12. Januar 2019 · Noch kein Kommentar

Was machst du mit deinen Anstellgutresten?

Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die Reste zu verarbeiten:

  • trocknen (und ggf. im Backofen rösten) und im Mixer mahlen für
    • Streumehl im Gärkorb
    • zum Panieren
    • als Zugabe in Hefeteigen (= mehr Geschmack und mehr Wasserbindung)
  • mit Wasser verkochen, um daraus eine Art Mehlkochstück herzustellen, das Frischhaltung und Geschmack bringt
  • in Hefeteige geben (5-15% der Mehlmenge) und dadurch Konsistenz und Geschmack verbessern
  • zum Kochen verwenden (Soßen abbinden, als Zugabe in Crêpe-Teigen, Mürbeteig, Mehlspeisen aller Art, als Flüssigpanade zum Frittieren, …)

Wichtig zu wissen ist dabei, dass all die unangenehmen Aromen (insbesondere Essigsäure) beim Erhitzen weitgehend verfliegen. Also keine Angst. Auch einige Wochen altes Anstellgut kann immer noch geschmacksbringend zum Kochen eingesetzt werden.

Ich selbst trockne und röste den Großteil meiner Anstellgutreste.

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben.

Willst du auf dem Laufenden bleiben, dann abonniere gern meinen kostenlosen Newsletter.

Schreibe einen Kommentar

Sidebar ein-/ausblenden
Translate »