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29. November 2021 · 45 Kommentare

Podcast – Episode 41 – Interview mit Daniel Goldstein über Kenwood-Küchenmaschinen

Daniel Goldstein hat schon online mit Küchenmaschinen gehandelt, als Onlinehandel in den Kinderschuhen steckte. Inzwischen gehört sein Shop aus Wetzlar zu den führenden Küchenmaschinenshops in Deutschland. Im Gespräch bringen wir Struktur ins Modellwirrwarr, klären Nutzerfragen und geben Tipps für die praktische Nutzung von Kenwood-Küchenmaschinen zum Brotbacken.

Viel Spaß damit!

PS: Feed-Adressen und eine Übersicht über alle Podcastfolgen findest du hier.

PB 41 – Interview mit Daniel Goldstein über Kenwood-Küchenmaschinen

Gast: Daniel Goldstein
Links zur Episode: www.teigkneten.de (meine Knetmaschinentipps)

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  1. Ich besitze seit 1999 eine Kenwood Major und backe ca. alle zwei Wochen dunkle Rogensauerteigbrote mit einem Weizenvorteig.

    Ich habe mir angewöhnt den Sauerteig und das Brühstück mit dem Vorteig zumischen, dann erst gebe ich das restliche Mehl und Salz dazu und gebe das Wasser bei laufender Maschine dazu.
    So habe ich kein Problem mit Mehlnestern. Versucht es doch einmal so.

  2. Hallo Lutz,
    wenn ich in der Menüleiste auf Podcast klicke wird mit nur bis Folge 38 angezeigt.

  3. Hey zusammen, habe jetzt super oft gelesen dass ihr mit Mehlresten und Nestern zu kämpfen habt.

    Frage: habt ihr bereits die Hakentiefe in der Schüssel eingestellt? Zumindest bei meiner Major Titanium kann man bei jedem Haken oben eine Mutter lösen und den Haken so einstellen, dass er grade eben nicht schleift in der Schüssel.

    Muss man auch nur ein Mal machen 😉

    • Ja genau das wäre es 🤔 Der gelieferte Haken hat leider oben keine Schraube, ist nicht justierbar!

      • Also die Mutter ist beim Profihaken, Vollmetall K Haken und bei meinem Quirl auf jeden Fall dran. Wie es Heute ist, weiß ich leider nicht.

        Aber die Maschine habe ich auch gebraucht gekauft, weil sie mit zwei VA Schüsseln und kiloweise Zubehör nur 400€ gekostet hat.

        Einstellschraube siehe angehängtes Foto

  4. Hallo Marleen,
    Ich habe seit zwei Wochen den Profi-Knethaken. Ich muss sagen,  vom Teigergebnis bis ich zufriedener als beim normalen. ABER…. 
    Was mich jetzt umtreibt ist die Aussage das durch den Profi-Kenthaken Schäden an der Maschine entstehen könnten.… Kannst du dich erinnern um welche Schäden es genau ging? Ich habe seid genau dieser Zeit Probleme mit dem Drehregler an meiner Maschine. Das kann aber meiner Meinung nach nichts mit dem Profi-Knethaken zu tun habe…. Der Regler lässt sich nicht mehr so fluffig drehen, und ich habe das Gefühl als wäre „Sand im Getriebe“ des Reglers. Dann hatte ich heute morgen auch noch das Problem das ich den Regler nicht ausschalten konnte… 
    Kennt jemand von euch das Problem? Ich bin gerade ziemlich ratlos

    • Hallo Iris,
      Genaueres erinnere ich mich nicht aber das hatte sicher nichts mit dem Drehregler zu tun. Werde wohl auch den Profi-Knethaken bestellen und nochmal bestätigen lassen, dass er für den Patissier geeignet ist.
      Kontaktiere mal den Kennwood Service
      Gruß, Marleen

  5. Hallo Lutz und Michael,
    Ich habe seit einigen Monaten die Kennwood Patissier und leider genau die gleichen Erfahrungen gemacht wie Michael: der Knethaken hinterlässt ca. 1 cm Teignester am Boden, die mühsam immer zwischendurch mit dem Spatel Ei gearbeitet werden müssen.
    Lutz empfiehlt zuerst Wasser und danach Mehl, der Kennwood Service hat auf meine Nachfrage hin die entgegengesetzte Empfehlung gegeben. Egal wie man es macht, die Teignester bleiben. Die gelieferten Rührelemente sind allesamt, ausser der Knethaken , justierbar. Anscheinend gibt es jedoch abweichende Fertigungstoleranzen bei den knethaken, da nicht jeder dieses Problem hat. Man könnte eventuell den justierbaren „Profi-Knethaken“ extra kaufen aber bei dem gehobenen Preis der Maschine dürfte es dieses Problem gar nicht geben. Laut Aussage von Lutz sind aber die Ergebnisse mit beiden Haken gleich?Irgendwo im Blog habe ich auch gelesen, dass dieser Profihaken viel schwerer ist und dadurch Schäden am Gerät entstanden (weiß leider nicht mehr wo das genau stand). Vielleicht sollten wir doch nochmal mitdem Kennwood Service diskutieren.
    Zumindestsind aber die Rezepte von Lutz perfekt und große Klasse. Vielen lieben Dank dafür, auch für deine tollen Bücher!!!!

    • ja das ist schon enttäuschend, dass man nun nochmal für 50,- EUR einen extra Knethaken kaufen muss. Das ist einer so teuren Maschine nicht würde. Aber ich werde nun wohl in den sauren Apfel beissen, es gibt ja keine andere Möglichkeit. Denn zum Teigkneten taugt der normale Haken einfach nicht.
      Warum mit dem Profi-Knethaken die Maschine beschädigt wurde, ich kann mir vorstellen,wenn man ihn zu tief macht, dass er dann den Kessel berührt. Kann mit dem Schneebesen ja auch passieren. Denke man muss die Mutter halt extrem festziehen.
      Ich werde hier berichten, wenn ich den Profi-Knethaken im Einsatz habe. Vorher werde ich keinen Teig mehr machen, das gibt nur Schrott.

    • Hallo Marleen, der Knethaken, der zu meiner Kenwood-Titanium mitgeliefert wurde, hat mich auch immer wieder geärgert. Nachdem mir ein Freund bestätigt hatte, dass er nichts taugt, habe ich zähneknirschend den Profi-Haken bestellt. Er ist zwar teuer, aber für mich war der Unterschied in der Knetleistung enorm. Die einzigen Probleme, die aber wahrscheinlich bei allen auftreten, habe ich mit sehr festen Vorteigen.

  6. Michael hat schon recht.
    Die meisten Bäcker machen erst das Mehl und die Zutaten in den Knetkessel, dann kippen sie etwa 75-85 Prozent des Wassers auf das Mehl, und dann wird geknetet. Während dem Kneten wird dann Wasser nachgeschüttet, oder auch nicht.
    Das macht zum Beispiel der Lorettohof so, aber auch Bäcker hier vor Ort.
    Ich hab das mit meiner Nova so ausprobiert, und es funktioniert wunderbar.
    Ich vermute mal, dass die Ratschläge für Hobbybäcker, also erst das Wasser, dann das Mehl, den (Hobby-) Küchenmaschinen wie der Kenwood, geschuldet sind.
    VG Fredi

    • Hallo Fredi, 
      Bei Häussler wird in den Backkursen auch immer das Mehl als erstes zugegeben. Und da die Häussler Maschinen ja echte Kampfschweinchen sind, meistern sie das wohl problemlos. Hätte ich die Kenwood nicht, wäre die Nova jetzt auf meiner Wishlist
      Aber wie schon erwähnt, für meine Zwecke, und ich koche auch mit meiner Kenwood, bin ich bestens aufgestellt.

  7. Hallo Michael,
    Ich habe auch seit ca 1 Jahr die Kenwood CC XL und ich kann deine Erfahrungen nicht teilen. Ich backe jede Woche Brot, mal mit weichem Teig, mal mit festerem. Ich hatte in der ganzen Zeit in der ich die Maschine habe vielleicht nur zwei mal den Schüsselboden von Mehl abkratzen müssen, damit alles homogen vermischt ist. Und das auch nur in ganz geringen Mengen. Vlt. Ist der Knethaken bei deiner Maschine zu hoch eingestellt…
    Ich füge auch immer erst die flüssigen Zutaten und dann das Mehl in die Schüssel und es klappt einwandfrei. Versuch das doch mal, vielleicht bringt das ja etwas. 
    Beste Grüße Iris

    • Hallo Iris,
      vielen Dank. Wahrscheinlich machst du auch immer sehr große Mengen? Dann ist es sicherlich besser. Ich mache immer so rund 1 kg Mehl-Rezepte. Dann werde ich das mal ausprobieren, zuerst das Wasser reinzukippen. Vielen Dank!
      Gruß
      Michael

    • Hallo Michael,
      Ich backe quer durch den Garten… aber schon oft mit 1,5-1,7kg Teig. Kürzlich hatte ich den großen Bauernlaib mit 3 KG. Den hat meine Madame problemlos gemeistert.
      Aber auch bei geringeren Mengen mit gut 1 kg passt es.
      Dir noch einen schönen Abend

  8. Hallo Lutz,
    ich kann hier mal meine Erfahrungen mit der Kenwood Cooking Chef XL darlegen. Und die sind leider im Bereich Teigkneten gar nicht gut.

    Da ich auf der Suche nach einer neuen Teigmaschine war, bin ich auf deine Seite hier gestoßen und habe das Bundle-Angebot über die Links gekauft. Gleich mal das große Paket. In der Hoffnung, dass ich damit endlich mal Teige richtig kneten kann.
    Das war leider eine Enttäuschung. Erstmal vorweg, die Kenwood ist natürlich generell eine super Maschine, robust, wertig, stark. Aber zum Teigkneten ist sie nur bedingt geeignet. Warum? Weil man weiche Teige quasi nicht damit kneten kann. Der Knetarm ist viel zu weit vom Boden und von der Kesselwand im unteren Bereich entfernt. Bei einem weichen Teig, und ich habe nun schon mehrere Rezepte von deinem Buch was ja dabei war probiert, das sind alle samt sehr weiche Teige, bleibt immer 0,5 – 1 cm Mehl unten im Kessel drin. Man muss also immer wieder die Knetung unterbrechen und mit einem Horn hochholen. Das ist nicht das was ich unter einer Teigmaschine verstehe. Großes Problem dabei ist, dass es dann einfach auch Klumpen gibt, die bei einem weichen Teig auch nicht mehr weggeknetet werden können.
    Bei festen Teigen ist das alles kein Problem. Ich verstehe nicht, wie das Problem bei dir nicht auftreten kann? Frage an Lutz, was schafft hier Abhilfe? Am liebsten würde ich die Maschine wieder zurückgeben.

    • Gib zuerst die flüssigen Zutaten in den Kessel, dann das Mehl.

      • Uh…schräger Workaround. Das funktioniert sicherlich, aber ist absolut ungewöhnlich. Sowas hab ich noch nie gehört. Als gelernter Bäcker ist mir das sowas von fremd, da man am Ende mit dem Wasser die Festigkeit des Teiges steuert.
        Aber trotzdem Danke 🙂

        • So mache ich es immer. Ich behalte allerdings ca. 50 g Flüssigkeit zurück, die ich nach Bedarf beim Kneten zugebe.

        • Das wird eigentlich bei Lutz und anderen Hobbybäcker-Portalen IMMER empfohlen: erst das Wasser, dann das Mehl, damit sich keine Mehlnester bilden. Einen Teil des Wassers soll man dann aber oft/meistens zurückhalten, um ihn nach und nach beim Kneten oder auch nach Bedarf zuzugeben.

          • Das werde ich dann mal ausprobieren, obwohl es mir eigentlich zuwider läuft. Denn man gleicht dadurch nur einen Konstruktionsfehler der Maschine aus. Das passiert nichtmal bei der billigen Bosch oder der China-Klarstein Maschine. Wobei man bei denen aus anderen Gründen nicht richtig kneten kann 😉
            Gruß
            Michael

            • Hallo Michael,
              Wenn man das anders gelernt und lange Zeit beruflich so praktiziert hat, dann ist das eine Umstellung.
              Der Hersteller der Nova, Alpha und SP (Fa. Häussler, backdorf.de) gibt folgenden Rat (https://www.backdorf.de/blog/KNETEN-von-Teigen-wertvolle-TIPPS-backdorf/):
              Weizen- und dinkelhaltige Teige:
              Die gewünschte Mehlmenge in den Teigkessel geben und die restlichen Zutaten zufügen. Nun das Wasser und den Sauerteig zugeben. Die Reihenfolge spielt hierbei keine Rolle.
              Roggenteige:
              Anders als bei Weizen- und Dinkelteigen zieht sich der Teig nicht am Knethaken zusammen. Daher gibt man auch zunächst die Flüssigkeit und den Sauerteig in den Teigkessel und erst dann die trockenen Zutaten. Dadurch können kleine Mehlnester am Kesselboden vermieden werden.
              Der Einfachheit halber kommt bei mir immer erst das Wasser in den Kessel.

      • Ich kann die Michaels Erfahrung bestätigen. Auch bei mir bleibt immer mal wieder ein Mehlrest in der Schüssel, obwohl ich die flüssigen Zutaten zuerst in die Schüssel gebe. Wenn man viel mit Kochstücken etc. arbeitet, kommt oftmals nicht wirklich viel „flüssiges“ in den Teig.

        Ich
        habe mich damit abgefunden und schabe nach dem Mischen einmal mit einer Teigkarte den Schüsselboden ab.

        • Liebe alle,
          ich kann Michaels Erfahrungen absolut bestätigen, meine Cooking Chef Major hat das gleiche Problem (v.a. bei weichen Teigen, auch bei Roggenteigen). Der Tipp, erst Wasser zugeben und dann die festen Zutaten hilft leider auch nicht wirklich. Immer wieder stoppen und manuell nachmischen ist die einzige Lösung, mit dem Problem dass immer ein paar Klumpen bleiben, die dann kaum mehr aufgelöst werden können. Für mich ein großes Manko der Kenwood Maschinen. Erschließt sich mir nicht, wieso manche hier das Problem nicht zu haben scheinen, denn für mich ist das ein konstruktives Problem und hat mich 5 Jahre lange geärgert … Ich habe mir jetzt eine neue Maschine gekauft (Wilfa Probaker), damit ist das Problem für mich weg.
          Viele Grüße, Heike

        • Hallo Heike,
          es scheint nicht nur so. Ich habe mit meiner Chef Gourmet mit Mehlnestern tatsächlich keine Probleme.

          • Dinkelteig für Knauzen, TA 170 nach 8 Min. Knetzeit in der Kenwood Chef Gourmet.

          • Weizenteig 2 kg für 2 Pane Resto mit TA 178 nach 15 Min. Knetzeit in der Kenwood Chef Gourmet.

            • Der Vollständigkeit halber hier noch ein Bild mit 100% Roggenteig nach 8 Min. Knetzeit mit dem mitgelieferten, standardmäßigen Knethaken.
              Nicht ein Mehlkrümel ist auf dem Boden zu sehen.

          • Hallo zusammen,
            meine Brotteige werden mit meiner 13 Jahre alten Kenwood Chef Classic mit Edelstahlknethaken geknetet, ich bin mit der Maschine äußerst zufrieden sowohl bei kleineren als auch bei größeren Mengen, Weizen oder auch Roggen. Ich habe ebenfalls keinerlei Probleme mit Mehlnestern. Und ich wiege meistens zuerst das Mehl in die Schüssel.
            Frohes Backen, 
            Heike

            • Liebe Heike (SH) & Walter_R,
              ich denke wir sind hier nicht im Widerspruch. Zumindest bei den oben erwähnten Weizen/Dinkel-Teigen bzw Teigausbeuten (TA 170 und 178) hat meine Kenwood ebenfalls i.d.R. kein „Mehlnestproblem“.
              Die Probleme sind v.a. bei Teigen >TA180, z.B. aus dem Blog: Roggenbrot mit feinem Schrot (bei mir TA194), Dreikornkasten (TA195), Dinkelvollkornsauerteigbrot mit Buchweizenmehl (TA 185/allerdings auf 1.5x Menge hochskaliert) etc. Insbesondere weiche Teige mit „festeren“ Anteilen (z.B. der weiche Dinkelvollkornsauerteig mit dem festeren Buchweizenmehl-Kochstück) oder weiche reine Roggenteige machen Probleme.
              Da wir Roggenbrot sehr gern essen und die Brote auch lange superfrisch und lecker bleiben backe ich das oft. Und da hat das schlechte Durchmischen wirklich genervt. Am Ende hab ich mehr gearbeitet als die Maschine :(. Habt ihr sowas mal bei Euch getestet?
              Es würde mich ehrlich erstaunen, wenn das bei Euch besser geht, denn für mich ist das wie gesagt ein konstruktives Problem (und damit Physik).
              Beste Grüße,
              Heike N

              • Hallo Heike N,
                hab ich schon gemacht. Mit Mehlnestern hatte ich kein Problem. Mir ist in Erinnerung, dass beim Kneten der extrem weiche Roggenteig an den Rand wanderte und herabgeschabt werden musste. Abhilfe schaffte hier der K-Haken. Roggenteig erinnert halt wegen des fehlenden Glutens eher an eine Mörtelmasse als an Teig und taugt nicht als Schüsselputzer. Ich werde es aber nochmal testen. Dauert aber noch etwas. Jetzt sind aktuell Lebkuchen zu machen.

            • Hallo Heike, nicht nur das „Mehlnestproblem“, sondern auch das „feste Vorteigproblem“ können ärgern. Das“physikalische konstruktive Problem“ lässt sich nur durch das Prozedere ändern. Ich benutze schon seit fast 10 Jahre den Kruppshandrührer mit den dicken Knethaken. Von der Anschüttung kommen bei einem 1000 g Teig 50 g in die Schüssel, darauf portionsweise die Vorteige. Dann wird angerührt, die Hauptanschüttung folgt sukzessive. Das gibt einen breiigen Teig. Danach kann das Mehl auch auf einen Ritt zugegeben werden. Es folgt die Anknetung zu einem streuselähnlichen Teig. Dann wie gehabt weiter. Bei mir 60 min komplexe Autolyse usw.. Das gibt homogene Teige und eine schöne porige Krume. Bei massiven Küchenmachinen ändert sich die Physik auch nicht. Ein befreundeter und erfahrener Hobbybäcker schüttelte bei dieser Vorführung sein weises Haupt zu Anfang und nachdem das fertige Brot aufgeschnitten wurde. Dann machte er es auch so. Ein Kreuz mit der Physik.

            • Liebe Heike N,
              ich schließe mich Walter R an, bei mir ist das Mehlnester-Problem weder bei ganz weichen noch bei festeren Teigen bisher aufgetreten. Warum das so unterschiedlich ist, begreife ich auch nicht. Deshalb habe ich hier mein Modell dazu genannt, welches ja schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Ich dachte auch, dass es vielleicht am Edelstahl-Knethaken liegen könnte. 
              Für die Zeit wenn meine Maschine mal den Geist aufgibt, habe ich mir Deine Wilfa aber schon mal für die nähere Auswahl vorgemerkt, die klingt ja wirklich toll. 🙂
              Liebe Grüße 
              Heike 

              • Liebe alle,
                den massiven Edelstahlhaken hat meine 5-Jahre alte Kenwood ebenfalls, das kann der Grund nicht sein. Ich hatte bei der Kenwood für Roggenteige nicht den Knet- sondern den Patisseriehaken verwendet. K-Haken ist ähnlich (nur 1x probiert, mir blieb da am Ende immer zuviel Teig am Haken hängen, das hat mich geärgert). Damit ist es in der Tat besser, da der Teig von Rand und Boden besser wieder in den Teig geknetet wird. Bei der Wilfa wird auch für Roggenbrotteig der Knethaken verwendet, es dreht sich halt sowohl der Knethaken als auch die Schüssel.
                Im Vergleich sind mit der neuen Maschine jetzt die Brote besser geworden, also irgendwas macht sie wohl besser – denn ansonsten hab ich ja nichts verändert … oder es ist Zufall 😉
                @Peter: ich glaub dir gerne, dass das gut funktioniert! Allerdings erscheint mir das doch erheblich mehr Arbeit und kostet mehr Zeit. Dafür will ich persönlich ja genau eine Maschine, die mir diese Arbeit abnimmt :).
                Aber letztlich ist es doch gut, wenn ihr alle zufrieden seid mit Eurem Material :), in diesem Sinne euch allen noch frohes Adventsbacken 🙂
                Viele Grüße, Heike N

  9. Hallo Lutz.
    Danke für das interessante Interview.
    Hast du schon mit der neuen Häussler Nova gearbeitet bzw. durfest sie wie einige andere Hobbybäcker auch bereits vorab testen? 
    Wie findest du die Maschine bzw. die Knetergebnisse? 

    Viele Grüße
    Christoph

    • Hallo Christoph,
      unabhängig von Lutz:
      ich habe die Nova bereits am 18. November direkt im Häussler Backdorf gekauft.
      Seitdem habe ich den Teig für etwa zehn Brote mit der Nova geknetet.
      Darunter waren Roggenvollkornbrote, Roggenschrotbrote, Weizenbrote und Kastenbrote, z.b. die Malzkruste von Lutz oder das Körnlesbrot vom Lorettohof, jeweils in doppelter Teigmenge. Auch den Teig für den großen Bauernlaib habe ich mit der Nova geknetet.
      Darüber hinaus habe ich mit der Nova Kuchenteige gemacht und Eischnee und Sahne geschlagen. Unter den Kuchenteigen waren auch feste Hefeteige mit einer TA von etwa 155. Alles hat hervorragend funktioniert.
      Die Handhabung der Nova mit dem berührungsempfindlichen Display ist auch sehr gut. Darüber hinaus ist die Nova im Betrieb auch noch sehr leise. Und während dem Kneten steht die Nova sehr ruhig auf der Unterlage, was sicherlich auch am Gewicht von 18 kg liegt.
      Meiner Erfahrung nach kann ich nur sagen, dass Häussler mit der Nova ein großer Wurf gelungen ist.
      VG Fredi

  10. Hallo Lutz und Mario,

    wir haben uns vielen Dank für euren Beitrag. Der war super aufschlussreich. Vielen Dank. Wir haben uns eine Baker XL KV85 mit zwei Schüsseln ins Auge gefasst. In der Betriebsanleitung ( online) steht geschrieben, dass für das Brotteigkneten die große 7L Schüssel verwendet werden soll. ( Seite 52) Meine Frage: Hat diese Aussage technischen Ursprung ( Haken kollidiert mit Schüssel ) oder kann ich den Hinweis gekonnt ignorieren?

    Meine zweite Frage geht nochmal zu den Rührstufen. Die Maschine hat eine Unterhebfinktion ist das dann die erste Stufe oder ist „Min“ die erste Stufe?

    Liebe Grüße aus dem Vogtland. Tom

  11. Hier noch das Foto.

  12. Hallo,
    bei mir leistet eine Cooking Chef seit 5 Jahren treue Dienste. Die einzige Auffälligkeit ist, dass mit der Zeit der Splint auf der Rückseite immer wieder langsam aber sicher nach außen wandert (siehe angehängtes Foto). Mit ein paar gefühlvollen leichten Hammerschlägen kann man ihn problemlos wieder zurück in seine Sollposition im Gehäuse bringen. Meine Frage an Herrn Goldstein: ist das ein bekanntes Problem und besteht Handlungsbedarf? Wenn auf die Dauer keine Folgeschäden zu befürchten sind kann ich damit leben und würde den Aufwand einer Einsendung zur Überprüfung und ggf. Reparatur durch den Kennwood Service vermeiden wollen.
    Schöne Grüße, Bruno.

    • Hallo, ich hab zwar keine Antwort, aber bei unserer Cooking Chef KM 096 tritt haargenau das gleiche Problem auf und mich würde die Antwort auch interessieren. Wir handhaben es bisher genau wie Bruno: einfach wieder vorsichtig reinschlagen…Beste Grüße

  13. Danke für die spannende Folge! Ich bin neu im Küchenmaschinen Club und habe mich nach langer Recherche im Sommer für die Kenwood Titanium Patissier entschieden. Es ist eine beeindruckende Maschine! Für den alltäglichen Gebrauch ist sie aber manchmal schon unterfordert … 😉
    Mich würde interessieren, wie die Zukunft der Küchenmaschinen aussieht: welche Neuerungen sind geplant, was ist vorstellbar, werden sie noch smarter oder ist schon ein sehr hohes Level erreicht und es finden nur noch Verbesserungen der bisherigen Features statt? Das wäre ja vielleicht auch eine Idee für einen ganzen Folge – „Zukunft des Backens“

  14. Hallo Lutz,

    danke für die neue Podcast-Folge! Sie ist tatsächlich sehr informativ, besonders da ich mich dieses Jahr endlich zu einem Kauf einer Kenwood Maschine bei besagtem Händler durchgerungen habe und damit bisher super zufrieden bin.
    Zwei Fragen haben sich allerdings nach dem Hören ergeben, die du hoffentlich noch Klären kannst. 1. Du sprichst in dem Podcast von den verschiedenen Rührstufen, die bei Kenwood „Min, 1, 2 etc.“ heißen. Wenn du in deinen Rezepten also von mischen in kleinster Stufe sprichst, ist damit schon die Stufe „Min“ gemeint, oder? Und zweite Stufe entspricht dann der Kenwood Stufe „1“? 2. In dem Podcast kommt die Sprache auf den Patisseriehaken mit den zwei Silikonlippen. Du erwähnst darin, dass sich dieser Haken gut zu dem Mischen von Roggenbroten eignet. Damit sprichst du einen für mich wichtigen Punkt an, nämlich, dass der normale Knethaken für Roggenteige praktisch fast ungeeignet ist, weil der Roggenteig am Rand klebt und der Haken daran vorbeifährt. Meine Frage lautet daher: Würdest du für Roggenteige eher den Patisseriehaken oder den K-Haken empfehlen? Funktioniert das auch bei Broten mit hohem Vollkorn- und Schrotanteil, wie z.B. dem Schwarzbrot mit Sonnenblumenkernen aus dem Almbackbuch, das sehr lange geknetet werden muss? Das habe ich nämlich leider zwei mal versucht, aber jeweils mit sehr krümeliger Krume ohne wirkliches Klebergerüst. Danke vorab und viele Grüße, Johanna

    • Hallo Johanna,
      Frage 1 kann ich dir gern beantworten. Wie du selbst schon geschrieben hast, handelt es sich bei den Kenwood Rührstufen in der kleinsten Stufe um die Stufe „Min“ und bei der zweiten Stufe um die Stufe „1“. Lutz hat es auch schon des öfteren in den Kommentaren geschrieben, ich kann es aber leider nicht wieder finden.
      Zu Frage 2 kann ich dir leider nicht weiterhelfen, kann dir nur dazu sagen das ich bei dem Schwarzbrot mit Sonnenblumenkernen den Knethaken genommen habe und das hat bis jetzt 2 mal gut funktioniert.
      Beste Grüße Iris

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