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BLOGBEITRAG

21. April 2014 · 55 Kommentare

2. Plötziade: Saat-Gut-Brot

Die 1. Plötziade ist kaum vorüber, schon kündigt sich Nr. 2 an. Nicht etwa, weil Nr. 1 mit über 80 Teilnehmern so überraschend gut aufgenommen wurde, sondern weil ein Termin ansteht, der mir am Herzen liegt: Die SAAT-GUT-BROT-Woche vom 2.-7. Juni 2014.

Gemeinsam mit mehr als 20 Partnern ruft der Verein Die Bäcker e.V. in der ersten Juniwoche Landwirte, Müller, Bäcker und Verbraucher dazu auf, sich für alte, erhaltenswerte und (neue) ökologisch gezüchtete Getreidesorten stark zu machen. Die teilnehmenden Bäckereien werden Ihren Kunden in der Aktionswoche Brote aus alten Getreidesorten anbieten. Der Erlös des Verkaufs kommt dem Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft zu Gute. Im vergangenen Jahr konnten so 40.000 Euro zum Erhalt alter und zur ökologischen Züchtung neuer Sorten gespendet werden.

Die Aktionswoche SAAT-GUT-BROT soll die Sortenvielfalt stärken.

Die Aktionswoche SAAT-GUT-BROT soll die Sortenvielfalt stärken.

Warum das alles?
In den letzten 100 Jahren sind nach Aussagen der Welternährungsorganisation 75% der Getreide- und Gemüsesorten weltweit verloren gegangen, in der EU sogar 90%. Hauptgrund dafür ist die industriell geprägte Landwirtschaft, einhergehend mit nur einer Hand voll globaler Konzerne, die den Saatgutmarkt mit Hybridsaatgut beherrschen. Zu Erklärung: Pflanzen aus Hybridsaatgut können sich nicht mehr selbst über den eigenen Samen vermehren. Der Bauer muss jedes Jahr neues Saatgut kaufen. Dagegen setzen die wenigen kleinen Züchter zumeist auf samenechtes Saatgut und auf alte oder ökologisch gezüchtete Sorten. Dieser Weg ist kostenintensiv und dauert Jahre bis ein verkaufsfähiges Korn zur Verfügung steht (Beispiel: Lichtkornroggen). Deshalb unterstützt der Saatgutfonds die kleinen Züchter in Ihrer Arbeit.

Was hat das mit der Plötziade zu tun?
Ich möchte die Aktion gern unterstützen, zumal ich in den letzten Monaten auch schon mit alten Sorten experimentiert habe. Ich möchte meine Leser dazu animieren, in den kommenden Wochen mit Mehlen aus alten Sorten zu backen, vielleicht auch eigene Rezepte daraus zu entwickeln. Außerdem ermuntere ich jeden, ein paar Euro für den Saatgutfonds zu spenden oder bei einem Bäcker Brot zu kaufen, der in der Aktionswoche oder generell Brote aus alten Getreidesorten bäckt.

Alte Sorten stärken. Die Plötziade macht mit.

Alte Sorten stärken. Die Plötziade macht mit.

In aller Kürze:

Teilnehmer:
alle Hobby- und Profibrotbäcker (mit und ohne eigenen Blog)

Aufgabe:
Backe ein Brot, Brötchen oder Kleingebäck deiner Wahl (bestehendes oder neues Rezept) mit:

  • einer alten Getreidesorte (z.B. Kamut, Emmer, Einkorn) oder
  • einer ökologisch gezüchteten Getreidesorte (z.B. Lichtkornroggen, Goldblumenweizen, Franckenkorn)

In welcher Form das Getreide verarbeitet wird (ganzes Korn, Schrot, Mehl) spielt keine Rolle. Einzige Vorgabe: Das Gebäck darf nur aus alten oder ökologisch gezüchteten Sorten bestehen (keine konventionellen Sorten aus Hybridsaatgut).

Einsendeschluss:
25. Mai 2014
Zusendung des genauen Rezeptes samt Foto(s) und ggf. Link zum verbloggten Rezept bitte an lutz [ät] ploetzblog.de oder über das Kontaktformular.
Pro Teilnehmer bitte nur ein Rezept einreichen.
Bitte mindestens ein Foto des “Saat-Gut-Brotes” und ein Foto des Brotanschnittes (Krume) mitschicken.

Mit der Einsendung stimmst du der Verwendung deines Rezeptes und deiner Fotos im Zusammenhang mit der Auswertung des Blogevents auf www.ploetzblog.de durch mich, Lutz Geißler, zu und machst keine urheberrechtlichen Ansprüche gegen mich geltend.

Ich gebe zu, dass diese Aufgabe anspruchsvoll ist, insbesondere was die Beschaffung der Getreide/Mehle angeht. Generell gilt: Frage bei deinem Müller nach, aus welchen Sorten er sein Mehl mahlt. Emmer, Kamut und Einkorn sind schon in vielen Mühlen zu finden, auch in Bioläden. Ein paar Quellen habe ich nachfolgend aufgelistet. Für weitere Tipps wäre ich sehr dankbar und würde sie dann hier ergänzen.

Übrigens:
Im Vorfeld der Aktionswoche SAAT-GUT-BROT wird es um den 24. Mai an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich Auftaktveranstaltungen geben. Am 24. Mai 2014 findet z.B. das Bäckerfest in der Markthalle Neun in Berlin statt, auf dem ich ab ca. 17 Uhr auch zu finden bin – neben so illustren Gästen wie Malin Elmlid von Bread Exchange.

Das Bäckerfest am 24. Mai in Berlin.

Das Bäckerfest am 24. Mai in Berlin.

Wer in seinem Blog auf mein 2. Blogevent hinweisen möchte, kann entweder diese Seite hier verlinken oder einen der folgenden Banner nutzen (gern auch in anderen Größen):


Code zum Einbinden:

<a title="1. Plötziade" href="<span id="sample-permalink" tabindex="-1">http://www.ploetzblog.de/2014/04/21/<span id="editable-post-name" title="Temporärer Permalink. Klicke, um diesen Teil zu bearbeiten.">2-ploetziade-saat-gut-brot</span>/</span>"><img src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2014/03/20140308_02.png" alt="1. Plötziade" border="0" width="250" height="129"></a>


Code zum Einbinden:

<a title="1. Plötziade" href="<span id="sample-permalink" tabindex="-1">http://www.ploetzblog.de/2014/04/21/<span id="editable-post-name" title="Temporärer Permalink. Klicke, um diesen Teil zu bearbeiten.">2-ploetziade-saat-gut-brot</span>/</span>"><img src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2014/03/20140308_03.png" alt="1. Plötziade" border="0" width="250" height="129"></a>

Auswertung:
Nach Einsendeschluss werde ich alle Rezepte sichten und anschließend als Fotos online stellen.
Solltest du dein Rezept in deinem Blog beim Einsenden bereits veröffentlicht haben, verlinke ich deinen Beitrag natürlich.

Und danach?
Sollten ausreichend viele und gute Rezepte zusammenkommen, würde ich einen Teil davon gern nachbacken, fotografieren und mit einer kleinen Geschichte zum jeweiligen Rezeptentwickler als E-Book herausgeben. Die entsprechenden Personen schreibe ich dann zu gegebener Zeit an.

55 Kommentare

  1. Finde ich eine sehr gute Idee, zumal ich die alten Getreidesorten wie Einkorn und Emmer sehr gerne mag.

    Alternativ zu den von dir genannten Adressen kann ich noch die Marktgemeinschaft KraichgauKorn empfehlen. Anbau ausgesuchten Getreidesorten naturbelassen und zu 100 % ungespritzt.

    Weitere Infos incl. Shop siehe hier:
    http://www.kraichgaukorn.de/unser-produkt/

  2. tolle Idee, es ist ja nicht nur das Saatgut für Getreide sondern allgemein die Reglimentierungswut in Saatgutbereich, für Kartoffeln oder Gemüse gegen die man angehn muss. Ich erinnere nur mal an den Kampf um die Kartoffel Linda. Glücklicherweise wurde die angestrebte Saatgutverordnung der EU gekippt, aber man muss wachsam bleiben.

    lg
    Gerda

  3. Eine sehr sinnvolle Aktion, lieber Lutz! Da mache ich mich gleich auf die Suche nach einem guten alten Korn und einem schönen Rezept. Oder entwickle selber eins. Dank deiner ersten Plötziade bin ich da jetzt viel mutiger geworden!
    Einen schönen Ostermontag dir und deiner Familie.
    Liebe Grüße, 
    Yushka

  4. Hallo,
    für den Raum Karlsruhe/Pforzheim führt Emmer, Kamut und Einkorn der/die Mühle-Beck
    http://muehle-beck.de/ (kein Online-Handel, aber sehr gemütlicher Hofladen und auch Hauslieferung in der Umgebung möglich) – sehr netter und unterstützenswerter Familienbetrieb mit tollem Mehl und tollem Service – zB. für geschrotete Varianten einfach direkt anfragen.

    Schönen Gruss,

    /fux

  5. In Berlin gibt es beim http://www.mehlstuebchen.de einige der erforderlichen Mehle und Getreide.

  6. Hallo Lutz,
    super Idee und sehr, sehr unterstützenswert. Ein eigenes Rezept zu entwickeln traue ich mir nicht zu, aber mit bewusstem Einkauf kann man auch viel tun.
    Deine Idee kommt mir gerade recht, um mal was Persönliches loszuwerden: Ich bin Dir und Gerd und Björn und Schelli und Dietmar – ich nenne Euch meine “BIG FIVE” sehr dankbar. Vor ca. einem halben Jahr beschloss ich, nach halbherzigen Ansätzen zuvor, von nun an zu versuchen, gutes Brot immer selbst zu backen. Es sollte aussehen wie vom Bäcker, besser schmecken und aus guten Zutaten bestehen. Ich hatte mir dafür ca. 6 Monate Zeit gegeben. Mit Eurer Hilfe habe ich losgelegt und mit meinem Ein-Personen-Haushalt gebacken, als hätte ich 8 hungrige Mäuler zu stopfen. Am Anfang brachte ich leckere Brote zustande, die allerdings in allen anderen Belangen doch sehr zu wünschen übrig ließen. Am Anfang wars der Sauerteig, der noch zu jung war, dann die Krume, dann zu dunkel, zu klitschig, zu trocken -die Liste ist lang. Ich habe gejammert, Euch gelöchert, nicht richtig gelesen, deshalb manch blöde Frage gestellt – aber: Experiment gelungen!!!! Ich backe heute gutes Brot, sieht manchmal schon aus wie vom Bäcker, meist wie bei Euch und für den einen oder anderen Misserfolg, der sich noch einstellt, gibt es Waschbär “Putin”, der sich allabendlich bei Freunden zum Nachtmahl einfindet und für meine letzten Croissants sehr dankbar war. Außerdem hat es ja auch viel Schönes, wenn einem ein Island-Pony beimAnblick der Brottüte mit wehender güldener Mähne entgegengetöltet kommt.
    Also, lieber Lutz und Euch vier anderen: vielen, vielen, vielen Dank!
    Hanne

    • Hallo Hanne. Es freut mich, dass du schon zufrieden mit deinen Broten bist :). Du musst kein eigenes Rezept entwickeln, sondern kannst auch “einfach” ein vorhandenes Rezept nachbacken.

    • Liebe Hanne, danke für Deine warmen Worte. Und es freut mich riesig, Anteil haben zu dürfen, einen Virus weitergegeben zu haben…Auch wenn ich mich etwas -sagen wir vorsichtig- nicht richtig verstanden fühle: meine Brote sind bekennend unordentlich.  Ein Bäckermeister wie Dietmar würde sie seinem Lehrling um die Ohren hauen. Für mich ist wichtig:  Sie sollen erkennbar meine sein. Äusserlich nicht perfekt, die inneren Werte müssen stimmen. Das ist schelli.   :)
      Lutz’ Initiative -und seine Beweggründe zur Förderung alter Saaten- finden meine volle Unterstützung!

      • @schelli: ich versteh Dich schon richtig. Es ist ja gerade diese Qualität, von der ich profitiere. Das Leben ist bunt. An Dietmar, den ich wegen seiner Fachkompetenz bewundere, schätze ich genau das Gegenteil – bei ihm geht mir übrigens noch so einiges schief. Und auch bei den anderen drei ist es jeweils das “Alleinstellungsmerkmal”, das es ausmacht . Da ist Gerd mit seinen bodenständigen, westfälischen Rezepten, Björn mit seiner “Gelinggarantie” und Lutz mit der Akribie, mit der er arbeitet und nicht locker lässt. Ich bin froh, dass Du den locker-leichten Aspekt reinbringst, sonst wäre ich ja schon längst verzweifelt.
        LG. H.

      • Sieht man dich auch mal hier ;). Bei Broten ist Lutz etwas eitel…

  7. Guten Morgen.

    Hier noch ein Tipp! Hierüber beziehe ich meine Mehle:

    http://www.spielberger-muehle.de/
    (Ein schwäbisches Unternehmen, bei dem es viele besondere und “alte” Mehlsorten gibt in hoher Qualität!) Falls jemand gerade ein Päckchen Einkornvollkornmehl, Goldleinsamen und noch ein paar Spielberger Produkte gewinnen möchte, ginge das gerade in diesem Moment bei meinem Give-Away und zwar hier)
    Have a nice day! Und gutes Back-gelingen Euch allen!

  8. Lieber Lutz,
    zunächst einmal WOW und herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Projekt!! Wir sind ein kleiner Familienbetrieb im schwäbischen Zabergäu und bieten selbst Urgetreide in Demeter-Qualität an (Einkorn, Emmer, Kamut…). Da wir immer wieder bemerken, dass viele Menschen mit den alten Getreidesorten nichts mehr anfangen können, sind wir sehr dankbar für ein solches Engagement. Als kleine Anregung für die PLÖTZIADE könnten euch diese Rezepte dienen, die wir selbst einmal zusammengestellt haben, um zu zeigen, was man aus diesen großartigen Getreidesorten alles machen kann.

    Viele Grüße aus der Spielberger Mühle!

  9. Hallo Lutz!
    Gute Idee alte Getreidesorten in den Vordergrund zu stellen.Wir sind in der guten Lage, viele alte Getreidesorten auf unseren Biowochenmarkt zu erwerben. Werde mich diese Woche einmal genauer umsehen um eine besonders seltene Sorte zu ergattern. 
    Frage: Sollte das Gebäck der 2. Plötziade nur aus EINER Getreidesorte bestehen, oder können mehrere verbacken werden?
    lg aus Kärnten
    SAM

  10. Mehl aus Norddeutschem Champagnerroggen und Pommerschen Dickkopfweizen, angebaut im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sowie viele weitere Sorten gibts in Ostsachsen in der Rätze-Mühle Spittwitz (http://www.raetze-muehle.de/), gelegen zwischen Bischofswerda und Bautzen, direkt an der B 6. Der Handel erfolgt nach guter alter Art nur offline.

  11. Hallo Lutz,
    verstehe ich das richtig, Weizenmehl/Weizenvollkornmehl darf verwendet werden, aber nur wenn es ein Bio Produkt ist?
    Liebe Grüße
    Rebecca

    • Nein, es geht hier nicht in erster Linie um Biomehl. Du kannst auch Hybridsaatgut biologisch anbauen. Wichtig ist für die Plötziade, dass die Getreidesorte, also hier die Weizensorte, eine alte, samenechte und/oder ökologisch gezüchtete Sorte ist. Und das bekommst du in aller Regel nur direkt beim Müller heraus.

  12. Hallo Lutz,

    dies ist wirklich eine tolle Aktion, die ich gerne mit einem selbst entwickelten Rezept unterstütze. Da ich fast ausschließlich mit alten Getreidesorten backe, fällt mir die Auswahl aus meinem reichhaltigen Fundus nicht allzu schwer. Eine gute Quelle kann ich den Demeter-Betrieb http://www.bio-walz.de nennen.
    Lieben Gruß Ute

    • Hi,
      mit der Internetadresse lande ich nicht dort wo ich wollte.
      Laut Kolege Google stimmt die Adresse zwar, aber mit der Seite scheint es ein Problem zu geben…!
      Mit freundlichen Grüßen aus Luxemburg,
      Laurent

      • Hallo Laurent,
        wie mit Herr Walz auf meine Anfrage mitteilte, wurde seine Webseite leider gehackt. Es dauert also noch eine Weile bis sie wieder online ist.
        Herzlichen Gruß
        Ute

  13. Hallo Lutz,
    danke für deine Antwort. Ich habe heute verschiedene Mühlen und Internetshops angeschrieben, damit sie mir auflisten welche Mehle hybridfrei sind. Legena Naturkost hat mir wie folgt geantwortet:
    Im Bio Getreidebau sind Hybridsorten nicht zugelassen!
    Deswegen sollte das Mehl unseres Lieferanten / Erzeuger (Sitz in Deutschland BIOLAND-Zertifiziert) Hybridfrei sein.
    Dies betrifft alle Mehle in unserem Webshop.
    Wenn ich nun alle Mehle die ich brauche von diesem Anbieter kaufe, sind die dann bei der Plötziade zugelassen?
    Liebe Grüße
    Rebecca

    • Ja, das sind sie. Wobei es natürlich reizvoller wäre, mit alten Sorten zu arbeiten oder zumindest zu wissen, was für Getreidesorten verarbeitet wurden ;).

  14. Hallo,
    tolle Aktion.

    Ich beziehe meinen Urdinkel von hier: http://www.chiemgaukorn.de/Getreideprodukte-Online-kaufen.htm
    Emmer und Einkorn sind auch im Angebot.
    Vom Anbau bis zum Verkauf alles aus einer Hand.
    Mit freundlichen Grüßen aus Luxemburg,
    Laurent

    • Wie ich nun kürzlich feststellte ist auch der Dinkel von Davert aus Urdinkel….!
      Vorteil, man kann ihn bequem im Bioladen kaufen.
      “Für Davert werden nur reine, nicht mit Weizen gekreuzte Dinkelsorten, wie ,,Oberkulmer Rotkorn´, ,,Frankenkorn´, ,,Schwabenkorn´, ,,Holstenkorn´ ,,Bauländer Spelz´ und ,,Altgold´ angebaut”

  15. Hallo,
    die Aktion finde ich klasse! Ich weiß noch nicht, ob ich mich an die Herausforderung herrantraue (als Brotbackanfängerin). Für alle, die schon tiefer in die Materie eingestiegen sind, könnte das hier interessant sein – das Protokoll eines Backversuchs mit alten Getreidesorten von einem damit erfahrenen Bäcker:
    http://www.kaiserstuehler-garten.de/macroCMS-images/File/Getreide/13DOKU_Backversuch_102012.pdf
    Im sog. Kaiserstühler Samengarten Eichstetten werden u.a. auch alte Getreidesorten gezüchtet. Außerdem verkaufen sie auch Samen vieler, vieler alter Obst- und Gemüsesorten – wer also hier Ambitionen hat, wird da absolut fündig.
    Viele Grüße,
    Steffi

  16. Hallo Lutz!
    Vom plötziadischen Geist beseelt, habe ich ein Emmer-Leinsamen-Brot hergestellt und hier im Sauerteigforum gepostet: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?p=114698#114698 ! Das Teighandling war ne interessante Erfahrung,
    der Geschmack eher langweilig!
    Ich sollte mich wohl eher auf alte Roggensorten konzentrieren :-))
    Viele Grüße und danke für den Hinweis auf die Veranstaltung in der Halle in Berlin,
    Sabine

  17. Hallo Lutz,
    ich habe zuerst im Internet über alte Getreidesorten nachgelesen. Zum Teil werden auch Buchweizen, Amaranth und Quinoa zu den alten Getreidesorten gezählt. Ist es erlaubt auch diese für ein Rezept der 2.Plotziade zu verwenden?
    Viele Grüße
    Katrin

  18. Lieber Lutz,
    einfach super deine Idee! Ich werde auch an der Plötzide teilnehmen….ich bin nun so ein “Nichtprofi” als Möbeldesigner, wie es besser nicht geht.
    Ich hoffe, dass ich ein Lichtkornroggenbrot hinbekommen ohne Hefe nur mit Backferment, wo ich das Mehl selbst in unserer kleinen Mühle mache. Meine Vorstellung ist es ohne meine liebe Frau Anke klar zu kommen. Mal sehen wie es klappt! Ich werde es so gut es geht dokumentieren.
    LG aus Barsinghausen von Peter.

  19. Zählt denn das “Oberkulmer Rotkorn” (Dinkel) als alte Sorte?

  20. Hallo Lutz, 
    du kannst einen aber ganz gut auf Trab halten – ich hoffe dass ich nach dem verbacken dieses Rezeptes nicht gleich die 3.Plötziade starten muss :-)
    Selbstverständlich nehme ich teil – es ist mir ein besonders wichtiges Anliegen, alte Getreidesorten, besonders in Bio-Qualität und regionalem Bezug zu fördern. Deswegen beziehe ich auch seit Anbeginn den hier in der Schweiz beheimateten Ur-Dinkel aus meiner Hausmühle, der Graf-Mühle: http://www.graf-muehle.ch/.
    Genaueres zum Ur-Dinkel gebe ich dann mit dem Rezept bekannt. Freue mich schon drauf ein REINES BIO-UR-DINKEL Brot mit neu kreiertem Rezept für Dich zu backen. Es ist mir eine Ehre
    Bernd

  21. Hallo Lutz,

    Prima Idee, die alten Getreidesorten zu fördern.
    Hier noch ein Link zur Tonmühle in Ditzingen bei Stuttgart, die Bioland-zertifiziertes Getreide anbieten, u.a. auch Kamut, Emmer und Einkorn.

    Liebe Grüße 
    Susanne

  22. Hallo, Lutz,
    Noch eine Frage: soll das Brot nur aus den Urgetreidesorten bestehen, oder darf es auch Zusätze wie Samen oder Nüsse enthalten?

    • Zusätze wie Körner und Saaten sind erlaubt, im besten Falle aber aus ökologischer Züchtung/Anbau.

      • Prima! Das Brot ist gebacken – nun hoffe ich bloss, dass ich es schaffe, es während meiner Deutschlandreise zu posten. Und wenn mein Airbnb über einen Ofen verfügt, backe ich vielleicht sogar noch dein “Aus Alt mach Neu” Brot – und dann auch mit Frischhefe.

  23. Super, eine zweite Ploetziade. Da wuerde ich gerne mitmachen. Aber leider bin ich erst mal fuer ne Weile weg. Ich schau mir dann halt die tollen Ergebnisse an, so wie bei der tollen Zusammenfassung der ersten Ploetziade…

  24. Hallo Lutz, 

    Auch bei der 2. Plötziade möchte ich gerne teilnehmen.

    Hier der Link zu meinem Beitrag:
    http://www.brot-vom-niederrhein.blogspot.de/2014/05/2-plotziade-emmer-einkorn-brot-7030.html

    Viele Grüße
    Britta

  25. Here is Lucy’s attempt for Plotziade 2. We used 2 kinds of farro, one from Italy and one grown in Ariona and packaged by Hayden Mills. Desert Durum, an old Arizona grown grain milled by Hayden Mills, Ramona Farms Pima Club and Sororan White grown on the Tohono O’Oldham Pima Indian Reservation in Sacaton AZ by Ramona; a Pima Indian on her 10 acre plot ascibed to her by her tribe and on several others who let her farm their hereditary acres, some Kamut and some Einkorn.

    We made a 100% whole Multi Grain Boule chock full of these sprouts and a 100% whole grain Depumperized version that has a large scald of the same grains that was infused with red malt made from these grains.
    Thanks for hosing such as fun and interesting challenge. Thanks and Happy Baking http://www.thefreshloaf.com/node/38548/ploetziade-2

  26. Zum Glück haben die meisten deutschen Hotels inzwischen auch schon Internet – hier der Link zu meinem Plötziade-Urbrot aus 100% Einkorn:
    http://brotandbreaddeutsch.blogspot.de/2014/05/einkorn-walnuss-jogurt-brot-rettet-die.html

  27. Hallo Lutz, 
    hier nun mein Beitrag zur zweiten Plötziade und dem ehrenwerten Anliegen die alten Getreidesorten zu schützen und die Vielfalt zu erhalten. Da ist sicher noch ein langer Weg, aber jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten. 
    Saat-Gut-Brot: Ur-Dinkel-Brot (bio)
    http://berndsbakery.blogspot.ch/2014/05/ur-dinkel-brot-bio-primal-spelt-bread.html
    Viele Grüße und Erfolg
    Bernd

  28. Lieber Lutz,
    so ziemlich auf den letzten Drücker, aber noch “just in time” mein Louisa-Brot, das ursprünglich einen anderen Namen hatte, aber dann kam glücklicherweise etwas dazwischen…

    http://boulancheriechen.wordpress.com/2014/05/24/fur-die-ii-plotziade-louisa-brot-ein-saat-gut-brot/

    Liebe Grüße
    Cheriechen

  29. Mit der Wertschätzung für alte Getreidesorten hast du mich auf deiner Seite – Danke, dass du auf die Saat-Gut-Brot-Woche aufmerksam machst!
    http://salzkorn.blogspot.fr/2014/05/mach-doch-malou-get-up-stand-up.html
    Schönes Wochenende und sonnige Grüße…

  30. Thank you so much for organising this event. It is really cool.

  31. Hallo Lutz,
    schön, dich heute beim Bäckerfest getroffen zu haben. Danke für deine geduldigen Auskünfte auf all meine Fragen. Beste Grüße!

  32. Hallo Lutz,
    hier mein Beitrag zur 2. Plötziade gleich als Versuch, ihn auf einem kleinen Blog zu veröfgentlichen. http://brotbackofen.wordpress.com/2014/05/25/beitrag-zur-2-plotziade-kamut-roggenbrot/

  33. Hallo Thomas, Dein Brot zur 2. Plötziade sieht so lecker aus, dass ich es nach backen werde. Zumindest versuche ich es. Ich muss nur noch das Mehl besorgen. 
    Ich habe mich mit einem Emmervollkornbrot (Rezept von Lutz) beteiligt. Bis dahin kannte ich das Mehl überhaupt nicht, geschweige wie der Geschmack eines solchen Brotes ist.
    Ein dickes dickes Lob an Lutz für all seine Mühe. Ich werde jetzt öfters ein Brot mit einer alten Getreidesorte backen.

    • Hallo Marion,
      danke für die Blumen. Die Idee mit dem sehr trockenen Sauerteig habe ich aus einem italienischen Brotbackbuch. Seitdem frische ich meinen Weizensauerteig alle vier  Tage auf. Das Rezept selber ist eine Abwandlung des in dem Buch beschriebenen Landbrot auf Weizenbasis. Ich hoffe es gelingt dir. Wir sind sehr zufrieden.
      Gruß

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