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12. Januar 2019 · 8 Kommentare

Wie wiege ich 0,1 g Frischhefe ab?

Mit einer Löffelwaage oder noch besser und genauer mit einer Feinwaage*. 0,1 g Frischhefe entsprechen ungefähr der Größe von 1-2 Reiskörnern.

Eine materialaufwändigere, aber ebenso genaue Methode ist folgende:
10 g Hefe in 990 g Wasser lösen und von diesem Wasser dann 10 g in den Teig geben. Der Rest des Hefewassers muss leider entsorgt werden. Im Rezept muss die zugegebene Hefewassermenge vom Gesamtwasseranteil abgezogen werden.

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8 Kommentare

  1. Lieber Lutz,

    mal eine ketzerische Frage: wie wichtig ist es, dass die Hefeportion auf den Milligramm genau in den Teig gelangt? Ich vermute: je größer das Brot, desto ungenauer darf ich werden.

    Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte den Rezepten nicht nehmen! Aber sind da nicht auch andere Variablen, die das Backergebnis stärker beeinflussen?

    Philip

    • Hallo Philip,

      es geht beim Backen immer um Verhältnisse. Wenn du statt 0,1 g Hefe 0,2 g Hefe in den Vorteig packst, dann ist das doppelt so viel Hefe und wird den Vorteig entsprechend deutlich schneller auftreiben. Wenn du in den Hauptteig aber statt 4,5 nun 4,6 g Hefe gibst, dann geht das hinter den anderen Einflüssen (v.a. Temperatur) unter. Je kleiner die Hefemenge, umso genau muss sie abgewogen werden.

  2. Alexander, dein ständiges Einmischen und sich in den Vordergrund stellen stört uns. Starte bitte deinen eigenen Blog! LG Sabine

    • Ich kann kein unsachliches Einmischen erkennen. Alexander hat eine Alternative zum Abwiegen aufgezeigt, so wie ich sie auch in meinem Hefe-Perfektionsbuch vorstelle.

  3. Jens,
    dort oben hat Lutz alles genau beschrieben. Du Volumenbestimmung per Kantenlängenmessung ist auch relativ ungenau. Du wirst es nicht schaffen einen exakten Würfel zu formen, und mit beim Abmessen der Kantenlängen mit einem Lineal schaffst du eine Genauigkeit von höchstens 0,3 bis 0,5 mm. Die beste Methode auch bei kleineren Mengen von 0,1 g und weniger ist eine Hefelösung, so wie Lutz es sehr genau beschrieben hat. Du musst nur damit leben können, dass ein bisschen Hefe und Wasser in den Ausguss wandern. Gut durchrühren, denn je gleichmäßiger die Hefe gelöst ist, verteilt ist, desto geringer ist die Abweichung von 0,1 g. Die Menge der Hefelösung von der Wassermenge im Hauptteig entsprechend abziehen. Ganz abgesehen davon: man bekommt Feinwaagen bis 10 Milligramm genau für 12 €. Viele Grüße, Alexander

  4. Hallo Lutz, 
    Ein Hefewürfel mit einer Kantenlänge von 4 mm wiegt in etwa 0,1 g.
    Da Feinwaagen mit entsprechender Messgenauigkeit ab 250€ kosten, ist eine Volumenbestimmung deutlich günstiger und allemal genauer, als die Verwendung einer billigen Fein- oder Löffelwaage, deren Anzeige zwar 0,1g betragen, deren Messgenauigkeiten allerdings bei +- 1g oder schlechter liegen.

    Liebe Grüße 
    Jens

    • Ich habe mit der genannten Feinwaage sehr gute Erfahrungen gemacht, auch kontrolliert durch exaktere Waagen und die Bestimmung des Volumens.

    • Durchmesser der Hefekugel = 1,2*Gewicht der Hefe^(1/3). Eine Hefekugel mit 0,5 bis 0,6 cm Durchmesser formen.
      Viele Grüße
      Alexander

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