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BLOGBEITRAG

23. Februar 2013 · 15 Kommentare

Einback nach Brachat und Rauschenberger

Einback nach Brachat und Rauschenberger

Einback nach Brachat und Rauschenberger

Das zweite Rezept aus dem Buch der beiden Brotliebhaber. Ich habe einen Vorteig angesetzt und dafür die Hefemenge deutlich reduziert. Außerdem habe ich die Milchmenge erhöht und so den Teig etwas weicher gemacht.

Das Rezept ist auch für Anfänger geeignet. Der Teig lässt sich gut bearbeiten. Das Ergebnis ist ein wirklich leckeres und lockeres Gebäck mit schwach süßem Geschmack. Man könnte es mit einem Mal aufessen.

Vorteig

  • 150 g Weizenmehl 550
  • 90 g Milch (3,5% Fett)
  • 2 g Frischhefe

Hauptteig

  • Vorteig
  • 350 g Weizenmehl 550
  • 2 Eiweiß
  • 120 g Milch (3,5% Fett)
  • 90 g Butter
  • 8 g Salz
  • 40 g Zucker
  • 8 g Frischhefe
  • 3 Esslöffel Wasser und 1 Esslöffel Zucker zum Bestreichen

Die Vorteigzutaten zu einem festen Teig kneten und 18 Stunden bei ca. 16°C reifen lassen.

Sämtliche Zutaten außer Butter und Zucker 5 Minuten auf niedrigster Stufe und weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Anschließend Butter und Zucker zugeben und weitere 10 Minuten kneten. Der Teig sollte straff und glatt sein.

2 Stunden Gare bei 24°C. Nach 60 Minuten ausstoßen.

7 Teiglinge abstechen und rundwirken.

10 Minuten abgedeckt entspannen lassen.

Die Teiglinge mit kurzen Stößen länglich formen und mit den Längsseiten aneinander auf Backpapier legen.

60 Minuten abgedeckt bei 24°C zur Gare stellen.

Mit Zuckerwasser abstreichen.

Bei 180°C mit Dampf 35 Minuten backen.

Nach dem Backen nochmals mit Zuckerwasser abstreichen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4,5 Stunden

Material- und Energiekosten: 2,40 €

Locker, aromatisch und mit Suchtpotential: Einback nach Brachat und Rauschenberger

Locker, aromatisch und mit Suchtpotential: Einback nach Brachat und Rauschenberger

(eingereicht bei YeastSpotting)

14 Kommentare

  1. Lecker :-))) Da läuft mir doch, obwohl gerade gefrühstückt, das Wasser im Munde zusammen ;-) Mit Einback bin ich gross geworden, gegessen wurde es mit Butter und Konfitüre auf einer Scheibe Pumpernickel oder ganz pur. Danke für das schöne Rezept. Herzlichst Nadja

  2. Auch gerade gefrühstückt und mist, deine Einbacks/Einbacke/Einbäcke hätten fantastisch zum Lemoncurd gepasst. Aber ich kann sie ja für morgen ansetzten :-) Danke!

  3. Wieder mal Klasse, werde ich gleich ansetzen und morgen berichten

  4. Teig ist angesetzt wird Morgen gebacken,
    was passt da am besten dazu Marmelade ?

  5. schmeckt sehr gut zum Kaffee
    ich brauch da keine Marmelade oder sonst was,
    habe aus den Teig 4 Stangen gemacht.

  6. Sieht super aus und schmeckt bestimmt.
    Jetzt möchte ich den Einback nachbacken.
    Eines verstehe ich nicht an der Rezeptur:
    was bedeutet: Die Teiglinge mit kurzen Stößen länglich formen. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
    Vielen Dank!

  7. Die gabs bei uns früher immer beim Bäcker und ab und zu haben wir mal einen abgekriegt. Danke für das Rezept! Da werden Kindheitserinnerungen wach…

    Liebe Grüße,
    Barbara

  8. Hallo Lutz,
    das sieht ja ganz aus wie das Gebäck, das ich als Zeile kenne und meine Familie liebt. Muss also sofort ausprobiert werden. Hab nur noch eine blöde Frage: Vorteig soll bei 16 Grad stehen – was mach ich, wenn es an keinem Ort im Haus so kalt ist? Weniger Hefe und wärmer oder gleiche Hefemenge dafür kürzer?
    Danke für deinen Tipp.
    Michi

    • Hallo Michi, ich würde nur 1 g Hefe nehmen und den Teig dafür etwas wärmer gehen lassen (max. bei 18-20°C). Hast du keinen Keller?
      Du könntest ihn auch in den Kühlschrank bei 8-10°C stellen. Dann dauert es aber länger, mindestens 24 Stunden.

  9. Hallo Lutz,
    gelesen, gebacken, gegessen…. und lecker war der Einback. Vielen lieben Dank für das fantastische Rezept.
    Grüsse aus der Schweiz
    Birgit

  10. Hi Lutz, thanks for these great memory rolls.

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