12. Januar 2019 · 2 Kommentare

Wie lange kann ich Hefe aufbewahren?

Hefe sollte niemals länger, als das Mindesthaltbarkeitsdatum vorgibt, aufbewahrt werden, da ihre Triebkraft mit längerer Lagerung rapide abnimmt. Die Hefepilze verbrauchen ab ihrer „Herstellung“ immer mehr der ihnen beigegebenen Nahrung. Fehlt es nach einiger Zeit an Nahrung, sterben die Pilze ab, die Triebkraft der Hefe leidet.

Idealerweise sollte Hefe immer erst kurz vor dem Backtag gekauft werden.

Übrigens: Auch Trockenhefe hält sich nicht ewig. Hier finden die gleichen Prozesse wie in Frischhefe statt, nur etwas langsamer. Trockenhefe deshalb auch immer im Kühlschrank lagern.

Je älter ein Hefeprodukt ist, umso stärker kommen auch „Nebenwirkungen“ zum Tragen, etwa eine Schwächung des Klebergerüstes in Weizen- und Dinkelteigen.

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Aktualisiert am 9. März 2019 |

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2 Kommentare

  1. Hallo Lutz,
    Deine Tips und Dein Backbuch mit Hefe sind Gold wert.
    Weißt Du ob man frische Hefe einfrieren kann? Die Meinungen im Netz sind dazu sehr unterschiedlich, ich schließe mich aber der Meinung an, daß Hefen nicht einfach so eingefroren werden können weil die Zellen dadurch zerstört werden und nachfolgende Backerfolge lediglich auf den verbliebenen Enzymen beruhen. Ich denke, man müßte eine Art natürliches Frostschutzmittel dazugeben damit die Hefezellen nicht zerstört werden – nur habe ich noch keine Idee was man nehmen könnte.
    Gruß Marten

    • Ja, die Antwort hast schon korrekt wiedergegeben. Ein natürliches Frostschutzmittel kenne ich nicht. Am besten einfach keine Hefe einfrieren, sondern die Reste im Zweifel lieber dem Kompost zuführen. Dort tut sie auch ihre Arbeit und finanziell ist es kein großer Verlust.

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