollen. Der Hefeteig kriecht beim Kneten immer am Knethaken nach oben, nach kurzer Zeit hängt 2/3 des Teiges oben an der Platte und wird nicht geknetet, sondern herumgeschleudert. Unten bleibt immer Mehl, das nicht in den Teig eingearbeitet wird, ich habe schon alles Tricks versucht: zuerst Mehl einfüllen, zuerst Wasser, zuerst Sauerteig, dann die übrigen Zutaten, selbst wenn ich das Wasser zuerst einfülle, muss ich den Knetvorgang unterbrechen, um das restliche Mehl aus der Vertiefung ruafzuholen und einarbeiten zu lassen. Und vom Rand muss ich auch mehrmals abschaben, sonst wird das auch nicht mitgeknetet. Das würde ich ja alles machen, wenn nur das Ergebnis ok wäre: auch heute ist es mir nicht gelungen (trotzdem ich den Knetvorgang mehrmals unterbrochen habe, um den Teig von Wänden und Knethaken runterzuschaben), ein ausreichendes Teiggerüst aufzubauen. Ich habe dann abgebrochen, als die Konsistenz anfing wieder schlechter zu werden, gelöst hat sich der Teig von der Schüssel nie. Das Ergebnis: schlechte Teiggare, der Teig war beim Falten und Formen total klebrig, so daß ich mit viel Mehl arbeiten musste, beim Schleifen habe ich dann einen Teigschluss aus Falten mit viel Mehl bekommen, der total trocken ist. Das Brot ist im Ofen dann doch noch ganz gut aufgegangen, aber an beiden Seiten unten tief eingerissen.
Endergebnis: tolle Kruste, toller Geruch und Geschmack, schlechte Krume (fest und mit zahlreichen größeren Löchern). Dabei hatte ich mir sehr viel Mühe gegeben - Schade! Und die parellel entstandenen Paderborner Landbrote nach Ketex sind einfach unglaublich gut geworden, tolle Form, tolle Krume, tolle Kruste, toller Geschmack - Sauerteig schafft die KA viel besser. Ich werde die KA verkaufen und mir die Kenwood kaufen, sonst verlier ich über den miserablen Hefe-Broten die Lust am Backen. Lutz, hast Du zu Deiner Kenwood auch den "Super"-Knethaken zusätzlich gekauft?
Weiterhin viel Spaß beim Brotbacken und herzlichen Dank, dass Du uns an Deinen Erfolgen teilhaben läßt
Monika
Lutz
3. März 2012 um 21:39
Was hast du denn derzeit für eine Knetmaschine? Was ist eine "KA"?
Monika
3. März 2012 um 21:46
Kitchen Aid Artisan!
Gruss
Monika
Lutz
4. März 2012 um 11:20
Hm, ich bin auch kein Freund der Kitchen Aid. Macht auf mich immer einen sehr wackeligen und instabilen Eindruck... Aber da gibt es verschiedene Weltanschauungen
.
Lutz
5. März 2012 um 15:03
Das habe noch vergessen: ja, ich habe mir den besseren Knethaken geleistet. Ist eine spürbare Verbesserung.
monika
5. März 2012 um 18:50
Hallo Lutz,
danke für diese Info.
Ich plane, mir in den nächsten Wochen eine Kenwood Titanium Major 020 zu kaufen und werde sofort diesen Knethaken mitbestellen.
Bin so gespannt auf die Knetergebnisse...
Lg
Monika
Nadja
3. März 2012 um 21:50
KA ist eine Kitchen Aid Lutz:-) Die hab ich auch und kann eigentlich nicht klagen. LG Nadja
Nadja
3. März 2012 um 21:51
Upps da war ich zu langsam
lisa
4. März 2012 um 17:17
Hallo Lutz! Brauche Hilfe an der Bäckerfront. Habe heute das Nußdorfer gebacken und bin gar nicht zufrieden. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und als ich den Hauptteig heute zusammen mischen wollte und ich das restliche Wasser hinzufügen sollte, kam mir das komisch vor, denn sonst wäre der Teig sehr feucht und klebrig geworden. Ich habe also in den Hauptteig nur die Vorteige gepackt und das restliche Mehl mit dem Salz. Das Brot habe ich insgesamt 4 h rasten lassen und ist kaum aufgegangen. Die Kruste ist schön rösch, aber der Rest..nun ja...verbesserungswürdig.Muss ich wrklich noch 150 g Wasser in den Hauptteig geben? Möchte es unbedingt nächste Woche nochmal versuchen, vielleicht kannst du einer verzweifelten Bäckersfrau helfen.glg
Lutz
4. März 2012 um 18:24
Hallo Lisa, der Teig ist wirklich relativ weich. Man muss auch aufpassen, den Teig nicht zu lange zu kneten. Lieber etwas weniger. Sobald er sich nahezu vollständig vom Boden löst, aufhören mit dem Kneten! Die Teigausbeute ist 165. Das ist mit etwas Mehl noch handhabbar. Da der Trieb fast ausschließlich aus dem Sauerteig kommt, hängt die Garzeit sehr von dessen Aktivität ab. Es kann also sein, dass dein Sauerteig sehr viel länger braucht (im Zweifel kannst du auch die Temperatur erhöhen. Bis 26-28°C sollten max. erreicht werden.)
.
Gib nicht auf
lisa
5. März 2012 um 20:48
Anstellgut ist bereits wieder aktiviert,werde berichten. Danke für die prompte Hilfe...glg
lisa
9. März 2012 um 20:33
Also der zweite Versuch war schon viel besser.Aber meine Krume sieht anders aus. Der Teig war auch zu klebrig, dass ich es in der Kastenform backen musste. Ich glaube das hängt davon ab, dass ich den Teig mit der Hand "knete" und keine Maschine verwende. so entsteht vielleicht zuwenig Kleister? Schmecken tuts sehr gut,auch wenn´s nicht so schön wie deines ist
Lutz
9. März 2012 um 20:40
Oh, von Hand wird es wirklich recht klebrig und schwierig. Dann solltest du vielleicht den Wasseranteil etwas verringern.
eibauer
4. März 2012 um 18:23
Hallo Lisa, bin zwar nicht Lutz, aber an das Rezept sollte man sich schon halten. Also Wasser rein. HBG eibauer
Lutz
4. März 2012 um 18:24
Genau, das wäre die Kurzfassung. Wasser marsch
.
Rudolf
5. März 2012 um 13:00
Hallo Lutz,
ich habe gerade gelesen "Lutz, hast Du zu Deiner Kenwood auch den "Super"-Knethaken zusätzlich gekauft?" Ich möchte gerne mehr erfahren über eine vernünftige Küchenmaschine. hast Du eien Kenwoodß
Was ist das. Superknethaken?
Gruss Rudolf
Lutz
5. März 2012 um 15:07
Hallo Rudolf, der Knethaken ist besser geformt und erfasst den Teig besser. Außerdem kriecht der Teig nicht so nach oben, wie beim Standard-Haken von der Kenwood-Maschine. Gekauft habe ich ihn hier.
Rudolf
5. März 2012 um 17:28
Hallo Lutz, danke für die schnelle Antwort.
Zum Knethaken habe ich noch eine Frage: Wie siehts bei einem Schwarzbrot aus, wie z.B.Bäcker Süpkes, Rezept, "das Rheinsche Schwarzbrot" , also ein sehr schwerer Teig, der bei mir am Rand kleben blieb und nur mit dem Spachtel zuzrückgedrückt werden musste, ich war die ganze Zeit mit dem Spachtel zugange. Gruss Rudolf
Lutz
5. März 2012 um 18:11
Für solche Teige sollte man besser das "Paddle" verwenden. Da wird auch der Rand mit erfasst.
Rudolf
6. März 2012 um 07:46
Hallo Lutz, danke für den Tipp.Ich habe imInternet den Paddle gesuch, aber leider nicht gefunden.
Könntest Du mir einen Tipp geben, wo ich ihn finden könnte. Besten Dank Rudolf
Lutz
6. März 2012 um 20:08
Schau mal hier.
Rudolf
6. März 2012 um 21:26
Hallo Lutz,
danke, ich wusste nicht, das das ein Paddle ist.
Danke Rudolf
Rudolf
7. April 2012 um 21:36
Hallo Lutz,
als ich damals nachgefragt habe nach dem Knethaken und Paddel für schwere Teige, habe ich mich gewundert über Deinen Vorschlag den Paddel zu nehmen.
Nun ist heute die neue Kenwood gekommem und sehe den Unterschied, zwischen einer billigen Küchenmaschine und der Kenwood. Der Knethaken sowie der Paddel ist um einiges stäker ausgeführt. Ich hatte mich damals nicht getraut, das Schwarzbrot mit dem Paddel zu kneten. Jetzt werde ich es machen. Schöne Feiertage. Gruss Rudolf
Kornblume
16. März 2012 um 19:27
Auch von mir noch ein herzlicher Geburtstagsgruß - auch wenn er etwas spät kommt! Dein Blog ist wunderbar und es vergeht keine Woche, wo ich nicht schaue, was du dieses Mal wieder köstliches gebacken hast! Danke!!!
Ich habe allerdings auch eine Frage zum Geburtstagsbrot: Wirkst du das Brot nach der ersten Gare noch einmal bevor du es in die Form verfrachtest oder formst du es nur vorsichtig um keine Luftbläschen zu zerstören?
Für dieses Mal ist es leider schon zu spät, weil das Brot schon gewirkt und verfrachtet wurde und ich jetzt hoffe, dass ich keine Nachschicht einlegen muss. Trotzdem würde ich gerne wissen, wie du es machst.
Es grüßt die Kornblume
Lutz
18. März 2012 um 21:03
Hallo Kornblume, ich stoße den Teig vor dem Formen nochmal aus, sonst bekommt es keine halbwegs gleichmäßige Porung. Die Hefeaktivität wird dadurch außerdem gesteigert (Gasaustausch).
Wie ist dein Brotversuch gelungen?
Kornblume
21. März 2012 um 13:53
Hallo Lutz, vielen Dank für die Antwort! Dann das nächste Mal nur zusammendrücken und nicht wirken, werd ich mir merken. Das Brot hatte einen wunderbaren Ofentrieb und den Beschenkten hat es wohl gut geschmeckt. Ich werde es demnächst nochmal backen und berichten.
Rudolf
7. April 2012 um 21:39
Hallo Lutz,
Du schreibst:" ich stoße den Teig vor dem Formen nochmal aus".
Kanns Du mir bitte sagen, was das heist?
Gruss Rudolf
Lutz
8. April 2012 um 05:11
Das heißt, dass ich den Teig mit der Hand nochmal kurz durchknete, um das durch die Hefen gebildete Gas auszudrücken.
Rudolf
8. April 2012 um 05:44
Danke Gruss Rudolf
Micha
25. März 2012 um 07:02
Zwar verpätet, da gerade erst zurückgekehrt, aber auch von mir noch herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude am öffentlichen Backen. Für mich als Heimbäcker ist dein Blog eine fabelhafte Muse! Auf weitere Jahre!
Jutta
27. März 2012 um 16:26
Lieber Lutz,
auch von mir noch viel nachträglicher als nachträglich die besten Glückwünsche zu deinem Bloggeburtstag. Ich schaue immer mal wieder rein bei dir und es kommt mir so vor, als wärst du immer schon mit deinem Blog da gewesen - diese drei Jahre kommen mir viel länger vor.
Weiterhin viel Freude wünsche ich dir und dabei spielt auch ein klein wenig Selbstsucht eine Rolle - schließlich profitiere ich ja auch davon
Hoch lebe der Backwahn!
Monika
5. April 2012 um 12:18
Hallo Lutz,
bin gerade bei einem zweiten Versuch, das Nussdorfer Landbrot zu backen, und dieser Versuch ist wahrscheinlich erfolgreicher als der erste (siehe oben).
Noch eine Frage zum Falten: faltest Du diesen Teig mit der Teigkarte in der Schüssel oder auf der Arbeitsplatte mit anschließendem Rundwirken?
Ich habe es auf der Arbeitsplatte versucht, es war nicht zu klebrig, aber mir ist aufgefallen, dass beim Auseinanderziehen der Teig leicht eingerissen ist. Rundwirken ließ es sich dann prima und jetzt geht es wieder langsam auf.
Bin sehr gespannt auf das Ergebnis!
LG Monika
Lutz
5. April 2012 um 15:28
Hallo Monika, ich habe den Teig in der Schüssel gefaltet (mit Teigschaber). Das ist ausreichend. Ich hoffe du meldest dich bei Erfolg oder Misserfolg
.
Monika
5. April 2012 um 20:48
Hallo Lutz,
der 2. Versuch ist fast gelungen!
Leider ist der Teig nur wahnsinnig langsam aufgegangen, nach gut zwei Stunden habe ich den Teigling dann in den Ofen geschoben, er hatte wahrscheinlich aber noch eine ziemliche Untergare.
Das Brot ist nicht auseinandergelaufen, sondern schön hochgegangen, aber leider mehrfach gerissen, an den Seiten und auch ein wenig an der Oberfläche. Die Krume ist feucht und elastisch, aber sehr kleinporig. Hier gibt es noch Verbesserungebedarf.
Aber die Kruste ist wunderbar kross, und der Geschmack... ist unglaublich gut! Wir haben die ersten Kostproben genossen, als das Brot noch lauwarm war, und wir sind begeistert.
Das Brot kommt auf unsere Favoritenliste, und die Fehler kriege ich sicher auch noch in den Griff.
LG aus Frankfurt und schöne Ostertage - da ich auch noch Paderborner nach Ketex gebacken habe, sind wir brottechnisch wunderbar versorgt.
Monika
Lutz
6. April 2012 um 19:01
Hallo Monika, der Geschmack ist wirklich unschlagbar! Und die Fehlerchen lassen sich mit Geduld beheben. Ich habe auch etwas gebraucht...
Hartmut
7. Mai 2012 um 16:53
Lieber Lutz,
nachdem ich schon das eine und andere Mal auf Deiner schönen Seite vorbeigeschaut habe und gestern endlich zwei Deiner Werke nachgebacken habe, will ich Dir zu diesem Brot meinen ganzen Dank aussprechen: es ist schon zum Anschauen schön und schmeckt bereits nach der ersten Scheibe wie von ganz vorn auf der Liste meiner Allerlieblingsbrote. Jetzt bin ich gespannt auf die Version mit zwei Sauerteigen.
Dein Blog ist eine Freude, zum Anschauen allein, und es muss zum Glück nicht entschieden werden, ob Du der größere Bäcker oder der größere Gestalter des Schönen bist. Ich verneige mich vor Deiner Arbeit, Danke!
Lutz
7. Mai 2012 um 18:28
Vielen lieben Dank, Hartmut! Ein schönes abschließendes Wort zum Ende dieses Montags.