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Über mich

Ich bin Diplom-Geologe oder, pauschaler ausgedrückt, Geowissenschaftler.

Das Brotbacken und Brotbloggen betrieb ich die ersten Jahren als Hobby. Inzwischen mag ich mich angesichts der Fülle, die das Thema Brot in meinem Leben eingenommen hat, lieber als Teilzeitbäcker, denn als Hobbybäcker bezeichnen. Geologie und Brotbacken sind thematisch übrigens gar nicht so weit voneinander entfernt.

Als ich Anfang 2009 mit meinem kleinen Blog begann, sollte er mit Dingen gefüllt werden, die nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Gefüllt hatte ich ihn mit kunterbunten Themen von Kochen über Fotografie bis hin zu Kinorezensionen. Da die Brotinhalte immer mehr dominierten und die Besucherzahlen deswegen rasant anstiegen, habe ich mich Ende 2010 entschlossen, den Plötzblog als eigenständigen Brotbackblog auszulagern – auf www.ploetzblog.de.

2013 ist mein erstes Brotbackbuch im Ulmer Verlag erschienen, zuvor und danach gefolgt von zahlreichen Presseartikeln über den Plötzblog.

All das ist nicht spurlos am Blog, an mir und meiner Zeit vorrüber gegangen. Inzwischen stehe ich mit dem Blog und den Dingen, die sich abseits davon entwickelt haben, auf selbstständigen Beinen. 2014 habe ich den Blog noch einmal völlig überarbeitet und umstrukturiert, um meinen Lesern viele ihrer Fragen vorweg zu nehmen und mir dadurch mehr Freiraum für die Familie und das eigentliche Brotbacken zu schaffen.

Brotbacken ist eine unheimlich zerstreuende, entspannende, kreative und vor allem leckere Beschäftigung. Der Blog soll für mich und für Andere ein Archiv meiner Backversuche sein. Wichtig ist mir, nicht nur die Erfolge, sondern auch die Fehler und Unfälle zu dokumentieren.

Ich sehe mich nach wie vor als Lernender. So sollten auch die Rezepte verstanden werden. Alles, was ich hier an “Wissen” verblogge, habe ich mir im Selbstversuch, aus Büchern und dem Internet erarbeitet.

Der Plötzblog ist ein Produkt meiner Experimentierlaune am Ofen. Er ist zum Lernen da. Für meine Leser und mich. Er soll den Sinn für gutes Brot schärfen, ohne zu missionieren.

Und noch eine Eigenart des Blogs zum Schluss: Hier pflege ich das respektvoll “Du”. Wir sind alle nur Brotbäcker, respektvoll gegenüber uns selbst, den anderen und dem Lebensmittel, das wir lieben.

Viel Freude beim Lesen und Nachbacken!

Lutz

PS: Willst du mehr über den Namensgeber des Plötzblogs wissen? Dann hier entlang…

Aktualisiert am 29. Dezember 2013 | Artikel als PDF

28 Kommentare

  1. Ich überlege gerade was Einer, der Brot backen Nebennebennebenberuflich betreibt für Energien freisetzten muss, wenn es sich um Haupthaupthauptberufliche Dinge dreht. :roll: :roll:
    Wir haben heute gerade  Deine Fähigkeiten im Multitasking bewundert und was das Backen angeht : Du müsstest eigentlich täglich jemanden auf der Matte stehen haben, der von Dir beköstigt werden möchte…  und das ist ja nicht einmal Deine einzige kleine “Nebenleidenschaft”  - und Deine Modeartikel sind auch ein Hingucker.
    Weisst Du was noch fehlt: ein richtiger Brotbeutel – so einer mit Zugband… 
    und der Aufschrift: “Ich bin ein waschechter Eigenbrötler… ” (natürlich sollte das in diesem Falle mit “waschecht” auch stimmen – die Kochwäsche für das Teil wäre eigentlich normal – oder?)
    So – das war mein Versuch, etwas beizutragen. Meistens bleibt mir bei Dir nur ergriffenes staunen überig… :D

    Wünsche Dir allzeit viele Besucher und nette Kommentare!

    • Danke Heidi :).
      Leider kann ich nur auf eine Reihe vorgegebener Produkte zurückgreifen und kann lediglich die Motive dafür entwerfen. Ansonsten würde ich sofort einen Brotbeutel mit Eigenbrötler-Motiv entwerfen :). Aber vielleicht fällt mir trotzdem was Nettes ein für eine Küchenschürze…

  2. Hallo ! 
    … ich benutze für unser selbstgebackenes Brot ( … ich liebe – u. a. – die Rezepte von R. Bertinet ) einen Brotbeutel von der Firma BIRKMANN ! 

    Freundliche *Krümelgrüße* – ich .

  3. Hallo!
    Ich bin eine leidenschaftliche Brotbäckerin, doch manchmal muss es bei mir schnell gehen.Bei 3 Kindern. Darum fände ich es toll, wenn es auch eine Sparte “Zeitaufwand” geben würde. Wenn man z.B.am Nachmittag noch ein Brot fürs Abendessen backen möchte.
    Habe deinen Blog heute entdeckt auf der Suche nach einem Brotrezept.Bin begeistert!!!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz.

    • Hallo Ramona,
      danke für die Anregung. Ich werde versuchen, bei den kommenden Rezepten die Zeit vom Ansatz bis zur Herstellung zusammenzufassen. Falls ich die Zeit finde, gehe ich Stück für Stück auch die alten Rezepte durch.

  4. Ich würde gerne ein Baguette backen, aber nicht mehrere Tage den Teig im Kühlschrank stehen haben. Gibt es den auch einen Teig, den man über Nacht aufgehen lassen kann? Übrigens kennst du unser feines St.Gallerbrot?

    Ich hätte da noch ein geniales Rezept von meiner Oma (Käsefladen eine Appenzeller Spezialität) Meine Grosseltern hatten früher eine Bäckerei und ein Restaurant .Falls dich das Rezept interessiert gebe ich es dir gerne.

  5. Hi Lutz, 
    bin grad durch Zufall über Dein Blog gestolpert… 
    Gefällt mir sehr gut und liefert tolle Inspiration! 
    Werde mich mal noch weiter durchstöbern und nach was leckerem zum Nachbacken Ausschau halten. 

    Weiterhin viel Erfolg!

  6. Habe soeben diesen Blog entdeckt und bin sicher, dass ich hier öfter vorbeischauen werde! Ich lebe seit 15 Jahren in den USA und habe aus Frustration mit dem Brot hier angefangen, unserer eigenes Brot zu backen. 

  7. Hallo Herr Geißler! Ich verfolge schon seit längerem Ihre Seite mit den wahnsinnigen Rezepten. “Wow!” kann ich einfach nur sagen.
    Gibt es denn in naher Zukunft von Ihnen nicht mal ein Buch? Ich hätte die tollen Rezepte gerne als Buch mit den tollen Bildern von Ihnen und nicht nur meine geschriebene Lose-Blatt-Sammlung zuhausen, wenn ich ein Rezept ausprobiere…
    Viele Grüße

    • Vielen Dank für Ihre netten Worte. Solch ein Buch kann ich (noch) nicht versprechen, ist alles eine Frage der Zeit… Das nächste Jahr kommt bestimmt…

  8. Hallo nach Sachsen,

    was für ein Wahnsinns-Blog… ich staune ergeben und bin begeistert… Beste Grüße von nun Exil-Sachsen in Oberbayern.

  9. Hallo!

    Gratulation zu diesem höchst professionellen Blog und der umfangreichen Rezeptesammlung.

    Ich habe schon das eine oder andere “nachgebacken” und mich über die ungeraden Ausgangsmengen gewundert.

    Ich bin es gewohnt von 1kg Mehl auszugehen, der Menge die meine Kitchen Aid auch bei einem schweren Rogensauerteig noch schafft.

    Und ich liebe einfache Rezepte wie dieses:

    Schwäbische Seelen

    1kg Dinkelmehl
    1 EL (= 15g) Zucker
    1 EL Salz
    1 EL Trockenhefe

    trocken mit dem Schneebesen vermischen
    (ca.) 7 dl handwarmes Wasser in einem Dünnenstrahl bei laufender Küchenmaschine (Stufe 1) einarbeiten bis ein fester Teig entsteht,
    danach auf voller Leistung laufen lassen bis sich der Teig von der Schüssel löst.

    Ab in einen verschliessbaren 5l Plastikeimer und über Nacht bei Kellerkühle gehen lassen. (hat auch schon 2 Nächte gut vertragen!)

    Am nächsten Tag Teig raumtemperatur annehmen lassen,
     je nach Gusto in 8 bis 9 Teile abstechen
    und die Teiglinge in kurz in kaltes Wasser tauchen
    und mit Gefühl auf Blechlänge ausziehen.

    Mit Hagelsalz (alt. grobes Meersalz) und Kümmel bestreuen.

    Bei 250° mit Dampf einschieben und 30min backen.
    Nach dem Abschalten Rohr öffnen, kurz Ausdampfen lassen und Seelen noch 10min im abgeschalteten Rohr nachziehen lassen.

    Seelen werden hier am Bodensee sehr geschätzt!

    Gutes Gelingen!
    lg
    ch

    • Die ungeraden Mengen kommen daher, dass ich meine Rezepte in Prozenten berechne und dann auf eine bestimmte Teigmenge kalkuliere.
      Dein Rezept werde ich mir mal ansehen. Ungünstig finde ich immer Angaben mit “Esslöffel”. Das kann erhebliche Unterschiede in der absoluten Menge bedeuten – je nach Interpretation, was ein Esslöffel ist oder wie groß der Esslöffel des jeweiligen Nachbäckers ist. Beim Brotbacken sind metrische Angaben aus meiner Sicht unerlässlich.

  10. Hi Lutz,
    jedesmal wenn ich Deine Seiten aufmache, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. :-)). Mein Mann hat uns einen Steinbackofen gebaut, da das Brot im Elektro nie so richtig wurde. Dann kam eine Brotteigmaschine dazu und jetzt genießen wir.
    Habe nun die letzten Tage Deine Brötchenrezepte durchgestöbert und möchte dies nun auch probieren, zumal jetzt die Zeit da ist. ( Rente )
    Meine Fragen an Dich:
    brauche ich für den großen Ofen ein Gitter zum Backen? ( Brötchenbackgitter )
    In der Küche haben wir einen Holzbackofen, wo müsste ich denn die Semmeln drauflegen bzw. welche Stufe?
    Benutze fürs Brot u.A. Weizen 1050, ist das auch für Semmeln geeignet?
    Ansonsten muss ich die “Adler” in Bahlingen kontaktieren. :-)).
    Freue mich auf Deine Antwort
    LG
    Elma

    • Hallo Elma,

      mit Stein-/Holzbacköfen habe ich noch keine praktische Erfahrung, hätte sie aber gern…
      Ein Brötchenbackblech mit Löchern brauchst du nicht. Ich backe alle Backwaren auf meinem Backstein. Ausreichend vorheizen und dann einfach die Teiglinge darauf geben. Meinen Backstein habe ich im unteren Drittel des Ofens.

      1050er würde ich nicht unbedingt für Weizenbrötchen verwenden. Das 550er ist geeigneter. Aber für den Anfang kannst du auch mit 1050er backen. Die Brötchen werden etwas dichter und dunkler (mehr Schalenanteil im Mehl).

  11. Hi Lutz,
     danke für Deine Antwort. Dann werde ich mich mal ans Werk machen und  später berichten. :-))

  12. Hi Lutz,

    habe mir nun doch erst das 550er Mehl besorgt und dazu auch das Brötchenbackgitter. Der große Ofen wäre zu heiß, um die Teiglinge so auf den Steinboden zu legen. Hatte anstatt 0,3 gr hefe 3gr. genommen, aber diesen Fehler rechtzeitig erlesen und die Gare verkürzt. Der Teig ist wunderbar gegangen und ließ sich leicht verarbeiten.
    Kurzum:
    die ersten selbstgemachten Semmeln ( Schrippen ) waren einfach nur lecker.
    Ein wenig dunkel, aber kein Problem. Werden nächstesmal die Reihenfolge ändern: zuerst das Brot und dann erst die Semmeln.:-))
    Habe mir jetzt gleich mal ein Bäckerleinen bei Dir bestellt, das die Teiglinge in Zukunft nicht mehr auf dem Arbeitsbrett festkleben.

    LG 
    Elma

  13. Hej Lutz!

    Bin ganz begeistert von deinem Blogg, vor allem von Deinem Forschen vergessener Rezepte. Suche ein Rezept fuer so genannte Toastbrötchen, die man in der Mi tte teilt und dann toastet. Will ausserdem Buecher vom schwedischen Sauerteigbrot Guru Jan Hedh empfehlen. Gibts bei Amazon auf Englisch. Danke fuer Deinen tollen Blogg (bin ueber die Bautzener Semmeln darauf gestossen, sehr lecker!) Liebe Gruesse Christine

    • Hallo Christine,
      kannst du mir die Brötchen noch näher beschreiben (Krumen- und Krustenbeschaffenheit, Geschmack, Größe, Aussehen/Form, etc.)?
      Was ich bisher an Meinungen zu den englischen Büchern von Hedh gelesen habe, hielt mich bislang vom Kauf ab. Angeblich sei die Übersetzung schlecht, außerdem gebe es etliche Ungereimtheiten in den Rezepten. Was meinst du dazu?

  14. Alter Schwede….!
    Bei dir muss der Tag mindestens 36 Stunden haben…
    Studieren, Arbeiten, Bloggen und Backen…
    wie wenige Stunden schläfst du im Schnitt ??
    lG
    Reinhard

  15. Hallo Lutz,
    es wird Zeit, dass ich hier einfach mal “Hallo” und “Danke” sage. Vor ein paar Wochen bin ich auf dein Blog gestoßen, habe viel darin rumgeblättert und deine Rezepte haben mich sehr neugierig gemacht.
    Ich bin gelernter Bäcker, war auch mal mit einer eigenen (Vollkorn)Bäckerei selbständig, arbeite aber seit Jahren nicht mehr in dem Beruf und gebacken hatte ich auch schon lange nicht mehr…
    Vor einem Monat ging es dann aber los. Sauerteig gekauft, ja, ich war da ein bisschen bequem, Vorteig angerührt und seitdem bevölkert der Sauerteig den Kühlschrank. Dein Buch habe ich mir gekauft und nun gibt es nun an jedem Wochenende hier leckereres, frisches Brot. Deine Ideen sind super, zwar oft recht zeitaufwändig, aber der Aufwand lohnt sich und mit der Zeit bekommt man ja auch ein bisschen Routine mit den Abläufen. Es ist immer wieder spannend, dem Teig beim Wachsen zuzusehen und neue Ideen umzusetzen.
    Herzlichen Dank für deine Arbeit, die du dir hier machst und weiterhin viel Spaß und Erfolg damit,
    LG Joos

  16. Hallo Lutz,
    ich habe soeben deinen Blog entdeckt und bin sehr begeistert von den vielen tollen Rezepten. Was das Backen von Brot und Brötchen angeht, bin ich noch nicht so bewandert (bin eher eine Zuckerschnute & backe daher viel Kuchen/Muffins etc). Am Wochenende werde ich mir eines der Rezepte raussuchen und am Sonntag frische selbstgebackene Brötchen zum Frühstück genießen. Vielen lieben Dank für diesen tollen & informativen Blog. LIebe Grüße! :)

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  1. […] an Lutz für seine Zeit und den tollen […]

  2. […] dem, verdientermaßen, Riesenerfolg seines Plötzblog, kam das Buch aus meiner Sicht folgerichtig. Im Ulmer Verlag erschienen, befasst […]

  3. […] Die Backwaren sind sehr lecker und durchaus von guter Qualität. Vor einigen Wochen habe ich den Plötzblog von Lutz entdeckt. Lutz backt sein Brot selbst. Aber er zelebriert das Backen, da kann ein Teig auch schon […]

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