Leserwunsch: Hamburgerbrötchen / Hotdogbrötchen nach Peter Reinhart

Leserwunsch: Hamburgerbrötchen / Hotdogbrötchen nach Peter Reinhart
Hamburgerbrötchen standen auf meiner eigenen (gedanklichen) Nachbackliste schon länger auf den oberen Rängen. Die E-Mail eines Plötzblog-Lesers hat ihnen nun die Chance gegeben, auch tatsächlich einmal gebacken zu werden. Und das gleich nach zwei verschiedenen Rezepten.
Das erste Rezept stammt (leicht verändert) aus Peter Reinharts Buch “Artisan Breads Every Day”. Dieses Buch ist bei mir ein Regalhüter. Ich finde keinen rechten Draht dazu. Dennoch hat mich an seinem Hamburgerbrötchen-Rezept die kalte und lange Gare gereizt. Das andere Rezept (von Michel Suas) kommt in wenigen Tagen in den Blog. Soviel sei aber schon verraten: Reinharts Variante ist die Geschmacklich deutlich bessere.
Hauptteig
- 355 g Weizenmehl 550
- 190 g Milch (3,5% Fett)
- 7 g Frischhefe
- 6 g Salz
- 35 g Zucker
- 35 g Pflanzenöl
- 25 g Ei (ca. 1/2 Ei)
Alle Zutaten jeweils 5 Minuten auf niedrigster auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten.
Den Teig für 48 Stunden bei 4-6°C im Kühlschrank lagern.
Am Backtag 8 Teiglinge abstechen, rundwirken und 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Für Hamburgerbrötchen die Teiglinge auf ca. 2,5 cm Dicke flachdrücken. Für Hotdogbrötchen die Teiglinge mit einer schnellen Rollbewegung länglich zustoßen.
Die Teiglinge 2,5 Stunden bei ca. 24°C auf Backpapier abgedeckt gehen lassen.
Bei 190°C mit Dampf 20 Minuten backen.
Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden
Material- und Energiekosten: 1,80 €

Feinporig und süßlich-mild im Geschmack: Hamburgerbrötchen / Hotdogbrötchen nach Peter Reinhart
(eingereicht bei YeastSpotting)
Schlagwörter: Ei, Hamburger, Hotdog, kalte Führung, lange Führung, Michel Suas, Milch, Peter Reinhart, Pflanzenöl



Doughbarista
9. Februar 2013 um 10:29
Das klingt schon gut, alles ist besser als die gekaufte Variante die i.d.R. Konservierungsstoffe enthalten. Meine persönliche Empfehlung ist das Rezept von Chad Robertson auf Brioche Basis.Â
Stefan
9. Februar 2013 um 11:40
Hallo Lutz,
Hamburgerbrötchen reizen mich schon eine ganze weile. Aus zeittechnischen Gründen waren meine Letzten leider nur kurz gegangener Hefeteig, der wider Erwarten doch allen Mitessern geschmeckt hat.
Das Rezept kommt auf jeden Fall mal auf meine Merkliste und wird sicherlich nachgebacken.
Gab es einen Grund warum der Sesam fehlt?
Gruß Stefan
Lutz
9. Februar 2013 um 18:45
Nein, hab’s einfach weggelassen. Du kannst die Teiglinge natürlich auch vor der Stückgare in Sesam wälzen.
Stephi
10. Februar 2013 um 15:38
Ich bin diese Woche mal wieder am Burgerbrötchen backen, doch leider kam das Rezept jetzt einen Tag zu spät, sonst hätte ich es gleich dem anderen Rezept, dass ich mir ausgesucht hatte, vorgezogen.
Das nächste mal mach ich die Burgerbrötchen dann nach deinem Rezept
LG, Stephi
Suse
11. Februar 2013 um 09:24
Aufgrund eines Tips kommt bei mir immer 1-2 EL Apfelmus an den Teig, dadurch werdendie Buns schön locker.
Außerdem mag ich es, wenn die Buns diesen typischen weißen (relativ geraden) Rand haben, deswegen lege ich sie zum Gehen etwas dichter zusammen, damit sie “zusammenwachsen”.
Das verleiht vor allem Hot-Dog-Buns das typische Aussehen und eine gerade Form.
Lutz
11. Februar 2013 um 18:48
Aha, muss ich mal ausprobieren. Ich hatte mal ein Rezept mit Apfelmus im Brot. Ist aber sehr überarbeitungswürdig…
Karin Anderson (Karin's Bäckerei)
14. Februar 2013 um 23:24
Obwohl ich etliches aus ABED bereits nachgebacken habe, an Hamburger Buns habe ich mich noch nie gemacht. Schade, dass Reinharts Buch bei dir ein Ladenhüter ist, ich finde es sehr gut (mein Lieblingsbuch ist allerdings “Whole Grain Breads”).
Herbert
19. Februar 2013 um 18:27
das sind die besten Hamburger-Brötchen die ich bisher gemacht habe
Anke
23. Februar 2013 um 19:18
Hallo!
Genial! Und die ersten Brötchen, die (zumindest fast) so wie bei Dir ausgesehen haben!
Viele Grüße,
Anke