BLOGBEITRAG

9. November 2010 · 4 Kommentare

Steinhorster Schrotbrot nach Ketex

Steinhorster Schrotbrot nach Ketex

Steinhorster Schrotbrot nach Ketex

Mir ist aufgefallen, dass ich schon lange kein „richtiges“ Brot mehr von Ketex nachgebacken habe. Mit dem Steinhorster Schrotbrot hatte ich schon eine Weile geliebäugelt. Jetzt war es soweit.

Ich habe die Teigmenge drastisch herunter gerechnet, damit ich nicht wochenlang daran esse. Herausgekommen ist „single size“. Mehr als ein Brötchen, weniger als ein normales Brot. Mein Teig hatte leider etwas Übergare und ist deshalb im Ofen kaum aufgegangen und relativ flach geblieben. Trotzdem ist die Krume trotz der gewollt kleinen Porung angenehm locker – vom urigen Geschmack ganz zu schweigen.

Roggensauerteig

  • 40 g Roggenvollkornmehl
  • 40 g Wasser
  • 4 g Anstellgut

Vorteig (Poolish)

  • 30 g Weizenmehl 550
  • 30 g Wasser
  • 0,1 g Frischhefe

Brühstück

  • 50 g Mehrkornschrot
  • 10 g Sonnenblumenkerne (geröstet)
  • 15 g Kürbiskerne (geröstet)
  • 75 g Wasser

Hauptteig

  • 75 g Weizenmehl 1050
  • 40 g Roggenvollkornmehl
  • 45 g Wasser
  • 2 g Frischhefe
  • 7 g Salz
  • 3 g Roggenmalz
  • Schrot zum Wälzen

Sauerteig- und Vorteigzutaten jeweils mischen und 16-20 Stunden reifen lassen. Für das Brühstück Wasser aufkochen, über die Saaten geben und mindestens 3 Stunden ziehen lassen. Alle Zutaten miteinander 5 Minuten auf niedrigster Stufe vermischen. Etwa 8-10 Minuten auf 2. Stufe kneten. 30 Minuten Teigruhe. Dann den Teig rund wirken, mit Wasser abstreichen, in Mehrkornschrot wälzen und mit dem Schluss nach oben in einem Gärkorb 90 Minuten zur Gare stellen. Einschneiden und bei 250°C fallend auf 200°C 30 Minuten backen.

Material- und Energiekosten: 1,85 €

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 2 Stunden

Dichte, aber lockere Krume mit kernig-urigem Geschmack.

Dichte, aber lockere Krume mit kernig-urigem Geschmack.

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben.

Willst du auf dem Laufenden bleiben, dann abonniere gern meinen kostenlosen Newsletter.

Möchtest du meine Arbeit am Blog unterstützen, dann freue ich mich auf deine Hilfe.

4 Kommentare

  1. Ein altes Rezept, trotzdem nach wie vor eins meiner Lieblingsrezepte.
    Allerdings eine Anmerkung: m.E. ist da zu viel Salz drin. 7gr = 3%, bezogen auf die Mehlmenge. 5gr Salz (=2%) reichen doch eigentlich aus, oder?

  2. Hallo,

    habe mich jetzt mal an diesem Brot probiert. Habe die doppelte Menge verwendet weil mir das doch zu klein war.
    Ich backe meine Brote alles grundsätzlich nur mit Vollkornmehl.
    Normal habe ich mit den Wassermengen keine Probleme aber bei diesem Rezept war das Brot total breiig. Da ist nichts mit wirken oder so. Ich mußte es in einer Form backen. Keine Ahnung woran es liegt.

    • Hallo Sten,

      danke für deinen Hinweis! Ich hatte einen Teil des Rezeptes schlichtweg vergessen abzutippen. Der Hauptteig hat gefehlt. Dadurch konnte bei dir nur Brei herauskommen. Tut mir ehrlich leid. Aber jetzt ist der Fehler behoben.

Schreibe einen Kommentar


Die Upload-Funktion für Fotos ist wegen Arbeiten am System momentan inaktiviert.
Sidebar ein-/ausblenden
Translate »