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BLOGBEITRAG

15. Dezember 2012 · 15 Kommentare

Weihnachtsbäckerei: Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen) nach Martin Johansson

Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen) nach Martin Johansson

Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen) nach Martin Johansson

Weiter geht es mit Rezepten aus Johanssons Büchern. Heute ein wirklich leckeres und einfaches Rezept aus “Enklare Bröd”. Ich habe die Hefe- und Wassermenge reduziert. Außerdem ist der Weizenanteil zu Ungunsten des Roggenanteils gestiegen. Ich habe die Sonnenblumenkerne zudem nicht auf der Kruste verteilt, sondern mit in den Teig eingeknetet. Auch zum Formen habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht, das auf mich irgendwie weihnachtlich wirkt. Liegt vielleicht am schneeweiß bestäubten Brötchenrand…

Wie fast immer bei Martin Johansson muss der Teig nicht mit der Maschine bearbeitet werden. Das Klebergerüst entwickelt sich im Laufe der achtstündigen ersten Gare von allein.
Geschmacklich sind die Brötchen umwerfend. Ich hätte sie alle auf einmal essen können.

Da ja nun der 3. Advent vor der Tür steht, fällt die Brotbäckerei bei mir mit dem Plätzchenbacken zusammen. Den ersten Schwung Weihnachtsgebäcke habe ich noch vor dem ersten Advent gebacken und an die Verwandtschaft verschenkt. Im Netz lassen sich einige gute Rezepte für Weihnachtskekse finden. Dieses Jahr habe ich einen Mix aus Familienrezepten und neuen, aber abgewandelten Rezepten aus dem Netz gemacht. Mir fehlt aber die Zeit (und die Muse), die Rezepte zu bloggen. Dann lieber Brote, zum Beispiel am 22.12. mein diesjähriges Weihnachtsbrot. Seid gespannt…

Hauptteig

  • 275 g Roggenmehl 1150
  • 115 g Weizenmehl 550
  • 10 g Anstellgut vom Roggensauer
  • 270 g Wasser
  • 2 g Frischhefe
  • 20 g Honig
  • 8 g Salz
  • 100 g Sonnenblumenkerne (geröstet)

Alle Zutaten von Hand oder mit einem stabilen Löffel gut durchmischen.

8 Stunden Gare bei ca. 20°C.

Eine ca. 25 cm lange Stange formen.

Abgedeckt 30 Minuten bei 24°C zur Gare stellen.

Die Stange mit der Teigkarte in 8 Scheiben teilen und diese mit einer Schnittfläche nach oben auf Backpapier setzen.

Ohne weitere Gare bei 250°C fallend auf 230°C 20 Minuten mit Dampf backen.

Material- und Energiekosten: 1,95 €

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 9,5 Stunden

Feinporig, locker und urig im Geschmack: Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen) nach Martin Johansson

Feinporig, locker und urig im Geschmack: Solrosbullar (Sonnenblumenkernbrötchen) nach Martin Johansson

(eingereicht bei YeastSpotting)

15 Kommentare

  1. Hast du die Sonnenblumenkerne mit Öl geröstet?

  2. Ich glaube, ich geh gleich mal Teig ansetzen :-)

    • Warte Petra, ich komm’ mit ;-)

      Sehr schöne Brötchen Lutz. Mir gefällt die Idee mit den eingbackenen Sonnenblumenkernen gut – muss doch die Küche nach dem Frühstück nicht gefegt werden…

  3. Ich werde den Teig so zubereiten, dass die 8stündige Gare unmittelbar vor dem Schlafengehen anfängt… Dann habe ich morgen früh ganz schnell Brötchen! Freu mich schon auf das Frühstück. Morgen früh duftet ganz D nach Sonnenblumenbrötchen!

  4. Heute Morgen das Rezept gelesen und gleich den Teig angesetzt. Jetzt ruht er. Ich bin gespannt, wie die schmecken. Wobei ich mir da keine Sorgen mache. Bis jetzt hat noch alles sehr gut Geschmeckt, das ich nach deinen Rezepten gebacken habe!!

  5. Hallo Lutz,

    die Brötchen waren so lecker, dass sie verschwunden waren, ehe ich an den Fotoapparat denken konnte… Mir war das 550er ausgegangen und ich habe stattdessen 630er Dinkel genommen, auch das hat wunderbar geklappt. Die mache ich bald wieder, ideale Sonntag-Morgen-Brötchen!

    LG
    Monika

  6. Hallo Lutz,
    meine Familie hat die Brötchen ganz wunderbar gefunden, mir aber haben sie nicht ganz so gefallen, weil sie mir zu fest (=schwer) waren, und weil sie teilweise noch ein bisschen feucht waren. Meine Erklärung dafür ist zum einen, dass ich das Anstellgut nicht nach Deinen Vorgaben gemacht sondern gekauft habe, und zum anderen dass ich Schwierigkeiten hatte, die Brötchen, ohne mich zu verbrennen, auf das Blech im Ofen zu bekommen. Da die Ofentür lange offen stand, ist die Temperatur von 250 auf 200 Grad gefallen. Ich habe sie aber trotzdem nur 20 Minuten gebacken, weil sie schon etwas braun waren.

    Darüber hinaus habe ich noch ein paar Fragen:
    1. Darf Sauerteig klebrig sein, nachdem man ihn verrührt hat? Meiner war es nämlich.
    2. Soll man bei diesen geringen Hefemengen die Hefe in Wasser auflösen? Also einen Teil des Wassers fürHefe, einen anderen für Honig verwenden?
    3. Bewahrst Du alle Teige in diesen verschließbaren Plastikboxen zur Gare auf? Was passiert mit den Gasen, die sich entwickeln? Wieviel Druck entsteht?

    Viele Grüße,
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      deine Sauerteigfrage bezieht sich nicht auf das Rezept, oder? Meine Sauerteige sind meist eher flüssig (also Mehl-Wasser-Verhältnis 1:1). Es gibt aber auch festere Sauerteige, je nach Rezept und Mehlsorte.
      Ich gebe auch geringe Hefemengen immer einfach so mit in den Teig. Das vermengt sich gut. Erst in Wasser auflösen oder mit dem Mehl vermengen, wie man es manchmal liest, halte ich für unnötig.
      Meine Teige bewahre ich zur Gare fast nur noch in Edelstahlschüssel auf und decke sie mit Kunststoffhauben ab (wie Duschhauben). Bei verschließbaren Gefäßen sollte sich kaum Überdruck aufbauen. Ansonsten legst du den Deckel einfach nur drauf.

  7. Hallo Lutz,

    also irgendetwas mache ich falsch. Bislang haben alle Brötchen, die ich nachgebacken habe sehr gut geschmeckt – allerdings habe ich aus dem Teig meist entweder nur die Hälfte an Brötchen oder eben wahnsinnig kleine Brötchen heraus bekommen… Ich vermute, meine Teige gehen nicht auf wie sie sollten. :(
    Hast du eine Ahnung woran das liegen könnte? Als Anfänger richte ich mich immer ziemlich genau nach deinen angegebenen Methoden.

    Liebe Grüße :)
    Mandy

  8. Hallo Lutz,
    diese Brötchen gab es gestern zum Frühstück. Ich habe sie einfach über Nacht zur Gare gestellt und dann morgens gebacken. Sie haben uns sehr gut geschmeckt. Die Krume ist recht fest, und ein Brötchen macht auch ganz schön satt. Aber es ist definitiv mal was anderes.

    Viele Grüße,
    Juli

  9. Hallo Lutz!
    Endlich habe ich diese Brötchen gebacken, sie standen schon so lange auf der Nachbackliste!
    Es ist ein fantastisches Rezept: Unkompliziert, schnell fertig u sagenhaft lecker!
    Frische Brötchen am Morgen, wenn man um 23 Uhr noch ein paar Schwünge mit dem Löffel macht…
    Ideal, wenn man Gäste zum Frühstück eingeladen hat.
    Vielen Dank für das Rezept, ich wünschte, ich könnte schwedisch…
    Liebe Grüße von cheriechen

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