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6. Mai 2009 · 13 Kommentare

Kefirbrot

In Anlehnung an Petras „Großes Buttermilchbrot“ habe ich mich erneut an ein Kefirbrot gewagt.

Kefirbrot

Kefirbrot

  • 350 g Weizenmehl 550
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 7 g Trockenhefe
  • 250 g Kefir (oder Buttermilch)
  • 200 g Wasser
  • 10 g Salz

Alle Zutaten mischen, 10-15 Minuten auf mittlerer Stufe verkneten und den entstandenen Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen alle 20 Minuten den Teig dehnen und falten. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Laib formen, in einem Gärkorb (oder einer mit Mehl bestäubten Schüssel) nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Laib auf ein Backblech stürzen, mit einem scharfen Messer einschneiden und im Ofen bei 250°C ca. 40 Minuten backen lassen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

Heraus kommt ein lockeres saftiges Brot mit angenehm dünner und elastischer Kruste. Durch den Verzicht auf einen Vorteig, kann das Brot auch mal spontan und in relativ kurzer Zeit gebacken werden.

Kefirbrot - saftig weich mit elastischer Kruste

Kefirbrot - saftig weich mit elastischer Kruste

Aktualisiert am 14. Januar 2012 |

13 Kommentare

  1. Hallo Lutz. Deine Rezepte sind klasse!!! So viele Leidenschaft! Ich habe schon ein Versuch mit Baguette gemach. Es ist mir relativ gut gelungen.
    Sag mal, in deinem Kefirbrot ist 200 g Roggenmehl 1150 oder Weizenmehl 1050 gemeint?

  2. hallo lutz,

    erster versuch, dieses brot zu backen, hat einfach nur überzeugt. geniale krume. perfekt. und ich bin wirklich sehr skeptisch meinen broten gegenüber. rezept gleich mal in meinen rezeptordner übernommen. danke für das rezept.
    habe allerdings frische hefe genommen und noch Weizen-ASG, in anlehnung an petras hinweise.

    gestern nun das zweite mal gebacken. was ich anders gemacht habe:
    – ich habe doppelte portion gemacht.
    – ich habe, da mir mein weizensauerteig nicht gereicht hat, noch etwas vom roggen-sauerteig genommen
    – und insgesamt ist der teig etwas weicher geworden.

    das krasse dabei ist, ich habe ein ganz anderes brot rausbekommen. war gar nicht zufrieden. hat zwar nur meine meinung und vorgehensweise bestätigt, dass ich ein neues brotrezept immer mindestens zwei bis dreimal backe, bis es „rausfliegt“ oder ab dann öfters gebacken wird, aber ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. vielleicht lags an meinem roggen-sauerteig, den ich selbst gezüchtet habe und den ich bis jetzt nur einmal verwendet habe (paderborner brot aus dem ketex-blog), ansonsten immer nur gefüttert.. den weizen-sauerteig habe ich von meiner mama, der sich bis jetzt bewährt hat.
    so, jetzt habe ich genug getextet, werde einen dritten versuch wieder nur mit dem weizen-sauerteig starten und dann berichten. an dem zu weichen teig kanns eigentlich nicht liegen, oder?
    jana

    ps: verwendest du eigentlich eine besondere lichtquelle für deine fotos?

    • Hallo Jana,
      um dir Tipps zu geben, müsste ich wissen, was dir an deinem zweiten Brot nicht gefallen hat. Was war genau anders als beim ersten Versuch?
      Zum Fotografieren verwende ich Tageslicht und ab und zu einen Blitz.

      • hallo lutz,
        danke für deine antwort. klar, so eine ferndiagnose auch noch ohne bild ist kaum machbar.
        das war die krume, die mir absolut nicht gefallen hat. es sah einfach „selbstgebacken“ aus. das erste brot sah und schmeckte fast wie ein richtiges holzofenbrot (mache meine brote im dampfgarer mit brotfunktion). sobald unser zweites kind auf der welt ist, werde ich meine „brotbackerei“ wieder aufnehmen und als erstes wieder dieses kefirbrot backen und dann das ergebnis posten – versprochen! so schnell gebe ich nicht auf 🙂
        jana

  3. Huhu,

    danke für das tolle Rezept! Als Anfängerin habe ich mich noch nicht an die Sauerteige gewagt und wollte erstmal ein Brot mit Hefe versuchen. Und was soll ich sagen: genial! Das Brot schmeckt richtig gut, sieht allerdings nicht so klasse aus (an den Einschnitten ist das Brot gar nicht aufgegangen, sondern an den Seiten). Macht aber nix, schmeckt klasse!

    Welches Brot würdest du einer Anfängerin als nächstes empfehlen?

    Viele liebe Grüße
    Jana

  4. Lieber Lutz,
    gestern habe ich dieses Rezept mal wieder gebacken. Den Kefir habe ich dieses Mal durch Soja-Reis-Milch ersetzt. Das Ergebnis sieht großartig aus, hat eine tolle Porung und Krume, schmeckt auch absolut hervorragend – allerdings kann man die Scheiben auch ohne Nagel oder Leim als Bild an die Wand hängen, so sehr klebt es 😉
    Nächstes Mal wieder mit Kefir!
    Gruß Anke

  5. Habe heute das Rezept ausprobiert und es hat alles super geklappt!!
    Ich und meine Männer finden das Brot soooo lecker!!
    Da wir schon heut fast die Hälfte vom Brot gegessen haben, werde ich gleich morgen das nächste backen!! Weil der Rest morgen früh für Schulbrote, Frühstück und Brote für die Arbeit bestimmt nichts mehr übrigbleibt!!
    Danke für das tolle Rezept!!
    Gruß Heidi

  6. Hi du!
    Da ich heute Milchkefir angestzt habe, ist das Brotbacken nicht weit entfernt. Als erstes Brot habe ich mich für deines entschieden.
    Ich freu mich schon drauf!
    Grüßle
    Chris

  7. Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen!
    Danke für dieses geniale Rezept!
    Wir finden es seeehr schmackhaft!
    Grüßle
    Chris

  8. Hallo lieber Lutz,

    Heute habe ich das erste Brot von deinem Blog ausprobiert. Da ich zurzeit Kefir selbst herstelle,  bot sich dieses Rezept natürlich an :). Das Brot ist echt super gut geworden! Eine knusprig, elastische Krume,  und innen ganz weich und fluffig. Ausserdem schmeckt es auch noch super.

    Übrigens, und das findest du vielleicht interessant,  stelle ich meinen Kefir mit Sojamilch her, da ich mich vegan ernähre. Somit ist mein Brot auch vegan. 🙂

    Deinen Blog finde ich echt klasse (auch wenn ich, als Greenhorn,  die meisten Rezepte doch sehr aufwändig finde^^).

    VG Nicole

  9. Det war mal richtig klasse!!! Da war noch Kefir, jedoch schon 3 Wochen drueber, aber keine Angst davor.Ruchbrot liebe ich normalerweise, aber dieses Kefirbrot war richtig gut. Ich hab allerdings das verhaeltnis zwischen Kefir und Wasser zugunsten des Kefirs etwas veraendert. Das Brot wird dadurch jedoch nicht sauer.Problem fuer mich – nach Kanten und zwei Scheiben – das Brot macht so was von satt und ich geh auf wie nen Hefekloss

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