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7. Juni 2019 · 32 Kommentare

Update: kleine gegen große Kenwood – alles beim Alten?

Kenwood Cooking Chef (hinten) vs. Kenwood Chef Elite (vorn)

Kenwood Cooking Chef (hinten) vs. Kenwood Chef Elite (vorn)

Stammleser werden es wissen: Meine Meinung über die „Sparmodelle“ von Kenwood war bisher nie sonderlich gut. Ich selbst empfinde die großen Kenwoods (mit 6,7 l-Schüssel) sowohl innerhalb des Kenwood-Maschinenparks als auch im Vergleich zu anderen Spiralknetern für den Hausgebrauch in ähnlicher Größe als die bislang besten Maschinen, die man haben kann. Schon seit etlichen Jahren erreichen mich aber Anfragen, ob nicht die Nummer kleiner auch gute Ergebnisse bringt, immerhin ist der Preis deutlich geringer.

Bislang habe ich immer geantwortet, dass die kleinen Modelle nicht vernünftig kneten und nicht so robust sind wie ihre großen Verwandten von Kenwood. Da sich diese Erfahrungen aber auf 4-5 Jahre alte Modelle beziehen, war es an der Zeit, meine Aussagen auch an der neuen Maschinengeneration zu testen. Konkreter Anlass war eine Mail eines Bloglesers, der kurz vor dem Kauf einer Kenwood steht, aber unsicher ist, welche er nun nehmen soll. Die Kleine oder die Große?

Ich habe mir nun ein Testmodell der Kenwood Chef Elite KVC5300S besorgt mit 4,6 l-Schüssel. Sie trat gegen eine Kenwood KCC 9060 S Cooking Chef Gourmet Timer mit 6,7 l-Schüssel an. Die Cooking Chef knetet identisch zu ihrer Verwandten Kenwood KVL 80 8320S Chef XL Titanium. Im Wesentlichen geht es hier um die Schüsselgröße und die Geometrie von Haken und Schüssel. Außerdem spielen für den Vergleich die Knetintensität und die Robustheit eine Rolle.

Ich habe mit einem Standard-Weizenteig (500 g Weizenmehl 550, 300 g Wasser zu 18,6°C, 10 g Salz) bei einer Raumtemperatur von 23°C parallel in beiden Geräten gemischt und geknetet. Ich habe mir den Knetverlauf, das Verhalten der Maschinen, die Teigtemperatur und die Teigentwicklung angesehen. Einen Roggenteig habe ich nicht getestet, weil es dabei immer nur ums Mischen geht. Das können selbst low budget-Modelle von Aldi & Co. Die Spreu trennt sich vom Weizen bei eben diesem: Weizenteig.

Knetzeit

Cooking Chef 5 Minuten langsam, 13 Minuten schnell
Chef Elite 5 Minuten langsam, 18 Minuten schnell

Was bei der Cooking Chef (CC) „Min“ ist, muss bei der Chef Elite (CE) auf das Wiederholungszeichen eingestellt werden, um zur selben Geschwindigkeit des Hakens zu kommen. Auf zweiter Stufe habe ich bei der CC „1“ eingestellt, bei der CE „Min“.

Bei der kleinen Chef Elite reicht schon das Wiederholungssymbol aus, um eine recht zügige Mischphase zu haben. Die Einstellung "Min" wäre dann die Knetstufe.

Bei der kleinen Chef Elite reicht schon das Wiederholungssymbol aus, um eine recht zügige Mischphase zu haben. Die Einstellung „Min“ wäre dann die Knetstufe.

Teigentwicklung

CC schnelle Kleberentwicklung
CE langsamere Kleberentwicklung

Die Teigentwicklung nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten (links CE, rechts CC).

Die Teigentwicklung nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten (links CE, rechts CC).

Die Teigentwicklung nach 5 Minuten Mischen und 10 Minuten Kneten (links CE, rechts CC).

Die Teigentwicklung nach 5 Minuten Mischen und 10 Minuten Kneten (links CE, rechts CC).

Teigtemperatur

CC 25°C
CE 28°C

Die langsamere Teigentwicklung drückt sich auch in der Teigtemperatur aus. Durch die längere Knetzeit ist die Teigerwärmung letztlich auch stärker.

Knetverlauf

CC Teig wird am Schüsselboden geknetet, wandert zeitweise etwas den Haken hoch, aber nie über den Teigteller. Die Maschine hat keinerlei Probleme, mit dem festen Teig klarzukommen, keine Belastungsgeräusche oder Stocker, sondern gleichmäßiges Kneten.
CE Teig wandert zeitweise den Haken hoch und über den Teigteller hinaus. Der Knetarm ächzst, der Knethaken stoppt bei starker Beanspruchung durch den Teig mehrmals kurz (Millisekundenbereich). Die 800 g Teig sind die Obergrenze. Mit 1600 g Teig (Überlastungstest) besteht innerhalb von wenigen Minuten die Gefahr eines Getriebeschadens, selbst auf niedrigster Stufe. Dies wird noch dadurch unterstützt, das die niedrigste Stufe bereits mit einer Geschwindigkeit beginnt, die bei der CC erst auf zweiter Stufe zu finden ist.

Die CE nach dem Mischen (kein Unterschied zur CC).

Die CE nach dem Mischen (kein Unterschied zur CC).

Die CC nach dem Mischen (kein Unterschied zur CE).

Die CC nach dem Mischen (kein Unterschied zur CE).

Der Teig der CE nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten.

Der Teig der CE nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten.

Der Teig der CC nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten: deutlich dehnbarer und elastischer als der Vergleichsteig der CE.

Der Teig der CC nach 5 Minuten Mischen und 5 Minuten Kneten: deutlich dehnbarer und elastischer als der Vergleichsteig der CE.

Kletternder Teig in der CE.

Kletternder Teig in der CE.

Fazit

Im Großen und Ganzen hat die Chef Elite (CE) im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen aufgeholt, knetet inzwischen deutlich besser. Im Vergleich zu ihren großen Geschwistern wie der Cooking Chef (CC) kommt sie mir aber immer noch vor wie aus einer anderen Welt. Die Knetleistung (Schnelligkeit, Kleberentwicklung, Temperaturentwicklung, Teigklettern etc.) ist bei der Cooking Chef bzw. Chef XL Titanium mit Abstand besser als bei der Chef Elite. Auch die Geschwindigkeitsstufen sind bei den beiden großen Modellen deutlich sensibler auf die Teigkonsistenz anpassbar. Die Chef Elite startet bereits ziemlich schnell, was bei festeren Teigen problematisch werden kann. Die Teigmenge ist auf ca. 800-1000 g begrenzt, wenn es um normal feste Teige (etwa für Brötchen oder Weißbrote) geht. Mehr Teig führt zu einer größeren Gefahr eines Getriebeschadens und des Teigkletterns. In den 6,7 l-Modellen lassen sich dagegen auch 1,5-2,5 kg (je nach Konsistenz) problemlos kneten. Der Platzbedarf beider Maschinengrößen ist nahezu vergleichbar. Nur in der Höhe der Geräte gibt es größere Unterschiede, aber das ist in der Küche meist das kleinste Platzproblem.

An meiner Meinung wird sich also nicht viel ändern. Wer wirklich langfristig und ohne größere Probleme Teige kneten will, ist innerhalb der Kenwood-Familie mit den großen Modellen Cooking Chef oder Chef XL Titanium deutlich besser aufgehoben. Wer dauerhaft weniger als 1 kg Teig herstellen und die Maschine auch immer in Sachen Überlastung beobachten will, der kann auch zur Chef Elite greifen. Da eine Knetmaschine aber im besten Fall eine Anschaffung für das ganze Leben ist, lohnen sich ein paar Euro mehr, als sich hinterher über die Grenzen des günstigeren Modells zu ärgern.

Hinweis: Bei einem anderen Ausgang des Tests zu Gunsten der Chef Elite hätte ich dieses Gerät mit in meinen Brotbackpaketen* angeboten. Ich kann nach den oben beschriebenen Erfahrungen aber fachlich weiterhin nur die großen Modelle vertreten. Wer trotzdem gern die Elite kaufen möchte, wendet sich bitte an den Fachhändler seines Vertrauens.

*Aus rechtlichen Gründen muss ich diese Links als „Werbung“ kennzeichnen. Für jeden abgeschlossenen Kauf werde ich ein wenig am Erlös beteiligt und finanziere so anteilig die Betriebskosten des Blogs, die sich auf einen fünfstelligen Betrag pro Jahr summieren.

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben.

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Aktualisiert am 12. Juni 2019 |

32 Kommentare

  1. Moin, Moin Lutz, leider komme ich viel zu selten dazu selber Brot zu backen, da ich in Arbeit ertrinke. Aber was die Leistungsfähigkeit der großen Kenwoods betrifft kann ich Dich nur bestätigen. Ich habe selber zwei mit 1500 Watt Motor und setze sie sowohl zuhause als auch auf der Arbeit ein. Ich bin Küchenleiter eines größeren Internates in Hessen und eine Kenwood steht ständig in meiner dortigen Kombüse. Diese brauche ich ganz besonders zum Mahlen unserer Gewürzmischungen, Körnerware vom Bremer Gewürzhandel, als auch zum Herstellen von Kräuterkäse etc. Die anderen Maschinen sind dazu zu groß. Letztens haben wir für das Sommerfest, bei dem es Asian Streetfood gab, für die asiatische Bratwurst mal eben 35 KG Hackfleisch mit den beiden Kenwoods und den vorgesetzten Fleischwölfen hergestellt und diese dann mittels Wurstpresse in Därme verfüllt. Ging völlig Problemlos aber war zugegebener Weise an der Leistungsgrenze. Nötig wurde dieses da meine Metzger die Würste mit der asiatischen Würzung nicht herstellen wollten und der geliehene große Fleischwolf hatte wohl nen Streiktag ;-). Auch mache ich die Teige für meine 40 Stollen in der Kenwood. Werde mir jetzt wohl noch eine Titanium mit 1700 Watt zulegen. Ne Cooking Chef brauche ich nicht. Weiß mir auch ohne den Elektronik Fummel ganz gut zu helfen…

  2. Hallo Lutz,

    ich hatte hier schon mal über meine im letzten Jahr gekaufte Chef Titanium XL geklagt, die die Brotteige nicht knetet, sondern den Teig am Schüsselrand verteilt und dann in der Mitte in so ca. 2 mm Teig „rumrührt“. Du rietest damals zum einen, erst die Flüssigkeit in die Schüssel zu geben, dann die festen Zutaten und bei roggenlastigen Teigen nicht den Knethaken, sondern den K-Haken oder gar den Patisseriehaken zu verwenden.

    Habe ich alles in den letzten Monaten immer wieder so gemacht, aber das Ergebnis ist stets dasselbe. Heute habe ich nun einen Teig aus 250 Roggen-ST, 60 g Roggenmehl 1150 und 250 Weizenmehl 550 + Brühstück gemacht und dabei alle 3 Haken ausprobiert: Der Patisseriehaken formte den Teig am Schüsselrand zu einer dicken Wurst, die immer länger wurde und dann über den Schüsselrand wuchs. Der Knethaken knetete einmal den Teig durch und formte dann eine regelrechte „Teigschüssel“, sprich ein rundes Teil mit Loch in der Mitte, in diesem Loch rührte der Knethaken dann wieder auf 2 mm Teig rum. Beim K-Haken dann blieb der Teig als Klumpen am Haken hängen und fuhr „Karussel“. Die Geschwindigkeiten, die ich verwendet habe, waren „min“ und „1“. Die Maschine knackt und knarzt und ächzt. Ich weiss beim besten Willen nicht, was ich falsch mache, aber bedaure den Kauf dieser Maschine, für die ich ja viel Geld hingelegt habe, sehr. Das einzige, womit ich zufrieden bin, ist die Getreidemühle, die ich mir vor kurzem zugelegt habe. Die funktioniert so, wie ich es mir gewünscht habe.
    Hast Du vielleicht noch einen Tip für mich, damit ich vielleicht doch noch glücklich werde mit meiner Maschine?
    Danke + Gruss
    Anke

    • Für diese Art Mischteig ist der Spiralhaken der richtige. Da der Teig anfangs durch den Roggenanteil und den noch nicht gebildeten Kleber sehr zäh ist, drückt es ihn an den Rand. Mit dem zum Zubehör gehörenden Teigspatel kannst du ihn am Anfang immer etwas zum Haken schupsen oder die Maschine kurz stoppen und den Teig zur Mitte schieben. Das ist ganz normal für Mischteig in einem Spiralkneter.

  3. Hallo zusammen,
    als relativer Einsteiger (seit etwa einem Jahr weitgehend allein rumwerkelnd) habe ich mir (leider) die Bosch MUM5 mit so ziemlich allem Zubehör gekauft. Für‘s Kochen und Kuchen Backen ist sie völlig okay und sehr vielseitig nutzbar. Speziell für‘s Brotbacken kommt sie aber teigmengenmäßig und bei der Motorleistung deutlich an ihre Grenzen. An der Kenwood reizt mich außerdem die „Heizplatte“, die die thermische Teigführung, glaube ich, wesentlich erleichtert. Meine Idee: Ich kaufe zusätzlich die Kenwood CC XL, ausschließlich mit Knet-/Rührzubehör zu einem moderaten Preis, ausschließlich für‘s Brot- bzw. Brötchenbacken. Ich fand bei Amazon die Chef XL KVL 4110S mit 1200 W für 385,- €. Frage: „spare“ ich da schon wieder an der falschen Stelle? Diese Maschine hat eine 6,7 L-Schüssel, Knetwerkzeug, aber (nur?) 1200W. Ist es sinnvoll, einen (teureren) leistungsstärkeren Antrieb zu wählen, oder genügt diese Ausstattung – ich will ja nur komfortabel Brot-und Brötchenteige gut mischen und kneten und dabei die Teigtemperatur – auch zum Gehen in der Schüssel – gezielt beeinflussen, ohne zusätzlich die vorhandene Gärbox jedes Mal aufbauen zu müssen…

    • Das ist eine Frage der Teigmenge und Teigfestigkeit. Ich würde mich im Zweifel immer für die leistungsstärkere Variante entscheiden. Noch ein Hinweis: Die Chef XL kann nicht temperieren (ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass du davon ausgehst).

  4. Hallo! Vielen Dank für diesen Blog! Nach vielem Lesen denke ich auch, dass ich bei der KVL 8320S landen werde, größtenteils, weil sie eben hier von Euch empfohlen wird. Leider benötige ich vieles aus Eurem Brotback-Paket nicht, einfach die Maschine mit den Knethaken genügen mir. Kann ich diese auch über Euch kaufen, um den Blog zu unterstützen?

    • Die Kenwood gibt es auf offiziellen Wegen (also bei allen Händlern) leider nicht nur mit Knethaken, sondern immer mit einem größeren Zubehörpaket.

  5. Hallo Lutz,
    nach einigen Jahren Brotbackens habe ich meinen Thermomix gegen das aktuelle Modell der Chef xl Titanium ausgetauscht.
    Die Teige kommen allerdings nicht mit der erhofften Struktur aus der Maschine.
    Könntest du nochmal klarstellen, welche Geschwindigkeitsstufen für Kneten und Mischen (nach deinen Rezepten) zu verwenden sind. Wenn ich „min“ und „1“ verwende, funktioniert der Fenstertest meistens nicht. Ich bin aber unsicher, ob die Teiggerüste unterentwickelt oder überknetet sind. Möglicherweise haben sich die Geschwindigkeitsstufen im Vergleich zu deinem Modell oder zur CC ja geändert.

    • „Min“ und „1“ sind richtig. In aller Regel wird zu Hause zu kurz geknetet. Also knete gern so lange, bis der Fenstertest möglich ist.

  6. Hallo Lutz,

    du hast in deinem Test die Chef Elite mit dem 1200 Watt Motor getestet.

    Wie sieht es denn mit der „normalen“ Chef Titanium mit 4,6 Liter Schüssel aus? Diese tauchte im Test bisher nicht auf. Der Motor ist mit 1500 Watt geringfügig schwächer als bei der Chef Titanium XL, aber ist die Maschine denn „schlechter“ als der große Bruder?
    Oder wie sieht der Vergleich zwischen der Elite und der „kleinen“ Chef Titanium aus?

  7. Hallo Lutz,
    nachdem ich vor einiger Zeit auch die Frage nach dem Knethaken und dem Unterschied zu den XL Modellen gestellt hatte wollte ich Dir vorschlagen das doch mal in Deinen Kursen auszuprobieren. Hat sich mit Deinem Test ja nun erledigt. Großes Lob dafür.
    Ein paar Fragen bleiben jedoch.
    Wieweit sind die Ergebnisse mit dem getesteten Teig zu verallgemeinern.
    Ich fange erst an mich mit der Brotbäckerei zu beschäftigen und der „08/15“ Weizenteig wäre auf meiner Prioritätenliste nicht gerade an erster Stelle. Ich denke her in Richtung Dinkel, Emmer, Vollkornmehle, Brote mit hohem Roggenanteil und Pizzateig.

    Was mich an der Chef Elite selbst schon gewundert hat, ist die Rasanz, mit der die schon in der niedrigsten Stufen zu Werke geht und daher einer Feinjustierung der Geschwindigkeit in Richtung langsam enge Grenzen gesetzt sind.

    Durch Deinen Test angeregt überlege ich nun ein Upgrade von der CE zu einer XL, keine Elite XL, sondern Titanium (wg. höherer Leistung und 10 Jahre Garantie auf den Motor) oder die Cooking Chef. Wobei, kochen mit der CC erscheint mir nicht sooo interessant, und es wird ja auch viel über Probleme wg. der Kondensation berichtet und diskutiert [hat für meinen Geschmack auch zu viel elektronischen Schnickschnack an Bord – denn was nicht dran ist kann auch nicht kaputt gehen 😉 ]
    Frage also bringt die CC fürs backen nennes- (und bezahlenswerte) Vorteile ggü. einer Titanium XL?

    VG Michel

    • Nur zum Backen reicht die XL. Wenn du noch über Stunden gerührte Malzstücke und ähnliches einsetzen willst, dann ist die CC schon sehr zeit- und nervensparend.

  8. Hallo Lutz, vielen Dank für deine vielen Hilfestellungen und Rezepte. Bin ein großer Fan von Deinen Büchern und diesem Blog. Jetzt überlege ich auch, mir eine Kenwood Küchenmaschine zu kaufen. Ich hätte gerne die Chef XL Titanium. Kann man hier auch den Profiknethaken der Cooking Chef verwenden. Der soll trotzdem nochmal besser sein. Vielen Dank schon mal vorab.

    • Der Profihaken ist hier nicht mehr nötig, weil das Knetergebnis identisch zum aktuellen „schmalen“ Haken der Chef XL Titanium ist. Bei den Vorgängermodellen war es empfehlenswert, den Profihaken mitzukaufen (damals war er auch noch in meinem Paket dabei).

  9. Hallo Lutz,
    hast du schon mal die andere kleine Kenwood – die KMX – getestet?
    Diese Kenwood ist seit mir seit knapp vier Jahren im Dauereinsatz, sprich mindestens zweimal wöchentlich mit durchschnittlichen Teigmengen von 1500-2000g. Ich bin mehr als zufrieden mit der Knetleistung, ein Hochklettern des Teigs über den Teller kommt nur äußerst selten vor, Aussetzer oder “Ächzen“ der Maschine gar nicht. Entweder habe ein Super-Sonntags-Modell erwischt, oder die KLEINE ist wirklich hervorragend. Vielleicht für den ein oder anderen hier eine Alternative.
    LG, Astrid

  10. Hallo Lutz,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Vergleich.

    Du schreibst „Bei der kleinen Chef Elite reicht schon das „Wiederholungssymbol“ aus, um eine recht zügige Mischphase zu haben. Die Einstellung „Min“ wäre dann die Knetstufe.“

    Frage zur Verwendung der Cooking Chef Gourmet und der Chef XL Titanium: wenn in deinen Rezepten von „niedrigste Stufe“ und „zweite Stufe“ die Rede ist, stelle ich dann, wie bei der CE, auf „Wiederholungssymbol“ für mischen und auf „Min“ für kneten? Oder – wie ich bis jetzt dachte – auf „Min.“ für mischen und auf „1“ für kneten?
    1000 Dank für deine Hilfe!
    Beste Grüße, Jona

  11. Hallo.
    Danke. Für den test. War drauf und dran mir die kleinere zu kaufen, weil ich dachte das müsste doch auch reichen. Das hier hat mir bei der Entscheidung klar geholfen.

    Grüße
    Robert

  12. Juhu, auch bei mir zum richtigen Zeitpunkt 🙂 Danke, Lutz für den ausführlichen, gewissenhaften und nachvollziehbaren Test.

  13. Hallo Lutz, ich möchte mich mal ‚ohne Bedarf‘ bedanken. Ich knete mit einer alten Kenwood Major – sie tut ihren Dienst und eine Neuanschaffung liegt in hoffentlich weiter Ferne.
    A b e r  ich habe Deinen Test (und auch die anderen) mit grösstem Interesse gelesen. Wie gründlich und nachvollziehbar Du Dich mit den Unterschieden beschäftigst! Was für ein Segen in der unübersichtlichen Welt der oft unqualifizierten Internet-Bewertungen! Danke! 
    Und auch sonst – Gruß, Calle
     

  14. Hallo Lutz,

    Bei den Bezeichnungen der Kenwood Maschinen ist dir leider was durcheinander gekommen.
    Die KVL8320 die Du hier für sehr gut befunden hast, ist keine Chef XL, sondern eine Chef Titanium XL. 
    Bei den Chefs ohne Kochfunktion gibt es anscheinend drei Serien: Chef, Chef Elite und Chef Titanium.
    Alle drei gibt es in klein mit 4,6 Liter Schüssel und in groß mit 6,7 Litern.
    Da die Kenwood Internetseite nicht wirklich informativ ist, wäre es nett, wenn Du dir für uns von deinem Handelspartner die Unterschiede zwischen den einzelnen Serien nochmal genau aufdröseln lassen könntest.
    Für mich wäre vor allem ein Vergleich deiner großen Maschinen mit der „kleinen“ Chef XL  mit 6,7 Liter Schüssel (z.B. 6320) interessant. 

    Beste Grüße,

    Falk

    • Hallo Falk,
      bei der ersten Erwähnung der Chef XL Titanium im Text habe ich sie so korrekt benannt, im Folgenden aber auf die lange Bezeichung verzichtet, weil ich dachte, dass klar ist, dass ich immer noch von der selben Maschine schreibe. Ich habe der besseren Verständlichkeit wegen nun auch die Kurzformen komplettiert.

  15. Wenn ich es richtig lese, sind die Tests mit derselben Teigmenge durchgeführt. Wie sähe es aus, passte man die Menge and die Maschine und Schüßelgröße an? Als Kleinhaushalt mache ich nämlich sowieso lieber kleine Mengen, und in dem Falle, dass die Elite bei 70%ige Tegmeingen (von Schüßelgröße ausgegangen) genauso gut knetete (nur eine Hypothese) wäre sie aber doch eine sinnvolle Alternative. Oder wäre es in der Realität gar nich so?

    • Am Knetergebnis in Abhängigkeit von der Zeit würde sich nichts ändern, aber die Maschine kommt deutlich besser mit 500 g Teig als mit 1000 g Teig klar. Das stimmt.

  16. Hallo Lutz,

    jetzt würde mich ja wirklich sehr deine Meinung zur Bosch Alternative Optimum interessieren. Ich selbst knete auch mit der großen Kenwood, aber was ich bislang von der Bosch Optimum gesehen habe, fand ich auf den ersten Blick nicht verkehrt. Hast du Erfahrungen?

    Beste Grüße!

  17. Guten Morgen Lutz,
    Dein Update kommt genau richtig. Ich denke die ganze Zeit über einen Kenwood Kauf nach. Die Cooking Chef ist für mich nicht interessant,daher tendiere ich nach Deiner älteren Empfehlung zur identischen KVL 80 8320S.Die Du ja auch als Paket zum Kauf anbietest.
    Was mich aber etwas verwirrt und evtl.andere auch,wenn ich mich online schlau mache (Kundenrezessionen,Empfehlungen und Tests),
    komme ich eigentlich immer auf die KVL 8320S.
    Gibt es denn da einen Unterschied?
    Danke für all die tollen Rezepte,Updates und Empfehlungen. Sie sind immer hilfreich 😊
    LG Julia

    • Hallo Julia, ich bin zwar nicht Lutz hoffe aber dennoch helfen zu können. Die beiden angeführten Maschinen sind dieselben, es unterscheiden sich nur die Zubehörteile. Die Maschine mit der Zahl 80 hat sehr viel Zubehör mit im Paket. Die Frage ist, ob man soviel Zubehör (wie etwa eine Getreidemühle) benötigt.
      Viele Grüße Christian

    • Meines Wissens sind diese Bezeichnungen identisch.

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