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30. Januar 2019 · 20 Kommentare

Kann ich deine Brote auch alle im Gusseisentopf backen?

Generell kann jedes freigeschobene (also kastenlose) Brot auch im Gusseisentopf gebacken werden. Das erspart den Backstein und das Bedampfen. Die Starttemperatur („Anbacktemperatur“) kann wie im Rezept angegeben gewählt werden. Die „Ausbacktemperatur“, auf die nach dem Einschießen des Brotes heruntergedreht wird, sollte aber 10-20°C höher, als im Rezept hinterlegt, gewählt werden. Im Detail ist die Wahl der Temperaturen auch vom Topf und vom Ofen abhängig, also am besten immer das Brot beobachten und beim nächsten Mal nachjustieren.

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20 Kommentare

  1. Hallo Lutz,

    ich habe seit kurzem dein Backbuch Backen in Perfektion mit Sauerteig und habe eine Frage:
    Kann ich die runden Brote (im Gusseisentopf) auch in der Kastenform backen und was muss ich dann verändern? Mein Topf ist nämlich etwas zu klein…

  2. Hallo Lutz,
    ich bin erst vor kurzem auf Deine sensationelle Website aufmerksam geworden und habe noch nicht alles erfasst. Zum Einstieg habe ich mir „Backen in Perfektion mit Hefe“ gekauft und werde mich sicher nach und nach durch Deine weitere Literatur durcharbeiten und auch hier im Blog neue Erkenntnisse sammeln. Jetzt zu meinen Fragen, die ich hier in der FAQ nicht anderweitig finden konnte: (1) Die Angaben der Backtemperaturangaben im „Hefe-Buch“ scheinen sich auf das Backen im Topf zu beziehen. Das hieße, dass ich die Temperaturen wie hier beschrieben um 10-20° reduzieren müsste, wenn ich auf einen Backstein umsteige. Ist das richtig? (2) Die Backtemperaturen hier im Blog scheinen sich dann auf Backen mit Backstein zu beziehen. Wenn ich also ein Rezept von hier nehme, müsste ich wie oben beschrieben die Temperatur erhöhen, wenn ich einen Topf nehme? (3) Mich interessiert natürlich auch sehr, ob man mit Backen mit Stein und viel Dampf oder mit Backen im Topf die besseren Ergebnisse erzielt. Vermutlich würde eine Antwort den Rahmen hier sprengen und ich finde die Antwort in den Backbüchern 1 bis 4… Ich bin gespannt! Vielen Dank auf jeden Fall für die tolle Arbeit und Dein hohes Sendungsbewußtsein. Gutes Essen macht glücklich und Du leistest hier einen großartigen Beitrag dazu, das Glück im Lande (und ab jetzt auch in meiner Familie) zu vergrößern. 🙂

    • Danke dir, Robert.
      1) Ja.
      2) Ja.
      3) Wenn du richtig gut bedampfen kannst, dann sind die Ergebnisse im Topf und auf dem Stein vergleichbar. Da das Bedampfen beim Backen im Haushaltsofen in aller Regel der Schwachpunkt ist, gelingen Brote im Topf im Durchschnitt doch besser als auf Stein.

  3. Hallo Lutz,
    kann ich mein Brot auch in einem Edelstahltopf backen? Speziell das Kümmelbrot Hamelman. Sonst backe ich das Brot immer im Gusseisentopf, doch ich will ein größeres Brot backen und dafür ist der gusseiserne Topf zu klein. Wenn ich das Brot nur auf dem Blech backe, wird es meist flach und breit.
    Danke schon mal für Ihre Antwort.
    LG Katlin

    • Meine noch nicht so reiche, aber vorhandene Erfahrung: Edelstahl funktioniert, klebt auch nicht an, dauert aber etwas länger, weil die glänzende Oberfläche die Wärmestrahlung wieder nach außen in den Backofen reflektiert, während eine schwarze Oberfläche sie absorbiert und dann im Metall schnell weiterleitet.

    • Grundsätzlich geht das. Das Brot wird aber nicht bzw. kaum bräunen. Deshalb würde ich es nach ungefähr der halben Backzeit aus dem Topf nehmen und auf dem heißen Blech weiterbacken.

  4. Hallo Astrid, im Topf oder Bräter gebackenes Brot erfordert nicht den großen Aufwand wie beim Freigeschobenen. Den Kombi-Dampfgarer habe ich bisher nicht verwendet. Die meisten Rezepte der Freigeschobenen sind auch im Topf usw. backbar. Der Topf..,,. kommt fast an den Steinbackofen heran. Ich nutze schon mehrere Jahre einen Alugussbräter ca 25 € (Tante Google fragen) und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Der längliche Gärkorb 1 L und 1,5 L passen mit meinem Bräter sehr gut zusammen.

    Bräter ca. 6ltr., antihaftbeschichtet
    Maß innen: 32,5 x 20,5 x 10cm Maß aussen: 40,5×22,5×11,8 cm
    Materialstärke: 2,6 mm, Boden 5,0 mm
    Gewicht: ca. 1,30 Kg (ohne Glasdeckel)
    geeignet für folgende Kochfelder: Gas, Elektro und Ceran.
    Viel Spass. Das Ofenkino kann durch den Glasdeckel beobachtet werden.

  5. Hallo! Da ich daheim einen Kombi-Dampfgarer habe, und diesen auch für meine Brote verwende, stellt sich bei mir jetzt die Frage, ob sich ein Topf lohnt fürs Brotbacken. Hat da wer Erfahrung bzw den Vergleich, ob der Topf noch bessere Ergebnisse erzielt als der Kombidampfgarer? Vielen Dank und glg! Astrid

  6. Danke erstmal für den tollen Blog und die wertvollen Tipps. Ein paar Fragen hätte ich da aber doch noch 🙂

    Kann bzw. soll man beim Backen im Gusseisentopf auch noch eine Backstein verwenden? Falls ja, spielt die Dicke des Steins eine Rolle?

    Und: warum sind die Lodge Töpfe besonders toll bzw. welche Vorteil haben sie gegenüber günstigen Modellen?

    • Nein, einen Backstein brauchst du beim Backen im Topf nicht.
      Ich mag die Lodge-Pfannen, weil sie klein sind (man kann sogar mit zwei Pfannen übereinander backen) und weil ich den Teig in den flachen Deckel geben und z.B. ohne Verbrennungsgefahr einschneiden kann.

  7. Hallo Lutz,

    habe mir eine gusseiserne Kastenformen mit Deckel angeschafft. Lasse ich Sauerteig-Körnerbrote nach Deinen Kastenformrezepten darin reifen und stelle sie mit Deckel in den kalten oder heißen Ofen oder lege bzw. stürze ich den Teig besser in die heiße Form?
    Ist dabei sonst noch etwas zu beachten? Vielen Dank!

    • Den reifen Teig in die schmale Kastenform zu stürzen, ist fast unmöglich. Deshalb würde ich den Teig in der Form reifen lassen (wegen der Säure immer mit Backpapier zwischen Teig und Metall!) und in den heißen Ofen schieben.

  8. Hi,
    ich backe seit Öfteren nun Brote von dir und bin erstaunt wie einfach und lecker die Brote für einen Laien umzusetzen sind. Daher erst einmal vielen Dank dafür.
    Ich würde gerne auch die Variante mit dem Gusseisernen Topf probieren und dazu nun gerne wissen ob das Brot einfach in den Topf kann oder ich den Topf bemehlen bzw. Backpapier unterlegen muss.

    Besten Dank.

  9. Hallo Lutz,  seit 3 Monaten obsessiv dabei, viele deiner supertollen Rezepte ausprobiert (jedesmal ein neues…ich liebe die Herausforderung), sehr intensiv alle Seiten deines klug strukturierten kompetenten einzigartigen Blogs studiert,  bleiben fast keine Fragen offen  und doch : ich backe die Roggenbrote im Topf und bin etwas unsicher wie lange Deckel drauf (meine Variante ca. 20 min). Vllt. kannst du das hier noch ergänzen, welchen Effekt (Zeitangabe) man mit der Mit-Deckel-Phase und Ohne-Deckel-Phase erreicht. Feuchtigkeit „Dampf“ vs. krosse Kruste!? DANKE dass du deine Leidenschaft und deine Know-how mit uns teilst. LG 

    • Die Deckel-Phase entscheidet nach dem Ende des Ofentriebes (also nach ca. 10 Minuten) nur noch über die Stärke der Kruste und der Krustenbräunung. Insofern bist du frei, den Deckel schon nach 10 Minuten oder erst kurz vor Ende oder zwischendrin abzunehmen, je nach Krustenwunsch.

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