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1. Oktober 2010 · 7 Kommentare

Bäckerfrühstück

Bäckerfrühstück

Bäckerfrühstück

In Anlehnung an das allseits bekannte Bauernfrühstück (das man, wie ich bei Ulrike erfahren durfte, tatsächlich auch mit Fertigpulver herstellen kann *kopfschüttel*), habe ich ein Bäckerfrühstück kreiert. „Bäcker“, weil ich noch Brot übrig hatte, das einer sinnvollen Verwendung zukommen musste. So ist es quasi als Kartoffelersatz in die schmackhafte Mischung aus Ei, Zwiebellauch, Bauchspeck und Dill hineingeraten. Durch den Speck wird das Bäckerfrühstück sehr würzig. Das Brot, teils knusprig, teils angenehm weich, macht das Essen neben dem geschmacklichen auch zu einem Tasterlebnis für die Zunge.

  • 75 g Bauchspeck
  • 100 g  Brot
  • 10 Stängel Zwiebellauch
  • 3 Eier
  • 200 g Milch
  • 2 Teelöffel Dill (gehackt)
  • Salz
  • Pfeffer

Den Speck würfeln und anbraten. Darin das gewürfelte Brot rösten und den grob geschnittenen Zwiebellauch anschließend zugeben. Währenddessen die Eier mit der Milch, etwas Salz, Pfeffer und dem Dill verrühren. Die Mischung anschließend in die Pfanne gießen und stocken lassen.

Brot als Kartoffelersatz - teils knusprig, teils weich bringt es der Zunge beim Essen angenehme Tasterlebnisse...

Brot als Kartoffelersatz – teils knusprig, teils weich bringt es der Zunge beim Essen angenehme Tasterlebnisse…

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7 Kommentare

  1. Nein – ich habe das Bäckerfrühstück nicht ausprobiert, aber möchte eine Anregung fürs „Kochen mit Brot“ geben: nämlich die gute alte Brotsuppe – ein Arme-Leute-Essen. Der Pfarrer Kneipp empfiehlt sie in seinen Büchern als Nahrung für Kranke. Seine „Kraftsuppe“ beruht auf trocken in der Pfanne oder der Ofenplatte gerösteten Brotscheiben, die gemahlen werden und dann praktisch endlos haltbar sind. Sie werden bei Bedarf mit Brühe aufgegossen, umrühren – fertig !

    „Meine“ Brotsuppe ist etwas hemdsärmeliger. Getrocknete Altbrotreste werden in kochende Brühe gegeben und köcheln 10-15 min. Auf 1 Person rechne ich 60-80 g Altbrot, die Menge der Brühe hängt davon ab, ob ich’s lieber sämiger oder flüssiger haben will. 1/2 l sollte es aber mindestens sein, weil das Altbrot quillt enorm auf. Nach 10 min köcheln probiere ich mit der Gabel, ob das Brot weich genug zum pürieren ist – dann kommt der Topf vom Herd und wird mit dem Pürierstab bearbeitet. Das ist auch schon das Basisrezept für die „flüssige Pizza“, in die man nun einrühren kann, was Lust und Laune haben wollen bzw. Kühlschrank, Schränke und Regale noch zu bieten haben oder was „weg muss“: Tomaten – frisch, aus der Dose, als Tomatenmark, Zwiebeln in dünnen Halbscheiben, Hülsenfrüchte (frisch gekocht oder aus der Dose), Wurst, Schinken, Bratenreste usw in feinen Streifen, Pesto, Paprikapaste, Harissa oder Sambal-Olek … das soll alles eigentlich nur noch 1 bischen ohne zu kochen für ein paar Minuten durchziehen. Ganz am Ende dann Knoblaucch, creme fraiche, Jogurt und ähnliches. Den Jogurt kann man auch erst auf den vollen Teller als toping geben, Käse drüber raspeln , frische Kräuter streuseln … und würzen kann man natürlich ohne Ende in diese oder jene Richtung.

    Diese Brotsuppe ist eine ideale Mahlzeit für die Ekelwettersaison ! Sie macht pappsatt und wärmt. Früher, als doch nicht alles besser war, habe ich die ausgetrockneten Brotreste den Sommer über in einer Blechdose gesammelt und im Winter „versuppt“. Heute jedoch backe ich selbst, schmause meine „so wie ich sie haben will“ – Brote bis zum gar nicht mehr trockenen Ende, seit ich das Brühstück für mich entdeckt habe und meine liebe Mühe habe, die Enden für das Brühstück „vom Munde abzusparen“ komme ich zur Brotsuppe leider kaum noch.

    Man kann eben nicht alles haben !

  2. Ich bin stolz auf dich, so ganz freihändig und ohne Tüte das soo appetitlich hinzubekommen 😉

    • Hui, danke :).
      Eigentlich wollte ich nur den ganzen Zwiebellauch loswerden, den ich für das Pan Cubano gekauft habe ;-).

      PS: Ich habe mir erlaubt, aus dem „u“ ein „ü“ zu machen, sonst wäre dein Blog dem Namen nach inhaltlich äußerst eingeschränkt gewesen…

  3. Schade, das ich schon gefrühstückt habe 🙂

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