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28. Juni 2009 · 5 Kommentare

Tomaten-Kartoffel-Brot

Durchbrochene Kruste des Tomaten-Kartoffel-Brotes.

Durchbrochene Kruste des Tomaten-Kartoffel-Brotes.

Aromatischer geht es kaum: das Tomaten-Kartoffelbrot schmeckt auch ohne Belag.

  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 200g Weizenmehl 1050
  • 15 g Roggenmalz
  • 15 g Weizenmalzschrot
  • 3 g Trockenhefe
  • 180 g Wasser
  • 3 mittelgroße gekochte und gepellte Kartoffeln
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Tomatenmark
  • 75 g getrocknete Tomaten
  • 1 Teelöffel Salz
  • 10 g geschnittenen Basilikum

Aus je 150 g beider Mehlsorten und dem gesamten Wasser sowie 1 g Trockenhefe einen Teig kneten und etwa 1 Stunde stehen lassen. Anschließen die gekochten, gepellten und lauwarmen Kartoffeln zerdrücken, mit Olivenöl und der restlichen Hefe mischen und mit je 50 g beider Mehlsorten sowie Roggenmalz und Weizenmalzschrot unter den zuvor hergestellten Teig mischen. Die kleingeschnittenen getrockneten Tomaten, das Tomatenmark, das Salz und den Basilikum ebenfalls unterkneten. Die Gesamtknetdauer sollte mindestens 10-15 Minuten betragen. Den leicht klebrigen Teig zu einem Laib formen und reichlich eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen. Danach in den auf 250°C vorgeheizten Backofen schieben, nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln und 45-50 Minuten backen lassen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4 Stunden

Das Brot hat eine schwach knusprige Kruste und verbreitet intensiven Tomatengeruch in der Küche. Die Krume ist vergleichsweise feucht und locker. Mit etwas Camembert oder einfach nur pur ein wirklicher Genuss.

Lockere, äußerst aromatische und feuchte Krume. Ins Bild hat sich eine ungeschnittene getrocknete Tomate mit Mehlmantel geschoben...

Lockere, äußerst aromatische und feuchte Krume. Ins Bild hat sich eine ungeschnittene getrocknete Tomate mit Mehlmantel geschoben...

4 Kommentare

  1. Ich krieg schon wieder Hunger, wenn ich das sehe…

  2. Hallo,

    ich habe es versucht nachzubacken und es ist mir misslungen. Der Teig war wie beschrieben leicht klebrig und ist auch schön aufgegangen.

    Nach der Backzeit war der Teig aber innen noch roh. Ich habe mich eigentlich komplett ans Rezept gehalten. Ich hatte lediglich nur 20g getrocknete Tomaten und habe diese durch „selbstgemachte“ getrocknete gemacht. Mini-Rispen Tomaten halbiert, entkernt und in den Ofen bei 210°C, solange bis der größte Teil der Flüssigkeit weg ist. Insgesamt hatte ich eine Menge von 55g.

    Die einzige unbekannte Größe sind ja die mittelgroßen Kartoffeln. Waren meine vielleicht zu groß… kann das daran gelegen haben?

    Schade um das lecker Brot.

    • Hallo Georg, das tut mir wirklich leid.
      Woran es gelegen haben könnte, ich aus der Ferne schwierig zu beurteilen. Die Kartoffeln könnten da schon eine Rolle spielen, aber auch die Backtemperatur. Weißt du, ob dein Ofenthermostat korrekt funktioniert?
      Falls du Sauerteig hast, probier‘ mal das überarbeitete Rezept. Dort stehen die Kartoffeln in Gramm-Angabe.

      • Danke für den Tipp. Das Rezept hatte ich auch schon gesehen und werde es machen. Meine Sauerteigkultur ist grad am dritten Tag angekommen. 😉
        Ich werde mein Ergebnis posten.

        Schöne Grüße
        Georg

Ein Pingback

  1. […] nach Dan Lepards Rezept gebacken. Und auch ich habe mich vor über einem Jahr bereits einmal einem eigenen Tomatenbrot […]

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