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Aktualisiert am 15. Dezember 2016 |

64 Kommentare

  1. Hallo Lutz,
    Ich bin seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines Häussler Habo 6/8……mit Hilfe des besten Brot Back Buches eines gewissen Lutz Geißler sind mir schon super Brote gelungen. Mit zunehmender Erfahrung fällt mir auf das die Rezepte in Bezug auf Masse Handhabung Dampf …….auf einen herkömmlichen Haushaltsofen abgestimmt sind……die Backzeiten z.B. stimmen  so gar nicht überein, auf das Schwaden kann man offensichtlich ganz verzichten …….kannst Du Tipps geben ???

    • Hallo Andreas, auch wir haben seit ca. 1 Jahr den Habo und sind nach wie vor begeistert. Ich gebe das Brot immer bei ca. 270 Grad Celsius rein. Vorher befeuchte ich das Brot. Das Brot bleibt ca. 45 min bis 1 Stunde im Ofen. Aber ich gucke ab und zu rein.

  2. Häussler gibt ca doppelt soviel Backzeiten an als ich im Vergleich mit deinen Rezepten ermittelt habe ……….kann ja nur an deinen Brotbackrezepten liegen oder ??

    • Das hängt von der Teigmenge und der Ofentemperatur ab, sicher auch davon, wie der Ofen konstruiert und ausgestattet ist.

    • hallo andreas,

      wie zufrieden bist du denn mit deinem backofen? ich liebäugele sehr mit dem gleichen modell und würde mich über eine ehrliche meinung freuen! die anschaffung ist ja doch nicht ganz billig..aber ich backe derzeit zu 90 prozent unseren brotbedarf -im elektroofen. insbesondere ist für mich interessant, ob der unterschied tatsächlich so erheblich ist!

      liebe grüße
      sabine

  3. Hallo Lutz,

    ich hab einen tollen Holzbackofen im Garten und wüsste gerne wie ich die Brotbacktemperatur aus deinem Buch auf den Holzofen anwenden kann. Man kann ja da nicht 10 min „anbacken “ und dann bei 50 Grad weniger weiterbacken.
    Gibt es eine Faustregel bei wieviel Grad man einschießt?
    Wird hier am Anfang , oder am Schluß
    mit Dampfschwaden gearbeitet?
    Liebe Grüße Claudia

    • Hallo Claudia,
      im Holzbackofen werden Brote meist zwischen 270-300°C eingeschoben. Da jeder Holzbackofen seine gespeicherte Wärme anders abgibt, solltest du bei den ersten Versuchen immer ein Auge auf deinen Broten haben, am besten testest du auch zwischendurch mal die Kerntemperatur eines Brotes. Sind 96-98°C erreicht, ist es durchgebacken. Geschwadet wird auch hier am Anfang.

      • Claudia,

        auch ich backe meine Brote meistens im Holzbackofen/Pizzaofen. Ich messe die Obertemperatur, und wenn ich mal die krass ueber den Daumen peilen sollte, duerfte die knapp unter 300 Grad C liegen. Der Boden ist immer etwas kuehler. Da sind es dann nur noch 250 Grad, oder etwas weniger.

        Ich lasse meine Brote bei diesen Temperaturen zwischen 35 und 45 Minuten drin. Dann sind sie wunderbar durch, und haben eine schoene Karamelisierung erreicht.

        Dampf wird bei mir indirekt durch das waessern meiner Tuer (Holz, bereits gut verkohlt) erreicht.

        Solltest Du mehr wissen wollen, schau doch mal meine Seite bei FaceBook an. Findest sie unter meinem Namen, mit Umlauten!

        Thomas

      • Hallo Lutz,

        Wie beschädigt man beim Holzbackofen?
        Ich bin am überlegen mir einen kleinen Ofen mit Durchmesser 80cm zuzulegen, für Brot und Pizza. 

    • Wie Lutz schon geschrieben hat – das ist sehr viel Erfahrung. Am Anfang wird es ein paar Rückschläge geben, wobei ich noch nie ein Brot wegwerfen musste.
      Im Steinbackofen wird vor Backbeginn „ausgehudelt“. Ich mache das mit einem nassen Sack, der um einen Stock gebunden ist. Damit wird gleich der Backboden gereinigt. Dann wird sofort eingeschossen, bei ca. 270°. Die Temperatur im HBO ist ja automatisch fallend (bei jedem Ofen anders). Nun muß man das Brot beobachten und vielleicht im Ofen auch einmal umschichten.
      Gefällt die Farbe erfolgt der Klopftest und fertig. Viel Glück.
      Ich werde das Thema in meinem eigenen Blog vielleicht einmal näher erläutern.

  4. Hallo Lutz,

    ich habe 2 Fragen. Ich habe im Bio Laden Einkorn Vollkorn Mehl gefunden. Hast Du ein geniales Rept dazu? Am liebsten was á la Mischbrot. Wenn nicht, macht es Sinn, eines der Mischbrot Rezepte auszuprobieren und alles was Weizenmehl ist, durch das Einkorn Vollkornmehl zu ersetzen? Und die 2. Frage ….. ich würde gerne für eine Veranstaltung ein grosses Brot backen wollen, d.h. so 2-3 Kilo. Das macht immer was her und bringt was in die Vereinskasse wenn z.B. dazu Hausmacher Wurst gereicht wird. Ich denke, von den Rezepten her gibts da genug Auswahl, aber wie verhält es sich da mit der Backzeit?
    3-fache Menge = wieviel-fache Backzeit? und wie ist es dann mit dem Schwaden?

    Danke & viele Grüsse, Peter

    • Hallo Peter,

      1. Es kommen bald 2 Rezepte mit Einkornvollkornmehl in den Blog. Einkorn ist ein sehr undankbares Getreide in der Verarbeitung, weil es kaum ein Klebergerüst aufbaut. Du musst also entweder den Wasseranteil drastisch herunterschrauben, schon gebundenes Wasser zugeben (Kochstück) oder das Mehl nur in kleinen Mengen 5-20% zu einem Rezept mit Roggen/Dinkel/Weizen zugeben.
      2. Pro 250 g mehr Teig solltest du 5 (Weizen) bis 8 Minuten (Roggen) mehr Backzeit einplanen. Am besten steckst du aber ein Bratenthermometer in die Brotmitte. Sobald 98°C Kerntemperatur erreicht sind, ist es fertig.

      Viele Grüße,
      Lutz

  5. Hallo Lutz,
    hast Du ein Rezept zum backen von veganen Brötchen aus Maismehl? 
    Gruß Boris 

  6. Hallo Lutz,

    in den Rezepten ist regelmäßig ja nur eine kleine Menge ASG vorgesehen. Was passiert, wenn ich einen größeren Teil oder den gesamten Roggenanteil eines Rezepts bereits als Sauerteig vorbereite und dann dem Gesamtrezept zuführe?

    Danke und beste Grüße

    Frank

    • Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstanden habe…
      Du kannst auch eine größere Menge Anstellgut zum Ansetzen eines Sauerteiges verwenden, musst dann aber mit kürzeren Reifezeiten rechnen und mit einer (der Theorie nach) säuerlicheren Note leben.
      Falls du meintest, generell den gesamten Roggenanteil eines Rezeptes zu versäuern, muss ich dir pauschal abraten, insbesondere wenn Roggen das Rezept dominiert (zu sauer, Brotfehler in der Krume etc.). Bei Weizenmischbroten mag das klappen, aber das kommt auf den „Einzelfall“ an.

  7. Hallo Herr Geißler,
    Nachdem auch mich erst der Holzbackofen um Garten und nun das Brotbackfieber gepackt hat, ein herzliches Danke für Ihren ausführlichen Blog und das Buch, welches ich mir auch gleich zugelegt habe. Ich bin mit allen bisher gebackenen Broten soweit zufrieden, auch wenn sie vermutluch in Bezug auf die Gare wahrscheinlich nie stimmen. essbar wR bisher jedes Brot. 
    Da ich ja, wie bereits erwähnt im Holzbackofen backe( Ramster), hab ich mich bzgl. der Temperaturen rantasten müssen. Ich backe mittlerweile bei 250° an, wenn der Ofen zuvor bereits eine Stunde nur noch Glut hat…den Schamottstein besprühe ich dann ausgibig und nach dem Einschießen mache ich die Rauchdrosselklappe wieder auf, dann fällt die Temperatur meist um die gewünschten 30°…manchmal ist das Brot am Boden techt dunkel, aber das macht auch nix…Liebe Grüsse

  8. Hallo Lutz Ich habe zwei Fragen ( zu beantworten bei Gelegenheit in der nächsten „Sprechstunde“ oder so. Ich schreibe bloss schon heute weil ich nicht immer dazu komme am Abend). 1. Ich habe ein Rezept gefunden für das Brot „Alter Fritz“. Darin steht als Zutat Weizengluten. Braucht es das noch wenn man mit Sauerteig arbeitet oder was bewirkt es noch? 2. Ich habe einen Rest Poolish vom vorletzten Samstag aufbewahrt weil ich es nicht einfach wegschmeissen wollte. Am letzten Freitag hatte dieser Rest einen tollen Geschmack und ich habe es einfach ins nächste Poolish gerührt. Welch ein toller Duft der gereifte Poolish hatte, mmhh… Nach der Nachtgare der Teiglinge, Baguettes, Pane montagnarda usw. in den Ofen geschoben. Nach fünf Minuten entwickelte sich ein Ofentrieb. Wow, sage ich dir… Nach dem Backen, diese knusprige Kruste, die Krumme und der Geschmack – einfach nur TRAUMHAFT. Kann es sein das der alte Poolish eine solche Wirkung hatte? Vielen Dank und liebe Grüsse aus der Schweiz, Tina

    • Hallo Tina,
      1. Nein, Weizengluten hat per se erstmal nichts mit dem Sauerteig zu tun. Das Gluten kommt rein, um dem Teig mehr Stand zu geben, mehr Wasser aufnehmen zu können und letztlich ein größeres Volumen zu erreichen. Ich selbst bin kein Freund der Zugabe von Gluten. Da es aber eine natürliche Zutat ist, spricht auch erstmal nichts wesentliches dagegen.
      2. Eine schöne Idee. Durch die lange Reife des alten Poolishs hatte er sicher schon den Charakter eines milden Sauerteiges. Du hast ihn quasi wieder gefüttert und damit sehr triebig gemacht. Das sollte ich auch mal ausprobieren. Kannst du noch ungefähr abschätzen, wieviel alter Poolish das war und in welche Menge neuen Poolish du ihn eingerührt hast?

      • Salü Lutz, vielen Dank für deine Antworten. Ich probiere also den „Alten Fritz“ ohne Glutenzusatz dafür mit einem Mehlkochstück oder ähnlichem. Beim alten Poolish waren es schätze ich, schon noch etwa 500 Gramm, welche ich in 1400Gramm neuen Poolish eingerührt habe. Wäre es weniger gewesen hätte ich den Rest entsorgt da ich der Meinung war, Poolish sollte man nicht zu lange aufbewahren. Aber diese Menge reute mir. Auf jeden Fall werde ich dieses Wochenende extra mehr Poolish ansetzen und dann einen Rest für Pfingsten aufbewahren damit ich einige Versuche starten kann. Mal schauen was daraus wird. Übrigens hatte ich dann bei diesem Poolish auch noch ein wenig übrig und habe ihn in einen 3-Korn Zopfteig gemischt (ca. 300g auf 2kg Mehl), zur Nachtgare gestellt und am Morgen zu Zöpfe und Batons geformt und gebacken. Ja, auch dort toller Ofentrieb und schöne feuchte Krumme. Die einen Nachbarn haben am gleichen Vormittag noch einmal Nachschub geholt. Gut habe ich tolle Nachbarn die immer bereit sind meine Versuche zu probieren. Lieben Dank und Grüsse Tina

  9. Hallo Lutz!
    Der Baguettekurs war wirklich super! Habe eine Menge gelernt und verstanden, was mir vorher nicht klar war. Nochmals vielen Dank !
    Heute morgen beim Frühstück haben wir von den mitgenommenen Produkten gegessen und dabei fiel mir auf, dass das Brot mit dem grossen Loch ( das Körbchen war nicht genügend eingemehlt) genau meins ist. Die Kruste ist wie die von dem Walnussbrot, dass ich mitgebracht hatte- jetzt noch Walnüsse rein und es ist perfekt! Welches Brot war es und habe ich das Rezept in der Mappe?
    Viel Spass beim Crashkurs heute und grüss die anderen bitte
    Ute

  10. Hallo, zuerst mal meiner Freude Ausdruck verleihen, auf welch neue Stufe mich all diese Informationen hier – so großzügig geteilt – und Dein „Brotbackbuch Nr. 1“ lieber Lutz gestellt hat. Es ist wie ein neues Leben! If you know what I mean 🙂

    Ich möchte mit Euch folgendes teilen: dem Schweizerbrot auf Seite 37 habe ich heute eine Abwandlung verpasst, die bei mir selbst und bei allen „Mitessern“ sehr gut angekommen ist: ich habe beim Hauptteig statt den 90g Weizenmehl 1050 den Alpenroggen von bongu beigefügt und das wunderbare Aroma, das dabei herausgekommen ist – ich würde es Euch am liebsten schicken! Ich möchte mit dem Roggen weiter vorsichtig experimentieren, ist er doch eine wunderbare Zutat für ein gutes Leben.
    Danke nochmals allen hier und vor allem Dir Lutz. Panama ist schön und der Plötzblog ist mindestens so schön! Gabriela

  11. Hallo Lutz,

    habe mir ja von Dir beide Buecher in die USA schicken lassen. bin seitdem am experimentieren. Mein normales Brot war eine Mischung aus handelsueblichen Roggen- und Weizenvollkornmehlen, sowie Auszugsmehl. Bin seit Jahren bei der Sauerteigvergaehrung gelandet, und verwende nur ungern Hefe (Trockenhefe).

    Bin seit 1 Monat stolzer Besitzer einer KoMo Fidibus Classic, und seitdem mahle ich mein Mehl selbst. Habe mir Hartweizen, Roggen sowie Dinkel zugelegt. Diese Kombination, inklusive Bruehstueck aus Weizen, Gerste, Hirse, Flax, und Sorghum, ist eigentlich nicht schlagbar. Heute habe ich mich mal mit etwas Brotgewuerz getraut. Sehr intensiver Geschmack, aber nicht aufdringlich.

    Hier ein paar Anmerkungen/Fragen. Mein reines Dinkelbrot war nicht ganz so locker, wie ich es mir gewuenscht haette. Habe den Saft von einer Barbadoskirsche zugesetzt. War das zu wenig? Das Speckfettbrot habe ich mit Vollkornweizen gebacken. Das Resultat war unheimlich trocken, und hat nach fast nichts geschmeckt. Selbst meine Abwandlung mit reiner Sauerteigvergaehrung hat es nicht viel geholfen. Ist Vollkornweizen, trotz des kleinen Anteils Sauerteig/Roggen, alleine nicht verwendbar?

    Ansonsten sind Deine Buecher hochinteressant. Wer weiss, vielleicht werde ich ja noch beruflich Baecker. Abnehmer fuer gutes Brot gibt es hier in den USA genuegend!

    Liebe Gruesse aus Alabama!

    Thomas

    • Meistens sind die von dir beschriebenen Probleme auf zu wenig Wasser im Teig zurückzuführen. Es kann sein, dass dein Mehl (je nach Sorte, Qualität, Korngröße, Temperatur etc.) mehr Wasser aufnimmt als meines. Ziel ist ein nach dem Kneten noch gut klebender Teig. Insbesondere Vollkornteige steifen während der Reife noch nach und werden fester. Ein reines Weizenvollkornbrot ist machbar, siehe auch Brotbackbuch Nr. 2.

  12. Hallo Zusammen,

    ich habe eine Frage: nachdem ich eine Getreidemühle mit Flocker besitze, möchte ich das Getreide auch selber fachgerecht aufbewahren. Die großen Boxen, die an die Wand gehängt werden, sind bei uns aus Platzmangel nicht möglich. Gibt es Gefäße, die Du empfehlen würdest, die für 2,5 kg reichen und in den Schrank gestellt werden können? Für Ratschläge und Tipps wäre ich superdankbar! Herzliche Grüße, Gabi 🙂

    • Ich würde nach Holzgefäßen suchen. Kunststoff mag ich persönlich nicht, es sollte schon noch eine Art von Feuchtigkeitsaustausch möglich sein. Konkrete Kauftipps kann ich dir aber nicht geben. Ich bewahre kleinere Mengen immer in der Papiertüte auf. Bei Schädlingsbefall ist das allerdings nicht die beste Lösung…

      • Mein Mehl- und Kornlager befindet sich in einer Tiefkühltruhe. Meine kleineren Mehl- und Kornvorräte für den direkten Verbrauch beware ich auch in Papiertüten, die ich dann aber in verschließbare Kunststoffbehältnisse einschließe. Dazu gebe ich gegen Mehlschädlinge die Blätter von meinem Lorbeerbaum und unverchlossene kleine Blechdosen oder Gläser mit Resten von scharfen Currypuder, was sich bestens bewährt hat.

        Ernest

  13. Das Wetter über die Ostertage war bei uns in Holland sehr backfreundlich.
    Darum haben wir uns köstlich gelabt an den Produkten einiger der bekannten Backrezepten, sowie: Tolles zartes Blütenbrot, herrlich aromatischer Osterzopf ( das flechten muß ich noch öfter üben), die herzhaften Mainzer Wasserwecken, und zum Rinderfilet passende äußerst knackisch-groß und gleichzeitig dehnbare und saugstarke Krume besitzende Französischen Baquettes. Aber auch das so herzhafte Bauernbrot von Günther, welches ich doch eine wenig verändert habe mit einem Anteil von Roggenmehl. Pfingsten kann kommen.

    Ernest

  14. Hallo! Ich bin ganz begeistert von deinen tollen Rezepten und habe schon einiges nachgebacken. Ich wende mich jetzt an dich, weil ich aus Versehen beim letzten Brot backen meinen kompletten Weizensauerteigansatz in den Teig gemischt habe, ohne vorher ein Anstellgut abzunehmen. Ich habe vom fertigen Teig dann trotzdem etwas abgenommen und konnte ihn auch wieder aktivieren. Dem Teig hatte ich allerdings bereits Hefe zugegeben. Jetzt bin ich aber gar nicht sicher, ob ich da wieder meinen guten alten Weizensauerteigansatz habe oder ob das ganze jetzt eigentlich ein Hefeteig ist, den ich da immer weiter züchte? Er richt nur mäßig sauer. Ich hoffe sehr, du kannst mir weiterhelfen!

  15. Hallo Lutz,

    ich habe das Brot „Weißbrot“ aus deinem 2. Brotbackbuch (Seite33) gebacken. Ich habe die Version mit Sauerteig probiert, da ich von der lockeren, großporigen Krume angetan war. Ich habe deine Hinweise exakt befolgt, aber die Krume ist ehe Kompakt, keine großen Poren. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe. Ich habe die Gehezeiten etwas verlängern müssen, da mein Sauerteig meht Zeit brauchte. Liegt es vielleicht am Mehl (Mehl 1050 von Horbacher), oder vielleicht an der längere Gare? Die Kruste ist umwerfend, der Geschmack auch. Danke im Voraus für deine Hilfe.

    • Solch ein Porenbild ist typisch einen zu wenig reifen Teig. Lass‘ den Teig während der Stock- und/oder Stückgare länger gehen.
      Was auch sein kann: Dein Teig hatte Vollgare, dann verfeinert sich die Porung auch. Dann wiederum müsstest du ihn kürzer gehen lassen. Hängt davon ab, ob dein Teigling im Ofen noch gut aufgegangen ist oder nicht (das wäre dann Vollgare).

      • Danke Lutz für die schnelle Antwort. Ich vermute ehe, ich hatte Vollgare. Dann, als ich die Stückgare vorbereitet habe, war ich von der Form unzufrieden und habe ich den Teig ein paar mal ungeformt und etwas mehr Mehl gegeben (wahrscheinlich). Im Korb war die Stückgare gut aufgegangen. Ich versuche nächstes Mahl, den Teig weiner reifen zu lassen und die Stuckgare nicht zu viel zu formen. Danke noch mal.

  16. Hallo Lutz,
    habe wiedermal einige Rezepte nachgebacken. So das Roggenkastenbrot von Seite 155/159 , sehr lecker. Noch leckerer fand meine Frau dein ‚Bäkel‘, ein flufiges Mischbrot mit Kartoffelanteil. Auch das ‚Geschnecktes‘ ist gut gelungen. Warum aber müssen 180g Eigelb , also fast 8 Eigelbe von XL Eier, ins Rezept? Mehr Hackfleischfüllung könnte ich mir sicher vorstellen. Wir backen weiter!
    Ernest und Gaby

  17. Nachdem ich das hervorragende Rezept des Baguettes mit Lieveto madre nachgebacken habe, allerding smit Vollkorn, es schmeckt super udn wird dank You-Tube-Anleitung zum Falten auch relativ locker, ahbe ich eine Frage:
    habt ihr weitere Rezept mit LM? Ich liebe Hefebrote nicht so sehr und daher wäre es wirklich super, denn dieses Triebmittel ist großartig. Dnake im Voraus!

  18. Hallo Lutz, Ich bin jetzt wieder zu Hause in Australien und bin nun auf der Suche nach geeigneten Mehlarten hier um einige der Rezepte zu machen. Aber die Mehlarten sind scheinbar hier nicht sehr aufschlussreich klassifiziert und lehnen sich scheinbar an das amerikanische System an, welches nach Proteingehalt einteilt. Habe schon online are Vergleichstabelle fuer Roggenmehl gefunden, aber aus den australischen Bezeichnungen werde ich noch nicht ganz schlau, wie Bakers flour, premium bakers flour, light flour und so weiter. Hast du dahingehend schon mal recherchiert und gefunden (entweder USA oder gar Australien)? Zumindest habe eine Muehle gefunden welche Typo 00 liefern (aber sonst nicht so viel sinnvolles).

    Liebe gruesse aus dem sommerlichen Down Under. Peter

    • Hallo Peter,

      ich selbst habe mich darum noch nicht intensiv gekümmert.
      Ich würde mir die Mehle im Detail ansehen und anhand des Pigmentanteils den Vergleich zu den deutschen Typen ziehen. Sind gar keine Pigmente zu sehen, dann ist es eher ein 550er, weniger Pigmente 1050 etc. Ist natürlich nur eine grobe Einordnung, aber sie hilft, um eine Abfolge der Typen zu bekommen. Die Backeigenschaften stehen dann noch auf einer anderen Seite. „Premium“ wird backstärker (kleberreicher) sein. Am Ende hilft nur das Backen mit den Mehlen…

  19. Hallo,

    Jetzt bin ich doch vor ein paar Wochen auf diese tolle Website gestoßen und habe schon super leckere Brötchen gebacken, muss aber heute von meinem Arzt erfahren dass ich mich aus gesundheitlichen Gründen verabschieden soll von Weizen, Dinkel cetera. Da ich nicht davon ausgehe, dass man Dinkel durch Quinoa Amaranth Buchweizen Hirse einfach 1 : 1 austauschen kann, würde ich gerne einen Rezept für Brötchen von euch bekommen, was mit diesem Mehlen gebacken werden kann. Also alles nur glutenfrei. Hat jemand eine Idee? Ich kann nur sehr schwer auf meine Brötchen zum Frühstück verzichten. Schon mal vielen Dank im voraus und liebe Grüße Conny

  20. Hier findet man einige gute glutenfreie Rezepte. Ich habe für Freunde bereits danach gebacken und Begeisterung geerntet.
    Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
    Liebe Grüße
    Hanne
    http://brotbackliebeundmehr.com/glutenfreie-mehlmischung-fuer-dunkle-brote/

  21. Hallo, 
    hast du auch brotrezepte für Anfänger ohne weizenmehl?  Oder kann ich das weizenmehl einfach durch glattes dinkelmehl ersetzen? 
    Vielen Dank schon mal.
    Lg Nadine 

  22. Hallo Lutz,

    ich besitze all Deine Bücher und habe schon einige verschenkt… sensationell die Rezepte!
    Nun habe ich eine Frage: ich würde mir gern einen gusseisernen Topf zulegen und bin ob der Marke und der Größe unsicher. Ich backe nie Brote die größer sind als 1,5 Kilogramm, was kannst Du empfehlen? Danke für die Hilfe…. 🙂

    • Hallo Gabriele,
      für 1 kg Teig ist ein Topf mit 26 cm Durchmesser gut geeignet. Bei 1,5 kg würde ich eher auf 28-30 cm gehen.
      Es reicht ein nicht emaillierter Topf. Der ist deutlich günstiger zu haben. Ich habe (emaillierte) Töpfe von Küchenprofi und nicht emaillierte Töpfe von Lodge. Aber auch IKEA und anderer Firmen haben Gusseisentöpfe im Programm.

  23. Hallo zusammen
    Hat jemand von euch leidenschaftlichen Brotbäckern Erfahrung mit der Küchenmaschine Ankarsum? Falls ja, bitte um Kontaktaufnahme. Vielen Dank und lieben Gruß, Claudia

  24. hallo Lutz,
    ich backe auch gerne und probiere gerne was aus. Mein Blog heißt nicht umsonst „ich hab da mal was ausprobiert“. Falls du süßen Dinkelstuten (mit Mandeln) magst, dann schau doch mal hier auf meinem Blog vorbei. Ich würde mich sehr freuen.
    Viele Grüße aus dem Rheinland von Katharina

  25. hallo Lutz,
    ich schaue gerne auf deinem schönen Blog vorbei und schicke dir viele Grüße aus dem Rheinland, Katharina van Sontum
    „ich hab da mal was ausprobiert“

  26. Hallo Lutz,
    nach langer Zeit benötige ich nochmal deinen Rat: aus deinem Backbuch „Brotbacken in Perfektion “ habe ich schon zig Mal das Baguette gebacken. Heute ist mir ein Fehler beim Mehl unterlaufen, ich habe statt 550er 1050er Weizenmehl genommen, aber mit den anderen Zutaten für 550er Mehl. Klappt das auch mit dem 1050er oder kann ich den Teig sofort entsorgen? Leider ist mir das erst jetzt, also nach gut 5 Stunden Reifezeit aufgefallen.

  27. Guten Teig !
    Ich versuche ein vernünftiges Rezept zum Backen von Grahambrot zu finden. Ich würde mich sehr freuen von jemanden mit Kompetenz ein gutes oder auch gute Rezepte zu bekommen. Ich habe den Eindruck, das  
    Grahambrot geächtet wurde, denn es gibt kaum Mehl und nur wenige Hinweise .
    Mit freundlichen Grüßen 
    Reinhard 

  28. Hallo Lutz,

    ich habe mir vor ein paar Tagen dein Buch „Brot backen in Perfektion“ gekauft und das erste Dinkelvollkornbrot gebacken. Ich bin total zufrieden.

    Nun möchte ich mir einen Gusseisentopf kaufen, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Kannst du mir da Tipps geben worauf ich beim Kauf achten muss/soll?

    Und wo bekomme ich diese Töpfe am Besten? Vielen Dank für deine Tipps, schon mal im Voraus.

    • Hallo Ivonne,
      eigentlich ist es egal, welcher Gusstopf. Ich verwende gern die Gusspfanne von Lodge, weil sie klein (26 cm Durchmesser) ist und einen langen Griff hat. Aber auch bei IKEA, von Küchenprofi oder emailliert von Le Creuset und anderen Herstellern gibt es gute Töpfe.

  29. Guten abend

    Vielen Dank für all die leckeren Rezepte. Mir sind bis jetzt alle versuche gut gelungen.

    Ich hätte eine bitte wegen eines Rezeptes und zwar Stockbrot oder Schlangenbrot wie es bei uns in der Schweiz heisst. Ich hab leider kein einziges gefunden was ohne eine grosse Portion hefe oder Backpulver auskommt.
    Kennst du vll ein Rezept?
    Seit mich das backfieber erwischt hat mag ich den hefegeschmack nicht mehr.

    Freundliche grüsse aus den schweizer bergen

  30. Hallo liebes Backforum,
    muss ich mitteilen, weil’s so lecker geworden ist:
    Susannes 3C Brot
    hab ich abgewandelt und ein unglaublich schmackhaftes saftiges Brot bekommen:
    VT 150 g Alpenroggen
           150 g Emmer  
          150 g H2O
          0,3g Frischhefe
    HT  je 100g Granat, Einkorn, Dinkel, Kamut
                200 g Weizen 405
                300 g H2O
                26 g Salz
                12 g Frischhefe
    Backanleitung wie Rezept 
    Viel Spaß
    Elizabeth

  31. Hallo an alle Brotbackbegeisterte,

    vor längerer Zeit habe ich auf der Plötzblog-Seite einen Tipp für Lederfäustlinge gesehen.
    Leider kann ich diesen Tipp nicht mehr finden.

    Kann mir jemand weiterhelfen!?

    Viele Grüße 
    karin

  32. Lieber Lutz,

    ich würde gern selbstgebackenes Brot verschenken und müsste es dazu als Paket versenden.
    1.) Wie und womit würdest Du ein ausgekühltes Brot zum Versand verpacken?
    2.) Wenn Brot bei -7 bis +7 Grad extrem schnell altert, würdest Du es in der kalten Jahreszeit trotzdem versenden?

    Lieben Dank im Voraus und ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest für Dich und Deine Lieben.
    Liebe Grüße, Anette

    • Ich würde es ausnahmsweise in einer Plastiktüten (Gefrierbeutel, …) geben und dann verschicken. Mit den Temperaturen musst du leben. Der Empfänger kann das Brot ja im Ofen nochmal reaktivieren.

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