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3. Oktober 2009 · 12 Kommentare

Leinöl-Joghurt-Brötchen

Leinöl-Joghurt-Brötchen (ca. 20 cm lang)

Leinöl-Joghurt-Brötchen (ca. 20 cm lang)

Mal wieder eine eigene Kreation:

  • 100 g Weizenmehl 550
  • 100 g Dinkelmehl 812
  • 50 g Roggenmehl 1150
  • 20 g Weizenmalzschrot
  • 100 g Wasser
  • 3 g Backmalz
  • 2 g Trockenhefe
  • 15 g Leinöl
  • 100 g Naturjoghurt
  • 5 g Salz

Alle Zutaten ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe verkneten. Der Teig sollte sich gut von der Schüssel lösen. Teigruhe ca. 30 Minuten. Nochmals 2 Minuten kneten und 60 Minuten gehen lassen. Dann Teiglinge abstechen und je nach Lust und Laune formen. Weitere 30 Minuten luftdicht abgedeckt gehen lassen. Zwischenzeitlich den Ofen auf 250°C vorheizen. Kurz vor dem Einschieben die Brötchen mit Leinöl bestreichen und einschneiden. Dann einschieben, eine Tasse Wasser auf den Ofenboden gießen und die Temperatur auf 200°C drosseln. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Nach etwa 20 Minuten sind die Brötchen fertig.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

Ich habe eine große Brötchenvariante (siehe Bild ganz oben) und mehrere normale Brötchen gebacken. Da sind der Fantasie ja keine Grenzen gesetzt. Die Brötchen haben eine dünne knusprige und sehr mild duftende Kruste, unter der sich für mich eine kleine Sensation befindet – die locker-weiche Krume mit schwachem Leinölaroma.

Außen knusprig, innen locker, außergewöhnlich angenehm und angenehm außergewöhnlich im Geschmack.

Außen knusprig, innen locker, außergewöhnlich angenehm und angenehm außergewöhnlich im Geschmack.

Brötchen in Normalgröße.

Brötchen in Normalgröße.

12 Kommentare

  1. Hallo Lutz, ich möchte gerne deine Leinöl-Joghurt-Brötchen backen. Die sehen soo lecker aus. Nur,wo bekomme ich den Leinöl her, oder was kann ich Alternativ dafür nehmen?
    Aus was ist den Leinöl???

    • Leinöl wird aus den Samen von Flachs (Leinsamen) gewonnen. Hier bei uns hat es jeder Supermarkt im Regal stehen. Wenn du es bei dir nicht findest, schau mal im Internet. Amazon bietet es zum Beispiel an. Ansonsten könntest du es mit einer anderen Pflanzenölsorte ersetzen, die etwas Eigengeschmack hat.

  2. Hallo Lutz,

    Bestimmt tragen Weizenmalzschrot und Backmalz wesentlich zum Geschmack dieser Brötchen bei – aber könnte ich diese beiden Zutaten auch weglassen (will sie nicht extra kaufen, da ich es höchstwahrscheinlich nicht so häufig gebrauchen kann)???
    Wenn ich die Trockenhefe durch frische ersetzen möchte, wie viel würdest du empfehlen? Oder sollte hier aus einem bestimmten Grund keine Frischhefe verwendet werden?

    Danke & LG,
    Catha

  3. Hallo Lutz,
    auch ich bin total begeistert von deiner Seite…. habe seit ein paar Monaten das Brotbacken für mich entdeckt und habe durch eifriges Studium deiner Rezepte und Anleitungen schon ein paar richtige tolle Brote und Brötchen geschafft 🙂 eine Frage zu den Leinöl-Brötchen: die haben uns auch sehr gut geschmeckt… was muss ich ändern, um hierbei eine ÜBernacht-Gare einzubauen?
    Danke und liebe Grüße
    Birgit

    • Hallo Birgit,

      das ist ein sehr altes Rezept von mir, das ich heute etwas anders backen würde.
      Dennoch: für die Übernachgare würde ich nur die Hälfte der Hefe verwenden, ansonsten alles so beibehalten. Die geformten Brötchen setzt du mit dem Schluss nach oben auf ein Blech, deckst sie mit einem Leinentuch oder einer Folie/Tüte ab und stellst sie bei ca. 5°C für 8 Stunden in den Kühlschrank. Am Backtag drehst du die Brötchen um, schneidest sie ein und schiebst sie in den gute vorgeheizten Ofen.

  4. Moin und vielen Dank für dieses Superrezept. Suchte mal wieder nach Spontanbackbrötchen und hatte die Zutaten da. Die Brötchen sind “ wie vom Bäcker“ nur besser. Superlocker, fluffige Krume, einfach optimal. Hatte noch 2 handvoll Leinsamen zugegeben, weil ich’s gerne kernig habe. Danke Danke Danke!

  5. Hallo Lutz,
    habe bisher noch kein 812 Dinkelmehl gesehen.Kann ich alternativ eine Mischung aus 630-er und 1050-er Dinkelmehl nehmen?
    Danke.

  6. Hallo Lutz,
    habe mich an diesen Brötchen versucht. Leider ohne Erfolg. Heraus kamen „Gummibrötchen“ – im wahrsten Sinne. Sie sahen nach Gummi aus, auch die Substanz war gummiartig. Kann es sein, dass ich zuviel Leinöl auf die Brötchen gestrichen habe?
    Danke.

    • Das ist ein uraltes Rezept aus meiner Anfangszeit, das ich heute so nicht mehr backen würde. U.a. würde ich die Brötchen nicht mehr mit Leinöl einstreichen (ist nicht hitzebeständig).

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