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22. Juni 2011 · 138 Kommentare

Auf der Walz – Tag 12: Paderborner Landbrot

Paderborner Landbrot

Paderborner Landbrot

Da ich während meiner Wanderung auch Paderborn besucht habe und schon seit geraumer Zeit Gerds Paderborner Landbrot nachbacken wollte, packe ich die Gelegenheit beim Schopf und schlage zwei Fliegen mit einer Klappe.

Das Brot ist extrem einfach und schnell zubereitet. Es schmeckt köstlich. Die klein- bis mittelporige, graue Krume verströmt ein mild-säuerliches Aroma, ist saftig und auch ohne Belag ein Genuss. Die Teigmenge reicht für eine Backform von ca. 24x11x9 cm Größe.

Roggensauerteig

  • 250 g Roggenmehl 1150
  • 250 g Wasser
  • 25 g Anstellgut

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 250 g Roggenmehl 1150
  • 120 g Weizenmehl 1050
  • 260 g Wasser
  • 15 g Salz

Die Sauerteigzutaten mischen und 16-18 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten 5 Minuten auf zweiter Stufe verkneten, 30 Minuten ruhen lassen und anschließend in eine Kastenform geben (etwa halb voll).

90 Minuten bei 26-28°C zur Gare stellen.

Die Teigoberfläche mit Wasser abstreichen und stippen.

Bei 250°C fallend auf 180°C 60 Minuten mit Dampf backen.

Material- und Energiekosten: 1,90 €

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

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134 Kommentare

  1. Ich esse sehr gerne Paderborner und habe es gerade zum ersten Mal selbst gebacken. Bin hellauf begeistert und stolz auf das Ergebnis!

  2. Hallo Lutz,

    Ich hab heut dein Paderborner nachgebacken. Es ist einfach klasse geworden. Eine schöne Kruste und eine schöne kleinporige Krume. Das gibt es jetzt öfters.

    Ich hab mir nun auch eine Gärbox gebastelt und muss sagen das die Sauerteige deutlich besser werden. Die gleichmäßige Wärme macht schon was aus.

    Vielen Dank für deine gelingsicheren Rezepten. Ich ess diese Sauerteig Brote ohne Hefe einfach lieber. Da ich diese besser vertrage als die wo viel Hefe drin ist.

  3. Hallo Lutz,
    Tolles Brot. Habe ich schon oft gebacken. Aber eine Frage ist dennoch…
    Wenn man das Brot mit einem Quellstück oder einem Kochstück backen möchte, wie muss das Rezept dann angepasst werden?

  4. Hallo Lutz,
    ich habe das Paderborner Landbrot letztes Wochenende zum ersten mal gebacken., sehr lecker, nur hatte ich wie andere auch das Problem, das die Kruste oben sehr stark eingerissen ist. Deutlich länger am Backtag gehen lassen kann ich zeitlich aber nicht immer.
    Denkst du das Paderborner Landbrot kann auch geführt werden wie das Roggenbrot im Kasten von deinem Buch „Brotbacken in Perfektion mit Sauerteig“ oder beißt sich der Weizenanteil (oder bei mir Dinkel) mit der langen, direkten Führung?
    Gruß
    Stefan

  5. Hey liebe alle,

    Mein erster Versuch mit dem Paderborner war geschmacklich und geruchstechnisch top. Allerdings ist mir das Brot beim backen aufgerissen und blieb nicht geschlossen. Woran kann das liegen? Muss ich tiefer einstippen oder mehr Wasser zum bestreichen verwenden? Vielen Dank für euren Rat!
    Liebe Grüße aus Hamburg.
    Sven

    • Du musst den Teigling noch länger reifen lassen. Außerdem hilft es, den Dampf nach 2-3 Minuten aus dem Ofen zu lassen, damit die Oberfläche schön glatt bleibt.

  6. Hallo Freunde

    Ich LIEBE dieses Brot….nur leider fällt es beim stippen immer um gut einen Zentimeter zusammen, wie kann ich dem entgegenwirken. Geschmacklich und was die Frischhaltung angeht ist es ein Knallerbrot 🙂

    Viele Grüße aus dem Saarland
    Olly

    • Hallo Olly, ich glaube dein Brot ist etwas zu reif. Ich würde die ganze Prozedur um ca.
      15 min. vorverlegen. Vorausgesetzt es herrschen die gleichen Bedingungen.
      Gruß Thomas

    • Schiebe es einfach etwas früher in den Ofen. Es war bei dir schon deutlich zu reif.

  7. Hallo Lutz,

    vielen Dank für die vielen Anregungen und Rezepte. Dein „plötzblog“ ist für mein Leben
    wahrhaft eine Bereicherung. Dieses Paderborner ist sehr, sehr lecker. All Deine Kreationen
    sind sehr schmackhaft, und, auch von größter Wichtigkeit, auch sehr bekömmlich. Die
    Stückgare dauert bei mir seltsamerweise immer extrem lang, trotz schaumig aufgetriebenen
    Vorteigs und Gare bei ca. 28 – 29 Grad. Na ja, da heißt es warten ….

    Vielen Dank für Dein Engagement

    P.S. Übrigens war ich nie bei f***book drin (…) Ich fand Dich und Deine Seite, weil die Zeit
    dafür gekommen war.

  8. Hallo Lutz!
    Ich möchte zwei 1.5 kg Paderborner backen in einem Holzbackrahmen. Welche Backtemperstur würdest du empfehlen? Und wie bekomme ich die Kruste oben schön glänzend?

    • Anbacken bei 250°C und dann auf ca. 190-200°C senken. Die Backzeit ist durch den Rahmen bedeutend länger (Kerntemperatur messen: 96-98°C).
      Die Oberfläche vor und nach dem Backen mit heißem Wasser abstreichen für den Glanz.

  9. Hallo Nicole, das kann zwischen 19 und 26 ° liegen. Es macht keinen Sinn darüber zu diskutieren oder sich auf eine bestimmte Temperatur auf den Grad genau festzulegen. Etwa 24 ° sollten ganz gut passen. Wenn es 2 oder 3 ° kühler ist braucht der Teig eben ein bisschen länger. Die Garzeiten müssen fast immer auf die Bedingungen Deiner Küche angepasst werden, sowie die Backzeiten auf die Eigenschaften Deines Ofens usw. Viele Grüße, Alexander

  10. Hallo Nicole, wenn hier von Raumtemperatur die Rede ist , sind deine 23 Grad eine gute Orientierung. Sicher könnte man jetzt eine Grundsatzdiskussion darüber lostreten, aber ich lasse das mal. In normalen Küchen dürfte die Raumtemperatur erfahrungsgemäß zwischen 22 und 24 Grad liegen.
    LG aus dem Saarland.

  11. Ich würde gerne mal wissen, wieviel Grad denn ca. Raumtemperatur sind? Das kann ja sehr variieren. Bei mir sind es jetzt 23 Grad. Kann mir jemand sagen ob das reicht? Vielen Dank

  12. Hallo, nach mehreren Versuchen mit anderen Broten, die mal mehr mal weniger gut gelungen sind, habe ich mich jetzt zum zweiten mal am Paderborner versucht.
    Bei ersten mal war es schlicht zu fest und kaum genießbar (aus Mangel an einer Küchenmaschine habe ich mehr Mehl in den Teig gegeben, damit er sich kneten lässt. War nicht besonders klug, seh ich ein).
    Heute habe ich das Brot zum zweiten mal gebacken. Vorab mit dem Handrühergerät geknetet. Der Teig ist wunderbar aufgegangen, der Sauerteig war sehr fleißig.
    Im Ofen ist es mir dann, wie viele meiner Brote an der Seite aufgerissen. Was ich nicht so tragisch finde.
    Aber schlimmer ist, dass es etwas klitschig und sehr großporig geworden ist. Daher kaum zu schneiden. Die Krume wurde nur sehr dünn und weich.
    Ich schwade mit Form und Schrauben. nach 10min Dampf abgelassen. Diesmal bin ich überfragt, was der Fehler gewesen sein könnte.
    Ich würde mir so wünschen, dass es endlich klappt 🙁 Seit wir aus NRW in den Süden gezogen sind, fehlt uns das ordinäres Kastengraubrot und vor allem das Paderborner extrem.

    • Entweder war der Sauerteig nicht sauer genug (= Klitsch) und/oder der Teigling vor dem Backen noch nicht reif genug (= grobe Porung). Hast du ein Foto von der Krume?

  13. Vielen Dank für das tolle Rezept! Ich hatte am Wochenende Sauerteig angesetzt weil ich gerne ein Paderborner backen wollt. Da ich gleichzeitig den Vorratsschrank aufgeräumt habe, musste ich meine Dinkelvorräte verbacken! Hat super geklappt, etwas grobporiger als hier, aber vom Geschmack echt toll. Kinder sind begeistert!! Das sagt doch alles.
    Dankeschön.

  14. Hallo Lutz,

    wir haben gerade wieder 2 Paderborner im Ofen, obwohl ich eigentlich eher ein Fan von freigeschobenen Broten bin ist das Paderborner immer ein dankbares Brot wenn es mal schnell gehen muss. Unser Lütte hat inzwischen mit seinen viereinhalb Jahren seine eigene Pausenbrotversion vom Paderborner erschaffen: Er raspelt einfach eine dicke Karotte unter den Teig und wir backen es in einer Glasform, und so hat er ein herrlich saftiges Pausenbrot „mit ohne Rinde“. Das zweite für uns backen wir in einer Kaiserkuchenbackform, da entsteht eine super rösche Rinde. Ich finde es ganz faszinierend wie die verschiedenen Formen Einfluss auf das Brot haben. Deine Seite finden wir toll und haben schon viel nachgebacken und freuen uns auf weitere Rezepte! Liebe Grüße, Pikku

  15. Hallo Lutz Geißler,
    kann ich statt Roggenmehl 1150, Roggenmehl 1370 nehmen? Wieviel Wasser 50° Celsius muss ich mehr nehmen? Ich habe 50 ml mehr Wasser genommen und alles gut gemischt. Der Sauerteig ist Mörtelartig. Das Mehlgewicht habe ich so wie im Rezept gelassen.

    • Es ist alles möglich, abhängig von der Mehlqualität. Es gibt auch 1150er, dass genauso viel Wasser verträgt wie 1370er. In der Tendenz brauchst du mehr Wasser bei 1370er. Die Menge musst du von der Teigkonsistenz abhängig machen. Mörtelartig ist schon ein guter Anzeiger.

  16. Hallo Lutz, ich backe seit einigen Jahren mit mehr oder weniger Erfolg.
    Für mich ist es wichtig dass das Brot schmeckt, wobei ich weniger Wert auf das Aussehen lege. Deshalb kann ich mich immer über die Anschreiben wundern wo es dann Sinngemäß heißt, mein Brot ist da und dort gerissen, bei Dir aber nicht. Ich denke dann immer, hallo Leute, wenn wir als Hobbybäcker ein Brot nach dem anderen backen, das aussieht als käme es aus der Brotfabrik, warum lernen die dann noch? Wichtig für mich ist, das Brot ist aufgegangen, die Krume ist kross, dann kann man doch zufrieden sein.

  17. Hier das Foto zum obigen Kommentar…

  18. Hallo Lutz,
    ich habe gestern das Brot genau wie im Rezept angegeben nachgebacken. Der Geschmack ist fantastisch, leider ist die Krume nicht so geworden wie ich sie mir vorgestellt habe (oder wie auf deinem Bild). Außerdem ist das Brot nicht so gut aufgegangen. Ich habe mal ein Foto angehängt. Vor 3 Wochen habe ich das Rezept mit Vollkornmehl nachgebacken ( -> Kommentar Nr. 45), dort ist die Krume deutlich besser geworden. Beim letzten Versuch habe ich das Salzsauer-Verfahren angewandt und u.a. 2% Hefe in den Sauerteig gemischt.

    Nun meine Frage: Kann die dichte Krume durch fehlende Hefen im ASG zustande kommen? Eigentlich hatte ich das Gefühl, einen recht aktives ASG zu haben. Oder gibt es andere Gründe für eine so unregelmäßige, dichte Krume?
    Das Bild zeigt links die Vollkorn-Variante im gefrorenen Zustand, rechts mein jetziger Versuch mit Auszugsmehl.

    Vielen Dank für deine Hilfe&Tipps!
    Gruß Melanie

    • Hi Melanie,
      ich glaube, wenn du die Hefe in den Hauptteig getan hättest, wäre das Brot besser
      geworden. Der Sauerteig entwickelt eigene Hefen in den 12-16 Stunden.
      Gruß Thomas

      • Hallo Thomas,
        Ich habe beim 2. Versuch (nach Rezept) überhaupt keine Hefe hinzugefügt. Beim ersten Mal habe ich auch nur Hefe zugeführt, weil Lutz dies in seinem Beitrag zur Monheimer Salzsauerführung erwähnt hat…

        PS. Ich glaube mein Bild ist nicht angekommen… 

        • Hallo Melanie, entschuldige bitte meinen Satz zum Thema Hefe, kam vielleicht
          bisschen blöd rüber. 🙂 Aber wie Lutz oben schon geschrieben hat, reift der Teig
          mit VK-Mehl schneller. Da Du das 2. Brot nach Rezept mit Auszugsmehlen
          gebacken hast, braucht der Teig bestimmt etwas mehr Zeit.
          Gruß Thomas

    • Das liegt entweder an einer zu kühlen Teigtemperatur und/oder einer zu kurzen Reifezeit. Beides hängt zusammen.
      Hefe kannst du in den Hauptteig geben als Unterstützung, aber möglichst nicht in den Sauerteig geben, das überfordert die Mikroorganismen dort.

  19. Für mich das beste Sauerteigbrot überhaupt. Es verzeiht alle Fehler in Mengenverhältnissen, Temparatur, Gehzeit und so weiter, die ich so mache. Geht auch super mit nur einer Mehlsorte.

  20. Hallo Lutz,
    Ich würde dieses Brot gerne als Vollkornvariamte backen (Weizen- und Roggenvollkorn). Was muss ich dabei beachten bzw. verändern? 
    LG Melanie 

    • Ich habe einfach mal einen Versuch gewagt und nach Rezept mit Vollkornmehl gebacken. Ich habe die Mohnheimer Salzsauerführung angewandt und das Rezept verdoppelt. Leider hatte ich nicht genug ASG (nur 80g anstatt die benötigten 100g)… Das Brot ist jedenfalls sehr kompakt geworden – ob es jetzt an den fehlendem ASG lag oder am Vollkornmelh kann ich nicht sagen. Der Sauerteig sah jedenfalls vielversprechend aus.
      Vielleicht kann mir jemand sagen, wie ich das Rezept mit Volkornmehl verändern sollte, um ein lockeres Brot zu bekommen? Ich wäre euch sehr dankbar.
      LG

    • Du brauchst eventuell etwas mehr Wasser (je nach Mehlqualität) und der Teig wird etwas schneller reifen.

  21. Vielen Dank für das tolle Rezept
    . Gelingsicher und sehr köstlich!

  22. Hallo Lutz,
    das Brot ist superlecker geworden!
    Ich habe das erste mal ein Brot in Gusseisen gebacken und zwar im Wok. Hat gut geklappt und durch den Wok eine leichte Ufoform bekommen 🙂
    Weil wir keinen Gärkorb haben, wurde es eine Glasschüssel mit bemehltem Leintuch, abgedeckt mit einem Teller und der Teigling lies sich einwandfrei in den Wok stürzen und vom Tuch ablösen.
    Eine (nicht so brisante :)) Frage:
    Beim Teig kneten war ich mir mit der Wassermenge unsicher und habe 20 ml weniger genommen, was hätte mehr Wasser noch bewirken können?
    Viele Grüße
    Tabea

  23. Hallo Lutz,

    das Brot ist geschmacklich super geworden aber es ist mir oben drauf sehr aufgerissen. Kannst du mir sagen woran das liegt?

  24. Hallo Lutz,

    zunächst mal herzlichen Dank für diese tolle Seite, wo alles super verständlich erklärt ist.

    Dieses Paderborner Brot ist wirklich der Hammer, ein ehrliches Brot ohne Schnickschnack und unser Favorit.
    Nun habe ich aber doch auch eine Frage. Ich habe auch noch eine Brotbackform von 35×14,5×8 cm. Kann ich da die doppelte Teigmenge reingeben? Und wie verändern sich dann Gar- und Backzeiten?
    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Hallo Gudrun,

      rechne alle Zutaten mal Faktor 1,7 und du hast die richtige Teigmenge für deine Kastenform. Die Garzeiten bleiben gleich, aber die Backzeit verlängert sich um ca. 20 Minuten (am besten Kerntemperatur messen: 98°C).

  25. Hallo, ich weiß nicht, was ich falsch mache (außer vielleicht, daß ich nur einen altertümlichen Gasherd habe, der von den Temperaturen her nicht so einfach zu steuern ist.
    Das Grot geht gut auf, sieht auch im Ofen noch ugt aus – aber sobald ich es nach den 60 Minuten aus dem Ofen hole, fällt das Dach in der Mitte ein, das Brot sackt dort zusammen.
    Ansonsten ist alles okay, Krume, Feuchtigkeit… nur dieses Einsacken versaut mir den Spaß.

    Irgendwelche Tipps? Sollte ich es mal im Ofen abkühlen lassen? Oder wird es dann nur trocken?

  26. Hallo wenn ich Trockensauerteig nehmen möchte, wie viel muss ich benutzen und wie verändert sich die Gehzeit?

    • Trockensauerteig muss erstmal mit Mehl und Wasser aktiviert werden, falls er überhaupt noch Triebkraft hat. Ansonsten muss Hefe in den Hauptteig.

  27. Hei. Grusse aus Norwegen!
    Toll, toll, toll an das Plötzblog! Ich verfolge Euch seit ein paar Jahren und bin begeisterter fan von Euch.
    Ich habe ein paar Mal Paderborner Brot gebacken. Das Brot ist super im Geschmack und porig und einfach Klasse.
    Aber, ich bin nicht mit er Oberflaeche zufriden. Die Krumme reist bei meinem Brot oben auf.
    Ich habe keine Stipprolle und steche die Loecher mit Essstäbchen. Ich backe in der Kastenform.
    Das Brot geht auf und ist gewølbt aber wie gesagt gerissen und gewölbt. Optisch sieht das Brot nicht so
    schön schmeckt aber „fantastisk“ (will der Norweger sagen).
    Meine Frage:
    Wie kann ich das reissen/platzen, oben auf dem Brot verhindern? Was geht in meinem Brot vor?

    Gruesse
    Spomenka

    • Hallo Spomenka,

      lass‘ dein Brot vor dem Backen mal länger gehen. Dann reißt es nicht mehr so stark auf. Und wenn du den idealen Zeitpunkt gefunden hast, dann passiert im Ofen fast nichts mehr, weil es vorher schon ausreichend aufgegangen ist.

  28. Mehr Kommentar als die Nachricht meines Mannes braucht es eigentlich nicht:
    „gerade mal das paderborner probiert
     zum niederknien!!!!!!!!!“

    DANKE Lutz!
    Es ist echt bewundernswert wie Du es schaffst, dass Deine Rezepte einfach funktionieren. Ich habe am gleichen Tag eine „Bierkruste“ aus einem anderen Brotbackbuch gebacken und war total genervt, weil das Rezept vorne und hinten nicht gestimmt hat und nur mit Müh und Not (und dem bei Dir im Kurs gelernten) dann doch noch halbwegs was wurde.

  29. Hallo Lutz!

    Kann es sein, dass die 10g Frischhefe im Haupteig fehlen?
    In der App ist es so angegeben und ich habe es auch so gebacken. Schmeckt suuuuuuper!!!

    Lg Gabriele

  30. Hallo Lutz.
    Du schreibst manchmal , dass das Brot bei einer Kerntemperatur von 98 Grad fertig ist. Diese Temperatur wird bei mir deutlich vor den von dir angegebenen Zeiten erreicht. Beim Paderborner schon nach 30 Minuten.
    Soll ich es dann rausholen?

  31. Hallo! Zunächst ein dickes Lob & Dankeschön für Ihre Website! So viele Rezepte – ein Traum =D
    Ich bin gerade dabei, das Paderborner Landbrot zu backen und hatte die Idee, beim nächsten Mal evtl. Variationen zu probieren wie gehackte Kürbiskerne unterzumischen… Muss ich dabei etwas beachten, was z.B. die Wassermenge angeht, oder kann ich munter Nüsse, Kerne etc. hineinwerfen? Vielen Dank schon mal 🙂

  32. Hallo Lutz

    dein Blog hat mich inspiriert vielleicht das Brotbacken als neues Hobby auszubauen.
    Allerdings bin ich eine blutige Anfängerin, ich habe nicht mal eine Idee, wie ein eingefallener Sauerteig aussehen könnte.
    Ich habe es trotzdem mal gewagt und es ist mir nicht wirklich gelungen. Jetzt will ich aber wissen wieso und es nochmal probieren.
    Das Ansatzgut ist schon nicht wirklich aufgegangen. Jetzt frage ich mich, ob es evtl. an den zu niedrigen Temperaturen liegt? Ich habe es bei Raumtemperatur (25°C) probiert. Ich habe den Teig 3 mal gefüttert (also insgesamt waren dann 200g Mehl drin).
    Oder lag es am Mehl? Ich habe Biomehl aus dem ökologischen Anbau genommen, allerdings nicht frisch gemahlen, sondern abgepackt.
    Die Küche hat die ganzen Tage sehr nach dem Ansatz gerochen, so habe ich das leckere Paderborner einfach ausprobiert. Das Brot ist natürlich nicht hoch gekommen. Aber warm hat es trotzdem geschmeckt (und lecker geduftet). Erkaltet war es innen dann ganz zusammengepappt.
    Ich hoffe du hast einen Tipp.

    Viele Grüße
    Helen

    • Hallo Helen, überprüfe vielleicht nochmal an Hand von Lutz‘ Anleitung die einzelnen Schritte zum Ansetzen von ASG. Hast Du immer einfach dazu gefüttert? Oder wirklich jedes Mal neu angesetzt? Hattest Du Roggenvollkornmehl? Sehr zu empfehlen! Hatte die Küche durchgehend stabile 25°?
      Und dann ist es so: nach 3 x Auffrischen ist Dein ASG noch sehr jung und nicht so triebfähig wie ein ‚altes‘. Entweder Du drehst noch ein paar Runden mit dem Auffrischen, oder Du machst zunächst Brote, die auch Hefe enthalten. 
      Hast Du Dein Paderborner ‚gestippt‘? Also regelmäßig über die ganze Oberfläche eingestochen? Das ist bei diesem Brot wichtig. 

      Zum Aussehen von eingefallenem Sauerteig: wenn Dein Roggen-ASG richtig aktiv ist, entstehen lauter Bläschen und es wandert im verschlossenen Glas nach oben. Dabei wölbt sich die Oberfläche zu einer kleinen ‚Kuppel‘. Diese Kuppel sackt etwas ein, wenn das ASG fertig ist. Das ist ganz leicht zu erkennen. Auch von einer ‚blutigen Anfängerin‘, die Du ja bald nicht mehr sein wirst.
      Gutes Gelingen! Calle

      • Hallo Calle,

        danke für deine Antwort.
        Nein, Vollkornmehl hatte ich nicht. Nur Bio und dieses 1150.

        Ich werde mir heuten nochmal Mehl besorgen. Auf Vollkorn achten, evtl. frisch gemahlenes, wenn ich eine Möglichkeit finde.
        Dann bastle ich mir noch einen Inkubator (Styroporbox mit Wärmeflasche) um die Temperatur höher zu bekommen. Ich kann nicht sagen ob es durchweg 25 °C waren. Es war in der Woche allerdings noch recht warm und sonnig und nicht so ungemütlich wie jetzt.

        Gestippt habe ich mit einer Gabel.

        Ich habe gefüttert, nicht neu angesetzt. Ist das falsch? Ich habe 50 g Mehl und Wasser zusammen. Am nächsten Tag auf diese Pampe nochmal 50 g Mehl und dann 50 g Wasser und gemischt. Am Tag drauf nochmal. Und nochmal.
        Von dieser Gesamtpampe habe ich dann 25 g genommen und bin nach diesem Rezept weiter verfahren. Also 250 g Mehl und Wasser dazu, wieder gehen lassen.
        Wobei nicht wirklich was gegangen ist :(.

        Ich probiere es nochmal.

        LG
        Helen

      • Hallo Helen, nur kurz: frisch gemahlenes Mehl ist laut Lutz gar nicht so geeignet zum Backen. Vielleicht gilt das auch für den Sauerteigansatz. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass der Ansatz mit gekauftem Bio-Roggenvollkornmehl klappt. 
        Wenn Du Dir schon eine Gärbox bastelst, leiste Dir vielleicht ein digitales Stichthermometer (ca. 15 Euro)  – das kannst Du dann auch verwenden um die Kerntemperatur beim Backen zu prüfen. 
        Und temperiere die Gärbox dann auf 28 Grad.) 
        Und: ja, nicht zufüttern, sondern immer neu anmischen.  
        Such‘ mal im Blog unter „Sauerteig hegen und pflegen“. 
        Gutes Gelingen! Calle

        • Hallo Calle,

          ich habe jetzt nochmal Roggenvollkornmehl, abgepackt, nicht frisch gemahlen.

          mit dem „nicht füttern“ verstehe ich nicht, beziehungsweise, glaube ich, dass wir Unterschiedliches meinen.
          Ich bin jetzt erstmal gar nicht bei dem Rezept hier. Sondern muss zuerst überhaupt Anstellgut herstellen. Ich fange bei 0 an. Und da nehme ich 50g Mehl/Wasser und m nächsten Tag tue ich wieder 50g Mehl/Wasser dazu. Was soll ich sonst mit dem Ansatz vom Vortag machen?

          LG
          Helen

        • Hallo Helen, es ist eine Abfolge aus: zwei Tage zufüttern und dann Ansatz/Wasser/Mehl je 50 Gramm.
          Der Rest vom Ansatz wird kompostiert oder entsorgt. 
          Tu Dir einen Gefallen und lies bei Lutz nach. 
          Lupe: „Sauerteig hegen und pflegen“
          Beantwortet alle Fragen. Viele Grüße, Calle

    • Hallo Helen,

      ich glaube, dass dein Sauerteig einfach noch nicht reif und triebkräftig genug war. Selbst wenn er gut aufgegangen wäre, ist er nach 3-5 Tagen Zeit als Neugeborener noch nicht aktiv genug, um ein Brot zu lockern. Probiere es nochmal und gib ihm etwas mehr Zeit zum Füttern. Oder du gibst in den Brotteig noch 1% Hefe, also auf 1 kg Mehl ca. 10 g Hefe.

  33. Hallo Lutz, 

    ich habe letzten Mittwoch meinen ersten Roggensauerteig angesetzt und plane, damit morgen ein Paderborner nach deinem Rezept zu backen. Bei meiner Recherche bin ich allerdings des öfteren auf die Empfehlung gestossen, bei Verwendung von jungen Sauerteigen zusätzlich noch Hefe in den Teig zu geben. Bist du derselben Meinung und wenn ja, welche Menge würdest du empfehlen?
    Großes Kompliment an deinen Blog und deine Bücher. Ich bin dem Brotbacken erst vor drei Wochen verfallen, hatte aber dank deiner Rezepte schon einige schöne Erfolgserlebnisse.

    Viele Grüße von Simone

    • Update: Ich habe es nun ohne Hefe gewagt und obwohl mein Brot trotz sehr langer Gare bei ausreichender Temperatur nur bis auf 1 cm unter den Rand der Kastenform aufgegangen ist, war das Ergebnis geschmacklich hervorragend – die Krume war noch ein bisschen zu klebrig, aber fürs erste Mal bin ich sehr zufrieden.

    • 1% der Gesamtmehlmenge kannst du dem Hauptteig noch an Hefe zufügen. Ist für den Anfang ein guter Rettungsschirm…

  34. Hallo Lutz,

    endlich traue ich micb ans Backen mit Sauerteig (den ich allerdings noch erst züchten muss). Da ich Paderborner Landbrot von jeher sehr gern esse, wird dieses Rezept eines der ersten sein, das ich ausprobieren werde (wie schon zuvor zahlreiche Deiner anderen tollen Rezepte mit Hefe, Vorteig, etc.). Backformen habe ich von Riess (Emaille), welche die Hitze wesentlich besser leiten, als die Edelstahlform, die ich vorher benutzt habe. Nun meine ich, irgendwo in Deinem Blog gelesen zu haben, dass Du mit Backformen aus Edelstahl bäckst. Muss ich also die Backzeit und/oder die Temperatur anpassen? Wäre schade, wenn mir die Brote verbrennen.

    • Ich glaube nicht, aber wie immer im Leben kommt es auf einen Versuch an ;).
      Das Brot ist bei einer Kerntemperatur von ca. 97°C fertig gebacken.

      • Hallo Lutz,
        mittlerweile sind die Versuche 1 und 2 gebacken. Versuch 1 war ein moderater Erfolg, weil mein Sauerteig nicht genügend Triebkraft hatte (vermutlich wegen der zu geringen Teigtemperatur), um den Teig in den Formen in 90 Minuten zu verdoppeln. Nach 4 Stunden war die Gare abgeschlossen und das Brot war gut essbar, aber geschmacklich, wegen der langen Gare, etwas zu sauer und zu grobporig. Dennoch ein passables erstes Ergebnis.
        Versuch 2 verbuche ich als Lernerfolg, wie es nicht geht. Der Teig ging auch nach 4 Stunden nicht auf, weil ich wohl das Wasser zu hoch temperiert hatte. Zwar war die Teigtemperatur nachher bei optimalen 27 Grad, aber sämtliche Mikroorganismen waren wohl abgestorben.
        Nundenn. Die liebe Temperatur. Um ihr nun ein für allemal den Garaus zu machen, habe ich mir den einen Gärautomaten mit regelbarer Temperatur gegönnt. Damit werde ich mir nun eine völlig neue Sauerteigkultur züchten. Sollte ich dabei 26 Grad wählen, um auch die Hefen optimal zu entwickeln?
        Wenn ich dann meine neue Starterkultur habe könnte ich problemlos zukünftig meinen Sauerteig sowohl einstufig als auch dreistufig führen. Würdest Du mir empfehlen den Sauerteig auch dann dreistufig zu führen, wenn Dein Rezept eine einstufige Führung vorsieht oder würde das den gewünschten Geschmack verändern?

        • Es reichen einstufige Führungen. Auch damit lassen sich gute Brote backen. Die Gartemperatur für den Sauerteig sollte bei 28-30°C liegen, damit er mild wird.

  35. Hallo,
    wenn ich dieses Brot im Backrahmen backen möchte, muss ich die Temperatur erhöhen? Und wie muss ich die Backzeit ausrechnen? Lg Und Danke
    P.S Mein Backrahmen kann mit 4 Teiglingen zu je ca 1100 gr Teig bestückt werden.

    • Die Temperatur bleibt gleich, wird maximal gesenkt, weil sich die Backzeit nach meiner Erfahrung um 50-100% verlängert. Prüfe die Kerntemperatur (96-98°C), um herauszufinden, wann das Brot fertig ist.

  36. Hallo Lutz,

    ich habe eine Staub-Kastenform aus Guss, kann ich darin auch das
    Paderborner Landbrot backen? Und mit Deckel?
    Dann müsste ich doch eigentlich nicht schwaden, oder?

    Danke für eine Antwort.
    VG Manuela

  37. Hallo Lutz,
    könnte ich das Brot auch im Topf backen? Ich möchte mein erstes Sauerteigbrot backen und suche ein leichtes Anfängerrezept – und da ich bislang nur im Topf gebacken habe (nach deinem tollen Buch) würde ich das gerne beibehalten. Oder hättest du einen anderen Rezept – Tipp? Gerne auch mit ein paar Saaten 😉
    Lieben Gruss von Kathi

  38. Wird im Paderborner Land übrigens auch gerne als Doppelback gegessen und gekauft.

  39. Großartig! Hat zwar Risse auf Höhe der Kastenformkante und ist mir oben ein bisschen eingerissen, macht aber gar nichts, es sieht toll aus, riecht köstlich aromatisch und schmeckt genau so, wie ich Brot liebe. DANKE!!

  40. Hallo Lutz,
    tolle Seite, mein Kompliment, und ich werde auch schon fanatisch. Das Buch Nr. 1 ist wirklich grandios. Wenn ich das Paderborner im Backrahmen backe, kann ich es dann mit einem Backpapier und Brotschieber auch auf das heisse Blech schießen oder auf den Schamottstein, sobald ich den habe? Danke Elke

  41. Hallo liebber lutz, das brot schmecktsehrlecker.Zur zeitunser hausbrot:)).
    Danke für deinen tollen blog.

  42. Hallo liebe Bäckerinnen und Bäcker,

    ich habe bis jetzt immer den Alpenlaib gebacken, ein sehr sehr wohlschmeckendes Brot.
    Jetzt möchte ich mal das Paderborner backen, das hatte mir beim Aldi immer so gut geschmeckt 🙂

    Von daher benötige ich ein wenig Hilfe.
    Also dieser Satz sagt mir so garnichts:
    Die Teigoberfläche mit Wasser abstreichen und stippen.
    Was ist damit gemeint?
    Ansonsten ist das Rezept ja sehr einfach.

    Ich würde aber noch Zubehör benötigen, wie Backformen, Backpapier, eine Holzschaufel um die Teige in den Ofen zu schieben, Backaromen, etc. Wo bestellt man das gut und günstig?

    Danke schon mal…

    • Stippen heißt, du stichst Löcher in die Oberfläche, entweder mit einer Stipprolle oder mit einer Gabel oder einem Holzspieß.
      Zubehör bekommst du z.B. hier oder hier. In Suchmaschinen findest du weitere Anbieter von Hobbybäckerbedarf.

  43. Hallo Lutz,
    lässt du das Brot im Backofen auskühlen oder nimmst du es raus?
    Mein erstes Brot mit eigenem Sauerteig und ich war sehr begeistert. Gerade backt das zweite. An dem Rezept werde ich mich jetzt erstmal ausprobieren, bis alles richtig klappt und ich ein bisschen mehr verstehe! 🙂
    Danke für deinen tollen Blog!
    Liebe Grüße,
    Larissa

  44. Hilfe!
    Bin Anfänger und hatte mir für mein erstes Brot dieses Rezept rausgesucht.
    Nach 3 missglückten Versuchen bin ich ratlos.
    Mein Teig geht bei der Gare garnicht auf. Nach dem backen ist das Brot auch nicht größer und innen sehr matschig. 
    Wo könnte der Fehler liegen? 

    • Hast du Fertigsauerteig verwendet? Falls nicht, ist dein Sauerteig aufgegangen?

      • Hallo Lutz,

        beim ersten Versuch habe ich eigenen Sauerteig verwendet, der war aber wahrscheinlich zu alt (1 Jahr ohne Pflege im Kühlschrank)

        Beim zweiten Versuch habe ich vorher neuen Sauerteig angesetzt nach deiner Anleitung, der ist am zweiten Tag aufgegangen, am dritten nicht mehr. Davon habe ich dann die 25g für das Rezept abgenommen und wie beschrieben mit den anderen Zutaten vermischt und reifen lassen. Dabei ist er kaum aufgegeangen, das Brot war nach dem Backen wie bereits beschrieben. Ich hatte vermutet, dass ich unsauber gearbeitet habe, (Mengen, Temperatur, Ruhezeiten) Daher Versuch drei: Den vorher angesetzten Sauerteig aufgefrischt, (wieder kaum aufgegangen) 25g abgenommen und wie beschrieben verarbeitet (Reifezeit 18 Stunden bei 28°C), wieder nicht aufgegangen. In der Hoffnung, dass bei der Gare noch etwas passiert weiter verarbeitet. Das Ergebniss war unverändert. Muss der Sauerteig eigentlich bei jedem Reifen auch stark aufgehen und Blasig werden, also auch beim auffrischen?

        • Ja, das muss er. Wenn sich schon im Glas nichts tut, tut sich im Brotteig auch nichts. Schau dir nochmal meine Tipps zum Sauerteig an und diesen Kommentar. Das hilft.

          • Danke für die Hilfe.
            Hab den Fehler gefunden. Der neue Sauerteig war wohl noch nicht fertig. Hab noch mal neuen angesetzt und ihn 5 Tage herangezüchtet. Damit Geht das Brot wunderbar auf.
            Trotzdem habe ich noch keine Vollgare erreicht und dasBrot reißt im Ofen auf.

            Trotz 2 Stunden Gare bei 30°. Kann es sein, dass der Teig selbst bei der Gare zu kalt ist?

  45. Hallo Lutz,

    ich hatte die Tage zwei Paderborner gebacken, dafür aber (wie in Berlin das erste Mal erlebt) keine Kastenform, sondern einen Backrahmen genommen. Ist schon das zweite Mal so. Das erste Mal war ich sehr zufrieden. Aber diesmal ist die Oberseite des Brotes nicht kross, sondern „ledrig“. Geschmack ist echt gut. Ich hatte aufgrund des Rahmens die Backzeit auf 1:25 verlängert, wie Gerd das in seinem Blog angibt. Hast Du eine Idee, woran das liegen kann, dass es mit der Kruste diesmal nichts geworden ist?
    Danke und Gruß – Matthias

  46. Erstmal vielen Dank für den unglaublich tollen Blog!!! Für die viele Arbeit, die Geduld und die geteilte Erfahrung!
    Ich backe nun schon ein Weilchen und greife immer wieder auf Rezepte von hier zurück. Das hier ist eines meiner Lieblingsrezepte. Ehrlich, einfach, tolle Porung, super Geschmack! Und dazu noch total einfach zu machen ohne aufwendige Extras!
    Und da ich es grad mal wieder aus dem Ofen geholt habe muss ich das nun mal loswerden!!!
    Herzlichen Dank!
    Alexndra

  47. Hallo Lutz,
    habe mich heute mal wieder ans Paderborner begeben und alles ganz pingelig nach Deinen Vorgaben ausgeführt. Es ist im Ofen auf der Oberseite recht stark gerissen, und an einer Seite ist die ganze Decke etwas hochgekommen ( seitlicher großer Riss am Oberrand )
    Es ist während der Stückgare ( 27 Grad 90 Min. ) bis etwas 1,5 cm unter den Oberrand der Form gekommen. Ich vermute, es hatte Untergare. Hätte ich es länger als 90 Min. gehen lassen können ? Woran erkenne ich den richtigen Garpunkt? 
    Viele Grüße Christa

    • Hallo Christa,
      schau mal beim Kommentar Nr. 11 – ich hatte / habe das gleiche Problem. Offenbar Untergare. Ich werde die Stückgare nächste Mal verlängern oder einen kontrollierten Schnitt setzen, damit es dann da aufreißt und nicht so doof an der Seite.
      Außerdem werde ich auch beim Gebrauch von Backformen den Backstein benutzen.
      So sollte es dann klappen.
      Liebe Grüße, Olli

      • Danke Olli, Du hast Recht, das ist wohl das Gleiche, was mir auch passiert ist. Nur dass mein Teig nach 90 Min. noch nicht einmal die Oberkante der Form erreicht hatte. Werde ihn das nächste Mal deutlich höher kommen lassen. Davon ab, Krume und Geschmack sind super.
        Liebe Grüße Christa

  48. Was für eine wunderbare Seite! Ich bin im 7. Brothimmel gelandet und habe das Sauerteig-Brotbacken für mich entdeckt. Vielen Dank für diese tolle Seite – das Rustikale Bauernbrot war so göttlich, dass ich gleich fröhlich weiter backe. Diesmal das Paderborner Landbrot – es geht gerade vor sich hin. Nun wollte ich fragen, ob du den Begriff „Brot stippen“ noch im Lexikon ergänzen könntest?! Ich habe dein Stipp-Werkzeug entdeckt und kann mir in etwa vorstellen, was man damit macht, aber eine genauere Erklärung im Lexikon wäre toll! Viele Grüße!

    • Der Buchstabe „S“ wird noch im Lexikon ergänzt. Dauert aber noch ein paar Wochen…

      • Ach toll, dann warte ich geduldig. Heute musste das Ende vom Rührgerät-Knethaken herhalten, als Stippgerät- und Sticknadel-Ersatz 😉 ging auch gut!

        Das Brot kam übrigens mit etwas zu kurzer Stückgare in den Ofen… somit riss es ein wenig auf, fand ich aber weiter nicht schlimm. Leider verzweifelte ich fast beim Rausholen aus der Kastenform, es wollte partout nicht rauskommen – obwohl sich der Teig beim Reingeben wunderbar angefühlt hatte und ich deswegen die Form weder gefettet noch gemehrt hatte… Hätte das Abhilfe geschafft?! Geschmacklich ist das Brot trotzdem tipptopp. Einfach göttlich! Das nächste Mal muss ich die Form aber vorher bearbeiten, damit das Brot dann später besser rauskommt und nicht davon noch in Mitleidenschaft gezogen wird… 

  49. Hallo Lutz, ich habe das Paderborner noch mal gebacken,es ist sehr schön geworden, nirgendwo eingerissen( wird immer besser ). Trotzdem würde ich gerne wissen, wie du das Brot stippen kannst, ohne dass der Teig an der Rolle festklebt. Ich habe meine Rolle in Wasser getaucht, wäre bemehlen vielleicht besser gewesen?

  50. Vielen Dank, 
    Bratenthermometer habe ich und die Tipps werde ich umsetzen und probieren.

  51. Lieber Lutz, 
    seit 3 Monaten backe ich dank Buch und Blog deine Brote, da ich in Holland lebe und mir das deutsche Brot fehlt. Ich bin ganz begeistert von deiner liebevollen Hinwendung an Brote und Menschen, ganz abgesehen von der Ästhetik des Auftritts. 
    Hab jetzt schon viel gebacken  – auch mit Sauerteig – alles recht gut gelungen. 
    Nur….
    das Paderborner Landbrot gelingt nicht mehr. Einmal Klasse gewesen (Anfängerglück!), danach (mind. 5 x) matschig  und reißt unten und oben auf. Es schmeckt uns aber so richtig gut, ein ehrliches Brot. 
    Was mache ich falsch oder übersehe oder -lese ich?

    Herzliche Grüße von der Nordsee
    Annette

    • Beim Stichwort „matschig“ könnte entweder der Sauerteig Probleme haben (zu wenig sauer) oder du musst heißer bzw. länger backen. Falls du ein Bratenthermometer zur Hand hast, prüfe nach Ende der Backzeit, ob das Brot im Inneren 97-98°C heiß ist. Dann ist es fertig.
      Wenn es an verschiedenen Stellen reißt, lass‘ es vor dem Backen länger stehen, damit es „vollgarig“ in den Ofen kommt und dort nur noch ein klein wenig mehr Volumen aufbaut.

  52. Während der Stückgare lag die Umgebungstemperatur bei 29 Grad, Du hattest 28 angegeben, also nur 1 Grad weniger. Kann das so einen großen Unterschied machen? Die Poren waren besonders in der Mitte recht groß.

    • 1°C macht nicht solch einen Unterschied. Ich vermute, dass dein Teig zu warm war…

      • Wodurch wird der Teig denn zu warm, wenn ich kaltes Wasser aus dem Kran nehme und 5 Min knete? Passiert das während der halbstündigen Stockgare? Kann eigentlich auch nicht sein, habe in meiner Küche nicht mehr als 20 Grad. Welche Temperatur sollte der Teig denn haben, und wie erreiche ich die optimale Temperatur? Diese Problematik stellt sich ja wahrscheinlich nicht nur für das Paderborner, sondern für alle Brote, oder?

        • Hallo Christa,
          war nur eine Vermutung. Wenn du kaltes Wasser genommen hast, sollte er nicht zu warm gewesen sein. Jetzt gehen mir die Lösungsvorschläge aus…
          Die optimale Teigtemperatur für Roggenteige liegt ungefähr bei 28-30°C (je nach dem, was man erreichen möchte). Die Teigtemperatur kannst du nur über die Wassertemperatur steuern.

  53. Hallo Lutz, ich habe heute das Paderborner Landbrot gebacken, es hatte allerdings schon nach etwa 50 Minuten den Oberrand der Kastenform erreicht, ich habe es dann gebacken, sonst wäre es über den Rand gelaufen. Es ist viel großporiger geworden als Deines und sehr weich und lappig, hätte es lieber zartporiger. Was habe ich da falsch gemacht, habe mich genau ans Rezept gehalten, meine Gartemperatur hatte allerdings am Ende 29 Grad. Kann das der Grund sein??

  54. Hi Lutz,
    man kennt ja das Phänomen, dass Brote unten aufreißen, wenn die Unterhitze fehlt oder Untergare bestand.
    Bei dem hier ist es mir aber oben aufgerissen, und zwar auch nur auf einer Seite, so dass das Brot jetzt aussieht wie eine Truhe, deren Deckel leicht aufgeklappt ist.
    Nicht schön, aber selten!
    Woran mag es liegen? Das Teigvolumen hatte sich fast verdoppelt, der Teig schon die Oberkante der Form erreicht, an der Gare lag es m.E. nicht.
    Grüße, Olli

  55. Ich meine natürlich StippROLLE

  56. hallo Lutz, da ich so gerne Paderborner Landbrot esse, habe ich heute nochmal 2 gebacken- leider reißen sie überall auf! Ich habe keine Stipptolle, nehme dafür eine dickere Stricknadel, liegt es vielleicht daran?  Es passiert mir jedesmal, der Geschmack ist sehr gut- nur das Aussehen läßt zu wünschen übrig. Hast Du eine Idee, woran das liegen könnte? Ich habe den Backstein eine gute Stunde vorgeheizt, alles so gemacht, wie Du es im Rezept beschrieben hast. Bin gespannt, ob Du eine Erklärung hast.

    • Ich vermute, du brauchst den Teig in der Form nur etwas länger gehen lassen. Er braucht Vollgare, darf im Ofen also kaum noch aufgehen, nur so viel, dass er schön prall und straff wird.

  57. hallo Lutz, nein, es ist noch früh genug, in 30 Minuten müssen beide Brote in den Ofen. Ich werde es  so machen, beide Brote bei 180 Grad und das andere  länger. Vielen lieben Dank für Deine unermüdliche Geduld!!!!!Im übigen habe ich noch nie so leckere Brote gegessen, egal wie sie letztendlich aussehen.

  58. Hallo Lutz, ich habe gerade ein Paderborner Landbrot und das Mill Loaf fertiggestellt, wollte eigentlich beide zusammen in den Ofen schieben, nun hat das Paderborner aber eine Endtemperatur von 180 Grad und das Mill Loaf eine Endtemperatur von 200 Grad – was würdest Du mir empfehlen, nachinander backen oder bei der höheren Temperatur beide zusammen??

    • Hallo Christa, wenn es noch nicht zu spät ist, würde ich besser beide gleichzeitig bei 180°C ausbacken und dafür den Mill Loaf einige Minuten länger drin lassen.

  59. Hallo Lutz,
    wenn du das Brot in einer Kastenform backst, hast du dann den Backstein im Ofen oder reicht ein Gitter?
    Und wie sieht es mit Backstein und der fallenden Temperatur aus? 

    • Ich backe Kastenbrote meist mit Backstein, weil auch hier die Unterhitze wichtig ist. Geht aber auch mit Gitterrost. Wichtig ist aber, dass du trotzdem dampfst. Der Dampf überträgt die Wärme besser auf die Kastenform.
      Deine zweite Frage habe ich nicht ganz verstanden…

      • wenn der Backstein die Hitze so gut speichert, wie funktioniert das denn dann mit der fallenden Temperatur, soll ich direkt nach Einschub in den Ofen die Temperatur von 250Grad auf 180 Grad runterschalten???

  60. heute nachgebacken, hat super funktioniert, obwohl ich erst dachte der Sauerteig ist zu fest. Klasse Ergebnis, danke für das Rezept und die Anleitung! Ich hoffe mein Sauerteig hat sich nun endlich ein bisschen erholt, in letzter Zeit ist ihm irgendwie die Puste ausgegangen… das Auffrischen scheint geholfen zu haben.

  61. Es gehört nun zu meinen absoluten Favoriten. Ich hab´s für meine Schwester gebacken und sie fand es einfach nur megalecker.Danke für das tolle Rezept…

  62. Schnipp-schnapp. Schon wieder ein Rezept gebunkert, das mir sehr gefällt, weil es so bodenständig daher kommt.

  63. Ich hab´s gestern nachgebacken und ich bin ABSOLUT begeistert.Es schmeckt wunderbar,danke für das tolle Rezept.

    • Ich habe gerade den letzten Zipfel davon aufgegessen (war aber schon das zweite Brot). Es hält sich sehr lange frisch und schmeckt einfach toll!

  64. Oh, das finde ich toll und werde das Brot gleich mal backen.Werde berichten!glg

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  1. […] get over-exited here) |Learned| the more you ask, the more confused you might get |Ate| Risotto, Paderborner Landbrot (which is surprisingly difficult to make if you can’t use the same flour suggested in the […]

  2. […] Roggenmehl im Vorteig gegen Roggenvollkornmehl ausgetauscht, sonst hab ich mich an das Rezept von Lutz […]

  3. […] Paderborner Landbrot ist fast schon ein Standardbrot – Ketex, Ploetzblog, Petra’s Brotkasten, Tosca alle haben es schon (in Varianten) gebacken. Das Brot ist ein […]

  4. […] eine Woche lang wie eine Köhlerhütte, aber der Rahmen funktioniert bestens. Ich habe gleich ein Paderborner Landbrot nach Plötzblog darin gebacken und mit Tim geteilt. Leider habe ich von diesem Brot keine […]

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