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19. Juli 2014 · 10 Kommentare

Stockbrot

Stockbrot

Stockbrot

Seit mindestens zwei Jahren trage ich eine Rezeptur mit mir herum, die ich für ein Stockbrot entwickelt hatte. Nun endlich war eine Gelegenheit, das Rezept auch auszuprobieren: an der Feuerschale.

Passend zur letzten Buchrezension habe ich also einen Teig vorbereitet, der durch Vorteig und kalte Gare Geschmack bekommt und außerdem über 12-24 Stunden sehr variabel zum Einsatz kommen kann.

Um den Stock gedreht, ins Feuer gehalten und in ca. 5 Minuten essbereit. Was gibt es Schöneres, als so urtümlich Brot zu backen, zumal das Ergebnis mit seiner zarten Kruste und dem lockeren Inneren so überzeugt?

Vorteig

  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 0,1 g Frischhefe

Hauptteig

  • Vorteig
  • 280 g Weizenmehl 812
  • 40 g Weizensauer (alt, aus dem Kühlschrank)
  • 150 g Wasser (kalt)
  • 4 g Frischhefe
  • 8 g Salz
  • 8 g Pflanzenöl
  • Blätter von Thymian, Estragon und Majoran (je nach Geschmack)

Die Vorteigzutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten Teig kneten, der sich vom Schüsselrand löst (Teigtemperatur 18-20°C).

Den Teig 12-24 Stunden bei 3-4°C reifen lassen.

40 g -Teiglinge abstechen und mit reichlich Mehl ca. 30 cm lang ausrollen. In Mehl wälzen und auf einem Blech gut bemehlt und abgedeckt bis zur Verwendung 2-10 Stunden bei 3-4°C reifen lassen.

Je einen Strang um einen Stock drehen und ca. 5 Minuten knapp über der Flamme backen.

Material- und Energiekosten: 0,60 € (ohne Feuerholz)

Zubereitungszeit am Backtag: 10 Minuten

Zubereitungszeit gesamt: 34-54 Stunden

Ab ins Feuer...

Ab ins Feuer…

Das fertige Stockbrot.

Das fertige Stockbrot.

Am Rand der Feuerschale hatte ich kleine Brötchenteiglinge platziert (Reste vom Einsteigerbackkurs).

Am Rand der Feuerschale hatte ich kleine Brötchenteiglinge platziert (Reste vom Einsteigerbackkurs).

9 Kommentare

  1. OHHHH DES finden MEINE zwoa ENKAL sicher volleeeee COOOOOOL
    schoo gschpeichert,,,

    bis bald de BIRGIT

  2. hallo lutz
    kann man am rand von der feuerschale brötchen backen ohne dass diese arg verbrennnen?

    mein mann möchte diesen sommer auch noch eine feuerschale kaufen, um mit unserem „großen“ feuer zu machen, aber dass es auch für stockbrot geeignet ist, soweit habe ich gar nicht gedacht. aber jetzt freue ich mich um so mehr. danke für das rezept lg jana

    • Ja, man muss die Teiglinge zwar immer mal wenden, aber bei einem mäßigen Feuer geht das auf jeden Fall (die Teiglinge waren geschätzt 20-30 g schwer).

  3. hallo,

    danke für das tolle rezepte und die super anleitung!!!

    ich will am wochenende auch mal stockbrot machen. nun hab ich schon ein paar rezepte im internet gefunden. braucht man dazu hefe oder kann man stockbrot auch ohne hefe machen oder wird das dann nix – hab zum beispiel auch so ein rezept ohne hefe gefunden.

    danke und lg,
    martin

  4. sehr gutes Stockbrot-Rezept – hört sich gut an – werde ich ausprobieren

  5. Lieber Lutz,
    für unsere neue Feuerstelle im Garten suchte ich dieses Rezept und es hat prima funktioniert. Allerdings verzichtete ich auf die Kräuter.
    Wir haben die Stockbrote etwas länger brutzeln müssen, bis sie durch waren.
    Aus dem Restteig haben wir heute Abend eine leckere Pizza gebacken, auf dem Backstein.
    Wirklich empfehlenswert, zeitlich sehr flexibel!
    Danke und Gruß
    von Cornelia.

  6. Oh ein schönes  Rezept. 
    Leider habe ich nur keinen Weizensauer, nur Roggenasg. 
    Kann ich das Rezept  auch ohne Weizensauer machen?

Ein Pingback

  1. […] Knobi, Brokkoli, Putenbrust, Zucchini, Paprika zurechtzuschnibbeln und den Rest vorzubereiten. Der Teig für das Stockbrot wurde bereits von Mim 2 Tage zuvor vorbereitet um dann von Santissima und Selena auf Stöcke […]

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