Über mich
Als ich Anfang 2009 mit meinem kleinen Blog begann, sollte er mit Dingen gefüllt werden, die nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Ich bin Diplom-Geologe oder, pauschaler ausgedrückt, Geowissenschaftler. Hauptberuflich arbeite ich in einem untertägigen Bergbaubetrieb im Erzgebirge und kümmere mich unter anderem um das Auffinden neuer Rohstoffvorräte. In meinem Fall ist das mehr als 500 Millionen Jahre alter Marmor.
Nebenberuflich promoviere ich an der TU Bergakademie Freiberg über die Entstehung nordkalifornischer Goldlagerstätten. Nebennebenberuflich koordiniere ich das Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit.
Mehr über mich und den geowissenschaftlichen Teil meines Lebens gibt es auf lutzgeissler.de.
Das Brotbacken und Brotbloggen betreibe ich damit also nebennebennebenberuflich. Ab und zu wird auch noch mein Geoblog gefüttert. Bis Mitte November hatte ich den Plötzblog bei WordPress gehostet. Gefüllt hatte ich ihn mit kunterbunten Themen von Kochen über Fotografie bis hin zu Kinorezensionen. Da die Brotinhalte immer mehr dominierten und die Besucherzahlen deswegen 2010 rasant anstiegen, hatte ich mich entschlossen, den Plötzblog als eigenständigen Brotbackblog auszulagern – auf www.ploetzblog.de. Der alte Blog wird weiter mit allen anderen Themen gefüllt.
Brotbacken ist ein unheimlich zerstreuendes, entspannendes, kreatives und vor allem leckeres Hobby. Der Blog soll für mich und für Andere ein Archiv meiner Backversuche sein. Wichtig ist mir, nicht nur die Erfolge, sondern auch die Fehler und Unfälle zu dokumentieren. Ich bin ein Laie. So sollten auch die Rezepte verstanden werden. Alles, was ich hier an “Wissen” verblogge, habe ich mir aus Büchern und dem Internet erarbeitet. Vieles davon lässt den Fachmann vielleicht den Kopf schütteln. Wenn sich das Schütteln in einen konstruktiven Kommentar oder eine Mail wandelt, ist nicht nur mir, sondern allen Plötzblog-Lesern geholfen. Deshalb freue ich mich auf eure Tipps, Fragen und Rezepte.
Damit es zu möglichst wenig Problemen beim Umsetzen meiner verbloggten Brotrezepte kommt, habe ich euch an anderer Stelle einige Hinweise zusammengefasst.
Und nun: viel Freude beim Lesen und Nachbacken!
Euer Lutz
PS: Wollt ihr mehr über den Namensgeber des Plötzblogs wissen? Dann hier entlang…
Schlagwörter: about, Autor, Lutz, Lutz Geißler, Plötzblog, Über mich, über Plötzblog



Heidi, die II.
18. November 2010 um 23:57
Ich überlege gerade was Einer, der Brot backen Nebennebennebenberuflich betreibt für Energien freisetzten muss, wenn es sich um Haupthaupthauptberufliche Dinge dreht.

Wir haben heute gerade  Deine Fähigkeiten im Multitasking bewundert und was das Backen angeht : Du müsstest eigentlich täglich jemanden auf der Matte stehen haben, der von Dir beköstigt werden möchte…  und das ist ja nicht einmal Deine einzige kleine “Nebenleidenschaft”  - und Deine Modeartikel sind auch ein Hingucker.
Weisst Du was noch fehlt: ein richtiger Brotbeutel – so einer mit Zugband…Â
und der Aufschrift: “Ich bin ein waschechter Eigenbrötler… ” (natürlich sollte das in diesem Falle mit “waschecht” auch stimmen – die Kochwäsche für das Teil wäre eigentlich normal – oder?)
So – das war mein Versuch, etwas beizutragen. Meistens bleibt mir bei Dir nur ergriffenes staunen überig…
Wünsche Dir allzeit viele Besucher und nette Kommentare!
Lutz
19. November 2010 um 16:54
Danke Heidi
.
. Aber vielleicht fällt mir trotzdem was Nettes ein für eine Küchenschürze…
Leider kann ich nur auf eine Reihe vorgegebener Produkte zurückgreifen und kann lediglich die Motive dafür entwerfen. Ansonsten würde ich sofort einen Brotbeutel mit Eigenbrötler-Motiv entwerfen
Sylvia
14. Juli 2011 um 21:51
Hallo !Â
… ich benutze für unser selbstgebackenes Brot ( … ich liebe – u. a. – die Rezepte von R. Bertinet ) einen Brotbeutel von der Firma BIRKMANN !Â
Freundliche *Krümelgrüße* – ich .
Ramona
13. Januar 2012 um 16:47
Hallo!
Ich bin eine leidenschaftliche Brotbäckerin, doch manchmal muss es bei mir schnell gehen.Bei 3 Kindern. Darum fände ich es toll, wenn es auch eine Sparte “Zeitaufwand” geben würde. Wenn man z.B.am Nachmittag noch ein Brot fürs Abendessen backen möchte.
Habe deinen Blog heute entdeckt auf der Suche nach einem Brotrezept.Bin begeistert!!!
Liebe Grüsse aus der Schweiz.
Lutz
13. Januar 2012 um 16:55
Hallo Ramona,
danke für die Anregung. Ich werde versuchen, bei den kommenden Rezepten die Zeit vom Ansatz bis zur Herstellung zusammenzufassen. Falls ich die Zeit finde, gehe ich Stück für Stück auch die alten Rezepte durch.
Ramona
13. Januar 2012 um 17:05
Ich würde gerne ein Baguette backen, aber nicht mehrere Tage den Teig im Kühlschrank stehen haben. Gibt es den auch einen Teig, den man über Nacht aufgehen lassen kann? Übrigens kennst du unser feines St.Gallerbrot?
Ich hätte da noch ein geniales Rezept von meiner Oma (Käsefladen eine Appenzeller Spezialität) Meine Grosseltern hatten früher eine Bäckerei und ein Restaurant .Falls dich das Rezept interessiert gebe ich es dir gerne.
Lutz
13. Januar 2012 um 17:10
Baguette-Teig über Nacht gehen lassen habe ich glaube ich noch nicht. Ein einfaches und relativ schnelles Rezept findest du hier: http://www.ploetzblog.de/2010/09/16/gebacken-baguette-mit-poolish-nach-ciril-hitz/
Schau mal hier: http://www.ploetzblog.de/2010/11/27/st-gallerbrot-2-versuch/
Dein Rezept würde mich sehr interessieren. Kannst du es mir mailen?
Ramona
13. Januar 2012 um 17:21
Ja,ich mail es dir gerne.Super wäre, wenn man bei dir ein Rezeptbuch bestellen könnte, mit all deinen Rezepten.Soll ich das Rezept hier reinschreiben, oder hast du eine andere Mail Adresse?
Lutz
13. Januar 2012 um 17:22
Klicke einfach auf das Wörtchen “mailen” in meinem letzten Kommentar. Dann kannst du es mir direkt schicken.
Lutz
13. Januar 2012 um 17:58
Vielen Dank, Rezept ist angekommen
. Nur das Käsefladenrezept vermisse ich noch…
Lars
6. September 2012 um 13:25
Hi Lutz,Â
bin grad durch Zufall über Dein Blog gestolpert…Â
Gefällt mir sehr gut und liefert tolle Inspiration!Â
Werde mich mal noch weiter durchstöbern und nach was leckerem zum Nachbacken Ausschau halten.Â
Weiterhin viel Erfolg!
Spoonfuls of Germany
6. November 2012 um 16:10
Habe soeben diesen Blog entdeckt und bin sicher, dass ich hier öfter vorbeischauen werde! Ich lebe seit 15 Jahren in den USA und habe aus Frustration mit dem Brot hier angefangen, unserer eigenes Brot zu backen.Â
Martina
7. November 2012 um 13:29
Hallo Herr Geißler! Ich verfolge schon seit längerem Ihre Seite mit den wahnsinnigen Rezepten. “Wow!” kann ich einfach nur sagen.
Gibt es denn in naher Zukunft von Ihnen nicht mal ein Buch? Ich hätte die tollen Rezepte gerne als Buch mit den tollen Bildern von Ihnen und nicht nur meine geschriebene Lose-Blatt-Sammlung zuhausen, wenn ich ein Rezept ausprobiere…
Viele Grüße
Lutz
7. November 2012 um 13:34
Vielen Dank für Ihre netten Worte. Solch ein Buch kann ich (noch) nicht versprechen, ist alles eine Frage der Zeit… Das nächste Jahr kommt bestimmt…
Mareen
24. Januar 2013 um 23:24
Hallo nach Sachsen,
was für ein Wahnsinns-Blog… ich staune ergeben und bin begeistert… Beste Grüße von nun Exil-Sachsen in Oberbayern.
altagrantla
18. Februar 2013 um 16:50
Hallo!
Gratulation zu diesem höchst professionellen Blog und der umfangreichen Rezeptesammlung.
Ich habe schon das eine oder andere “nachgebacken” und mich über die ungeraden Ausgangsmengen gewundert.
Ich bin es gewohnt von 1kg Mehl auszugehen, der Menge die meine Kitchen Aid auch bei einem schweren Rogensauerteig noch schafft.
Und ich liebe einfache Rezepte wie dieses:
Schwäbische Seelen
1kg Dinkelmehl
1 EL (= 15g) Zucker
1 EL Salz
1 EL Trockenhefe
trocken mit dem Schneebesen vermischen
(ca.) 7 dl handwarmes Wasser in einem Dünnenstrahl bei laufender Küchenmaschine (Stufe 1) einarbeiten bis ein fester Teig entsteht,
danach auf voller Leistung laufen lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst.
Ab in einen verschliessbaren 5l Plastikeimer und über Nacht bei Kellerkühle gehen lassen. (hat auch schon 2 Nächte gut vertragen!)
Am nächsten Tag Teig raumtemperatur annehmen lassen,
 je nach Gusto in 8 bis 9 Teile abstechen
und die Teiglinge in kurz in kaltes Wasser tauchen
und mit Gefühl auf Blechlänge ausziehen.
Mit Hagelsalz (alt. grobes Meersalz) und Kümmel bestreuen.
Bei 250° mit Dampf einschieben und 30min backen.
Nach dem Abschalten Rohr öffnen, kurz Ausdampfen lassen und Seelen noch 10min im abgeschalteten Rohr nachziehen lassen.
Seelen werden hier am Bodensee sehr geschätzt!
Gutes Gelingen!
lg
ch
Lutz
18. Februar 2013 um 20:03
Die ungeraden Mengen kommen daher, dass ich meine Rezepte in Prozenten berechne und dann auf eine bestimmte Teigmenge kalkuliere.
Dein Rezept werde ich mir mal ansehen. Ungünstig finde ich immer Angaben mit “Esslöffel”. Das kann erhebliche Unterschiede in der absoluten Menge bedeuten – je nach Interpretation, was ein Esslöffel ist oder wie groß der Esslöffel des jeweiligen Nachbäckers ist. Beim Brotbacken sind metrische Angaben aus meiner Sicht unerlässlich.
Elma
20. Februar 2013 um 19:27
Hi Lutz,
). Mein Mann hat uns einen Steinbackofen gebaut, da das Brot im Elektro nie so richtig wurde. Dann kam eine Brotteigmaschine dazu und jetzt genießen wir.
).
jedesmal wenn ich Deine Seiten aufmache, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Habe nun die letzten Tage Deine Brötchenrezepte durchgestöbert und möchte dies nun auch probieren, zumal jetzt die Zeit da ist. ( Rente )
Meine Fragen an Dich:
brauche ich für den großen Ofen ein Gitter zum Backen? ( Brötchenbackgitter )
In der Küche haben wir einen Holzbackofen, wo müsste ich denn die Semmeln drauflegen bzw. welche Stufe?
Benutze fürs Brot u.A. Weizen 1050, ist das auch für Semmeln geeignet?
Ansonsten muss ich die “Adler” in Bahlingen kontaktieren.
Freue mich auf Deine Antwort
LG
Elma
Lutz
21. Februar 2013 um 16:31
Hallo Elma,
mit Stein-/Holzbacköfen habe ich noch keine praktische Erfahrung, hätte sie aber gern…
Ein Brötchenbackblech mit Löchern brauchst du nicht. Ich backe alle Backwaren auf meinem Backstein. Ausreichend vorheizen und dann einfach die Teiglinge darauf geben. Meinen Backstein habe ich im unteren Drittel des Ofens.
1050er würde ich nicht unbedingt für Weizenbrötchen verwenden. Das 550er ist geeigneter. Aber für den Anfang kannst du auch mit 1050er backen. Die Brötchen werden etwas dichter und dunkler (mehr Schalenanteil im Mehl).
Elma
26. Februar 2013 um 22:59
Hi Lutz,
)
 danke für Deine Antwort. Dann werde ich mich mal ans Werk machen und  später berichten.
Elma
16. März 2013 um 10:24
Hi Lutz,
habe mir nun doch erst das 550er Mehl besorgt und dazu auch das Brötchenbackgitter. Der große Ofen wäre zu heiß, um die Teiglinge so auf den Steinboden zu legen. Hatte anstatt 0,3 gr hefe 3gr. genommen, aber diesen Fehler rechtzeitig erlesen und die Gare verkürzt. Der Teig ist wunderbar gegangen und ließ sich leicht verarbeiten.
Kurzum:
die ersten selbstgemachten Semmeln ( Schrippen ) waren einfach nur lecker.
Ein wenig dunkel, aber kein Problem. Werden nächstesmal die Reihenfolge ändern: zuerst das Brot und dann erst die Semmeln.:-))
Habe mir jetzt gleich mal ein Bäckerleinen bei Dir bestellt, das die Teiglinge in Zukunft nicht mehr auf dem Arbeitsbrett festkleben.
LGÂ
Elma
Christine Debus
3. April 2013 um 21:03
Hej Lutz!
Bin ganz begeistert von deinem Blogg, vor allem von Deinem Forschen vergessener Rezepte. Suche ein Rezept fuer so genannte Toastbrötchen, die man in der Mi tte teilt und dann toastet. Will ausserdem Buecher vom schwedischen Sauerteigbrot Guru Jan Hedh empfehlen. Gibts bei Amazon auf Englisch. Danke fuer Deinen tollen Blogg (bin ueber die Bautzener Semmeln darauf gestossen, sehr lecker!) Liebe Gruesse Christine
Lutz
4. April 2013 um 17:36
Hallo Christine,
kannst du mir die Brötchen noch näher beschreiben (Krumen- und Krustenbeschaffenheit, Geschmack, Größe, Aussehen/Form, etc.)?
Was ich bisher an Meinungen zu den englischen Büchern von Hedh gelesen habe, hielt mich bislang vom Kauf ab. Angeblich sei die Übersetzung schlecht, außerdem gebe es etliche Ungereimtheiten in den Rezepten. Was meinst du dazu?