Tipps und Tricks

Im rechten Menü finden sich ein paar Anleitungen, Empfehlungen, Tipps und Tricks, die sich im Laufe der Zeit hier im Blog gesammelt haben. Viele davon stammen noch aus der Anfangszeit meiner Brotbäckerei und sind aus meiner Sicht reif für eine Überarbeitung. Stück für Stück werden sich in dieser Rubrik also Veränderungen ergeben.

Fehlt dir ein entscheidender Tipp, dann schreibe mir eine E-Mail. Ich werde ihn in meine To-do-Liste aufnehmen und sobald wie möglich in den Blog aufnehmen.

Tipps und Tricks (Zeichung: Anita Voigt)

Tipps und Tricks (Zeichung: Anita Voigt)

Aktualisiert am 1. Januar 2014 |

177 Kommentare

  1. Hi Lutz,
    Ich frage mich schon lange, ob es einen großen Unterschied zwischen deinen oder anderen Brotteigen und Rustikalen Brötchen gibt. Oder anders gefragt: ließe sich ein beliebiges deiner Brotrezepte hernehmen, um damit Brötchen zu backen. Oder gibt es da einen klaren Unterschied zwischen Brot und Brötchenteigen? Beste Grüße,

    Mathias

    • Das kommt darauf an, welchen Anspruch du an ein Brötchen hast. Generell kannst du jeden Brotteig (so es die Konsistenz zulässt) auch zu Brötchen formen und backen.

  2. Hallo Lutz,

    habe mir dein Rezept „Rustikales Bauernbrot“ vorgenommen, mit eigenem Sauerteig, der jedoch erst zwei Wochen alt ist. Habe Vollkornmehl genommen, selbst gemahlen. Der Sauerteig (Vorteig) ist gut aufgegangen, der Teig in der Schale auch noch relativ gut. Die Teiglinge sind allerdings flach geblieben, nur etwa halb so hoch, wie deine Brote auf dem Bild. Liegt es am Vollkornteig? Wie „klebrig“ soll der Teig sein? Hast du einen Tipp? Die Brote sind erst gerade aus dem Ofen, weiß also noch nicht, wie sie von innen aussehen und wie sie schmecken.

    Besten Dank und Gruß

    Frank

    • Wenn du Vollkornmehl nimmst, solltest du mind. 10-15% mehr Wasser in den Teig geben. Die Garzeit solltest du auf deinen Sauerteig ausrichten. Wenn die Teiglinge kaum aufgegangen sind, lass‘ sie noch länger liegen. Das Volumen sollte sich um etwa die Hälfte vergrößern bevor sie in den Ofen kommen. Der Teig muss schon recht weich sein. Mir fehlt aber ein passender Vergleich…

      • Danke für die Antwort. Das Brot hat allen gut geschmeckt, jedoch sind die zwei Leiber lediglich ca. 5 cm hoch aufgegangen. Es hat so gut wie keine Poren. Darf der Teigling ein wenig in die Breite gehen, wenn er auf das Blech gestürzt wird? Hatte den Eindruck, dass er sich „breit“ macht.

        Ich werde es diese Woche noch einmal probieren und deine Tipps berücksichtigen. Irgendwann wird es ja klappen ;o)

        • Hallo Frank,
          es ist verblüffend, wie sehr ein gut vorgeheizter (mind. 1 Stunde) Backstein ein Brot nach oben treibt, kein Vergleich zum Blech. Vielleicht fehlte dir ja nur Unterhitze?
          Besten Gruß, Olli

        • Der Teig geht im Ofen erstmal in die Breite und wird dann bei gut vorgeheiztem Backstein wieder nach oben getrieben. Vielleicht war der Teig zu kalt oder dein Sauerteig wollte nicht?

          • Hm, der Vorteig ist ja schön aufgegangen. Habe gestern meinen selbst angesetzten Sauerteig, den ich im Kühlschrank aufbewahre, wieder angefüttert. Heute hat er zwar Bläschen, wirklich aufgegangen ist er aber nicht im Glas. So, wie die Bilder in deinem Buch es zeigen, sieht es jedenfalls nicht annäherndt aus. Vielleicht doch irgendwo ein Stück „alten“ Sauerteig zum Ansetzten besorgen…Mal abwarten. Und Danke für eure Tipps.

          • Heute das Brot zum zweiten Mal gebacken, wieder mit selbstgemahlenem Vollkornmehl. Der Sauerteig von gestern ist gut aufgegangen, der Teigling im Gärkorb auch. Aber im Ofen war dann „der Ofen aus“ mit aufgehen. Das Brot ist noch ein kleines bisschen aufgegangen, aber nicht viel. Ist diesmal ein wenig höher geworden, als letztes Mal; ca. 5,5 cm.
            Muss ich evtl. mit Hefe nachhelfen? Die Wassermenge habe ich um ca. 10% erhöht…Der selbst angesetzte Sauerteig ist jetzt drei Wochen „am Leben“. Ist er evtl. noch zu schwach? Vollkornmehl scheint schwierig zu sein ;o)

            • Wenn es höher kommen soll, solltest du es etwas eher in den Ofen schieben. Bei dir hat es den ganzen Trieb schon vor dem Backen ausgelebt. Ein drei Wochen alter Sauerteig verbringt davon abgesehen auch noch keine Wunder. Besser 1-2% der Mehlmenge an Hefe zugeben und den Sauerteig möglichst oft warm (26-30°) auffrischen, damit er schnell an Triebleistung gewinnt.

  3. Ich hatte heute das gleiche Problem. Das gestern Abend gebackene Brot war viel zu dicht. Das muss wohl beim Stürzen aus dem Gärkorb aufs Backblech geschehen sein, denn es war eigentlich super aufgegangen und ist dann zusammengesackt. Leider hat es sich nicht erholt. Ich musste mir dann einige Frotzeleien der Familie anhören ;-)).

  4. Ich habe gerade von einem Bierbrauseminar Treber mit nach Hause gebracht. Meine spontane Idee war, das wie ein Kochstück wie z.B. beim Dinkelvollkornbrot zu verarbeiten, d.h. die Menge Dinkelkörner+Wasser durch Treber zu ersetzen. Ist das zu trocken oder kann das klappen?

    • Das kannst du machen. Ich weiß allerdings nicht, wieviel Wasser der Treber schlucken kann. Musst du dich rantasten. Treber liegt bei mir auch noch herum. Wird Zeit, dass ich mich da mal drüber her mache.

      • Ich habs ausprobiert… schmecken tut das Brot sehr gut, aber die volle Menge Dinkelkörner+Wasser durch Treber ersetzen war keine gute Idee: 1. enthält der Treber noch zu viel Wasser und 2. Treber von Gerstenmalz enthält Spelzen. Ich sag mal: Das Brot enthielt definitiv zu viele Ballaststoffe. Das nächste Mal ersetze ich nur die Hälfte der Dinkelkörner und lasse etwas Wasser bzw. Flüssigkeit weg.

        Als Flüssigkeit hatte ich bis auf das Quellstück nur helles Bier verwendet. Der Sauerteig hat ganz wunderbar nach Weizenbier gerochen 🙂

        Das mache ich bald noch einmal, noch habe ich Treber…

  5. Hallo Lutz,

    zunächst einmal vielen Dank für dein wunderbares Backbuch! Ich backe zur Zeit 1-2 Brote in der Woche und konnte schon viele Rezepte ausprobieren.

    Ich habe zwei konkrete Fragen:
    1. Für die Brote brauche ich idR ja nur sehr wenig Frischhefe. Hast du einen Tipp für mich, wie ich den angebrochenen Würfel am besten aufbewahre? In einer Tupperdose im Kühlschrank? Oder nur in Papier eingewickelt?
    2. Ich würde sehr gerne mal am Wochenende frische Brötchen backen, allerdings habe ich zwei kleine Kinder, wodurch das Frühstück meistens schon zwischen 8 und 9 Uhr stattfindet. Ehrlich gesagt habe ich keine große Lust, mir am Wochenende den Wecker zu stellen, um die Brötchen weiter vorzubereiten und gehen zu lassen. Gibt es da einen Trick, wie wir trotzdem mal selbst gebackene Brötchen zum Frühstück genießen können?

    Im Voraus vielen lieben Dank für die Antworten!
    Lea

  6. Hallo und guten Tag, ich backe erst seit ca. einem Jahr Brot und bin sehr erfreut, diese Seite gefunden zu haben. Hier werde ich viel lernen und ausprobieren. Vorab schon herzlichen Dank für die Rezepte und.     Informationen. 
    Bis bald!
    Margret

  7. Ich glaube, ich habe mich infiziert!
    Ich habe ständig den Drang, Brot zu backen.
    Das Problem ist, daß ich nicht hinterher komme, es aufzuessen 😉

    Ganz herzlichen Dank dafür!!!

    Andreas

  8. Guten Tag aus Österreich habe von meiner Ärztin die Adresse deiner Seite bekommen und gleich Rezepte ausprobiert aber mein Brot wird eher fest und nich so weich und Flaumig es ist zwar knusprig und geht auch schön auf aber es ist nicht so wie beim Bäcker, was mache ich falsch? lg. Brigitte H.

  9. Hallo Lutz,
    ich habe irgendwo bei Dir gesehen, dass Du eine Schale mit Nägeln mit in den Ofen stellst, finde es aber nicht wieder. Wie genau und wann machst Du es? Tust Du kochendes Wasser in die Schalen oder kaltes? Schon beim Aufheizen oder wenn Du die Brote eingeschossen hast? Nimmst Du die Nagelschalen dann irgendwann heraus oder bleiben sie bis zum Backende im Ofen? 
    Viele Grüße Christa

  10. Hallo Lutz,
    oft habe ich beim Nachbacken Probleme mit der Formbarkeit der klebrigen Teigmasse. Ich bin überzeugt davon, daß es keine Frage der Schnelligkeit ist, sondern der Teigkonsistenz. Heute habe ich aus Deinem Brotbackbuch das „Knospenbrot“ nachgebacken. Aber nix mit „Knospe“… Aus diesem Grund möchte ich bei Dir gern einen Kurs belegen, in dem wir z.Bsp. so ein Knospenbrot backen. Und dann stehe ich evtl lächelnd neben Dir, weil auch Du mit dem klebrigen Teig zu kämpfen hast oder ich staune Bauklötzer. 🙂
    Was habe ich mich abgemüht mit der Form des Knospenbrotes… In Vorfreude sah ich bereit das wunderschöne Brot. Habe es zwar irgendwie geformt, aber dann in den Gärkorb, von den Händen den anklebenden Teig hinterher, da war alles wieder futsch. Dann den Teig aus dem Gärkorb – der Teig blieb natürlich etwas hängen, löste ich erst nach und nach mit Zureden. Das Brot war auf einmal etwas dreieckig. Trotzdem: es ist ein wunderschönes Brot geworden… ich möchte es aber besser!

    Also, lieber Lutz, wann läuft der nächste Kurs, in dem wir so ein Brot backen? – Ich wäre dabei!
    Viele Grüße,
    Petra

  11. Hallo Lutz,
    eine allgemeine Frage: Kann man jodiertes Salz zum Backen nehmen? (Mir ist so, als hätte ich irgendwo gelesen, daß das Jod einen Einfluß auf den Teig hätte.) Danke.

  12. Hallo Lutz.
    Auch ich bin seit ein paar Monaten eine begeisterte Brot-Brötchen- 
    bäckerin.  Mich plagt da aber eine Frage u. zwar habe ich einen
    glasierten Backstein,u. nun habe ich irgendwo gelesen,dass der
    nicht wirklich geeignet ist, was meinst du dazu?
    Liebe Grüsse u. alles Gute für dich u. deine Fam. 
    bleib gesund u. mach bitte so weiter.  Rene

  13. Hallo Lutz.Danke für die schnelle Antwort, hab den Stein von meiner 
    Tochter bekommen, die Schachtel hab ich zwar noch,aber leider alles 
    auf französisch.wies aussieht getöpfert u. glasiert von Emilie Henry
    sagt dir das was? L.g. Rene

    • Wenn es Ton ist, wird er funktionieren, sicher nicht so gut wie ein Schamottstein, aber doch ausreichend für das Brotbacken. Hast du denn schon Erfahrungen damit gesammelt?

  14. Hallo liebe Backfreunde.
    Ich hab mal eine Frage zum Anstellsauer.
    Ich abe nämlich einen schönen, sehr aktiven Sauerteigansatz, den ich immer wieder verwende und von Brot zu Brot neu auffrische.
    Nun fahre ich aber jedes Jahr im Frühsommer für mindestens 6 Wochen nach Spanien (als Rentnerin geht das) und ich möchte den Sauerteig gern über diese Zeit retten.
    Eine Freundin hat mir empfohlen, ihn einfach einzufrieren. Geht das?
    Ich habe das nämlich im vorigen Jahr mit meinem Grundansatz für Backfermentborte versucht, leider ohne Erfolg, denn der Grundansatz war nach dem Auftauen nicht mehr brauchbar.
    Ist Sauerteig diesbezüglich weniger empfindlich?
    Oder habt Ihr irgendwelche Tipps, wie ich ihn vielleicht trocknen und dann entsprechend aufbewahren könnte?

    • Hallo Eva,
      Einfrieren ist tödlich.
      Ich würde den Sauerteig trockenlegen, also nur mit 40-45% Wasser auffrischen (z.B. 10 g Anstellgut, 60 g Mehl, 25 g Wasser zu einem festen Ball kneten und dann gut verschlossen sofort wieder in den Kühlschrank bei 3-5°C setzen).
      Nach deinem Urlaub frischst du ihn wieder feuchter auf, am besten 3-4 Mal, damit er wieder in Gang kommt.

  15. Hallo Lutz,

    Vielen Dank für diesen tollen Blog. Habe alles durchforstet aber finde leider keine Antwort auf meine Frage.

    Wenn ich nur ein Roggensauerteig-Anstellgut führe und jetzt zwei Brote backen will – eins mit Roggensauerteig und eins mit Weizensauerteig.

    Reicht es aus, wenn ich vor dem Backtag nur das Roggen-Anstellgut auffrische und mit diesem aufgefrischten Anstellgut sowohl den Roggensauerteig als auch den Weizensauerteig füttere?

    Oder muss ich für den Weizensauerteig extra mit Weizenmehl auffrischen und somit zwei getrennte Anstellgute führen?

    Viele Grüße Heiko

    • Es geht beides, aber du wirst das geschmacklich bessere und mildere Weizensauerteigbrot bekommen, wenn du deinen mit Roggenanstellgut geimpften Weizensauerteig 2-4 Mal mit Weizenmehl auffrischst (möglichst bei 26-28°C).

      • Ok vielen Dank für die schnelle Antwort! Ist echt der Hammer. Dann führe ich ab heute zwei Anstellgute.

        • Hallo Lutz,
          bezüglich des letzten Komentars zur Auffrischung des Sauerteiges.
          Welche Temperatur sollte dass Gemisch haben, dass dann bei 26-28 Grad zur Reife gebracht wird ? 
          Der Unterschied (oder auch keiner ?) zwischen Raum- und Teigtemperatur und welche Temperatur gerade gemeint ist, beschãftigt mich zur Zeit sehr.

          Viele Grüße Sigrid

  16. Hallo Lutz,
    wenn ich einem x-beliebigen Brotrezept noch Körner und Schrot in Form eines Quellstücks zusetze, wie viel Wasser muss ich dann mehr nehmen ? Gleiche Menge wie Körner ? Oder ein Teil vom Wasser im Rezept dafür nehmen ?
    Gruß
    Klaus

    • Das hängt sehr vom Korn ab. Mindestens 1:1, aber das musst du ausprobieren. Und im Teig lieber etwas Wasser weglassen und beim Kneten auf Sicht zugeben bis die Konsistenz passt.

  17. Hallo Lutz,
    nach ca. 10-15 Präsidentenbaguettes (die auch schon gut gelingen) bleibt eine kleine Schwierigkeit hartnäckig: der Teig löst sich nach der Kaltgare nicht gut vom Boden der Box, wodurch er etwas aufreißt und gefühlt auch Luft verliert.
    Nach dem vorigen Falten hat er aber schon Struktur und ist auch elastisch. Allerdings benutze ich dazu auch nasse Hände, weil er sich so leichter verarbeiten lässt. Kann es also sein, dass er am Ende schlichtweg zu feucht ist oder gibt es noch andere mögliche Fehlerquellen?
    Vielen Dank schon mal und viele Grüße.
    Basel

    • Kleiner Tipp: Die Box vorher mit Öl bestreichen und vor dem Auskippen mit der Teigkarte den Teig vom Box-Rand trennen, dann sollte er sich besser lösen.

  18. Hallo,

    ich wollte mal fragen, ob man zum backen auch Bierhefe nehmen kann, bzw. ob das Backgut damit besser wird.

    Viele liebe Grüße

    • Kannst du machen. Soweit ich weiß, ist die Biohefe eine Bierhefe. Sie sollte aber möglichst sehr frisch sein, weil sie die Triebkraft schneller verliert als Backhefe.

  19. Hallo Lutz,
    ich backe nun schon eine Weile Brot und dank Deiner Seite und Bücher wurden diese auch immer besser. Seit kurzem habe ich ein Problem. Der Sauerteig geht gut auf, auch das Brot ist nach dem Gehen im Korb gut aufgegangen. Selbst wenn ich in den Ofen schaue, geht das Brot da noch ein Stück. Trotzdem habe ich – auch bei „bewährten Rezepten“ und bei meiner Meinung nach gleichem Vorgehen/Mengen etc. – das Problem, dass das Brot sehr feinporig und dadurch sehr fest und trocken ist. 
    Die einzige Erklärung für mich wäre, dass mit dem Sauerteig etwas nicht stimmt, auch wenn er normal aussieht und riecht.
    Hast Du vielleicht noch eine Idee?
    Ich sage schon mal Danke, viele Grüße!

    • Hallo Sven,
      da müsste ich mal ein Foto von der Krume sehen.
      Es gibt zwei Möglichkeiten:
      1. Dein Sauerteig hat tatsächlich zu wenig Triebkraft (Gegenmaßnahmen: wärmer führen, Brotteigtemperatur auf 28-30°C einstellen).
      2. Dein Brotteig ist zu fest.

  20. Hallo Lutz, eine Frage zum Bemehlen der Gärkörbe. Gibt es ein Mehl welches sich dafür besonders eignet bzw. gibt es da einige Grundregeln? VG Volkmar 

  21. Hallo Lutz,

    habe beim Renovieren der Küche die Spülmaschine unter die Ablaufplatte der Spüle verlagert, daher habe ich jetzt eine (meist) wohligwarme Ablage, um mein Brot gehen zu lassen oder den Sauerteig anzutreiben.
    Vielen Dank für Deine tollen Rezepte und Tipps. Ich backe schon seit fast zwanzig Jahren selbst Brot und werde bei Dir immer fündig! Weiter so!

    LG, Heinz

  22. Hallo Lutz,
    du hast in deinem Block geschrieben, dass ein anderer Knethaken bei der Kitchenaid positiv wäre (hatte sie schon, bevor mich die Lust am Brotbacken so richtig gepackt hat und möchte sie jetzt erst mal dafür auch benutzen).

    Ich kann nur den Knethaken für die ganz große Maschine finden (ähnelt dem Kennwoodhaken), der wohl nicht auf meine Artisan mit 4,83 L passt.
    Welchen Haken meinst du denn?
    Danke!

    Liebe Grüße, Simone

  23. Habe heute zum ersten Mal das erste Rezept des Buches ausprobiert und ich konnte den Teig vor der Gare nicht von Hand kneten. Er war klebrig und ich konnte ihn nicht von den Fingern bekommen. Daher gab ich immer mehr Mehl hinzu um ihn überhaupt kneten zu können. Was ist falsch gelaufen?

  24. Guten Abend,
    in unterschiedlichsten Rezepten stößt man bei gleicher Mehlmenge immer wieder auf erstaunlich stark variierende Backzeiten und Temperaturen. Gibt es irgendwelche Regeln, nach denen man ,beispielsweise in Abhängigkeit von den verwendeten Mehltypen und der TA, diese Parameter wählt?
    -Oder ist es einfach Geschmackssache?
    Warum man mit fallender Temperatur bäckt würde mich auch interessieren. Vielen, vielen Dank, Lutz!

    Liebe Grüße, Felix

  25. Habe heute dein rustikales Bauernbrot gebacken und ZUM ERSTEN MAL etws geschafft, das den Namen Brot tatsächlich verdient. Vielen Dank für das tolle Rezept
    Liebe Grüße Christine

  26. Hallo,
    ich knete neuerdings mit der Kenwood Major 020 mit dem Profiknethacken meinen Teig. Bei den ersten Versuchen habe ich
    völlig klebrigen Teig bekommen, den ich nicht formen könnte, habe mich aber genau an das Rezept
    gehalten. Jetzt bin ich nicht sicher woran es liegt. Die Versuche waren,
    Mediterranes Brot ( Buch ) und Baguette (Babousa) von Lutz.
    Vielleicht kann mir jemand einen Tip geben?
    LG Dirk

    • War der Teig beim Kneten schonmal fester und ist dann wieder weicher geworden? Falls ja, war er überknetet. Falls nein, solltest du länger kneten.

      • Hallo Lutz,
        der Teig war jeweils schon von Anfang an völlig
        klebrig.
        Ich versuche es nochmal, ich habe auch  schon den
        ganzen Blog gelesen!
        Das Mediterrane habe ich dann trotzdem gebacken
        und es hat gut geschmeckt aber eben völlig weich.
        Das Baguette war überhaupt nicht zu bearbeiten!
        Ich hab mir soviel Mühe gegeben und mich so drauf
        gefreut. Schade, vielleicht gelingt es beim nächsten Mal.
        Danke für Deine Antwort!!!

  27. Hab da noch eine Frage. Du schreibst in Deinem ersten Bauch bei den Baguettes, 35 Min. bei 24 Grad im Leinen garen. Ist es okay wenn
    ich die Baguettes in das Leinentuch lege und dann das ganze in
    die Gärbox? Und muss ich das Leinentuch, damit die Teiglinge nicht
    austrocknen in Folie packen?
    Danke!
    Gruß
    Dirk

    • Hallo Dirk,
      du kannst sie auch bei normaler Raumtemperatur reifen lassen, dann dauert es evtl. 10-15 Minuten länger, aber es klappt.
      Ich decke die Teiglinge nur mit Leinen ab. Eine dünne angetrocknete Haut schadet nicht, weil die Teiglinge sowieso vor dem Backen gekippt werden und die angetrocknete Seite der Baguette-Boden wird.

  28. Doch noch etwas! Muss ich bei der Kenwood 060, den Profi Knethacken
    extra bestellen oder ist der schon dabei?
    Danke!!!

  29. Hallo Lutz,
    ich habe Dich vor einiger Zeit ja schon mal angeschrieben wegen dem Problem mit dem Mediterranen Brot aus dem Brot Buch Nummer 1. Leider habe ich es auch nach dem fünften Versuch  nicht geschafft, dass der Teig nach der zweiten Gare, so wie im Buch beschrieben  ist formbar wird. Stattdessen ist er eine nur klebende und auseinander laufende Masse Matschteig.
    Ich habe alles genauso nachgemacht wie beschrieben, mehr geht nicht!!!
    Solche Rezepte bringen eher Frust als Lust. 
    Schade!!!!

    • Hallo Dirk,
      das ist schade, aber das Problem ist lösbar und kann sehr viele Ursachen haben, die einerseits am Mehl, andererseits aber an der Bearbeitungstechnik liegen können. Auch mit einem guten Rezept gibt es immer noch zahlreiche Einflussfaktoren, die nur du bestimmst und vom Rezeptautor nicht vorhergesehen werden können.
      Der einfachste Ansatz ist: nimm‘ weniger Wasser. Der zweite Ansatz: versuche Übung im Umgang mit weichen Teigen zu bekommen. Nicht umsonst liegt das Rezept im Fortgeschrittenen-Kapitel des Buches.

  30. Hi Lutz,

    versuche ich und danke für die Antwort!

  31. Hi Lutz,
    vor einigen Monaten habe ich per Zufall deine Rezepte entdeckt und probiere seitdem mit Begeisterung aus. 
    Da mein Dampfbackofen nicht zuverlässig die Temperaturen hält habe ich mir jetzt Edelstahlschrauben besorgt und backe im normalen Backofen.  Meinen Pizzastein lege ich auf die 2. Schiene von unten, somit kann ich die Schrauben darunter platzieren. 
    Nun meine Frage, im Blog habe ich keine Erklärung gefunden:
    Du schreibst Schrauben wegen einer großen Oberfläche. Wann ist denn dieser Effekt am größten? Soll ich sie im vorderen Bereich auf einem Backblech eng nebeneinander anordnen oder besser in einer extra Schale als Haufen neben UND übereinander? So habe ich es beim 1. Versuch (Dinkelkartoffelbrot) gemacht. Da man ja nur beim Einspritzen des Wassers kurz Dampf sieht, ist mir nicht klar, wie lange diese geringe Wassermenge von 50 – 60 g braucht um komplett zu verdampfen und was genau die Schraubenoberfläche bei welcher Anordnung bewirkt. 
    Freue mich über eine Erklärung,
    LG Elke 

    • Hallo Elke,

      ich verwende eine kleine Edelstahlschale mit ca. 1,5 kg kleinen Schrauben, die ich an eine Seite der Schale schiebe und aufhäufe. Je dichter gepackt sie sind, umso besser kann das Wasser schlagartig verdampfen. Diese Seite der Schale schiebe ich nur so weit auf den Ofenboden, dass sie mit der Tür bündig abschließt und noch etwas unter dem Backstein hervorschaut. In diesen Spalt zwischen Tür und Backstein spritze ich dann das Wasser. Es sollte auf einen Schlag verdampfen.

      Viele Grüße,
      Lutz

  32. Hallo Lutz,

    im Brotbackbuch 1
    schreibst Du auf Seite 4, dass die optimalen Gartemperaturen für Sauerteige um 26°-30° liegen.
    Mit welcher „Faustregel“ bekomme ich da den Bogen zu 20°-22° gespannt, meine in welchem Rahmen kann ich die Garzeit mit der höheren Temperatur ohne Qualitätsverlust verkürzen?

    Schöne Grüsse Dietmar

  33. Hallo Lutz,
    ich war beim Stollenbackkurs im Dezember. Habe mit Erfolg die Stollen nachgebacken. Nun meine Frage: Kann ich das Rezept für den Blechstollenteig einfach halbieren oder vierteln? Also alle Zutatenmengen natürlich.

    Danke für deine Antwort und schöne Weihnachten Marina

  34. Hallo zusammen,

    ich lese im Blog immer wieder, dass es für die Kenwood (ich habe die CC) einen zusätzlichen Knethaken gibt. Kann mal jemand ein Foto oder Link dazu einstellen, damit ich eine Vorstellung von dem Knethaken bekomme?! Bei meiner CC war bereits ein ziemlich massiver Knethaken dabei, scheint aber noch etwas anderes zu geben.

    weihnachtliche Grüße Elke

  35. Hallo Elke,
    du hast schon den Haken, von dem immer die Rede ist.  Bei der Major ist ein anderer Haken dabei, der nicht so gut ist. Aber der Haken der CC passt auch zur Major, deshalb kaufen Majorbesitzer wie ich ihn nach. Schöne Grüße Melanie 

  36. Dieser Blog ist einfach genial. Eine tolle Idee Tipps und Rezepte von leckeren Backwaren online zu stellen. Ich schaue auf jeden Fall immer wieder gerne hier rein. Vielen Dank und weiter so.

  37. Hallo,

    ich habe gestern Roggensauerteigbrot mit Wasser bestrichen und Sesam darauf verteilt, ja sogar festgedrückt. Während des Backvorgangs sind die Sesamkörner fast alle abgesprungen. Das Brot hat sich in der Kastenform natürlich gewölbt. Was kann ich tun, damit der Sesam drauf bleibt? Danke schon mal.

    L.

    • Es gibt mehrere Möglichkeiten: z.B. den geformten Laib befeuchten und gut in Sesam drücken (also nicht erst vor dem Backen). Oder: Eine Glanzstreiche auf Stärkebasis herstellen, den gegangenen Laib einstreichen und dann erst den Sesam verteilen. Dann hält er besser.

  38. Hallo Lutz,

    für das Baguette löst du die Hefe in Wasser auf oder tust du sie so zu dem Teig?

    Danke

  39. Hallo,

    ich habe nun auch begeistert mit dem Brotbacken begonnen und durch Deinen Blog und va Dein Buch sehr viel gelernt. Ich knete (zumindest momentan noch) allem meine Teige von der Hand. Nun sind in Deinem Buch und auch hier die Knetzeiten für die Maschine angegeben. Als Faustregel gilt ja, dass man ungefähr die doppelte Zeit einberechnen muss, wenn man von Hand knetet. Du gibtst auch die Knetintensität an (Stufe 1 und 2). Dazu meine Fragen: 1) Wie ist das, wenn man von Hand knetet? Soll man dann wirklich auch schneller oder langsamer kneten? 2) Auch an die angegebenen Teigtemperaturen komme ich nicht heran, sollten die auch beim Handkneten erreicht werden? 3)Insgesamt ist das für mich noch immer einer der größten Unsicherheitsfaktoren: Wann ist der Teig fertig geknetet? Angaben wie „sollte sich am Ende vom Schüsselrand fast vollständig lösen und nicht mehr kleben bleiben“ helfen beim Handkneten auch wenig …

    Danke für Dein tolles Buch!

    • Hallo Florian,
      1. Normalerweise mischst und knetest du bei Handknetung immer im gleichen Tempo. Die Knetzeiten verdoppeln bis verdreifachen sich, je nach Tempo und Technik.
      2. Beim Handkneten musst du deutlich wärmeres Wasser schütten, weil der Teig über die lange Zeit stark auskühlt.
      3. Das lässt sich kaum in Worte fassen, sondern zeigt sich besser am lebenden Objekt. Bei Weizen- und Dinkelteigen ist das Ziel meist eine dünne, straffe Teighaut, die du mit den Fingern auseinanderziehst.

  40. Hallo Lutz,

    Du schreibst, dass man mit der Kenwood Cooking Chef oder der Kenwood Major den Profiknethaken verwenden soll. Ich hab aber nur eine relativ alte Kenwood Chef Classic, für die es den Profiknethaken nicht gibt, allerdings reicht mir die Chef Classic für meine Zwecke durchaus. Kann man diesen Profiknethaken eventuell ebenso wie oben erwähnt bei der Kitchen Aid „passend“ 😉 für die Kenwood Chef Classic absägen?

    Vollkornbrote (50%Roggen) mit Sauerteig und schöner ausgepräger Kruste (mit Gärkörbchen, nicht! aus der Kastenform) krieg ich schon ganz gut hin, aber gute Weizen/Dinkelbrötchen oder Baguette lassen noch sehr zu wünschen übrig ;-).

    herzlichen Grüße und vielen Dank Birgit

  41. Hallo, besitze Ihr Buch und habe wirklich (fast) alles von Ihnen mit Begeisterung gelesen. War begeisterte Hobbybäckerin bis ich krankheitsbedingt keinen Teig mehr kneten konnte. Schade, dass man sich als kleine Rentnerin eine Kenwood nie wird anschaffen können. So bleibt mir leider nur die Freude immer mal wieder die Seiten des Plötzblogs zu lesen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und verlieren Sie nie die Freude am backen.

  42. Hallo Lutz,
    ich würde gern mehr Menge auf einmal produzieren, daher die Frage: Kann ich ein 1kg-Brot einfach verdoppeln? Falls ja, was würde sich an der Backzeit verändern? Lieben Dank!

    • Ich habe es in der Zwischenzeit einfach mal ausprobiert und sowohl vom Nußdorfer Landbrot als auch vom Rustikalen Bauernbrot die doppelte Menge gebacken – braucht etwas länger, ansonsten alles identisch und damit sehr zufriedenstellend. Liebe Grüße und eine gute Sommertournee!

    • Ja, einfach alle Mengen mal zwei nehmen. Die Backzeit wird sich alle 250 g um 5-10 Min. verlängern. Am besten prüfst du das erste Mal die Kerntemperatur (96-98°C).

  43. Hallo Lutz
    ,

    ich bin seit einigen Wochen

    stolzer Besitzer deines Brotbackbuches und habe schon etliche schöne Brote gebacken. Die meisten sind gut gelungen, auch wegen meiner 2 gut trainierten

    Sauerteige. Ich backe jetzt 2-3 mal die Woche, es ist zu einem schönen Hobby geworden.

    Beim Anschauen meiner derzeitigen Lieblingsfernsehserie (Braking Bad) ist mir dann folgende Idee gekommen:

    Viele Grüße,

    Hermann Schulz

  44. Hallo Lutz und alle Blogleser,
    mein Mann und ich überlegen uns gerade die Anschaffung eines Dutch Ovens (mein Mann natürlich für den Grill). Ich würde sehr gerne Brot darin backen (z. B. nach den Rezepten in Deinem neuen Buch). Hat jemand Erfahrung, ob das funktioniert? Wäre ein Dutch Oven ohne Füsse besser? Oder ist es egal, ob Füsse dran sind oder nicht? Stelle ich den Topf im Backofen auf ein Blech?
    Ich würde mich sehr für Eure Erfahrungen interessieren, damit ich auch mal ein Brot im Topf backen kann.
    Vielen Dank schon mal und eine besinnliche Adventszeit Euch allen
    Gisela

  45. Lieber Lutz
    Geißler, da ich leider nicht weiß, wo ich in Deinem Blog meine Frage stellen kann, probiere ich das mal hier:

    Ich backe nebenbei jeden Samstag und Sonntag Morgen eine Art Zwirbelbrot nach Martin Johansson (450 Weizen 550er, 350 g Wasser, 10 g Salz und 3 g Hefe – TA 178), verrühren, 8 Stunden stehen lassen, auf´s Brett „gießen“ und falten, 1 Stunde liegenlassen, 3 Stücke abstechen, mit wenig Mehl verdrehen und bei 270 Grad auf der Steinplatte mit Schwaden 23 min backen. Der reine Arbeitsaufwand sind für mich gestoppte 12 min. Ich verwende EDEKA Bio 550er „Unsere Heimat“, Sessler Getreidemühle Ofterdingen. Ich bin mit dem Mehl eigentlich sehr zufrieden und schaffe es immer, reproduzierbare Ergebnisse zu liefern. Vor ca. 1,5 Monaten verrührte ich abends wie immer den Teig mit dem Kochlöffel. Statt dass es eine Art fadenziehenden Brei gab, wickelte sich der Teig um den Kochlöffel und klumpte. Nach 8 Stunden fiel ein Teig aus dem Topf, der sich eher wie ein Pizzateig anfühlte, also relativ fest. Das Backergebnis erinnerte mich dann an Backwerke mit T65-Mehl, fester, „gummi“artigere Krume und trockner. Ich ging davon aus, dass das Mehl mehr Gluten enthielt (woher auch immer), zugekauft aus anderen Ländern?? und dachte mir, ich packe nochmal 50 ml Wasser (TA 189) zum Teig der nächsten Fuhre. Das hat dann alles geklappt und der Teig war noch faltbar und handhabbar. Leider ist die Krume immer noch relativ fest und „gummiartig“. Nun trauere ich meinen Standardbroten nach. Die Mühle hat auf meine Mail hinsichtlich der Ursache für das Verhalten des Mehls so reagiert, als hätte ich ihnen vorgeworfen, minderwertiges Mehl in den Handel zu bringen. Egal, ich wollte Dich nun fragen, ob meine Vermutung mit dem mehr an Gluten stimmt und welche Möglichkeiten es evtl. gibt, die Auswirkungen des Glutens zu mindern, so dass ich wieder eine schöne lockere weiche Krume bekomme – mein Mehl woanders kaufen? Vielleicht sind ja hier auch Spezialisten, die sich mit dieser Problematik auskennen. Danke!

    • Es kann schon sein, dass die Mehlqualität, z.B. durch das Vermahlen einer neuen Ernte, schwankt. Die Wasseraufnahme hängt nicht nur, aber im Wesentlichen vom Klebergehalt und der Kleberqualität ab. Du kannst bei einem vermutlich zu straffen Kleber z.B. mit mehr Wasser reagieren (arbeite dich auf die alte Teigkonsistenz hin), aber auch einen Teil Dinkelmehl zufügen, das einen weicheren Kleber hat. Du könntest auch 3-5% deines Mehles zu einem Mehlkochstück verkochen, hast dadurch den Kleber zerstört, aber noch mehr Feuchtigkeit in den Teig gebracht. Auch mit einem Poolish (weicher Vorteig, TA 200) lässt sich der Teig dehnbarer machen.

  46. Lieber Lutz Geißler,

    ich bewundere Dich für Deinen Einsatz für gutes Brot und danke recht herzlich für die Antwort. Ich habe den Spaß am Brotbacken ausschließlich mittels Deiner Bücher und Deines Blogs gefunden.
    Den Tipp mit dem Dinkelmehl werde ich mal ausprobieren. Das o.a. Rezept ist für mich, da ich beruflich sehr eingespannt bin, die einzigste schnelle und unkomplierte Möglichkeit, jedes Wochenende die „Frühstücksbuffets“ zu sichern :)). Das Ergebnis ist zwar nicht der Hammer, aber viel besser, als das, was ich hier bei den sogenannten Bäckern kaufen kann. Deshalb ist mir daran gelegen, es möglichst sehr unaufwändig zu halten. Bei den Sauerteigbroten abends tobe ich mich allerdings mit allen möglichen Varianten gerne aus.

  47. Lieber Lutz,

    im letzten Jahr war ich in Bonn bei deinem Brotbackkurs, es war super! Zu Weihnachten haben wir uns jetzt die Kenwood Cooking Chef geleistet und ich backe fleißig, meist im Gußtopf, damit ich das bedampfen umgehe 😉 Eins ist mir beim Sauerteigansatz noch nicht klar: ist es besser, die Auffrischungen mit Vollkornmehl zu machen, oder ist das egal? 

    Danke für deine Antwort & herzlichen Gruß
    Susanne

    • Die Auffrischungen machst du am besten mit dem Mehl, das du am häufigsten verbäckst. Vollkornmehl muss es nur zur „Geburt“ des Sauerteiges sein.

  48. Ich hab mir einen Ladenbackofen mit Beschwadung gegönnt. Jetzt wird es Zeit das mein Backhäuserl fertig wird. Der Platz in der Küche wird knapp.
    An dieser Stelle mal vielen Dank für die ganzen guten Rezepte und Tips.

  49. So, Dein Buch Brotbackbuch hat mich infiziert.
    Hab schon begonnen mir ein Backhäuserl zu Bauen. Jetzt hab ich mir einen Ladenbackofen mit Beschwadung zugelegt. Ein Traum. Die Backergebnisse sind hervorragend. Da gerade fast alles in der Küche ist wird der Platz da sehr rar. es wird Zeit das des Backhäuserl fertig wird. An dieser Stelle möchte ich mich mal bedanken für die vielen tollen Rezepte und die super tollen Tips

  50. Hier noch ein Bild vom zukünftigen Backhaus

  51. Lieber Lutz und liebe Brotbackfreunde,

    ich würde gerne aus der Gesamtteigmenge lieber 2 kleinere Brote backen als ein großes. Nun habe ich den Teig einfach geteilt (versucht hatte ich dies beim Roggenmischbrot, Seite 111 im ersten Buch). Die entstandenen Brote sind allerdings sehr kompakt geworden.
    Kann ich denn den Teig einfach so teilen? Wenn ja, wann mache ich das am besten? Ich hatte den Teig vor der Stückgare geteilt, er ist dann allerdings nicht mehr so schön aufgegangen, wie bei der Stockgare.

    Vielen Dank im voraus und
    liebe Grüße
    Susanne

    • Genau. Mehr als Teilen vor der Stückgare bzw. nach der Stockgare brauchst du nicht machen. Die kleinere Teigmasse kühlt natürlich schneller aus und geht u.U. etwas langsamer auf. Lass‘ sie einfach so lange aufgehen bis sie den Zustand haben, den du vom normal-großen Brot kennst.

  52. Hallo,
    ich hab ein Problem mit meinen jungen Sauerteig.
    Ich bin im Moment dabei einen neuen Sauerteig mit Roggenvollkornmehl heran zu ziehen.
    Anfangs lief alles gut, er ist sehr schnell aufgegangen und hat sich gut entwickelt.
    Weiterführen wollte ich ihn mit gewöhnlichem Roggenmehl, doch schon nach dem 1. auffrischen mit dem neuen Mehl tat sich nichts mehr. Ich habe es mehrfach probiert.
    Die Temperatur lag zwischen 25 und 31 Grad.
    Da sich das Mehl im Hefevorteig wie erwartet gut verhält, weiß ich nicht woran es liegen könnte, dass der Sauerteig nicht reift.

    Kennt jemand von euch das Problem oder hat einen Tipp für mich?

    Grüße aus Perth
    Seb

    • Kann ich mir erstmal nicht erklären. Wie lange war die Reifezeit bei der ersten Auffrischung und wie viel Starter/Anstellgut hast du verwendet (bezogen auf die Mehlmenge)?

      • Bei dem 1. Versuch habe ich bei dem 1. Auffrischen einen guten Teelöffel reifen Sauerteig für 50g Mehl verwendet. Und ihn bei knapp 30Grad 2 Tage stehen lassen. Ohne Veränderung außer, dass er breiig würde.
        2. Versuch: 50Prozent AG , und für den 3. 100Prozent AG. Das selbe Ergebniss.

        Vielen Dank für deine Mühe.
        Seb

  53. Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Brottopf aus Ton (am liebsten einen alten) zur Aufbewahrung und bin mit dem Angebot etwas überfordert… es fängt an bei innen glasiert, oder unglasiert? Luftlöcher ja oder nein? bis hin zur Form: rund, rechteckig, gibt es ein passenden für beide Brote? ist eine Salzlasur anders als eine normale? 
    und kann man in den Aufbewahrungstöpfen auch backen, oder nimmt man dafür wieder andere Töpfe?
    Ich würde mich RIESIG über Tips freuen 🙂 vielen Dank im Voraus 
    Kathrina 

    • Backen würde ich nur in Gusseisentöpfen, siehe hier. Zur Aufbewahrung finde ich einen glasierten Topf mit Holzdeckel ideal. Der braucht keine Löcher. Die Feuchtigkeit wird über den Holzdeckel reguliert. Ob eckig oder rund ist Geschmackssache.

  54. Hallo Christina, ich bin auch neu zu der Seite, ein Freund hat mich wieder an die Brotbackerei herangefuehrt.
    Ich wuensche Dir viel spass mit den comentaren und fragen.

  55. Hi Lutz,

    ich habe das Problem dass ich generell bei Brotteigen aus Roggen einen sehr klebrigen Teig habe. Ich weiß das das normal ist das der Teig, im Gegensatz zu reinen Weizenteigen, klebriger ist. Dennoch muss ich immer so viel extra Mehl nehmen um beim Rundwirken überhaupt eine Chance zu haben. Wenn man sich Videos anschaut, keine Ahnung von Bäckern die Ihren Roggenteig wirken, sehen diese immer sehr handfest aus, so dass gut gewirkt werden kann. Bei mir zuhause ist das stehts ein Akt und durch das viele extra Mehl habe ich immer das Gefühl das ich mich dramatisch vom Rezept weg entferne. Woran kann das liegen, ich befolge alle Rezepte akribisch genau und besonders bei der Zugabe des Wassers. Mein Mehl ist meistens Im Internet bestellt und BIO.

    Liebe Grüße

    Niko

    • Hallo Niko,
      die Mehle unterscheiden sich teilweise ziemlich stark in ihrer Wasseraufnahmekapazität. Halte dich daher nicht unbedingt akribisch an die in den Rezepten angegebenen Wassermengen, sondern nimm sie als Richtwert und versuche ein Gefühl für die Teige zu entwickeln. Roggenteige sollten ungefähr die Konsistenz von Mörtelmasse haben.
      Ansonsten hilft nur Übung ;-).
      Ich habe einem Bäckermeister beim Wirken von extrem weichen Roggenteigen zugesehen. Auf den ersten Blick sah die Konsistenz in seinen Händen aus wie ein Weizenteig. Das habe ich nicht mehr geglaubt, als er mir einen „Teighaufen“ gab und ich das Gefühl hatte, meine Hände würden in Klackermatsch versinken.
      Viele Grüße
      Christina

  56. Hallo Lutz,

    wir backen seit einigen Wochen Brot nach dem Buch „Brot backen in Perfektion“. Die ersten Brote sind super geworden (meist Weizen, Dreikorn usw., also die ohne Mehlkochstück oder Vorteig). Nun gelingen sie seit einiger Zeit nicht mehr. Wir haben schon verschiedene Sachen probiert. Neues Mehl, anderes Mehl, ganz neue Hefe, Metallschüssel, Plastikschüssel…aber trotzdem. Die Teige gehen kaum auf und werden ab dem 2. Falten schleimig. Beim Formen zerlaufen sie einfach. Nach dem Backen sind die Brote zwar geschmacklich gut, aber von der Konsistenz her zu fest. Liegt es an der Raumtemperatur? (im Sommer sind hier 24 anstatt 22°C). Wir haben auch schon probiert, den Teig im Keller gehen zu lassen (da ist es kühl, mit mehr Hefe dann). Es gab kaum eine Verbesserung. Was machen wir falsch?
    VG Anja

    • Hallo Anja, es liegt an der Raumtemperatur. Die Rezepte sind alle auf ca. 20°C ausgelegt. Da die Hefe sehr temperaturabhängig arbeitet, reift der Teig schon bei 2-3°C höherer Raumtemperatur deutlich schneller. Du kannst nun weniger Hefe verwenden, den Teig kühler lagern oder ihn etliche Stunden früher verarbeiten.

  57. Hallo Lutz,
    ich mag am liebsten Brote aus Keramikformen. Nun bin ich auf Rezepte gestossen, die einen geschlossenen Topf erfordern. Hast Du auch Rezepte dazu? Ich kann sie leider nicht finden.
    Vielen Dank im Voraus!
    Minka

  58. Hallo Lutz,
    ich hätte gerne einen Tipp zum „Einschneiden“ .
    ich bin mir immer unsicher, wie weit ich einschneiden muss. In den Brotfehlern steht bei Querschnitt zu flach: -> zu tief eingeschnitten oder gestippt; bzw. bei Querschnitt zu rund: -> zu wenig oder nicht eingeschnitten oder gestippt usw. …
    Muss ich jedes Brot einschneiden, wie tief?
    PS: Das ist der beste Blog, ich verbringe Stunden um alles zu lesen 🙂
    Liebe Grüße Angie

    • Hallo Angie,

      die Schnitttiefe hängt vom Reifezustand des Teiglings ab. Ist er eher jung beim Einschieben in den Ofen, dann schneidest du sehr tief, damit sich das Brot gut entfalten kann (der Ofentrieb ist sehr stark). Ist der Teigling schon sehr reif schneidest du gar nicht mehr oder ritzt es nur noch leicht an, weil es im Ofen kaum mehr aufgehen wird. Oder du bäckst das Brot mit Schluss nach oben, sodass es von allein an der Nahtstelle aufreißen kann, die beim Formen entstanden ist.

  59. Lieber Lutz,
    als großer Fan deiner Rezepte war ich ziemlich enttäuscht als ich heute das erste Rezept aus deinem neuen Buch „Brot backen in Perfektion mit Sauerteig“ auspeobiert habe und es leider total misslungen ist. Ich wollte das Roggenvollkornbrot im Kasten backen. Leider hat das Reifenlassen des Brotes über 24 Stunden in der mit Backpapier ausgelegten Form dazu geführt, dass Brot und Backpapier nach dem Backen einen Bund fürs Leben eingegangen waren und ich das Papier nur noch teilweise stückchenweise abzupfen konnte. Das Brot hat außerdem ziemlich sauer geschmeckt und war auch fertig gebacken (Kerntemperatur gemessen) innen ziemlich klebrig. Bis jetzt sind alle Brote, die ich nach deinen Rezepten aus dem Blog und dem Brotbackbuch Nr. 1 gebacken hatte, ganz hervorragend geworden. Deshalb war ich zuemlich erstaunt, dass dies beim neuen Buch nicht der Fall war, gerade weil ich dachte, die neuen Rezepte sollten für Anfänger und einigermaßen idiotensicher sein. Hast du eine Idee, woran mein gescheiterter Versuch liegen könnte? Die Zutaten habe ich sehr gewissenhaft abgewogen und die Rezeptangaben befolgt.

    • Wie warm war es im Raum? Die Rezepte sind auf 18-20°C Raumtemperatur ausgelegt, siehe Angaben im Buch. Außerdem spielt natürlich die Aktivität und Qualität des Sauerteiges eine Rolle. Hast du dir den Grundlagenteil gewissenhaft durchgelesen?

  60. Hallo Lutz,
    seit einiger Zeit backen wir auch selbst Brot. Jetzt bin ich auf Deine Webseite gestoßen und sehr begeistert. Ich wollte, ich hätte noch mehr Zeit um so viel wie möglich auszuprobieren. Unser Sauerteigbrot schmeckt uns sehr gut und wir sind auch mit der Konsistenz und der langanhaltenden Frische begeistert. Allerdings müssen wir doch öfter mal was einfrieren. Nach dem Auftauen ist das Brot dann aber leider recht trocken und bröselig. Es schmeckt zwar noch gut, aber die Konsistenz ist nicht mehr so wie vorher. Hast Du eine Idee oder einen Tipp wie das Brot auch nach dem Auftauen noch saftig ist? Wir frieren das Brot immer schon recht frisch ein, einen halben Tag nach dem Backen.
    LG
    Mona

    • Wichtig ist, dass das Brot möglichst schnell auf unter -18°C gebracht wird und dann beim Auftauen auch möglichst schnell auf über +7°C bringen, also am besten im Backofen, aber zumindest nicht im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort auftauen lassen.

  61. hallo Lutz, bin vor drei Wochen zufällig auf YouTube auf einen Beitrag von dir gestoßen. War so begeistert, dass ich mir gleich Brotbackbuch 1 von dir gekauft habe, und gleich danach die Kennwood Cooking Chef, obwohl ich einen Thermomix habe. Alles, was ich bisher gebacken habe, ist hervorragend gelungen und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen: Rosinenbrötchen (2x), Französisches Baguette, Toastbrot (1x wie im Rezept und 2x mit doppelter Teigmenge), Schwarzbrot. Das Mediterrane Brot habe ich zuerst wie im Rezept gebacken, dann gleich nochmal mit doppelter Teigmenge. Es war ein bisschen schwierig, die Teigmenge auf das Blech zu bekommen, aber es ist gelungen. Inzwischen habe ich mir zwei weitere Brotbackbücher von dir gekauft. Ich bin total begeistert, vor allem, weil alles gelingt. Danke für die tollen Rezepte. Ich werde weiterbacken
    Liebe Dorothee

  62. Lieber Lutz,
    ich bin jetzt ganz „frisch“ ins Brotbacken eingestiegen. Die ersten Versuche sind ganz vielversprechend gelaufen. Zwei Fragen haben sich jetzt ergeben:
    Wie machst du das mit einem normalen Backofen, wenn du mehrere Laibe backen möchtest? Multiplizierst du die Mengenangaben für die Zutaten einfach oder gibt es da besondere Tabellen oder Rechenprogramme? Wie machst du das, wenn die Laibe einzeln, nacheinander gebacken werden müssen? Welche Gare kann man da am einfachsten verzögern, da der Teig ja komplett zusammengewischt/geknetet wird?
    Und dann habe ich noch eine Frage zum Roggenbrot: der Teig ist ja wirklich unglaublich klebrig! Gibts da Tricks, wie man den mit den Händen verarbeitet? Mit nassen oder bemehlten Händen? Oder welches Werkzeug kann man da verwenden?
    Vielen Dank schon mal, liebe Grüße, Marcus

    • Hallo Marcus,

      du kannst Rezeptmengen mit jedem beliebigen Faktor hoch- und runterrechnen.
      Wenn du Laibe nacheinander backen möchtest, macht es Sinn, den Teig zeitversetzt anzusetzen oder den einen Teigling bei halber Reife in den Kühlschrank zu stellen, damit er dort etwas gebremst wird.

      Außer der Teigkarte gibt es kein Werkzeug, um Teige zu formen, auch bei Roggenteigen ist das so. Im Prinzip macht alles die Hand. Es klebt auch nicht, solange auf dem Tisch Mehl ist und die Hand den Teigrand von unten hoch zur Mitte des Teiglings hebt und dort andrückt. Dann ist die Hand immer an der bemehlten Seite des Teiges. Es reicht eine Runde herum und der Teig ist eine Kugel. Wenn er länglich werden soll, dann rollst du ihn noch in Mehl lang.

  63. Hallo Lutz,
    ich backe jetzt nach Deinem Buch „Brot backen in Perfektion mit Sauerteig“ und habe einige Fragen.
    1. Ich habe das Anstellgut mit kohlesäurefreiem Wasser angesetzt . Es hat geklappt. Muß ich dieses Wasser auch zum ansetzen des Brotteigs verwenden, oder kann ich Leitungswasser verwenden ?
    2. Ich füttere das Anstellgut abends vor dem Backen. Am Morgen hat es sich verdoppelt und weist kleine Bläschen auf. In diesem Zustand verwende ich es. Ist das richtig ?
    3. Mein Roggenvollkornmehlteig war nach 24 Std. Raumtemperatur nicht gegangen. Ich habe ihn dann nochmals 24 Std. im Heizraum gehen lassen. Die Verbesserung war jedoch minimal. Ich habe den Teig dann abgebacken. Das Brot war lecker, jedoch sehr feinporig und flach.
    Wo liegt der Fehler ? Sind 48 Std. Gehzeit zu lang? Sollte ich den Teig eventuell gleich im Heizraum gehen lassen ?
    4. Du schreibst, der Teig dürfe nicht austrocknen. Ich decke ihn deshalb mit Frischhaltefolie ab und lege ein Geschirrtuch darüber. Ist das nachteilig für den Teig ?
    5. Obwohl die Kerntemperatur überschritten ist ( 110 Grad ) sind die Brote teilweise im inneren noch klebrig und nicht ausgebacken. Wo liegt mein Fehler ? Ich halte mich an Deine Temperaturvorgaben und backe im Gußtopf.
    Vielen Dank im Voraus für eine Anwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Frank

    • Hallo Frank,

      1. Du kannst immer Leitungswasser verwenden, außer es ist gechlort.
      2. Ja, das ist der Idealfall.
      3. Wenn das Anstellgut bzw. der Sauerteig noch sehr jung sind, dann passen die Reifezeiten der Rezepte natürlich noch nicht, sondern es kann deutlich länger dauern. Der Sauerteig muss erstmal ein stabiles Niveau erreichen. Das hat er meistens nach 5-15 Auffrischungen, kann aber auch deutlich länger dauern. Je häufiger und mit weniger Pausen er aufgefrischt wird (ideal: 28-30°C), umso schneller ist er mild und triebstark.
      4. Das ist richtig so.
      5. Siehe 3. Dein Sauerteig hat wahrscheinlich noch nicht genug Säure, um die mehleigenen Enzyme in Schach zu halten. Deshalb wird es zu feucht.

  64. Lieber Lutz,
    nachdem ich mich nunmehr über ein Jahr auf deinem Block rumtreibe, ich wahnsinnig viel über Brot gelernt und  einige Rezepte ausprobiert habe, wollte ich dir endlich mal danke sagen für den wahnsinnig tollen Block! 
    Da ich mich eher nicht akribisch an die Mengen halte geht es auch manchmal schief und ich lerne immer wieder neues dazu. Meinen Bekanntenkreis nerve ich damit, dass ich mal wieder mein allerbestes Brot gebacken habe.
    Ich bin mit selbstgebackenem, schwäbischem Backhausbrot aufgewachsen und musste dennoch feststellen, dass da noch viel Luft nach oben war.
    Naja, jedenfalls DANKE für ein beglückendes Hobby und  immer wieder neue Geschmackserlebnisse.
    Liebe Grüße 
    Thomas

  65. Hallo Lutz

    wenn ich die Mengen z.B. beim Alm Roggenbrot verändere, weil
    ich das Brot größen machen möchte. In welchem Verhältnis kann ich das machen? Danke für deine Hilfe. Gruss Günter

  66. Hallo Lutz,
    habe meine Tochter und unseren Nachbarn vom Brotbackergebnis im Gußtopf überzeugt. Brot gelingt, aber wir möchten auch Brötchen backen, Nur im Backofen werden diese , trotz Wassertasse hart, trocken und Kruste lederartig. Habe nun versucht die Brötchen im Topf zu backen. Ergebnis war noch nicht umwerfend. Habe die Brötchen 20min im vorgeheizten Topf bei 250°C gebacken. Die Unterseite schön braun, die Oberseite sehr blass.
    Gibt es noch einige Tricks? Danke MfG Ramona

    • Hallo Ramona,

      du kannst den Deckel früher abnehmen oder die Brötchen zwischen zwei wie Muschelschalen übereinandergelegten heißen Blechen backen. Das obere Blech nimmst du dann nach 5-8 Minuten ab.

  67. Hallo Lutz,

    ich backe seit ca. einen Jahr begeistert die Rezepte aus deinem Brotbackbuch 1 und 2. Praktisch alle Rezepte haben dabei direkt aus dem Buch sehr gut funktioniert und schmecken super!
    Bis jetzt habe ich vor allem „normale“ Mehle aus dem Supermarkt verwendet (Firma Aurora). Jetzt habe ich zum ersten Mal Bio-Weizenmehl (550) von der Adler Mühle bestellt und ausprobiert. Dabei musste ich feststellen das bei mir bei allen Rezepte die vorher super funktioniert haben, egal ob Weizenmischbrot, die Morgenbrötchen oder Baguette etc., der Teig viel „feuchter“ und weicher wird und ich Probleme habe das Brot oder die Brötchen in Form zu bekommen. Stattdessen hat alles die Tendez beim Backen erstmal in die Breite zu verlaufen. Hast du evtl. Tipps/Ideen was ich mit diesem Mehl anders machen muss um die Brote/Brötchen wieder in Form zu bekommen? Vielen Dank und viele Grüße aus Hamburg, Jens

    • Hallo Jens,

      diese Schwankungen sind ganz typisch für Mehle aus unterschiedlichen Regionen, Sorten und Anbaubedingungen.
      Hier solltest du erstmal etwas weniger Wasser verwenden, ggf. auch einen Schuss Zitronen- oder Orangensaft (4 g auf 100 g Mehl) in den Teig geben (aber vom Wasser abziehen), damit der Kleber fester wird.

  68. Hallo Lutz,

    meine Frage verstößt wahrscheinlich gegen alle Regeln der Brotbackkunst und ist vielleicht auch schon Mal gestellt worden. Gerne würde ich ein paar Semmeln für meine Familie und mich auf Vorrat backen. Kann ich diese denn einfrieren? Wenn ja, wie? Noch vor dem eigentlichen Backen oder erst danach? Und wie „backe“ ich diese am Besten wieder auf. Leider habe ich unter der Woche oder am Wochenende nicht immer Zeit mich in die Backstube zu stellen. Von daher mein kleiner Backnotstand. Liebe Grüße aus München Nadine

    • Nein, das mache ich ja auch so ;).
      Ich backe sie fertig, friere sie möglichst noch lauwarm möglichst schnell auf unter -18°C ein (Superfrostfunktion) und backe sie tiefgefroren ca. 5 Minuten mit Dampf (oder feuchter Oberfläche) bei 230°C (vorgeheizt) auf, lasse sie danach aber nochmal 5 Minuten im ausgeschalteten Ofen.

  69. Hallo Lutz! Meine Fragen zu Roggenbrotrezepten: 1.Weshalb wird den Teigen verschieden viel des Anstellgutes beigegeben. Was macht das für einen Unterschied und verändert sich die Teigqualität wenn ich z.B. mehr als angegeben zugebe?
    2. Kann ich durch die Zugabe von mehr Anstellgut die Hefe weglassen?
    Vielen Dank und schöne Grüße

    • Hallo Lisa,

      1. Die Anstellgutmenge richtet sich u.a. nach der gewünschten Reifezeit, der Säure im Sauerteig etc. Die Sauerteigmenge in Rezepten richtet sich dann wiederum auch nach Säureanteil im Brot, nach Reifezeitwunsch und letztlich auch danach , wie das Mehl enzymatisch beschaffen ist.

      2. Die Hefe kannst du immer weglassen, wenn Sauerteig im Spiel ist. Es dauert dann nur länger bis der Teig reif ist und das Gebäck verändert seine Konsistenz und seinen Geschmack.

  70. Hallo Lutz
    Die Geburt des Sauerteigs hat jetzt geklappt. Das erste Brot ist dess Roggenbrot im Kasten. Leider geht es nicht auf. Ich habe alles so vermacht wie es in deinem Buch steht. Die Raumtemperatur beträgt 22 Grad. Nach 13 Stunden hab ich ihn auf die Heizung gestellt. Nun sind insgesamt 18 Stunden rum aber nichts hat such getan. Wo ist das Problem? Es hat nun 6 Versuche benötigt diesen Sauerteig herzustellen, was auch nur auf der Heizung funktioniert hat. Mit dem Brot habe ich dass eigentlich nicht vor. Langsam verzweifel ich.
    Danke für einen Tipp.
    Sandra

    • Hallo Sandra,

      solch ein junger Sauerteig hat noch nicht die Triebkraft wie ein gut trainierter Sauerteig. Das Brot wird also deutlich länger zum Reifen brauchen. Frische deinen Sauerteig anfangs gern mehrmals in der Woche auf, idealerweise immer direkt nacheinander, immer wenn er sein maximales Volumen erreicht hat. Es braucht Geduld, aber dafür ist er nach der Pubertät extrem pflegeleicht :).

  71. Hallo Lutz,
    danke für diesen tollen Blog und deine Bücher, von denen ich inzwischen welche habe.
    Darf ich hier Fragen dazu stellen? Ich habe nicht alle Kommentare hier gelesen. Ich beziehe mich auf das Buch „Brotbacken mit Perfektion mit Hefe“.
    Frage 1: ich habe das Dinkelbrot mit Mehlkochstück gemacht, es war prima!
    Danach das mit Vorteig und Mehlkochstück, es ist sehr trocken innen, ebenso das Dinkelvollkornbrot das ich auch probiert habe. Was mache ich falsch? Beide Teige waren sehr weich, im Gegensatz zum ersten Brot, dieser war fester. Ich habe mich an die Rezepte gehalten.

    Frage 2: wie lange ist der Milchzopf im Backofen? Wie lange wird er auf hoher Stufe gebacken. Die Angabe ist verwirrend für mich.

    Vielen Dank schon einmal für die Antwort
    Viele Grüße Kerstin

    • Hallo Kerstin,

      es kann sein, dass deine Teige mit Vorteig zu reif waren. Waren sie schon eingefallen, als du sie formen wolltest?

      Die Backzeit beträgt 45 Minuten, aber einschließlich der Aufheizphase, weil der Zopf ja vorher noch 30 Minuten im 50°C warmen Ofen liegt.

      • Hallo Lutz,
        vielen Dank für Deine Antwort!
        Hmm die Teige waren eigentlich 24h Teige und vor allem der normale Dinkelteig ist super aufgegangen.
        Ich probiere es einfach nochmal.

        Also nochmal wegen dem Zopf: ist er insgesamt 45min im Ofen oder 75min? 45 waren bei mir zu kurz.
        Viele Grüße Kerstin

  72. Hallöchen ! Ich bin inzwischen ein beginnender Fan vom Brot backen.Stehe aber noch ganz am Anfang, daher auch meine Frage jetzt.
    Habe schon mehrere male die Laugenbrötchen gebacken, aber ich finde sie könnten etwas fluffiger/ lockerer sein.Wie kann ich das bewirken ??
    Für einen Tip bin ich sehr dankbar.
    Vielen Lieben Dank im Vorraus und wünsche einen schönen Tag !!

    Michaela

    • Erstmal kommt es auf die Rezeptur an (welche ist es?). Und dann auf den richtigen Reifezustand des Teiges vorm Backen. An der Rezeptur könnte man mit etwas mehr Fett und/oder Wasser spielen. Oft liegt es aber auch einfach daran, dass der Teig nicht lang genug geknetet wurde.

  73. Hallo Lutz,

    der De-Fr landbrot ist fabelhaft. Ich habe zwei fragen. Benutzen Sie salz mit oder ohne jod. Ich habe bisher mit benutzt. Gestern habe ich aber folgendes gelesen: „iodized salt contains an anti-caking agent called sodium ferrocyanide which gives off an „acrid“ flavor when exposed to high temperatures“ . Was denken Sie daruber? Zweite frage: werden Sie so nett, und erklaren Sie mir, warum benutzen sie wasser 60-100 °C . Hat es ein bestimmtes grund?
    Vielen Dank
    Daniela

    • Ich verwende naturbelassenes, unbehandeltes Salz, also auch ohne zugesetztes Jod.
      Das Wasser wird manchmal so heiß temperiert, damit die Teigtemperatur richtig eingestellt ist.

      • Danke fur erklarung. Gestern wieder gebacken – wieder super. Wie denn sonst, wenn die recepte so gut geschrieben sind.

  74. Hallo!

    Ich habe oft das Problem, dass meine Brote auf der Unterseite aufreissen. Oft passiert das nicht mal beim Schluss sondern daneben. Auch wenn ich das Brot oben einschneide, gibt es dort einfach einen feinen Strich aber aufreissen tut’s unten. Woran könnte das liegen, was könnte ich verändern?

  75. Hallo Lutz,

    eine tolle Seite ist das hier!

    Ich wuerde gerne einige der Rezepte ausprobieren, diese dann aber gerne im Topf machen. Wie veraendern sich die angegebenen Backzeiten dadurch (oder bleiben sie gleich)? Viele Gruesse Anke

  76. Hallo,

    ich bin seit einem Monat glückliche Sauerteig-Zieherin und dank deiner Rezepte auch Bäckerin geworden! Vielen Dank für die vielen echt leckeren Rezepte!

    Meine bisherigen Brote auf dem Blech oder in der Kastenform werden immer besser, nur der Boden nie – der bleibt immer recht weich und hat gar keine Kruste. Woran kann das liegen? Sollte man auf dem Backblech mit oder ohne Papier backen?

    Viele Grüße,
    Annemarie

    • Heizt du das Blech auf 250 Grad Celsius oder mehr auf? Falls nicht, tue es. Ansonsten hilft ein dickeres Blech oder besser noch ein Backstein. Aber auch der will 45-60 Minuten gut aufgeheizt werden.

  77. Hallo Lutz,
    deine Brote schmecken immer fantastisch – aber ich muss irgend etwas falsch machen und ich komme nicht drauf. Heute möchte ich das Dinkelmischbrot aus Dem Sauerteigbuch machen. Der Teig ist super gegangen. Dann steht da „Kugel formen“, aber das ist nicht möglich, weil der Teig dazu viel zu flüssig und klebrig ist. Mit viel Mühe habe ich ihn jetzt in den Gärkorb „geklatscht“. An welcher Stelle müsste ich wohl etwas anders machen, dass der Teig sich wirklich formen lässt?
    Ganz lieben Dank und viele Grüße
    Sabine

    • Wahrscheinlich ist er zu reif gewesen. Die 24 Stunden beziehen sich immer auf 20 Grad Celsius Raumtemperatur. Ist es wärmer, geht es teils deutlich schneller. Lässt du ihn dann 24 Stunden stehen, ist er überreif und viel zu weich.

  78. Hallo zusammen,

    ich backe jetzt schon eine Weile begeistert nach Lutz seinem Buch Brote mit Hefe. Es gelingt soweit alles gut.
    Der Rest der Familie würde sich allerdings eine „weiche“ Kruste der Brote wünschen. Habt ihr eine Lösung, wie ich Weizen-/Misch-/Dinkelbrote mit weiche Kruste hin bekomme?
    Ich denke mit weniger Temperatur … aber wo kann ich ansetzen, und wie ändert sich die Backzeit?
    Ich backe die meisten Brote mit einem auf 250°C vorgeheiztem Backofen, der für die meisten Rezepte auf ca. 230°C reduziert wird.

    Gruß und vielen Dank im Vorwege für Tipps …
    Björn

    • Am einfachsten: nach dem Auskühlen in einem Brottopf lagern oder ein paar Stunden in der Plastiktüte.
      Ansonsten mit viel Dampf backen und den Dampf nicht ablassen.

  79. Hi Lutz,

    ich backe aktuell Sauerteigbrote nach Deiner all-in & no-knead Methode. Der Sauerteig arbeitet super und ich habe das Gefühl immer weit vor den Zeitangaben zu sein.

    Mein Problem, der Teig geht so weit auf, dass er de ganze Schüssel füllt und immer sehr am Rand klebt. Wenn ich ihn dann „raushole“ muss ich ihn vom rand kratzen. Wenn er dann auf der Arbeitsfläche liegt, hat er schon sehr viel Luft eingebüsst und hat am Ende wenig Spannung. Teils geht das schon nach 12 Stunden so. Hat der Teig bei der Methode immer wenig Spannkraft? Die Broten werden meist doch ganz gut, aber ich denke da geht noch einiges mehr.

    • Hallo Claus,

      bei den sommerlichen Temperaturen gehen die Teige deutlich schneller auf. Die Rezeptzeiten sind auf 20°C Raumtemperatur ausgelegt. Ich vermute, dass deine Teige trotz der relativ kurzen Reifezeit schon zu reif sind. Der Teig sollte sich maximal verdoppelt haben, wenn du ihn aus der Schüssel holst.

  80. Hallo Lutz,

    wie kann ich meinen Sauerteig/Anstellgut am Leben erhalten, wenn ich beispielsweise mal 4 Wochen im Urlaub bin oder längere Zeit unterwegs. Kann ich das Anstellgut einfrieren?
    Du hattest mal erwähnt, dass man Anstellgut trocknen kann, wie mache ich das. Kann ich denn das getrocknete Anstellgut wieder in das flüssige wandeln oder sollte ich nach längerer Reise mit dem Anstellgut besser von vorn beginnen?
    Ich danke schon mal im Voraus für deinne Antwort.
    Liebe Grüße
    Katlin

    • Hallo Lutz,
      ich habe soeben deine Erklärung zur Sauerteigsicherung gefunden und somit sind meine Fragen geklärt. Danke 🙂

    • Ich würde für nur 4 Wochen weder trocknen noch einfrieren, sondern den Sauerteig beim letzten Füttern etwas fester machen, also z.B. auf 50 g Mehl nur 40 g Wasser geben. Dann nur etwas aufgehen lassen und relativ jung in die kälteste Ecke des Kühlschranks stellen. Dort hält er durch.

  81. Hallo Katlin, trocknen geht relativ einfach – Du streichst das Anstellgut auf Backpapier aus, lässt es an der Luft trocknen, zerkrümelst es – fertig.
    Aufwecken geht umgekehrt: die Krümel mit Wasser anrühren.
    Danach noch ein paarmal auffrischen, dann soll der Sauerteig wieder quicklebendig sein. 
    Ich habe es im Sommer mit der anderen von Lutz vorgeschlagenen Methode versucht: die Wassermenge für das Anstellgut halbieren, d.h. 10 Gramm ASG, 50 Gramm Mehl, 25 Gramm Wasser.
    Das ging ganz gut. Nach 4 Wochen war es etwas ’seltsam‘ geworden. Nicht unbedingt träge, aber unberechenbar. Sehr wilder Trieb. Ich hatte ein paar seltsame Resultate bei bekannten Broten bis wieder alles rund lief. 
    Ich würde das Anstellgut eher nicht aufgeben und dann neu ansetzen. Es dauert einfach zu lange, bis man wieder einen zuverlässigen Sauerteig hat. Der kleine Aufwand lohnt sich.
    Viele Grüße, Calle

    • Hallo Calle,
      hab vielen Dank, das werde ich so ausprobieren, wenn es soweit ist. Ich hoffe, es klappt gut.
      Das letzte Mal, als ich knapp über zwei Wochen weg war, hab ich meinen Sauerteig gleich entsorgt und neu angesetzt, schade, ich dachte länger als 2 Wochen aufheben bringt nichts. Beim nächsten Mal, weiß ich es jetzt besser.
      Lieben Dank, Katlin

  82. Hallo Lutz,
    ich habe das Buch: Brotbacken in Perfektion mit Sauerteig. Habe selbst angesetzte Sauerteige Roggen und Dinkel, die schon einige Monate alt sind. Die Brote aus dem Buch werden wunderbar, nur die Brötchen gehen nicht richtig auf. Geschmacklich sind sie sehr gut, aber sie könnten ein bißchen mehr Volumen haben – sowohl mit Roggen- als auch mit Dinkel-Sauerteig. Woran kann es liegen?
    Vielen Dank schon mal für die Antwort
    Viele Grüße
    Jutta

    • Das kann viele Gründe haben, die gar nicht mal an dir liegen müssen. Sauerteigbackwaren haben in aller Regel ein etwas kleineres Volumen. Dazu kommt die sehr lange Teigreife, die Volumen nimmt. Vielleicht war aber auch der Teig schon zu reif oder noch nicht reif genug.

  83.  Hallo Lutz, ich backe jetzt seit geraumer Zeit Brote nach deinem Buch beziehungsweise nach Rezepten hier im Blog. Mit den weichen  Roggenteigen  komme  ich jetzt zunehmend besser klar, aber ein Problem bleibt. Die meisten  Roggenbrote und Misch Brote bekommen zwar eine schöne Kruste,  aber die Krume ist fast immer zu kleinporig, zu fest und krümelt etwas feucht.  Die Brote gehen ganz gut, der Ofentrieb ist mäßig.  Ich mische in der Kenwood meist mit dem Flexhaken und bei 30°.  Wo setzt man da am besten an?
     Viele Grüße. Uwe 

    • Das liegt dann meist an der Anstellgutqualität oder Teigtemperatur. Ist die Teigtemperatur nach dem Kneten ca. 30 Grad Celsius? Ist dein Anstellgut (mit 10 g Anstellgut auf 100 g Mehl) in 6-8 Stunden bei 30 Grad Celsius reif?

  84.  Hier noch ein Bild, das Brot ist schon eines der besseren. 

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