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25. September 2010 · 9 Kommentare

Sächsische Quarkkeulchen

Sächsische Quarkkeulchen

Sächsische Quarkkeulchen

Kathrin hat mit ihrem verbloggten Quarkkeulchen-Rezept meine Erinnerung an Kindheitstage geweckt. Nicht nur das. Der Appetit darauf hat mich in den letzten Tagen so umgetrieben, dass ich sie nun mit wenigen Veränderungen im Rezept nachgekocht habe. Wer diese Spezialität nicht kennt, sollte sie unbedingt ausprobieren. Wer sie kennt, auch. Mit Zucker und/oder Apfelmus ein Traum!

  • 200 g Kartoffeln
  • 150 Quark
  • 30 g Weizenmehl 405
  • 2 Esslöffel Rosinen
  • 1/2 Ei
  • 1 Prise Salz
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Die Kartoffeln kochen, pellen und mit der Gabel (oder Kartoffelpresse) fein zerdrücken. Dann die übrigen Zutaten zugeben und zu einem formbaren, lockeren Teig verkneten. Je nach Kartoffelsorte muss der Mehlanteil noch etwas angepasst werden. Den Teig zu einer ca. 4-5 cm dicken Rolle formen und 1 cm dicke Scheiben abschneiden, die in Pflanzenöl 5-8 Minuten goldbraun gebraten werden.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 1 Stunde

Sächsische Quarkkeulchen

Sächsische Quarkkeulchen

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9 Kommentare

  1. „Meine“ persoenliche erfahrung ist folgende,
    das ‚pell-kartoffeln‘ mehr geeignet sind, als ’salz-kartoffel‘ gekochte knoellchen, da durch den hoeheren staerkegehalt durch die ‚in der eigenen Schale‘ gekochten knollen
    nicht mehr wie ueblich die zeit zum kühlen anfällt,
    weil SIE (Unsere pellkartoffel)
    auch im ‚warmen‘ zustand nicht (!) nach dem Masse/Teig weiterverarbeitungs-prozess, in der Pfanne beim anbraten zerlaufen ODER zerfallen.
    Bin absolvierter Koch/IHK

  2. Wenn man den Quark abhängen lässt, lässt sich die Masse wesentlich besser verarbeiten.

    Dies macht Sinn, da Quark in Deutschland sehr nass ist. Quark einfach in einem sauberen Küchtuch ein paar Stunden über der Spüle aufhängen.

  3. Einfach traumhaft, was aus diesen einfachen Zutaten entsteht. (Ich hab lediglich ein bißchen Zucker reingegeben.) Mit Apfelmus geradezu gefährlich: keine Chance aufzuhören, bevor man sich nicht mehr rühren kann.

  4. Ist schon ewig her, allzuviele Erinnerungen habe ich nicht mehr. Aber der drollige Name ist mir im Gedächtnis geblieben.

  5. Ahja, verrühren ist also der Trick. Gut zu wissen! Bisher habe ich nämlich noch nie halbe Eier verwendet 😉

  6. Bei deinen tollen Fotos bekomme ich auch schon wieder Appetit… 🙂 Die Idee mit der Zitronenschale ist gut, werde ich bestimmt auch mal ausprobieren. Aber wie machst du das mit dem halben Ei??? Nimmst du nur Eiweiß oder Eigelb?

    • Das halbe Ei ist ganz einfach: das ganze Ei verrühren und die Hälfte davon für die Quarkkeulchen verwenden. Ich wollte keine riesige Menge machen, deshalb musste ich das Rezept etwas kleiner rechnen…

  7. Ah, die hab ich mal in Leipzig gegessen 🙂

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