BLOGBEITRAG

2. März 2016 · 5 Kommentare

Bäcker ohne Grenzen – Das Spiel

Es ist mir eine ganz besondere Freude, euch ein neues – nein – das Spiel rund um Brot vorstellen zu dürfen.

Es wurde entwickelt von Nadezhda und Stefan Grigorovi aus Bulgarien. Beide haben sich während ihres Studiums an der Princeton University in den USA kennen und lieben gelernt. Ich selbst habe sie zum Brotfest in Rauris vergangenes Jahr getroffen und Freundschaft geschlossen. Nadezhda ist mit ihrem Projekt „Bread Houses Network“ weltweit bekannt geworden. Sie verbindet das Brotbacken mit sozialen Aspekten und bringt so soziale Gruppen zueinander, die im Alltag selten miteinander, sondern höchstens übereinander sprechen. Ob Palestinenser und Israelis, ob Menschen mit und ohne Behinderung, Verbrecher und Polizisten, Arme und Reiche. Alle haben schon mit ihr Brot gebacken und ihr jeweiliges Gegenüber besser verstehen gelernt. Ihre soziale Brotbäckerei hat sie bereits durch über 70 Länder geführt.

All ihre Erfahrungen sind nun in dieses Spiel geflossen. Nicht ganz uneigennützig. Denn nun braucht Nadeszhda nicht mehr zwingend selbst reisen, sondern jeder kann sich jetzt mit Hilfe des Spiels ihre Methodik zu eigen machen. Das Spiel ist anders als übliche Spiele. Genaugenommen sind es drei Spiele in einer Box, für gemischte Gruppen.

Dieses Spiel braucht Zeit, genau wie gutes Brot Zeit braucht. Und genau das macht das Spiel aus. Es ist ein Abbild unserer Welt – reduziert auf ein Brot. Die Spieler haben es in der Hand, Ihre Welt zu verändern, gutes Brot zu backen und dabei ihren Mitspielern und ihrer Gemeinschaft zu helfen. Ein spannendes, beeindruckendes Spiel, das auf Zusammenarbeit statt Konfrontation setzt.

Alle Informationen zum Spiel, Einblicke in die umfangreichen Spielbroschüren und mehr gibt es auf der Website zum Spiel.

Das Spiel kann über die Spielwebsite direkt bei mir bestellt werden.

Nach der Bestellung erhältst du innerhalb von 1-3 Werktagen eine Rechnung per E-Mail (dafür bitte bei der Bestellung „Plötzblog“ auswählen). Nachdem der Rechnungsbetrag an mich überwiesen wurde, schicke ich das Spiel per DHL an dich.

Das Spiel "Bäcker ohne Grenzen"

Das Spiel „Bäcker ohne Grenzen“

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5 Kommentare

  1. Der moralische Wert dieses Beitrags ist nicht einmal mit Gold aufzuwiegen, besonders in einer Welt, in der immer häufiger die eigenen, persönlichen Interessen des Einzelnen im Vordergrund stehen, und in einer Zeit, in der auch in Deutschland in sehr kurzer Zeit sehr unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Viel zu häufig werden nur Gegensätze gesehen statt Gemeinsamkeiten zu finden.
    Der Artikel zeigt, dass Brotbacken viel mehr Sinn hat, als nur Hunger zu stillen, und weit mehr ist als nur ein Hobby oder Zeitvertreib.
    Wenn Brot nur den Sinn eines Nahrungsmittel hätte, würden wir uns heute noch von Getreidebrei ernähren. Brotbacken ist eine Sprache die alle Menschen auf der Welt verstehen.
    Ein selbst gebackenes Brot zu verschenken gilt in vielen Ländern als eine große freundschaftliche Geste, viel mehr als hier in Deutschland.
    Brot ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, und wir schätzen unser Grundnahrungsmittel nicht mehr wert, wenn man sieht, wie viel Millionen Tonnen Brot pro Jahr entsorgt werden. Ein selbst und vor allem gemeinsam gebackenes Brot, in das man Mühe und Zeit investiert hat, schmeißt man seltener in den Müll als ein „Fabrik-Brot“ vom Discounter.
    Der Artikel und das Speil regt an, unser Brot und uns selbst mehr wertschätzen, damit wir auch unseren Mitmenschen mit mehr Respekt begegnen.
    Ich habe über das Brotbacken viele gute Freunde gefunden. Es verbindet Menschen, auch Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen. Lasst uns den Fernseher und das Smartphone abschalten und uns zurückbesinnen auf das, was die Menschen seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden verbindet.
    Ich bin überzeugt dass die Welt besser werden kann, in unzählbaren kleinen Schritten in einem generationsübergreifenden Entwicklungsprozess. Bäcker ohne Grenzen ist nur ein kleiner Mosaikstein dieses Prozesses, und kann ein Vorbild für ähnliche Projekte sein. Auch wenn es nur ein kleiner Mosaikstein ist: jeder muss nur einen kleinen Beitrag leisten.
    In diesem Sinne danke ich Lutz, dass er mit seinem Blog, mit Kursen, mit Büchern, mit Amerika- und Asienreisen und mit seiner gesamten Arbeit einen großen Beitrag leistet. Der Respekt vor Lutz‘ Arbeit und Mission regt zu der Frage an: welchen Beitrag leiste ich eigentlich selbst? Jeder kann auf diese wichtige Frage seine persönliche Antwort finden.
    Viele Grüße
    Alexander

    • Hallo Alexander,
      ich hatte dich neulich gebeten deine Kommentare kürzer zu halten. Trotz meiner Bitte sehe ich wieder einen Kommentar von dir der im Vergleich zu allen anderen Kommentaren sofort ins Auge sticht – allein aufgrund der Länge, vom Inhalt ganz abgesehen. Wenn du einen Roman schreiben möchtest hat niemand was dagegen, aber wähle bitte nicht den Plötzblog als Medium für deine „Schreibleidenschaft“.
      Ich persönlich sehe lange Texte im Blog aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht gerne. Ich finde es schade dass man es dir fünfmal sagen muss ehe sich dein Kommentarverhalten ändert (….entschuldige bitte).
      Die Leser dieses Blogs suchen nach nützlichen und praktischen Backtipps, mehr nicht. Deswegen lese ich Romane lieber auf der Couch, und ungern in einem Backblog.
      Lass dich nicht von ein paar Bloglesern provozieren, doch du solltest aufpassen dass auch du mit deinen Kommentaren niemanden provozierst – ob beabsichtigt oder nicht. Eine ‚Absicht‘ will ich dir nicht unterstellen.
      Ich hoffe du hast Verständnis für mich und alle die sich durch deine vom eigentlichen Thema abschweifenden und ausschweifenden Kommentare gestört fühlen. Danke.
      Gruß, Wilfried

      • Hallo Wilfried,
        vielen Dank für Deinen Kommentar. Seitdem meine Kommentare zu massiver Kritik führten, kommentiere ich deutlich zurückhaltender. Wenn Du lange Kommentare „in einem Backblog nicht gerne liest“ und mich aufforderst meine Kommentare zu verkürzen, wäre es fair und „vernünftig“, wenn Du auch Deine Kommentare kürzer fassen würdest (weil Du ebenfalls oft sehr ausführlich schreibst).
        Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte Dich keinesfalls belehren, aber ich finde, wenn man Anderen Regeln auferlegt, sollte man auch selbst dazu stehen und sich an seine eigenen Regeln halten. Danke und viele Grüße,
        Alexander

  2. Hallo! Mein Name ist Elisabeth, ich bin leidenschaftliche Brot- und Pizza-Bäckerin. Mein Lieblingsbrot ist das Kassler Kümmel-Landbrot…mmmmhhm, lecka 🙂 ich habe mir das spiel auch gekauft und muss schon sagen, mein lieber hier Gesangsverein, ich bin irgendwann nicht mehr weitergekommen. Da musste ich beim Nachbarn, Alfred, hatten nach einer längeren Beziehung seit 2 Jahren keinen Kontakt mehr, um Hilfe bitten. Sind jetzt endlich zum Ziel gekommen und vereint 🙂
    Ich empfehle es allen mit Beziehungskrise! 
    Hier noch ein leckeres Brot-Rezept von mir: Bierbrot
    200g Sauerteig, 300ml Bier, 250g Roggenmehl   –   enjoy!

  3. An unserem Backhaus backt im März das erste Mal ein syrischer Flüchtling mit und eine größere Aktion mit seinen „Kumpels“ für sie und die „Eingeborenen“ ist für das Frühjahr geplant…

    Brot verbindet 😉

    Das scheinen auch die Erfahrungen gewesen zu sein, die die Autoren des Spiels machten!

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