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10. Februar 2018 · 7 Kommentare

Dinkelstrudel

Dinkelstrudel

Dinkelstrudel

Nachdem mein erster Strudelversuch bei einem der vergangenen Almkurse auf sehr konstruktive Gegenreaktionen gestoßen war, war die Zeit reif für eine neue Annäherung an den Strudel. Mit einem Rezeptvorschlag aus den Kommentaren der damaligen Strudeldiskussion haben wir es auf der Alm erneut probiert. Wie ich finde, mit Erfolg.

Statt Weizenmehl kam Dinkelmehl zum Einsatz. Die Restwärme des Holzofens hätte noch etwas höher sein können, aber im Grunde ein gelungener Strudel.

Hauptteig

  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 80 g Wasser (warm)
  • 20 g Sonnenblumenöl
  • 50 g Ei
  • 2 g Salz
  • Butter oder Sahne zum Bestreichen

Den Teig mischen und 5 Minuten von Hand kneten. Anschließend zu einer Kugel formen und mit Öl einreiben.

Den Teig eine Stunde abgedeckt bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Den Teig dünn rechteckig ausrollen, auf ein Strudeltuch legen und vorsichtig mit den Händen hauchdünn auf ca. 1,50 x 1,00 m ausziehen.

Den Teig mit flüssiger Butter oder Öl bestreichen und auf eine lange Seite die Füllung (hier: Äpfel, Rosinen, Zimtzucker) geben. Nun das Tuch an der gefüllten Seite nach oben ziehen, sodass sich der Teig samt Füllung einrollt.

Den Strudel auf ein gefettetes Blech rollen lassen und umbiegen, damit auch die zweite Hälfte auf das Blech passt. Die Oberfläche des Strudels mit flüssiger Butter bestreichen.

Bei 200°C fallend auf 180°C 40 Minuten backen.

Kurz vor dem Ende und nach dem Backen mit Sahne oder flüssiger Butter bestreichen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 2 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: 2 Stunden

Herrlich: Dinkelstrudel

Herrlich: Dinkelstrudel

Aktualisiert am 12. Dezember 2017 |

7 Kommentare

  1. Werde das Rezept ausprobieren. Bin Fachlehrer für Köche in yer Berufsschule Gutenberg in Bozen.Italien.

  2. Ist es richtig, dass keine Hefe enthalten ist? Ich habe bisher noch nie einen Strudel gebacken.

  3. Hallo Lutz,

    als halbe Burgenländerin bin ich mit Strudel und anderen typisch österreichischen Mehlspeisen groß geworden. Daher ein Tipp, den ich von meiner Mutter gelernt habe: Eine Metallschüssel mit kochend heißem Wasser füllen, während man den Teig zubereitet. Den zubereiteten Teig lege ich auf einen Teller, bestreiche ihn dünn mit Öl, leere die Schüssel aus und stülpe die dampfende Metallschüssel darüber. Der warme Dampf macht den Teig schön elastisch und er kann nach einer halben Stunde gut auf bemehlter Unterlage hauchdünn gezogen werden. Auf den Teig gebe ich immer noch 80g Weißbrotbrösel, bevor die eigentliche Füllung (Äpfel und Co.) kommt, dass nimmt entstehende Flüssigkeit auf und bewirkt, dass der Teig nicht so stark durchweicht.
    Viele Grüße, Elke

    • Hallo Elke ,
      bin zwar ne Norddeutsche aber so handle ich meine Strudelteig auch mit umgestuelpter heissen Schuessel… uebrigens Apfelstrudel ist mein Lieblings Stress Relief Teig . allein das „schlagen“ des Teiges auf die Arbeitsflaeche beruhig ungemein.LG aus San Diego CA
      Sabine

  4. Grundsätzlich klingt das alles gut und ähnelt dem Strudelrezept meines Vaters, welches aus Bayern stammt.
    Aber im Sinne der Maßgabe „tauglich für normale Küchen“ muss ich fragen ein mal anderthalb Meter?
    Abgesehen davon, dass die meisten Strudeltücher nur 1×1,2m sind muss man erst mal einen Tisch dieser Größe finden.
    Großmutter und Vater haben das Problem gelöst indem sie 2 kleinere Strudel anfertigten und diese dann nebeneinander aufs Backblech legten, was auchden Transfer erleichtert.

  5. Der Strudel ist super geworden!
    Ich freue mich über weitere Rezepte, die man auch gut in einer Studentenküche umsetzen kann 😉

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