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30. Januar 2019 · 13 Kommentare

Kann ich deine Brote auch alle im Gusseisentopf backen?

Generell kann jedes freigeschobene (also kastenlose) Brot auch im Gusseisentopf gebacken werden. Das erspart den Backstein und das Bedampfen. Die Starttemperatur („Anbacktemperatur“) kann wie im Rezept angegeben gewählt werden. Die „Ausbacktemperatur“, auf die nach dem Einschießen des Brotes heruntergedreht wird, sollte aber 10-20°C höher, als im Rezept hinterlegt, gewählt werden. Im Detail ist die Wahl der Temperaturen auch vom Topf und vom Ofen abhängig, also am besten immer das Brot beobachten und beim nächsten Mal nachjustieren.

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13 Kommentare

  1. Hallo Astrid, im Topf oder Bräter gebackenes Brot erfordert nicht den großen Aufwand wie beim Freigeschobenen. Den Kombi-Dampfgarer habe ich bisher nicht verwendet. Die meisten Rezepte der Freigeschobenen sind auch im Topf usw. backbar. Der Topf..,,. kommt fast an den Steinbackofen heran. Ich nutze schon mehrere Jahre einen Alugussbräter ca 25 € (Tante Google fragen) und bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Der längliche Gärkorb 1 L und 1,5 L passen mit meinem Bräter sehr gut zusammen.

    Bräter ca. 6ltr., antihaftbeschichtet
    Maß innen: 32,5 x 20,5 x 10cm Maß aussen: 40,5×22,5×11,8 cm
    Materialstärke: 2,6 mm, Boden 5,0 mm
    Gewicht: ca. 1,30 Kg (ohne Glasdeckel)
    geeignet für folgende Kochfelder: Gas, Elektro und Ceran.
    Viel Spass. Das Ofenkino kann durch den Glasdeckel beobachtet werden.

  2. Hallo! Da ich daheim einen Kombi-Dampfgarer habe, und diesen auch für meine Brote verwende, stellt sich bei mir jetzt die Frage, ob sich ein Topf lohnt fürs Brotbacken. Hat da wer Erfahrung bzw den Vergleich, ob der Topf noch bessere Ergebnisse erzielt als der Kombidampfgarer? Vielen Dank und glg! Astrid

  3. Danke erstmal für den tollen Blog und die wertvollen Tipps. Ein paar Fragen hätte ich da aber doch noch 🙂

    Kann bzw. soll man beim Backen im Gusseisentopf auch noch eine Backstein verwenden? Falls ja, spielt die Dicke des Steins eine Rolle?

    Und: warum sind die Lodge Töpfe besonders toll bzw. welche Vorteil haben sie gegenüber günstigen Modellen?

    • Nein, einen Backstein brauchst du beim Backen im Topf nicht.
      Ich mag die Lodge-Pfannen, weil sie klein sind (man kann sogar mit zwei Pfannen übereinander backen) und weil ich den Teig in den flachen Deckel geben und z.B. ohne Verbrennungsgefahr einschneiden kann.

  4. Hallo Lutz,

    habe mir eine gusseiserne Kastenformen mit Deckel angeschafft. Lasse ich Sauerteig-Körnerbrote nach Deinen Kastenformrezepten darin reifen und stelle sie mit Deckel in den kalten oder heißen Ofen oder lege bzw. stürze ich den Teig besser in die heiße Form?
    Ist dabei sonst noch etwas zu beachten? Vielen Dank!

    • Den reifen Teig in die schmale Kastenform zu stürzen, ist fast unmöglich. Deshalb würde ich den Teig in der Form reifen lassen (wegen der Säure immer mit Backpapier zwischen Teig und Metall!) und in den heißen Ofen schieben.

  5. Hi,
    ich backe seit Öfteren nun Brote von dir und bin erstaunt wie einfach und lecker die Brote für einen Laien umzusetzen sind. Daher erst einmal vielen Dank dafür.
    Ich würde gerne auch die Variante mit dem Gusseisernen Topf probieren und dazu nun gerne wissen ob das Brot einfach in den Topf kann oder ich den Topf bemehlen bzw. Backpapier unterlegen muss.

    Besten Dank.

  6. Hallo Lutz,  seit 3 Monaten obsessiv dabei, viele deiner supertollen Rezepte ausprobiert (jedesmal ein neues…ich liebe die Herausforderung), sehr intensiv alle Seiten deines klug strukturierten kompetenten einzigartigen Blogs studiert,  bleiben fast keine Fragen offen  und doch : ich backe die Roggenbrote im Topf und bin etwas unsicher wie lange Deckel drauf (meine Variante ca. 20 min). Vllt. kannst du das hier noch ergänzen, welchen Effekt (Zeitangabe) man mit der Mit-Deckel-Phase und Ohne-Deckel-Phase erreicht. Feuchtigkeit „Dampf“ vs. krosse Kruste!? DANKE dass du deine Leidenschaft und deine Know-how mit uns teilst. LG 

    • Die Deckel-Phase entscheidet nach dem Ende des Ofentriebes (also nach ca. 10 Minuten) nur noch über die Stärke der Kruste und der Krustenbräunung. Insofern bist du frei, den Deckel schon nach 10 Minuten oder erst kurz vor Ende oder zwischendrin abzunehmen, je nach Krustenwunsch.

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