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	<title>Plötzblog - Rezepte rund ums Backen von Brot, Brötchen, Kuchen &#38; Co.</title>
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	<description>Brot selber backen: Rezepte, Tipps und Infos rund um frisches Brot aus dem eigenen Ofen. Brotbacken mit Zeit und guten Zutaten.</description>
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		<title>Zu Gast bei Profis: Backen wie 1931 im Altdeutschen Ofen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brot- und Backkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Altdeutscher Ofen]]></category>
		<category><![CDATA[Bäckerei Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbackofen]]></category>
		<category><![CDATA[Ricardo Fischer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Deutschen Mühlentag (20. Mai) habe ich die Bäckerei Fischer im kleinen Dorf Kühnitzsch besucht. Dort bäckt der junge Bäckermeister Ricardo Fischer mit viel Schwung und Mut seit genau einem Jahr Brote und Kleingebäck nach altbewährter Art, ohne Zusatzstoffe, nur aus natürlichen Zutaten, mit Vorstufen und langer Teigführung.
Highlight des Tages: das Backen im Altdeutschen Ofen. Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Deutschen Mühlentag (20. Mai) habe ich die <a title="zur Website" href="http://fischers-baeckerei.de/" target="_blank">Bäckerei Fischer</a> im kleinen Dorf Kühnitzsch besucht. Dort bäckt der junge Bäckermeister <a title="zur Website" href="https://www.facebook.com/FischersBaeckerei" target="_blank">Ricardo Fischer</a> mit viel Schwung und Mut seit genau einem Jahr Brote und Kleingebäck nach altbewährter Art, ohne Zusatzstoffe, nur aus natürlichen Zutaten, mit Vorstufen und langer Teigführung.</p>
<p>Highlight des Tages: das Backen im Altdeutschen Ofen. Dieses Prachtexemplar des Backhandwerks wurde 1931 eingebaut und fasst knapp 100 Brote zu 750 g. Ich durfte schon beim Anheizen, beim Teigmachen und Einschießen dabei sein. Ein einmaliges Erlebnis!<span id="more-10765"></span></p>
<p>Gebacken wurde das Mühlenbrot, ein rustikales Roggenmischbrot. Der Ofen wird mittel Brustfeuerung mit Holz und Kohle geheizt. Weil er nur einmal pro Jahr angeheizt wird, haben Bäckermeister samt Altmeister den Ofen schon drei Tage vor dem Mühlentag vorgeheizt.</p>
<p>Um euch wenigstens einen kleinen Einblick zu geben, findet ihr nachfolgend ein kurzes Video vom Einschießen in den Ofen.</p>
<p><iframe width="490" height="368" src="http://www.youtube.com/embed/S0NmfkBNqzk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mehr Fotos meines Besuches bei Ricardo Fischer folgen in einigen Tagen&#8230;</p>
<hr /><h4>Ähnliche Beiträge:</h4><ul><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2012/04/12/videoanleitung-brezeln-schlingen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Videoanleitung: Brezeln schlingen">Videoanleitung: Brezeln schlingen</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2011/12/08/wiener-kaisersemmel/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wiener Kaisersemmel">Wiener Kaisersemmel</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2013/02/18/rezension-die-brotmacher-in-essen-trinken-nr-32013/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rezension: &#8220;Die Brotmacher&#8221; in essen &#038; trinken Nr. 3/2013">Rezension: &#8220;Die Brotmacher&#8221; in essen &#038; trinken Nr. 3/2013</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2012/04/11/wiener-gugelhupf/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wiener Gugelhupf">Wiener Gugelhupf</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2011/11/07/neue-heimat-neuer-ofen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Neue Heimat, neuer Ofen&#8230;">Neue Heimat, neuer Ofen&#8230;</a></li></ul><a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/22/zu-gast-bei-profis-backen-wie-1931-im-altdeutschen-ofen/" title="Permalink">Zum Beitrag</a> | <a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/22/zu-gast-bei-profis-backen-wie-1931-im-altdeutschen-ofen/#comments" title="Zu den Kommentaren">1 Kommentare</a>
<br /><br/>
<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Ruchbrot</title>
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		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/22/ruchbrot/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Hefeteig mit Vorteig]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruchmehl]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Brot]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eine Teilnehmerin meines ersten Backkurses im Dezember 2012 hat mich mit Ruchmehl beschenkt. Grund genug für mich, mein improvisiertes Ludwigsburger Ruchbrot von meiner Bäckerwanderung 2011 zu überarbeiten und dieses Mal echtes Ruchmehl zu verwenden.
Ich habe die Hefemenge reduziert und dafür die Gare im Kühlschrank verlängert. Außerdem musste ich die Wassermenge verringern, weil das Ruchmehl etwas Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10585" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10585" alt="Ruchbrot" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_46.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Ruchbrot</p></div>
<p><span id="more-10491"></span></p>
<p>Eine Teilnehmerin meines <a title="Rückschau: Der erste Brotbackkurs im Dezember 2012" href="http://www.ploetzblog.de/2012/12/18/rueckschau-der-erste-brotbackkurs-im-dezember-2012/" target="_blank">ersten Backkurses</a> im Dezember 2012 hat mich mit Ruchmehl beschenkt. Grund genug für mich, mein improvisiertes <a title="Auf der Walz – Tag 5: Ludwigsburger Ruchbrot" href="http://www.ploetzblog.de/2011/05/25/auf-der-walz-tag-5-ludwigsburger-ruchbrot/" target="_blank">Ludwigsburger Ruchbrot</a> von meiner Bäckerwanderung 2011 zu überarbeiten und dieses Mal echtes Ruchmehl zu verwenden.</p>
<p>Ich habe die Hefemenge reduziert und dafür die Gare im Kühlschrank verlängert. Außerdem musste ich die Wassermenge verringern, weil das Ruchmehl etwas weniger davon aufnehmen konnte als meine damaligen Ersatzzutaten Vollkornmehl und Kleie.<br />
Die Form habe ich nun länglich gehalten mit schrägen Einschnitten.</p>
<p>Ein wunderbar süßlich-herbes und sehr aromatisches Brot mit toller Kruste.</p>
<p><strong>Vorteig</strong></p>
<ul>
<li>120 g Ruchmehl</li>
<li>120 g Wasser</li>
<li>0,1 g Frischhefe</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Vorteig</li>
<li>315 g Ruchmehl</li>
<li>200 g Wasser</li>
<li>2 g Frischhefe</li>
<li>11 g Salz</li>
</ul>
<p>Die Vorteigzutaten mischen und 22 Stunden bei ca. 18-20°C reifen lassen.</p>
<p>Sämtliche Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 5 Minuten auf zweiter Stufen zu einem mittelfesten bis weichen Teig kneten.</p>
<p>60 Minuten bei 20°C ruhen lassen. Alle 20 Minuten (insgesamt dreimal) <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">falten</a>.</p>
<p>22 Stunden bei 4-6°C im Kühlschrank lagern.</p>
<p>Vorsichtig zu einem länglichen Laib formen.</p>
<p>Mit Schluss nach oben 1 Stunde bei 24°C im Gärkorb zur Gare stellen.</p>
<p>Den Teigling auf Backpapier oder einen Brotschieber stürzen und mehrmals schräg einschneiden.</p>
<p>Bei 250°C fallend auf 220°C 50 Minuten mit Dampf backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 2 Stunden</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 47 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 2,00 €</p>
<div id="attachment_10586" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10586" alt="Dunkle Krume dank Ruchmehl, kräftig-herb im Geschmack und bestens zu deftiger Wurst und würzigem Käse geeignet: Ruchbrot" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_47.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Dunkle Krume dank Ruchmehl, kräftig-herb im Geschmack und bestens zu deftiger Wurst und würzigem Käse geeignet: Ruchbrot</p></div>
<div id="attachment_10587" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10587" alt="Der erste Versuch war an zuviel Wasser im Teig und zuviel Zeit während der Stückgare (= Übergare) gescheitert." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_48.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">Der erste Versuch war an zuviel Wasser im Teig und zuviel Zeit während der Stückgare (= Übergare) gescheitert.</p></div>
<hr /><h4>Ähnliche Beiträge:</h4><ul><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2011/05/25/auf-der-walz-tag-5-ludwigsburger-ruchbrot/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf der Walz &#8211; Tag 5: Ludwigsburger Ruchbrot">Auf der Walz &#8211; Tag 5: Ludwigsburger Ruchbrot</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/alle-rezepte/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Alle Rezepte im Überblick">Alle Rezepte im Überblick</a></li></ul><a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/22/ruchbrot/" title="Permalink">Zum Beitrag</a> | <a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/22/ruchbrot/#comments" title="Zu den Kommentaren">2 Kommentare</a>
<br /><br/>
<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Rezension: &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221;</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/20/rezension-brotbacken-im-holzbackofen/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/20/rezension-brotbacken-im-holzbackofen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brot- und Backkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbackofen]]></category>
		<category><![CDATA[Neumann-Neudamm]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal haben kleine Verlage den großen einiges an Mut und Kreativität voraus. Im Buch &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221; aus dem Verlag Neumann-Neudamm ist nun das Gegenteil der Fall. Ich frage mich sogar ernsthaft, ob sich dieses Buch überhaupt verkaufen lässt.
&#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221; ist mit seinem fast quadratischen Format sehr handlich. Layout, Inhalt und Fotografien sind jedoch Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal haben kleine Verlage den großen einiges an Mut und Kreativität voraus. Im Buch &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221; aus dem Verlag Neumann-Neudamm ist nun das Gegenteil der Fall. Ich frage mich sogar ernsthaft, ob sich dieses Buch überhaupt verkaufen lässt.<span id="more-10755"></span></p>
<div id="attachment_10757" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-10757" alt="&quot;Brotbacken im Holzbackofen&quot;" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130513_01.jpg" width="200" height="191" /><p class="wp-caption-text">&#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221;</p></div>
<p>&#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221; ist mit seinem fast quadratischen Format sehr handlich. Layout, Inhalt und Fotografien sind jedoch unterhalb dessen, was ich noch als guten Geschmack bezeichnen würde. Nach wenigen Seiten Einführung zur Brotgeschichte, zum richtigen Holzbackofen und zum Anfeuern folgen Rezepte für Brote und teigbasiertes Herzhaftes und Süßes.</p>
<p>Wer auf der Suche nach Tipps zu Holzbacköfen ist, wird hier nicht fündig. Allemal Allgemeines und Selbstverständliches weiß es zu berichten. Hinzu kommt, dass sich zwei Kapitel (nämlich &#8220;Einkammerofen&#8221; und &#8220;Temperaturbereiche im Holzbackofen&#8221;) Wort für Wort gleichen.</p>
<p>Die Rezepte arbeiten nach der typischen Kuchenbackphilosophie viel Hefe hilft viel. Überholte Weisheiten ergänzen die knappen Beschreibungen als Tipps verpackt. Andere inhaltliche Fehler tauchen u.a. beim Thema Sauerteig auf (Roggen müsse versäuert werden, weil ein Enzym dessen Kleber abbauen und das Brot dadurch zusammenfallen würde &#8211; mit kleberabbauenden Enzymen hat die Versäuerung nichts zu tun). Hinzu kommt der sehr einfach, fast schon schnoddrig gehaltene Schreibstil, der den Eindruck erweckt, das Buch sei in wenigen Minuten niedergeschrieben und in dieser Form ohne Überarbeitung belassen worden.</p>
<p>Der gleiche Eindruck stellt sich auch beim Layout und den Fotografien ein. Professionell ist hier nichts. Fotos mit Schlagschatten und schlechter Belichtung, unpassende Farben, abstoßende Schnörkelschrift in Kombination mit einer Mischung aus serifenloser und Serifenschrift, gepaart mit unharmonischen Zeilenabständen und Schriftgrößen.</p>
<p>Dass am Ende des Buches explizit auf das Fotostudio hingewiesen wird, in dem viele der laienhaften Aufnahmen entstanden, verschärft den Kontrast zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch. Weshalb sich Hersteller wie Kahle, Pasta Noris, Fackelmann oder Zenker für solch ein wirklich schlechtes Buch als Kooperationspartner werben lassen, ist mir ein Rätsel.</p>
<p>Ich weiß nicht, was der Verlag mit diesem autorenlosen Buch bezwecken möchte. Es kommt selten vor, dass ich es so explizit schreibe, aber &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221; hat es verdient, nicht gekauft zu werden.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3788813776/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3788813776&amp;linkCode=as2&amp;tag=brot-backen-21">&#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221;</a><img class="gbvuilvmlvrsjbthtrso" style="border: none !important; margin: 0px !important; padding: 0px !important;" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brot-backen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3788813776" width="1" height="1" border="0" /><br />
128 Seiten, 2012<br />
Verlag: Neumann-Neudamm<br />
ISBN: 978-3788813772<br />
Größe: 21 x 20,2 x 1,4 cm<br />
Preis: 14,95 €</p>
<p><em>Mein Dank gilt dem <a title="zur Website" href="http://www.neumann-neudamm.de/neuerscheinungen/2146/brotbacken-im-holzbackofen" target="_blank">Neumann-Neudamm-Verlag</a>, der mir das Buch freundlicherweise zur Besprechung zur Verfügung gestellt hat.</em></p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Croissants</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/18/croissants/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Croissant/Hörnchen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Björn hatte mich mit seinem neuen Croissantrezept etwas überrumpelt. Auch ich war gerade dabei, meine alten Rezepte zu einem neuen zusammenzufassen. Etwas später als bei Björn, aber immerhin durfte ich so seine Erkenntnisse mit einarbeiten.
Ich habe auf eine Mischung aus Vorteig und Sauerteig gesetzt, gepaart mit Dinkelmehl, um die Dehnbarkeit des Teiges zu erhöhen. Außerdem Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10566" alt="Croissants" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_22.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Croissants</p></div>
<p><span id="more-10489"></span></p>
<p>Björn hatte mich mit seinem <a title="zur Website" href="http://brotdoc.com/2013/01/26/croissants-au-levain/" target="_blank">neuen Croissantrezept</a> etwas überrumpelt. Auch ich war gerade dabei, meine alten Rezepte zu einem neuen zusammenzufassen. Etwas später als bei Björn, aber immerhin durfte ich so seine Erkenntnisse mit einarbeiten.</p>
<p>Ich habe auf eine Mischung aus Vorteig und Sauerteig gesetzt, gepaart mit Dinkelmehl, um die Dehnbarkeit des Teiges zu erhöhen. Außerdem habe ich im ersten Versuch zwei Chargen gebacken, eine mit Mehl der Horbacher Mühle, eine mit Mehl der Adler-Mühle. <a title="zum Test" href="http://www.ploetzblog.de/2013/04/13/mehltest-horbacher-muehle-gegen-adler-muehle/" target="_blank">Wie schon im Testbericht geschrieben</a>, ließ sich das Horbacher Mehl besser verarbeiten. Der Teig war dehnbarer, ein großer Pluspunkt bei Croissants.</p>
<p>Der wohl größte Unterschied meines neuen Rezeptes zu den alten Varianten ist die Anzahl der Butterschichten. Statt 144 sind es nun nur noch 54 (2 x 3 x 3 x 3) &#8211; völlig ausreichend für ein Plundergebäck.</p>
<p>Sowohl vom Inneren als auch vom Äußeren unterscheiden sich die Croissants der Mehle beider Mühlen nicht. Auch geschmacklich konnte ich keine Unterschiede feststellen.</p>
<p>Sehr leckere und knusprige Croissants. Mein bisher bestes Rezept.</p>
<p><strong>Vorteig</strong></p>
<ul>
<li>110 g Weizenmehl 550</li>
<li>110 g Wasser</li>
<li>0,1 g Frischhefe</li>
</ul>
<p><strong>Sauerteig</strong></p>
<ul>
<li>85 g Weizenmehl 550</li>
<li>85 g Wasser</li>
<li>8 g <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">Anstellgut</a> vom Weizensauer</li>
</ul>
<p><strong>Autolyseteig</strong></p>
<ul>
<li>Vorteig</li>
<li>Sauerteig</li>
<li>180 g Milch (3,5% Fett)</li>
<li>360 g Weizenmehl 550</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Autolyseteig</li>
<li>70 g Milch (3,5% Fett)</li>
<li>200 g Dinkelmehl 630</li>
<li>15 g Salz</li>
<li>50 g Zucker</li>
<li>6 g Frischhefe</li>
</ul>
<p><strong>Butterplatte</strong></p>
<ul>
<li>500 g Butter</li>
</ul>
<p><strong>Eistreiche</strong></p>
<ul>
<li>1 Eigelb</li>
<li>20 g Milch</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>1 Prise Zucker</li>
</ul>
<p>Die Vorteig- und Sauerteigzutaten jeweils vermengen und 22 bzw. 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.</p>
<p>Die Autolyseteigzutaten von Hand verkneten und 30 Minuten ruhen lassen.</p>
<p>Zucker und Salz in der restlichen Milch lösen und gemeinsam mit dem Autolyseteig, der Hefe und dem Dinkelmehl von Hand glatt vermengen.</p>
<p>90 Minuten Gare bei 20°C, nach 45 Minuten kräftig falten.</p>
<p>Den Teig zu einem Rechteck von ca. 25 x 40 cm drücken, in Klarsichtfolie hüllen und 3 Stunden bei 6°C aufbewahren.</p>
<p>In der Zwischenzeit die Butter in Klarsichtfolie legen und zu einer Platte von 5-7 mm Dicke quadratisch drücken (ca. 25 x 25 cm). Bis zur weiteren Verwendung bei ca. 6°C aufbewahren.</p>
<p>Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf reichlich 25 x 40 cm mit flacher Hand breit drücken.</p>
<p>Die Butterplatte bündig auf die rechte schmale Teigkante setzen, den freien linken Teiglappen auf die Butter klappen und die rechte, mit Butter belegte Seite darüber klappen (wie einen Geschäftsbrief). Die Reihenfolge ist nun Teig-Butter-Teig-Butter-Teig.</p>
<p>Den Teig auf ca. 28 x 60 cm (1 cm dick) flach drücken und erneut zu je einem Drittel einklappen (1. Tour).</p>
<p>In Klarsichtfolie gepackt 1 Stunde bei 6°C aufbewahren.</p>
<p>Erneut zum Rechteck flach drücken und einklappen (2. Tour)</p>
<p>In Klarsichtfolie gepackt 1 Stunde bei 6°C aufbewahren.</p>
<p>Erneut zum Rechteck flach drücken und einklappen (3. Tour)</p>
<p>Den Teig nun in Klarsichtfolie 12 Stunden bei 5°C im Kühlschrank lagern.</p>
<p>45 Minuten bei 20°C akklimatisieren lassen.</p>
<p>Den Teig auf etwa 36 x 46 cm flach drücken (5 mm dick). Mit einem Teigroller oder einer Teigkarte das Rechteck über die lange Seite halbieren (2 Teile zu je 36 x 23 cm). Nun je 6 Dreiecke aus den beiden Rechtecken ausschneiden (Dreiecksbasis ca. 12 cm, Abstand zur Spitze 23cm).</p>
<p>Die Dreiecke von der Basis zur Spitze locker aufrollen und mit der Spitze am Boden auf Backpapier legen.</p>
<p>Mit Eistreiche bestreichen und 2,5 Stunden bei 24°C ohne Abdeckung gehen lassen. Anschließend nochmals abstreichen.</p>
<p>Bei 200°C 25 Minuten mit Dampf backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 4 Stunden</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 43 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 3,80 €</p>
<div id="attachment_10567" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10567" alt="Großporig und butterig: Croissants" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_23.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Großporig und butterig: Croissants</p></div>
<div id="attachment_10568" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10568" alt="Der erste Versuch mit etwa der halben Menge an Tourierbutter: deutlich kleinere Porung und kleineres Volumen." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_03.jpg" width="490" height="226" /><p class="wp-caption-text">Der erste Versuch mit etwa der halben Menge an Tourierbutter: deutlich kleinere Porung und kleineres Volumen.</p></div>
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<br /><br/>
<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Aus alt mach neu: Schokobrötchen</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/15/aus-alt-mach-neu-schokobroetchen/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/15/aus-alt-mach-neu-schokobroetchen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brötchen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich zur Überzeugung gelangt, mein Schokobrötchenrezept überarbeiten zu müssen. Ein Grund mag in der abnormen Hefemenge gelegen haben.
Ich habe das Rezept nun auf Übernachtgare umgestellt, ein Mehlkochstück eingearbeitet und natürlich die Hefemenge drastisch reduziert.
Herausgekommen sind wunderbar fluffige und schokoladige Brötchen, die mit ihrer dezenten Süße zu Süßem Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10562" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10562" alt="Aus alt mach neu: Schokobrötchen" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_31.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Aus alt mach neu: Schokobrötchen</p></div>
<p><span id="more-10483"></span></p>
<p>Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich zur Überzeugung gelangt, mein <a title="Schokobrötchen" href="http://www.ploetzblog.de/2009/11/07/gebacken-schokobroetchen/" target="_blank">Schokobrötchenrezept</a> überarbeiten zu müssen. Ein Grund mag in der abnormen Hefemenge gelegen haben.</p>
<p>Ich habe das Rezept nun auf Übernachtgare umgestellt, ein Mehlkochstück eingearbeitet und natürlich die Hefemenge drastisch reduziert.</p>
<p>Herausgekommen sind wunderbar fluffige und schokoladige Brötchen, die mit ihrer dezenten Süße zu Süßem und Herzhaftem schmecken. Mir haben sie besonders gut mit Butter und Fleur de Sel geschmeckt.</p>
<p><strong>Mehlkochstück</strong></p>
<ul>
<li>15 g Weizenmehl 550</li>
<li>75 g Milch (3,5% Fett)</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Mehlkochstück</li>
<li>355 g Weizenmehl 550</li>
<li>190 g Milch (3,5% Fett)</li>
<li>15 g Kakao</li>
<li>4 g Frischhefe</li>
<li>7 g Salz</li>
<li>60 g Zucker</li>
<li>40 g Butter</li>
<li>60 g Zartbitterschokolade</li>
<li>1 Ei und 1 Esslöffel Milch zum Bestreichen</li>
</ul>
<p>Mehl und Milch mit einem Schneebesen verrühren und unter Rühren auf ca. 65°C erhitzen. Sobald die Masse eindickt, den Topf vom Herd nehmen und 1-2 Minuten weiter rühren. In einen verschließbaren Behälter füllen, auskühlen lassen und mindestens 4 Stunden kühl lagern.</p>
<p>Alle Zutaten außer Butter und Zucker 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 5 Minuten auf zweiter Stufe zu einem festen Teig kneten. Die Butter zugeben und weitere 5 Minuten kneten. Anschließend den Zucker 2 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten. Zum Schluss die grob gehackte Schokolade 1 Minuten auf bei niedrigster Geschwindigkeit unterkneten.</p>
<p>2 Stunden Gare bei 24°C. Nach 30, 60 und 90 Minuten in der Schüssel <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">falten</a>.</p>
<p>8 Teiglinge abstechen, rundschleifen und anschließend länglich zustoßen.</p>
<p>Das Ei mit Milch verrühren und damit die Teiglinge bestreichen.</p>
<p>Die Teiglinge unabgedeckt bei 8-10°C für 12 Stunden im Kühlschrank lagern.</p>
<p>Am Backtag 2 Stunden bei 22°C akklimatisieren lassen.</p>
<p>Nochmals mit Eimilch abstreichen, tief einschneiden und bei 210°C fallend auf 190°C 20 Minuten ohne Dampf backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 2,5 Stunden</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 21 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 1,80 €</p>
<div id="attachment_10563" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10563" alt="Locker, schokoladig und dennoch keine Luftballons." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_32.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Locker, schokoladig und dennoch keine Luftballons.</p></div>
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<br /><br/>
<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leserwunsch: Roggentoast</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/11/leserwunsch-roggentoast/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/11/leserwunsch-roggentoast/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 08:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenform]]></category>
		<category><![CDATA[kleinporig]]></category>
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		<description><![CDATA[
Nachdem ich mein letztes Toastbrot veröffentlicht hatte, bat mich Nadja darum, auch einmal ein reines Roggentoastbrot zu backen. Eine Aufgabe, die ich mir so noch nie gestellt hatte, weil mit Roggen nie ein für Weizen typisches Toastbrot hergestellt werden kann. Dafür hat Roggen ganz andere Backeigenschaften, allen voran der geringe und nicht zum Tragen kommende Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10553" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10553" alt="Leserwunsch: Roggentoast" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_36.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Leserwunsch: Roggentoast</p></div>
<p><span id="more-10481"></span></p>
<p>Nachdem ich mein letztes <a title="Leserwunsch: Toastbrot" href="http://www.ploetzblog.de/2012/11/28/leserwunsch-toastbrot/" target="_blank">Toastbrot</a> veröffentlicht hatte, bat mich Nadja darum, auch einmal ein reines Roggentoastbrot zu backen. Eine Aufgabe, die ich mir so noch nie gestellt hatte, weil mit Roggen nie ein für Weizen typisches Toastbrot hergestellt werden kann. Dafür hat Roggen ganz andere Backeigenschaften, allen voran der geringe und nicht zum Tragen kommende Kleberanteil.</p>
<p>Ich habe mich dennoch an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis ist natürlich nicht mit einem Weizentoast vergleichbar, aber dennoch eine gute Alternative. Die Krume ist schön saftig und locker, durch den Sauerteig mild-säuerlich im Geschmack. Pur und auch getoastet ein Genuss.</p>
<p>Der erste Versuch gelang mir schon ganz gut. Allerdings hatte ich die Menge für meine Kastenform falsch kalkuliert und noch kein Eiweiß verwendet. Die Idee mit dem Eiweiß kam mir erst, nachdem ich das <a title="zum Rezept" href="http://www.ploetzblog.de/2013/04/24/sandwichbrot-nach-txfarmer/" target="_blank">Sandwichbrot</a> gebacken hatte.</p>
<p><strong>Sauerteig</strong></p>
<ul>
<li>100 g Roggenvollkornmehl</li>
<li>100 g Roggenmehl 1150</li>
<li>180 g Milch (3,5% Fett)</li>
<li>20 g <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">Anstellgut</a></li>
</ul>
<p><strong>Mehlkochstück</strong></p>
<ul>
<li>20 g Roggenvollkornmehl</li>
<li>100 g Milch</li>
</ul>
<p><strong>Salz-Hefe-Verfahren</strong></p>
<ul>
<li>110 g Wasser</li>
<li>10 g Frischhefe</li>
<li>11 g Salz</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Sauerteig</li>
<li>Mehlkochstück</li>
<li>Salz-Hefe-Verfahren</li>
<li>100 g Eiweiß (von ca. 2-3 Eiern)</li>
<li>450 g Roggenmehl 1150</li>
<li>40 g Butter (zimmerwarm)</li>
<li>20 g Zucker</li>
</ul>
<p>Die Sauerteigzutaten zu einem festen Teig mischen und 20 Stunden bei ca. 20°C reifen lassen.</p>
<p>Mehl und Wasser des Mehlkochstückes mit einem Schneebesen verrühren und unter Rühren auf ca. 65°C erhitzen. Sobald die Masse eindickt, den Topf vom Herd nehmen und 1-2 Minuten weiter rühren. In einen verschließbaren Behälter füllen, auskühlen lassen und mindestens 4 Stunden kühl lagern.</p>
<p>Salz und Hefe im Wasser lösen und 8-12 Stunden im Kühlschrank aufbewahren.</p>
<p>Für den Hauptteig alle Zutaten außer der Butter 8 Minuten auf niedrigster Stufe verkneten. Die Butter in kleinen Stücken zugeben und auf zweiter Stufe 2 Minuten lang einarbeiten. Der Teig ist leicht klebrig und von mittelfester Konsistenz.</p>
<p>60 Minuten Gare bei 24°C.</p>
<p>Einen Strang formen und in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform (22 x 10 x 9 cm) setzen.</p>
<p>90 Minuten Gare bei 24°C.</p>
<p>Bei 250°C fallend auf 200°C 60 Minuten mit Dampf backen. Während der letzten 10 Minuten ohne Form backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 4 Stunden</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 24 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 2,80 €</p>
<div id="attachment_10554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10554" alt="Locker und sehr aromatisch: ein wunderbarer Weizentoast-Ersatz." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_37.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Locker und sehr aromatisch: ein wunderbarer Weizentoast-Ersatz.</p></div>
<div id="attachment_10555" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10555" alt="Der erste Versuch litt vor allem an einer zu großen Kastenform oder zu wenig Teigeinlage dafür..." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_38.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">Der erste Versuch litt vor allem an einer zu großen Kastenform oder zu wenig Teigeinlage dafür&#8230;</p></div>
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<br /><br/>
<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weizen-Dinkel-Brot</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/08/weizen-dinkel-brot/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/08/weizen-dinkel-brot/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 08:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[1 Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[andere Form]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkelsauerteig]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Favoriten]]></category>
		<category><![CDATA[mild]]></category>
		<category><![CDATA[mittelporig]]></category>
		<category><![CDATA[Autolyse]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Dinkelvollkornmehl]]></category>
		<category><![CDATA[kalte Führung]]></category>
		<category><![CDATA[lange Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Milch]]></category>
		<category><![CDATA[Weizenvollkornmehl]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ploetzblog.de/?p=10479</guid>
		<description><![CDATA[
Für meinen Mehltest habe ich mir ein reines Sauerteigbrot mit Weizen und Dinkel ausgedacht. Durch die Übernachtgare bekommt es ein feines Aroma und steht zudem rasch auf dem Frühstückstisch. Das Brot hat schnell die Herzen meiner Familie erobert.
Die elastische, aromatische, leicht nussige und saftige, kurze Krume umgeben von einer zart-knusprigen Kruste ist ein Genuss. Durch Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10624" alt="Weizen-Dinkel-Brot" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_11.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Weizen-Dinkel-Brot</p></div>
<p><span id="more-10479"></span></p>
<p>Für meinen <a title="zum Test" href="http://www.ploetzblog.de/2013/04/13/mehltest-horbacher-muehle-gegen-adler-muehle/" target="_blank">Mehltest</a> habe ich mir ein reines Sauerteigbrot mit Weizen und Dinkel ausgedacht. Durch die Übernachtgare bekommt es ein feines Aroma und steht zudem rasch auf dem Frühstückstisch. Das Brot hat schnell die Herzen meiner Familie erobert.</p>
<p>Die elastische, aromatische, leicht nussige und saftige, kurze Krume umgeben von einer zart-knusprigen Kruste ist ein Genuss. Durch den Sauerteig hält sich das Brot einige Tage ohne Abstriche frisch. Wobei unrealistisch ist, dass das Brot mehr als 2 Tage überlebt&#8230;<br />
Aus dem Teig lassen sich ebenso leckere Brötchen herstellen.</p>
<p><strong>Sauerteig</strong></p>
<ul>
<li>70 g Dinkelvollkornmehl</li>
<li>55 g Wasser</li>
<li>7 g <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">Anstellgut</a> vom Weizensauer</li>
</ul>
<p><strong>Autolyseteig</strong></p>
<ul>
<li>280 g Weizenmehl 550</li>
<li>45 g Weizenvollkornmehl</li>
<li>175 g Wasser</li>
<li>55 g Milch</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Sauerteig</li>
<li>Autolyseteig</li>
<li>70 g Dinkelmehl 1050</li>
<li>8 g Salz</li>
<li>25 g Butter</li>
<li>10 g Zucker</li>
<li>Grieß und Mohn zum Wälzen</li>
</ul>
<p>Die Sauerteigzutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.</p>
<p>Für die Autolyse alle Weizenmehl mit Wasser und Milch vermengen und 20 Minuten ruhen lassen.</p>
<p>Alle Zutaten außer Butter, Zucker und Salz 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 3 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten. Die Butter in Stücken zugeben und 3 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten. Zum Schluss Zucker und Salz 2 Minuten auf zweiter Stufe unterkneten.</p>
<p>2 Stunden Gare bei 24°C.</p>
<p>3 Teiglinge zu ca. 250 g rund wirken. Zwei davon mit der glatten Seite in Grieß, einen Teigling in Mohn wälzen.</p>
<p>Die Teiglinge nebeneinander mit Schluss nach oben (gewälzte Seite nach unten) in einen schwach bemehlten langen Gärkorb setzen.</p>
<p>1 Stunde Gare bei 22°C, weitere 12 Stunden bei 4-6°C im Kühlschrank.</p>
<p>Den Laib mit der gewälzten Seite nach oben bei 220°C fallend auf 200°C 45 Minuten mit Dampf backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 1 Stunde</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 37 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 1,90 €</p>
<div id="attachment_10625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10625" alt="Rösch und gefenstert: die Kruste" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_12.jpg" width="490" height="735" /><p class="wp-caption-text">Rösch und gefenstert: die Kruste</p></div>
<div id="attachment_10626" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10626 " title="Locker, aromatisch und ein klarer Brotfavorit: Weizen-Dinkel-Brot" alt="Locker, aromatisch und ein klarer Brotfavorit: Weizen-Dinkel-Brot" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_13.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">Locker, aromatisch und ein klarer Brotfavorit: Weizen-Dinkel-Brot</p></div>
<p>(eingereicht bei <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.wildyeastblog.com/category/yeastspotting">YeastSpotting</a>)</p>
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<hr /><small>Copyright &copy; 2013 Lutz Gei&szlig;ler<br /> This feed is for personal, non-commercial use only.<br /> Dieser Feed ist ausschließlich für den persönlichen, nichtkommerziellen Gebrauch gedacht.<br />(Digital Fingerprint:  digitalfingerprintploetzblogbaeckerlehrling2019101027)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Großer Artikel über Plötzblog im Tagesspiegel</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/grosser-artikel-ueber-ploetzblog-im-tagesspiegel/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/grosser-artikel-ueber-ploetzblog-im-tagesspiegel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Plötzblog]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ploetzblog.de/?p=10740</guid>
		<description><![CDATA[Auf Facebook hatte ich schon den Online-Artikel verlinkt, nun noch der gedruckte Artikel über mich und den Plötzblog, der am Sonntag im Berliner Tagesspiegel erschienen ist.
Einfach auf das Bild unten klicken, dann öffnet sich eine PDF-Datei, die mir der Berliner Tagesspiegel zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür.
Das Brot, das der Autor bei mir zum Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="zur Website" href="https://www.facebook.com/ploetzblog" target="_blank">Auf Facebook</a> hatte ich schon den <a title="zur Website" href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/essen-trinken/serie-brot-blogger-der-brotzeit/8160602.html" target="_blank">Online-Artikel</a> verlinkt, nun noch der gedruckte Artikel über mich und den Plötzblog, der am Sonntag im Berliner Tagesspiegel erschienen ist.</p>
<p>Einfach auf das Bild unten klicken, dann öffnet sich eine PDF-Datei, die mir der Berliner Tagesspiegel zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür.<span id="more-10740"></span></p>
<p>Das Brot, das der Autor bei mir zum Kosten bekommen und lobend im Artikel erwähnt hat, war das kürzlich verbloggte <a title="Leserwunsch: Rustikales Bauernbrot" href="http://www.ploetzblog.de/2013/04/27/leserwunsch-rustikales-bauernbrot/">Rustikale Bauernbrot</a>.</p>
<div id="attachment_10741" class="wp-caption alignleft" style="width: 500px"><a href="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/20130505_Tagesspiegel_print.pdf"><img class="size-full wp-image-10741 " alt="Der Plötzblog im Tagesspiegel. Zum Lesen bitte auf die Abbildung klicken." src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130506_01.jpg" width="490" height="675" /></a><p class="wp-caption-text">Der Plötzblog im Tagesspiegel. Zum Lesen bitte auf die Abbildung klicken.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension: &#8220;Holzbackofen&#8221; von Rudolf Jaeger</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/rezension-holzbackofen-von-rudolf-jaeger/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/rezension-holzbackofen-von-rudolf-jaeger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 07:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brot- und Backkultur]]></category>
		<category><![CDATA[HEEL]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbackofen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Jaeger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ploetzblog.de/?p=10727</guid>
		<description><![CDATA[Holzbacköfen sind faszinierend für mich, verkörpern sie doch die ursprüngliche, rustikale Herstellung von Brot. Leider kann ich noch keinen dieser Öfen mein eigen nennen, aber für den Ernstfall vorbereiten kann ich mich. Inzwischen gibt es einige Bücher zu diesem Thema auf dem Markt und Bausätze verschiedener Firmen, die den Aufbau eines eigenen Holzbackofens im Garten Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Holzbacköfen sind faszinierend für mich, verkörpern sie doch die ursprüngliche, rustikale Herstellung von Brot. Leider kann ich noch keinen dieser Öfen mein eigen nennen, aber für den Ernstfall vorbereiten kann ich mich. Inzwischen gibt es einige Bücher zu diesem Thema auf dem Markt und Bausätze verschiedener Firmen, die den Aufbau eines eigenen Holzbackofens im Garten oder im Haus auch ohne handwerkliche Meisterleistungen möglich machen. Das 2012 erschienene Buch &#8220;Holzbackofen&#8221; von Rudolf Jaeger widmet sich diesen Bausätzen.<span id="more-10727"></span></p>
<div id="attachment_10730" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-10730" alt="&quot;Holzbackofen&quot; von Rudolf Jaeger" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/04/130428_01.jpg" width="250" height="306" /><p class="wp-caption-text">&#8220;Holzbackofen&#8221; von Rudolf Jaeger</p></div>
<p>Jaeger ist kein Unbekannter in der feuerliebenden Szene. <a href="http://www.amazon.de/Rudolf-Jaeger/e/B0045UMZPY/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1367115031&amp;site-redirect=de&amp;sr=1-1&amp;tag=brot-backen-21" target="_blank">Etliche Grillbücher</a><img class="tcexhoqbcbfkvcljhlut" style="border: none !important; margin: 0px !important; padding: 0px !important;" alt="" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brot-backen-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" /> gehen auf sein Konto. Sein neues Buch kommt gestalterisch ähnlich massiv daher, wie seine anderen Grillbücher. Dicke Lettern, kräftige Farben, wuchtige Überschriften und globige Farbbalken. Etwas ungewohnt, aber für ein solch massives Thema wie Holzbacköfen doch geeignet.</p>
<p>Inhaltlich beschränkt sich Jaeger auf weniger statt mehr: Eine Anleitung zum Bau einer Holzbackofenbehausung samt Material- und Kostenliste, Infos zum richtigen Anheizen und ein Überblick über den Temperaturverlauf nach dem Befeuern. Wichtiges Backzubehör, Mehlkunde und ein flüchtiger Blick auf das Brotbacken im Holzbackofen ergänzen den Grundlagenteil des Buches.</p>
<p>Es folgen nach ziemlich genau der Hälfte des Buches fünf Brotrezepte (Kartoffelbrot, Dinkelbrot, Brötchen, Roggenbrot, Laugenbrezeln), Rezepte für Flammkuchen und Pizza, für Quiches und Aufläufe, außerdem für etliche herzhafte Gerichte.</p>
<p>Die Brotrezepte sind akzeptabel in der Zutatenkombination und Zubereitung, aber unzureichend beschrieben (teils fehlen Garzeiten, immer Gartemperaturen). Für die Laugenbrezelherstellung fehlt der Warnhinweis auf Verätzunggefahr mit Natronlauge. Unbedarfte können aus der Rezeptbeschreibung keinerlei Gefahrenpotenzial erkennen.</p>
<p>Rudolf Jaegers Buch ist schnell studiert. Wenig Text, viele Abbildungen. Für solch ein Thema nicht verkehrt, kommt es beim Aufbau eines Holzbackofens zu allererst auf Inspirationen an. Davon gibt es viele. Das große Aber folgt sogleich: Jaeger beschränkt sich auf zwei Backofenfirmen &#8211; <a title="zur Website" href="http://www.backdorf.de/" target="_blank">Häußler</a> und <a title="zur Website" href="http://www.holzbackofen.de/" target="_blank">Ramster</a>, ihre Chefs beide laut Danksagung Freunde des Autors. So werden Linktipps zu Häußler genannt, die Öfen kritiklos vorgestellt und sich kräftig im Rezepte- und Literaturfundus beider Firmen bedient. Die Brotrezepte stammen aus Publikationen von Häußler und Ramster, viele der Fotos ebenso. Außerdem wurden Textpassagen aus diesen Veröffentlichungen übernommen (z.B. die Warenkunde zu Getreide und Mehl). Das Buch ist also eher ein Sammelsurium alter statt neuer Texte und Erkenntnisse.</p>
<p>Ich bin zwiegespalten, was Jaegers Buch angeht. Die Gestaltung schürt größere Erwartungen, als der Inhalt erfüllen kann. Wer sowieso auf einen Holzbackofen oder gar einen Bausatz der beiden Firmen setzen möchte, für den ist das Buch &#8220;Holzbackofen&#8221; als Einstieg genau richtig. Für alle anderen gibt es <a title="Rezension: “Backöfen in Haus und Garten selbst gebaut” von Jana Spitzer und Reiner Dittrich" href="http://www.ploetzblog.de/2012/10/15/rezension-backoefen-in-haus-und-garten-selbst-gebaut-von-jana-spitzer-und-reiner-dittrich/" target="_blank">tiefergehende Literatur</a> zum Thema.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386852536X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=386852536X&amp;linkCode=as2&amp;tag=brot-backen-21">Holzbackofenbuch: Aufbau, Praxis und Rezepte</a><img class="tcexhoqbcbfkvcljhlut" style="border: none !important; margin: 0px !important; padding: 0px !important;" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brot-backen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=386852536X" width="1" height="1" border="0" /><br />
127 Seiten, 2012<br />
Verlag: HEEL Verlag<br />
ISBN: 978-3868525366<br />
Größe: 22,4 x 18,2 x 1 cm<br />
Preis: 14,90 €</p>
<p><em>Mein Dank gilt dem <a title="zur Website" href="http://www.heel-verlag.de/Holzbackofen,i1.htm" target="_blank">HEEL-Verlag</a>, der mir das Buch freundlicherweise zur Besprechung zur Verfügung gestellt hat.</em></p>
<hr /><h4>Ähnliche Beiträge:</h4><ul><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/20/rezension-brotbacken-im-holzbackofen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rezension: &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221;">Rezension: &#8220;Brotbacken im Holzbackofen&#8221;</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2011/02/21/rezension-brot-backen-traditionelles-aus-dem-holzbackofen-von-margret-merzenich-und-erika-thier/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rezension: &#8220;Brot backen &#8211; Traditionelles aus dem Holzbackofen&#8221; von Margret Merzenich und Erika Thier">Rezension: &#8220;Brot backen &#8211; Traditionelles aus dem Holzbackofen&#8221; von Margret Merzenich und Erika Thier</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2012/10/08/rezension-holzbackoefen-im-garten-von-claudia-lorenz-ladener-hrsg/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rezension: &#8220;Holzbacköfen im Garten&#8221; von Claudia Lorenz-Ladener (Hrsg.)">Rezension: &#8220;Holzbacköfen im Garten&#8221; von Claudia Lorenz-Ladener (Hrsg.)</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2012/10/15/rezension-backoefen-in-haus-und-garten-selbst-gebaut-von-jana-spitzer-und-reiner-dittrich/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rezension: &#8220;Backöfen in Haus und Garten selbst gebaut&#8221; von Jana Spitzer und Reiner Dittrich">Rezension: &#8220;Backöfen in Haus und Garten selbst gebaut&#8221; von Jana Spitzer und Reiner Dittrich</a></li><li><a href="http://www.ploetzblog.de/2011/02/17/brotbackbuechern-auf-die-seiten-geschaut-tage-der-buchbesprechungen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Brotbackbüchern auf die Seiten geschaut: Tage der Buchbesprechungen">Brotbackbüchern auf die Seiten geschaut: Tage der Buchbesprechungen</a></li></ul><a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/rezension-holzbackofen-von-rudolf-jaeger/" title="Permalink">Zum Beitrag</a> | <a href="http://www.ploetzblog.de/2013/05/06/rezension-holzbackofen-von-rudolf-jaeger/#comments" title="Zu den Kommentaren">1 Kommentare</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Baguettes nach Raymond Calvel &#8211; ein Trauerspiel</title>
		<link>http://www.ploetzblog.de/2013/05/04/baguettes-nach-raymond-calvel-ein-trauerspiel/</link>
		<comments>http://www.ploetzblog.de/2013/05/04/baguettes-nach-raymond-calvel-ein-trauerspiel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 May 2013 08:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Stunden]]></category>
		<category><![CDATA[Baguette]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[großporig]]></category>
		<category><![CDATA[Hefeteig mit Vorteig]]></category>
		<category><![CDATA[mild]]></category>
		<category><![CDATA[nachgebackene Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Sponge]]></category>
		<category><![CDATA[Autolyse]]></category>
		<category><![CDATA[Bohnenmehl]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Calvel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr habe ich mir das ins Englische übersetzte Lebenswerk von Autolyse-Entwickler Prof. Raymond Calvel geleistet. Als Print-on-demand-Buch, nicht ganz billig&#8230; Inzwischen als Springer-Ausgabe für den gleichen Preis erhältlich.
Fachlich sehr gut und inspirierend (und keinesfalls für Anfänger geeignet!). Angespornt von seinem Baguette-Rezept mit Autolyse habe ich mich voller Optimismus ans Nachbacken gemacht. Bis heute Weiterlesen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr habe ich mir das ins Englische übersetzte <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0834216469/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0834216469&amp;linkCode=as2&amp;tag=brot-backen-21">Lebenswerk von Autolyse-Entwickler Prof. Raymond Calvel</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important; padding: 0px !important;" alt="" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=brot-backen-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0834216469" width="1" height="1" border="0" /> geleistet. Als Print-on-demand-Buch, nicht ganz billig&#8230; Inzwischen als Springer-Ausgabe für den gleichen Preis erhältlich.</p>
<p>Fachlich sehr gut und inspirierend (und keinesfalls für Anfänger geeignet!). Angespornt von seinem Baguette-Rezept mit <a href="http://www.ploetzblog.de/backchinesisch/" title="Was ist das?" target="_blank">Autolyse</a> habe ich mich voller Optimismus ans Nachbacken gemacht. Bis heute nach unzähligen Versuchen ohne Erfolg.<span id="more-10476"></span></p>
<p>Er arbeitet mit einem Sponge, einem festen Vorteig, dem er auch noch Salz zugibt. Außerdem setzt er neben der Autolyse auf eine lange Stückgare</p>
<p>Ich weiß nicht wie er dieses Rezept zu einem Baguette umgesetzt hat, mir jedenfalls wollte es nicht gelingen. Essbar waren sie sicher, sie konnten aber nicht mit meinen bisherigen Baguettes mithalten. Außerdem hatte ich kaum Ofentrieb und auch die Porung ließ zu wünschen übrig.</p>
<p>Nachdem ich nun das Rezept mehrfach verändert habe, bin ich immer noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Nun gebe ich auf. Meine Fehlversuche dokumentiere ich für euch als abschreckendes Beispiel. Das leicht veränderte Rezept habe ich euch dazu gepackt. Das Original aus dem Buch unterscheidet sich nur in Nuancen. Vielleicht hat jemand von euch noch mehr Muße zum Probieren.</p>
<p><strong><em>Nachtrag:</em></strong> <em>Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die englische Übersetzung grobe Rezepturfehler hat. Ich vermute, dass mein Missmut damit zu begründen ist. Die französische Ausgabe ist leider extrem teuer und rar&#8230;</em></p>
<p><strong>Vorteig</strong></p>
<ul>
<li>50 g Weizenmehl 550</li>
<li>33 g Wasser</li>
<li>1 g Frischhefe</li>
<li>1 g Salz</li>
</ul>
<p><strong>Autolyseteig</strong></p>
<ul>
<li>Vorteig</li>
<li>300 g Weizenmehl 550</li>
<li>205 g Wasser</li>
</ul>
<p><strong>Hauptteig</strong></p>
<ul>
<li>Autolyseteig</li>
<li>6 g Frischhefe</li>
<li>6 g Salz</li>
<li>(4 g Bohnenmehl)</li>
</ul>
<p>Die Vorteigzutaten von Hand verkneten, 1 Stunde bei Raumtemperatur und weitere 20 Stunden bei 4°C reifen lassen. Am Backtag 1 Stunde bei 20°C akklimatisieren lassen.</p>
<p>Für den Autolyseteig Vorteig, lauwarmes Wasser und Mehl 4 Minuten auf niedrigster Stufe vermischen und 13 Minuten ruhen lassen.</p>
<p>Alle Zutaten 10 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten, leicht klebrigen Teig kneten.</p>
<p>45 Minuten Gare bei 20°C.</p>
<p>3 Teiglinge abstechen, zu Zylindern vorformen und 30 Minuten in Bäckerleinen entspannen lassen.</p>
<p>Baguettes formen und 60 Minuten bei 20°C zur Gare stellen.</p>
<p>Bei 250°C 25 Minuten mit Dampf backen.</p>
<p><strong>Zubereitungszeit am Backtag:</strong> ca. 3,5 Stunden</p>
<p><strong>Zubereitungszeit gesamt:</strong> ca. 25 Stunden</p>
<p><strong>Material- und Energiekosten:</strong> 1,20 €</p>
<div id="attachment_10617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10617" alt="1. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_63.jpg" width="490" height="367" /><p class="wp-caption-text">1. Versuch</p></div>
<div id="attachment_10618" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10618" alt="2. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_64.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">2. Versuch</p></div>
<div id="attachment_10619" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10619" alt="3. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_65.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">3. Versuch</p></div>
<div id="attachment_10620" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10620" alt="4. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_66.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">4. Versuch</p></div>
<div id="attachment_10621" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10621" alt="5. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_67.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">5. Versuch</p></div>
<div id="attachment_10622" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-10622" alt="6. Versuch" src="http://www.ploetzblog.de/wp-content/uploads/2013/05/130326_68.jpg" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">6. Versuch</p></div>
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