BLOGBEITRAG

28. März 2009 · 7 Kommentare

Kartoffelbrot

Wenn Kartoffeln anfangen zu treiben, dann sollten sie schnellstens verarbeitet werden. Zum Beispiel zu Kartoffelbrot aus Petras Brotkasten. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt. Ich wollte nicht auf einen Vorteig verzichten. Also wurden für eine Teigausbeute von 200  ein knapper halber Esslöffel Hefe, 100 ml Wasser und 100 g Mehl (550er) vermischt und 12 Stunden bei 10-15 °C sich selbst überlassen. Alles andere geschah dann wieder nach dem Originalrezept. Herausgekommen ist ein überaus lockeres Brot mit erstaunlich kräftiger Kartoffelnote und angenehm dünner und knuspriger Kruste:

Lockere Krume, knusprige Kruste, kräftiger Kartoffelgeschmack.

Lockere Krume, knusprige Kruste, kräftiger Kartoffelgeschmack.

Zwei wunderbar schmackhafte Kartoffelbrote.

Zwei wunderbar schmackhafte Kartoffelbrote.

Ohne Worte.

Ohne Worte.

4 Kommentare

  1. Mal ne Frage: hast Du das Mehl für den Vorteig vom Hauptteig abgezogen? Und wenn ich frische Hefe sowohl für den Vor- als auch den Hauptteig nehmen würde, wieviel wäre das denn dann? Herzlichst Nadja

    • Ohje, wieder so ein alter Blogbeitrag, der von der Rezeptur gründlich überarbeitet werden müssten. Die Vorteigzutaten ziehst du vom Hauptteig ab. Mit der Hefe wird es schwierig. Esslöffel-Angaben sind sehr ungenau… Das Rezept ist generell recht hefelastig. 30 g Frischhefe sind’s bestimmt. Vielleicht probierst du dich lieber an einem anderen Kartoffelbrot aus?

  2. Das Kartoffelbrot habe ich am Donnerstag gebacken. Heute wurde der Rest gegessen, immer noch sehr frisch und lecker. Aber warm mit Butter ein Genuss. Da ich keine 2 Brote backen wollte, habe ich von allem die 3/4 Menge genommen und es ist ein wirklich tolles Brot geworden. Optimale Grösse und für mich schmeckt es wirklich nicht so intensiv nach Kartoffel. Ein sehr gutes Rezept, danke.

  3. Kartoffelbrot

    empfehlenswerte Rezeptänderung:
    Die Hälfte der Kartoffeln wird als Pellkartoffel gekocht, gepellt und fein zerstampft.
    Die andere Hälfte der Kartoffeln wird roh geschält und mittelfein gerieben (Handreibe/nicht maschinell) mit 120 ml kochendem (!!!) Wasser übergossen. Anschließend werden beide Kartoffelanteile (inkl. der eingesetzten 120 ml Wasser) vereinigt und mit der restlichen Hefe, dem Mehl, dem angesetzten Vorteig von 200g, dem Oel und dem Salz zu dem Teig verarbeitet. Die Backzeit verlängert sich dadurch um knapp 10 Minuten bei leicht reduzierter Temperatur (abfallend).
    Das Ergebnis war ein wirklich schmackhaftes Kartoffelbrot.

3 Pingbacks

  1. […] ist aufgefallen, dass ich bis auf das Kartoffelbrot bisher noch kein Brot zweimal gebacken habe. Der Reiz Neues auszuprobieren ist einfach immer […]

  2. […] Brot schmeckt nicht ganz so intensiv nach Kartoffel, wie “das Kartoffelbrot“, aber geht sehr schön im Ofen auf, hat eine zarte Kruste und mittelporige weiche Krume. […]

  3. […] auf Basis eines Kartoffelbrotrezeptes aus Petras Brotkasten, das ich im März ausprobiert und dabei etwas abgewandelt […]

Schreibe einen Kommentar

Zum Schutz vor Spam löse bitte folgende Aufgabe vor dem Absenden des Kommentars (als Ziffer eingeben):

Sidebar ein-/ausblenden
Translate »