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1. September 2011 · 6 Kommentare

Weißbierbrot

Weißbierbrot

Weißbierbrot

Als ich das Rezept vom Hoegaarden Beer Bread las, musste ich mich an Hamelmans und mein darauf adaptiertes Schwarzbierbrot erinnern, das mir und vielen Mitessern damals sehr gemundet hat. Deshalb landete das neue Rezept sofort auf meiner Nachbackliste.

Ich habe entgegen den Angaben im Ausgangsrezept sämtliche Flüssigkeit durch Weißbier ersetzt und die mir absurd hoch erscheinende Anstellgutmenge im Sauerteig um die Hälfte reduziert. Die Fenchelsamen habe ich durch etwas Kümmel ersetzt, der dem herrlich mild-herben Geschmack noch die Krone aufsetzt.

Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, klebt nicht und ergibt am Ende ein sehr lockeres, mittelporiges, aromatisches Sauerteigbrot, das in meiner Favoritenliste weit oben landet.

Ich habe eine Art Pain fendu geformt. Man kann aber auch einfach eine Kugel formen und diese dann vor dem Einschießen in den Ofen über Kreuz einschneiden.

Weizensauerteig

  • 60 g Weizenmehl 550
  • 45 g Weißbier
  • 60 g Anstellgut (100% Hydration)
  • 2 g Salz

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 240 g Weizenmehl 550
  • 130 g Weißbier
  • 5 g Salz
  • Kümmel und Rosmarin nach Belieben

Die Sauerteigzutaten verkneten und 10 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten 5 Minuten auf niedrigster verkneten.

30 Minuten Ruhe.

Weitere 5 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

30 Minuten Gare. Danach einmal falten.

40 Minuten Gare. Erneut falten.

Nochmals 40 Minuten Gare. Wieder falten.

1,5 Stunden Gare.

Den Teig rund wirken, mit einem Rollholz über Kreuz eindrücken und mit der Oberseite nach unten in ein bemehltes Gärkörbchen legen.

2 Stunden Gare.

Bei 250°C fallend auf 220°C 40 Minuten mit Dampf backen.

Material- und Energiekosten: 1,50 €

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 7 Stunden

Mittelporige Krume, mild-herb im Geschmack: Weißbierbrot

Mittelporige Krume, mild-herb im Geschmack: Weißbierbrot

(eingereicht bei YeastSpotting)

5 Kommentare

  1. Hallo Lutz,

    hört sich toll an. Ich habe mir letzte Woche sogar noch den perfekten Belag dazu gekauft.
    Allerdings hab ich ihn noch nicht probiert…

    LG Sarah

  2. Originelles Foto, orginelles Brot.Sieht sehr gelungen aus, die Krume sieht perfekt aus.lg

  3. Thank you for the mention of my blog… sorry I cannot write in German, but google was a great help to read your article, wonderful!

  4. Hi Lutz, I love your recipes and this one has amazing depth of flavour. A great recipe, I will bake it often in the future. Thank you, Anne-Marie (Sydney, Australia)

Ein Pingback

  1. [...] So sollte es eigentlich aussehen. Dafür war es gleichzeitig das arbeitsreichste und hatte mich fast sieben Stunden beschäftigt. Aufgegangen ist es nur in der allerersten Runde vor dem zweiten Kneten, dann praktisch nicht mehr. Geklebt hat der Teig bei mir auch. Ein Rätsel. die Kaltmamsell [...]

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