BLOGBEITRAG

9. Juni 2018 · 68 Kommentare

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Wieder einmal ein Grundrezept für einen Hefeteig, das einfach und zugleich gut ist. Die Krume ist fluffig, saftig, auch noch nach ein oder zwei Tagen. Der Geschmack nicht zu süß, dafür vielschichtig und für jeden Belag passend. Mein neuer Favorit am Hefekuchenhimmel.

Der Kuchen ist innerhalb von vier Stunden im Ofen, ohne weitere Vorarbeit.

Hauptteig

  • 425 g Weizenmehl 550
  • 50 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Roggenanstellgut (weich, TA 200, 5°C)
  • 50 g Apfelmus (ungesüßt)
  • 50 g Zucker
  • 9 g Salz
  • 175 g Milch (3,5% Fett, 5°C)
  • 50 g Ei (5°C)
  • 7,5 g Frischhefe
  • 75 g Butter (5°C)

Zucker und Salz in der Milch lösen. Anschließend alle übrigen Zutaten bis auf die Butter zufügen und 5 Minuten auf niedrigster Stufe sowie 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten und sich von der Schüssel lösenden Teig kneten. Die Butter in Stücken zufügen und weitere 3-5 Minuten auf zweiter Stufe kneten (Teigtemperatur ca. 26°C).

Den Teig eine Stunde bei Raumtemperatur (ca. 20°C) ruhen lassen.

Den Teig auf Haushaltsblechgröße ausrollen, auf das Blech legen und mit Klarsichtfolie oder einer Tüte vor dem Austrocknen geschützt abdecken. 2,5 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Den Teig nach Wunsch belegen (hier: ca. 125 g Butterflocken und Zucker).

Bei 220°C fallend auf 180°C 30 Minuten mit Dampf backen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4,5 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: 4,5 Stunden

Luftig, gut: Butterkuchen/Zuckerkuchen

Luftig, gut: Butterkuchen/Zuckerkuchen

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben.

Willst du auf dem Laufenden bleiben, dann abonniere gern meinen kostenlosen Newsletter.

Möchtest du meine Arbeit am Blog unterstützen, dann freue ich mich auf deine Hilfe.

67 Kommentare

  1. Ich backe meinen Butterkuchen immer ca. 8 Minuten bei 230 bis 250 Grad. Wenn die Unterseite
    anfängt Farbe anzunehmen ist er fertig.

  2. Melde  mich ein letztes Mal zum Thema Butterkuchen: Nachdem ich einen Hefevorteig angesetzt habe und den Kuchen kürzer, Butter zuletzt hinein, erst mit dem Handmixer und zum Schluss mit der Hand geknetet habe,  hat alles wunderbar geklappt, er ist richtig schön locker, saftig und wohlschmeckend geworden 🙂

    Lieben Dank nochmal für die vielen Ratschläge. Ohne euch hätte ich längst aufgegeben 😉
    Jutta

  3. Kann man den Teig auch über Nacht gehen lassen, um ihn dann morgens zu backen?

    • Ja, aber ich würde ihn ca. 60 Minuten im Raum gehen lassen und dann das Blech gut zugedeckt (Folie/Tüte) in den Kühlschrank schieben.

  4. Hallo Lutz, 

    ich bin begeisterter Fan deines Blogs und deiner Brotbackbücher 1 und 2. Habe auch eine Kennwood und neuerdings einen Brotbackstein, auf dem die Brote noch besser gelingen. Vielen Dank für deine vielen Anregungen und deine Mühen!
    Leider sieht das Gelingen beim Butterkuchen gar nicht toll aus. Habe ihn zweimal gebacken und jedes Mal „Gummi“ geerntet. Die Menge habe ich komplett halbiert und den Teig in einer Springform gebacken. Den Sauerteig habe ich morgens „gefüttert“ und gut aufgegangen nachmittags damit den Teig angeführt. Kann es sein, dass ich bei der Hälfte des Teiges die Knetzeiten verkürzen muss? Wäre auch gerne so begeistert wie die anderen Kommentatoren 😉
    Nette Grüße, Jutta

    • Hallo Jutta,
      nein, im Gegenteil. Kleinere Teigmengen brauchen längere Knetzeiten, aber kürzere Backzeiten. Das kann ich mir nun auch nicht erklären. Selbst wenn Dein Sauerteig nicht in Ordnung ist, sind immernoch 7,5 g Hefe im Hauptteig. Es sieht nach Klitsch aus. Ist der Teig überhaupt nicht aufgegangen oder beim Backen wieder zusammengefallen? Außerdem sieht der Kuchen sehr blass und kaum gebräunt aus. Haben Sie Ihren Backofen mal getestet?
      Viele Grüße,
      Alexander

      • Hallo Alexander,
        vielen Dank für die Antwort. 
        ja, den Backofen habe ich mit einem Thermometer getestet. Es ist ein Dampfbackofen und er ist auch erst eineinhalb Jahre alt. Alles okay, andere Backwaren funktionieren einwandfrei. Der Kuchen ist gar nicht aufgegangen.  Ich versuche es mal mit noch längeren Knetzeiten, obwohl der Teig sich beim Verteilen auf dem Blech wirklich gut angefühlt hat.
        Nette Grüße 
        Jutta

        • Hallo Jutta,
          das entzieht sich jetzt meinen Erklärungsmöglichkeiten. Nein, du solltest den Teig auf keinen Fall noch länger auskneten, schon gar nicht, wenn man mit Dinkelmehl arbeitet. Überknetung kann auch dazu führen, dass der Teig nicht mehr optimal aufgeht. Hast Du ihn mit der Maschine geknetet? Ich kann Dir nicht sagen, was Du falsch gemacht hast. Ich habe dieses Rezept schon 2 oder 3 mal nachgebacken und der Kuchen war jedes Mal perfekt, obwohl der Teig etwas zu kalt war (22/ 23 °). Deine Hefe ist vielleicht nicht mehr aktiv (zu alt). Versuche es beim nächsten Mal einfach mit etwas mehr Hefe, wobei ich aber die hier angegebene Hefemenge für völlig ausreichend halte. Viele Fragezeichen.
          Viele Grüße,
          Alexander

          • außerdem: der Teig sollte schon bei 220 – 230 ° eingeschoben werden, direkt nach dem Einschieben die Temperatur auf 180 ° reduzieren. Du sagst, du hast einen Dampfbackofen. Wenn der Kuchen beim Backen permanent bedampft wird und die Ofenluft zu feucht ist, bleibt die Kruste auch blass. Leider steht das im Widerspruch zu dem was Lutz am 9.2.2019 geschrieben hat (siehe unten). Lutz, kannst Du das noch einmal genauer erklären? Ich habe den Dampf nach ca. 10 – 12 min abgelassen.
            Viele Grüße,
            Alexander

            • Wenn mit Dinkel gearbeitet wird, dann unbedingt die Knetzeiten verkürzen. Ein überkneteter Dinkelteig geht nicht mehr richtig auf.
              Die Dampfempfehlung bezog sich auf das manuelle Bedampfen, bei dem einmal kurz Dampf in den Ofen kommt. Dampft der Ofen permanent nach, dann muss diese Funktion unbedingt nach ein paar Minuten ausgestellt und der Dampf abgelassen werden.

        • Hallo Jutta, das klingt sehr frustrierend. Das sieht fast so aus, als ob du die Hefe
          komplett vergessen hast. Am Anstellgut kann es nicht liegen, da es keinerlei
          treibende Funktion hat. Versuche es mal mit einem Sogenannten Hefestück.
          In einer Schüssel 1EL Mehl mit etwas warmer Milch und der ganzen Hefe mischen.
          Nach ca. 1 Stunde müsste dieser Vorteig voller Blasen sein. Und dann nach Rezept
          weiterverarbeiten. Viel Glück

        • Hallo, Du kannst es mit einem Hefevorteig (auch Hefestück genannt), versuchen. Ein Rezept für ein Hefestück findest Du u.a. in dem Rezept „Erzgebirgischer Weihnachtsstollen 2014“. Die Mengen müssen umgerechnet werden, müssen aber nicht grammgenau übereinstimmen, d.h. 50 g Mehl und 31 g Milch, was ich persönlich aber für ein wenig zu fest halte. Ich brauchte keinen Hefevorteig für den Butterkuchen. Ich glaube nicht dass es an Deinem Mehl liegt. Du brauchst einfach neue Hefe. Frische Hefe, keine Trockenhefe. Viele Grüße,
          Alexander

          • Hallo Alexander, hallo Thomas,
            vielen Dank für eure Antworten 🙂
            Die Hefe ist von Demeter und den Würfel für den Kuchen habe ich frisch geöffnet.
            (Trockenhefe mag ich nicht). Geknetet habe ich mit der Kenwood. Allerdings habe
            ich auf Lutz Rat hin die ganze Zeit den Kuchen bedampft.
            Dank eurer Tipps habe ich heute Morgen einen neuen Versuch mit einem
            Hefevorteig gestartet. (Wie früher, als ich noch einen Würfel Hefe auf 500 g Mehl
            genommen habe ;-)) Der Hefevorteig ist wunderbar geworden und der Hauptteig
            auch – bis zu dem Moment, wo ich die erwärmte und wieder abgekühlte Buttter
            hinzugegeben habe (habe ich „früher“ auch so gemacht. Plötzlich wurde es ein
            „Gummiteig“ ;-(
            Da ihr euch so viele Gedanken gemacht habt, wollte ich noch nicht aufgeben und
            habe heute Morgen einen zweiten Versuch gestartet. Thomas, du hast Recht, ich
            war wirklich leicht frustriert… Der Hauptteig wurde mit dem Hefevorteig wieder
            gut, die Butter kam in kalten Stücken dazu und der Teig wurde mit den kalten
            Butterstückchen direkt aus dem Kühlschrank nur ein ganz klein wenig gummiartig…
            Nach dem ersten Gehen sah alles gut aus, so dass er in die Form kam. Ab da hatte
            ich leider nur noch 1 1/2 Stunden (statt 2 1/2 Stunden) Zeit, den Butterkkuchen
            gehen zu lassen. Er kam in den auf 225 Grad 😉 heißen Backofen mit Dampf, nach
            8 Minuten ging es ohne Dampf weiter und nach insgesamt 20 Minuten war ich mit
            dem Ergebnis zufrieden 🙂
            Könnte man die Butter vielleicht auch schon nach 5 Minuten Kneten zufügen?
            Vielen lieben Dank für die tollen Tipps 🙂
            Nette Grüße
            Jutta

            • Hallo Jutta,
              das sieht doch schon wesentlich besser aus, vor allem besser gebräunt. Die Butter wird kühlschrankkalt und in kleinen Stücken nach und nach dazugegeben. Sie muss und soll vorher nicht erwärmt werden. Der Teig darf auch nicht zu warm sein. Ca. 25 ° sind ok. Für das Rezept habe ich ganz normale Butter verwendet. Ich glaube nicht, dass Du eine andere Art von Fett verwendet hast, z.B. Schmalz oder gehärtete Pflanzenfette, wobei ich damit auch schon oft gebacken habe. Die Buttermenge im Rezept ist in Ordnung, vielleicht hattest Du sie nicht korrekt abgewogen. Deshalb entzieht sich das hier langsam meinen Erklärungsmöglichkeiten. Ich habe beim Backen nie derartige Probleme wie Du, deshalb kann ich Dir nicht mehr empfehlen als beim nächsten Mal wieder einen Vorteig anzusetzen, auch wenn es bei meinem Kuchen nicht notwendig war. Nach meinem Rat hast Du den Schwaden relativ früh abziehen lassen, obwohl Dir Lutz eine andere Empfehlung gegeben hatte. Der Kuchen sieht gut gebräunt aus. Hoffentlich ist er nicht auf der Oberfläche hart geworden (?). Gummiartige Teige hatte ich noch nicht zwischen den Händen. Wie gesagt, der Teig bzw. die Zutaten für den Teig dürfen auch nicht zu warm sein. Zu Deiner eigentlichen Frage: wer es ganz ernst nimmt, gibt die Butter nicht schon am Anfang der Knetphase, sondern erst am Ende der Knetphase. In der Theorie soll sich zuerst der Kleber aufbauen, bevor die Butter dazugegeben wird. Ohne Butter, Salz, Hefe/ Enzyme usw. vernetzt sich der Kleber besser und schneller. Dies ist auch der Sinn eines Autolyseteiges. In der Praxis aber macht es keinen wirklich großen Unterschied. Du meintest du hättest die halbe Teigmenge hergestellt. Wichtig, dass kleinere Teigmenge von der Knetmaschine noch vernünftig geknetet werden, und nicht nur am Knethaken festkleben und sich mit dem Knethaken in der Schüssel drehen, ohne dass irgendeine Reibung, ohne dass irgendeine Dehnung des Teiges stattfindet (habe ich in Videos schon oft gesehen). Per Hand kneten ist da eine bessere Alternative. Wenn Du den Teig per Hand kneten willst, dauert es mindestens doppelt so lange. Erst durch eine effektive Knetung vernetzt sich der Kleber. Dann gibt es auch keinen „Gummi“ und keine Klitsch. Viel Erfolg!
              Viele Grüße,
              Alexander

              • Noch eine Ergänzung: In der Praxis eines Hobbybäckers macht es einen großen Unterschied, ob die Butter erst am Ende in den Teig kommt. Die Knetzeiten verringern sich dadurch deutlich. In einem Bäckerspiralkneter ist der Zeitunterschied dagegen nicht ganz so groß. Stabiler ist der Teig auf jeden Fall, wenn die Butter am Ende zukommt.

            • Hallo Jutta, lecker lecker! Das sieht ja schon mal nach was aus. Wie Alex unten schon sagte,
              muss der Teig erst ausgeknetet sein bevor die Butter reinkommt. Versuch beim nächsten mal
              die konventionelle Hefe vom Supermarkt. Lutz sagte mal das die Bio-Hefe zum Teil
              länger braucht bis sie in die Puschen kommt. Ansonsten freue ich mich das es geklappt
              hat. Liebe Grüße Thomas

            • Hallo Thomas, hallo Jutta, man darf nicht am falschen Ende sparen. Es gibt keinen Grund, Bio-Hefe zu kaufen. Herkömmliche Hefe für 10 Cent reicht vollkommen aus. Nicht bei dem Triebmittel sollte man auf Qualität setzen, sondern beim MEHL, die wichtigste Grundlage für gutes Brot. Hier gibt es tatsächlich ganz erhebliche Qualitäts- und Preisunterschiede, vor allem wenn man Bio mit Nicht-Bio-Produkten vergleicht. Jutta, sicher hast Du schon einmal vom Fenstertest gehört (eine Methode zur Prüfung des Entwicklungszustandes des Weizenklebers), wenn nicht, unbedingt mal informieren. Viele Grüße, Alexander

            • Hallo Alexander, ich hatte mich an dieser Stelle schon einmal mit einem Deiner Beiträge auseinandergesetzt, weil ich dessen Sinnhaftigkeit nicht ganz nachvollziehen konnte. Die Häufigkeit Deiner Beiträge will ich nicht beanstanden, aber mit dem ein oder anderen Ratschlag habe ich so meine Probleme. Die ist sicher nicht entgangen, dass ganz viele Menschen diese Plattform nutzen, um sich ganz konkret mit Informationen zum Thema Brot backen zu versorgen. Nicht selten setzen diese Fragen Wissen und Erfahungswerte voraus. Lutz hat hierzu eine Reihe von Möglichkeiten in seinem Angebot und der Philosophie eines Blogs folgend, gehört sicher auch der rege Austausch zum Sinn und Zweck dieses Blogs. Wichtig ist bei aller Freiheit meiner Einschätzung nach aber auch die Zurückhaltung wenn es darum geht, fundierte Ratschläge zu erteilen. Hier bewegst Du Dich meiner Meinung nach auf einem schmalen Grad. Am Beispiel Deiner gemachten Aussage „Es gibt keinen Grund Bio-Hefe zu kaufen“ möchte ich Dir das gerne einmal darlegen: Konventionelle Hefe wird aus Melasse hergestellt, als notwendige Stickstoffquelle werden Ammoniak oder Ammoniumsalze verwendet zur pH-Wert Regulierung dienen Säuren (z.B. Schwefelsäure) und Laugen. Darüber hinaus finden synthetische Vitamine und anorganische Salze Verwendung. Bio Hefe wird unter Einsatz von Bio-Getreide hergestellt, eine pH-Wert Regulierung ist auf Grund des Herstellungsprozesses nicht notwendig, ebenso werden synthetische Entschäumer nicht benötigt. Letztlich kann das hierbei benötigte Wasser in die Herstellung weitererer Produkte eingesetzt werden, bei konventioneller Hefe ist das Abwasser auf Grund seiner Belastung nur schwer abbaubar.
              Wie Du siehst, gibt es ganz viele gute Gründe Bio Hefe zu kaufen, wenn man ein gutes und gesundes Brot backen möchte. Das fängt bei so kleinen Dingen wie Hefe und Salz.
              LG aus dem Saarland

            • Hallo Torsten, vielen Dank für Deine Ausführungen. Die Unterschiede in den Herstellungsprozessen waren mir größtenteils, wie Du es beschreibst, bekannt. Meine Aussage, es gäbe keinen Grund Bio-Hefe zu bevorzugen, bezog sich allein auf Juttas Problem, dass der Kuchen nicht aufging. Bio-Hefe ist nicht unbedingt triebstärker als konventionelle Hefe und würde ihr somit nicht helfen. Ich selbst bin gelernter Bäcker, bin auf dem Gebiet also auch nicht ganz unbewandert, habe mich aber kurz nach der Ausbildung beruflich ganz neu orientiert und das Brotbacken zehn Jahre später hobbymäßig „wiederentdeckt“, um mein Wissen noch irgendwie zu nutzen. Dazu gehört auch, in diesem Blog einige Fragen zu beantworten und mich mit anderen Usern auszutauschen. Ich werde mich nach diesem langen Osterwochenende in Zukunft deutlich zurückhalten, letztendlich auch aus Zeitgründen. Viele Grüße, Alexander

            • @Torsten
              Du hast ein ganz ‚heisses Eisen‘ mit viel Takt und Feingefühl angepackt.
              Ich habe genauso empfunden, hatte aber nicht den Dreh es auf diese Art zu schreiben.
              Danke. Calle

              • Hallo Thorsten, hallo Calle, ja, Thorsten´s Formulierungen sind sehr diplomatisch….! Ich dachte bisher immer, dass es nicht voraussetzt, einen Bäckermeistertitel zu besitzen, um hier Fragen beantworten zu drüfen. Ich besitze keinen. Welche meiner Kommentare bereitet euch denn Bauchschmerzen? Bei einigen meiner Ratschläge kann ich nicht auf bestimmte Quellen verweisen, sondern stütze mich oft auf meine bisherigen, praktischen Erfahrungen. Viele Grüße, Alexander

                • Hallo Alexander, hallo Thomas, hallo Torsten,
                  vielen lieben Dank für eure diversen Anregungen 🙂
                  Im Moment mag ich keinen Butterkuchen mehr sehen 😉
                  Werde mich über den Fenstertest informieren, weiterhin Bio-Hefe kaufen und alle weiteren Ratschläge befolgen. 
                  Ich wollte mit meinem Beitrag keinen Grund zu  Unstimmigkeiten schaffen!
                  Ihr habt mir alle sehr weitergeholfen und ich bleibe auf jeden Fall ein treue Leserin und „Austesterin“  der tollen Rezepte von Lutz.
                  Nette Grüße 
                  Jutta

                • Hallo Jutta, es freut mich, dass es endlich geklappt hat, nicht nur dank meiner Hilfe, sondern auch durch Thorstens und Thomas´ hilfreiche Tipps. Viele Grüße, Alexander

            • Da haben wir die Erklärung. Die Biohefe ist in Kombination mit Fett und Zucker sehr langsam und träge. Da hilft auf jeden Fall der kurze Hefevorteig. Die Butter kommt am besten erst in den Teig, wenn der Teig fast fertig ausgeknetet ist, sich also hauchdünn ausziehen lässt. Das verkürzt die Knetzeit ungemein und bringt mehr Kuchenvolumen.

          • Wenn Biohefe zum Einsatz kam, kann es auch daran gelegen haben. Sie ist in Kombination mit Fett und Zucker sehr träge. In diesem Fall hilft tatsächlich ein kurzes Hefestück/Hefevorteig.

        • Hat denn die Teigtemperatur gestimmt?

    • Hallo Jutta,

      das liegt vermutlich an einem unreifen Kuchenteig. Er sollte sein Volumen in der Stückgare mindestens verdoppeln. Solange musst du warten, ehe du ihn in den Ofen schiebst. Hast du zufällig Biohefe verwendet?

      • Hallo Lutz,
        vielen Dank für deine Erläuterungen. Da mein Sohn geheiratet hat und ich Urlaub hatte, sehe ich deine Nachrichten erst heute. Die Temperatur des Teiglings habe ich nicht gemessen. Asche auf mein Haupt ;-( Ich habe mit Biohefe gearbeitet, da mir die Zutaten einfach besser gefallen als bei der konventionellen Hefe.
        Bei meinem nächsten Versuch werde ich auf jeden Fall die Knetzeiten wesentlich verkürzen, die Temperatur des Teiglings kontrollieren, so lange warten, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat und das Bedampfen nach wenigen Minuten ausstellen sowie den Dampf ablassen (hatte ich beim letzten Versuch auch schon gemacht). Bei Gelegenheit werde ich wieder berichten.
        Liebe Grüße, Jutta 

  5. Für welche Blechgröße ist das Rezept? 🙂

  6. Hallo Lutz,
    ich habe eine Frage zum Schwaden. Wird dieser hier auch abgelassen nach einiger Zeit bzw. wann?
    VG Marion

  7. Ich habe das Rezept veganisiert (Apfelmus statt Ei und Sojamilch statt Milch) und damit ganz ausgezeichnete Martinsbrezeln gebacken (für die ich im Netz erstaunlich wenige Rezepte und erst recht keine mit zufriedenstellender Hefemenge gefunden habe). Danke für das Rezept!

  8. Hallo!
    Ich hab den Teig aus Zeitgründen in einer Übernachtvariante gebacken. Dazu hab ich nur die Hälfte vom Hefeteig und vom Sauerteig genommen, den Teig eine Stunde gehen lassen und dann auf dem Backblech ausgerollt kühl gestellt. Am nächsten Morgen brauchte ich nur noch den Backofen vorheizen, den Kuchen mit meinem Butter-Zucker-Gemisch bestreichen (100g Butter mit 15g Milch und 100g Zucker kurz aufkochen und auf lauwarm abkühlen lassen) und ich hatte meinen Butterkuchen, der sich zeigen lassen konnte.
    Das Apfelmus und der Sauerteig bringen diese besondere Note, die Butterkuchen so lecker macht.
    Danke für das tolle Rezept!
    Viele Grüße
    Ellie

  9. Hallo Lutz,

    was bedeutet Roggenanstellgut (weich, TA 200) ?
    Gruß, Ellen

  10. Fresspulver…, mehr gibt es nicht zu sagen.
    Danke Lutz!

  11. Hallo Lutz,
    vielen Dank für dieses und auch die ganzen anderen tollen Rezepte.
    Leider bin ich bisher noch nirgends zu einer Begründung fündig geworden, warum Butter erst später untergeknetet werden sollte und nicht am Anfang mit in den Teig kommt? Kann man sich das irgendwie plausibel vorstellen? Mag z.B. die Hefe das Fett nicht?
    Danke!

    • Die Hefe mag das Fett nicht, aber das ist nicht der Grund. Das Gluten kann sich ohne großen Fettanteil besser und schneller ausbilden. Dadurch wird das Gebäck voluminöser und der Teig stabiler.

  12. Hallo Lutz, habe den tollen Kuchen gestern Abend auch gebacken. Ist ja total easy zu machen und der Teig war auch phantastisch. Leider ist der Kuchen insgesamt etwas trocken. Was kann ich da ändern? Hätte ich ihn vor dem Backen einpiecksen sollen oder kürzer backen oder vielleicht doch niedrigere Temperaturen? Ich hatte nur mit den Fingern so kleine Mulden reingedrückt. Lieben Dank schon mal.

  13. Hi Lutz,
    danke für das Rezept!
    beim Belegen sind die 125g Butter und Zucker insgesamt oder jeweils gemeint?
    Dann hätte mir der Tipp mit dem Eindrücken der Löcher für die Butter (steht weiter oben in den Kommentaren) noch geholfen. Aber man lernt ja am meisten aus seinen Fehlern 😉
    Geschmacklich ist mein Kuchen lecker, aber die Butter schwamm halt im Blech. Evtl. kannst du das oben ja noch ergänzen/klären.

    schöne Grüße!
    Jan

    • Die 125 g beziehen sich nur auf die Butter. Den Zucker dosiert man sich je nach Geschmack oder Diätabsichten ;-).
      Da man die Löcher auf dem Foto sieht, habe ich das in der Beschreibung ausgelassen, aber ich ergänze es gern noch.

  14. Warum Roggenanstellgut, wenn es doch nur Weizen- und Dinkelmehl gibt???

  15. Lieber Herr Geissler,
    mein Mann weigert sich beharrlich selbst gebackenes Brot zu essen, deshalb habe ich auch kein Anstellgut mehr im Kühlschrank. Gibt es eine Möglichkeit diesen sehr lecker aussehenden Kuchen ohne das Anstellgut zu backen (kann ich es einfach weglassen?) und trotzdem ein gutes Ergebnis zu erzielen?

    • Ja, das geht auch ohne Anstellgut. Ich drücke Ihnen die Daumen für Ihren Mann ;-).

      • Ich würde mich scheiden lassen…..

        • Nicht gerade Scheidung aber das er kein selstgebackenes Brot mag ist unvorstellbar.

          Ich fange jetzt wieder an Brötchen und Brot selbst zu backen auch ohne Familie.
          Gute Backwaren sind doch Mangelware, die kleinen Bäcker sind doch fast alle von Großbäckereien verdrängt worden. Die alle von alter Handwerkskunst sprechen aber
          die Ware hat mit alter Handwerkskunst wenig zu tun.
          Meistens wird doch nur noch Fertigteig benutzt oder gar fertige Teiglinge.
          Da muss man sich nicht wundern, wenn man nur noch Pappbrötchen kaufen kann.
          Oder so weich das nur Kunden ohne Zähne sich darüber freuen.
          Bei mir haben wir 3 Bäckereien wovon 2 schon größer mit vielen Filialen
          sind, einer schimpft sich Bäcker aber seine Brote und Brötchen schmecken nicht besser als bei den anderen 2 und ein richtig knuspriges Brötchen habe ich noch nie bekommen.
          Das Fazit ist selber backen und ich habe frische Ware von guter Qualität und Geschmack
          und günstiger als Fertigware. Ich muß nur etwas Zeit investieren und das ist es mir wert.

  16. Hallo Lutz, ich habe den Kuchen heute als Streuselkuchen gebacken. Sehr lecker. Aus dem Teig lassen sich bestimmt auch Hefeschnecken backen. Er war gut zu verarbeiten.

  17. Habe am Sonntag den Kuchen nachgebacken und mit frischen Kirschen und einem Eierguss belegt. Einfach lecker. Habe aber ohne Apfelmark gebacken, hatte keins greifbar.
    Hat aber dem ganzen keinen Abbruch getan.
    Vielen Dank für dieses leckere und einfache Rezept.

  18. Schon mal nicht schlecht, aber ich weiß nicht, was das Apfelmus dadrin soll. Ich habe mal einen Kuchenteig aus Weizensauerteig mit frischen Äpfeln belegt. Der schmeckte dann nach Sauerkraut. Bei uns im Bodderkaukenland kommen noch gehackte Mandeln und etwas Zimt obendrauf.

  19. eben nachgebacken und total begeistert!! Danke für das tolle Rezept! Ich habe das Orangeat und Zitronat von Bongu reingegeben, oben Butter und zucker… und er schmeckt gigantisch!

  20. Apfelmark ist immer ohne Zucker, Apfelmus immer mit 🙂

  21. Hallo Lutz, mache ich die Löcher in den Teig unmittelbar vor dem Belegen mit Butter und Zucker oder schon vor dem Reifen? Gruß Simon 🙂

  22. Hallo Lutz
    Herzlichen Dank für das tolle Rezept. Ich habe es heute direkt ausprobiert und meine Freundin die Butterkuchen liebt war ganz begeistert. 
    Den gibt es bald wieder.
    Herzliche Grüsse 
    Ruth

  23. Das sieht lecker aus!
    Ich habe eine Frage: Ich würde gerne Kletzenbrot backen, finde aber nur Rezepte mit vieoviepviel Hefe obwohl ja ohnehin mit Roggenmehl gearbeitet wird das sogar versäuert wird…könntest Du Dich nicht mal irgendwann 😉 eine Adaption/Verbesserung machen? Das fänd ich ganz wunderbar!
    LG Daria

  24. Hallo Lutz,

    Danke für das tolle Rezept!
    Habe es soeben nachgebacken und kann dir in deinen Beschreibungen nur rechtgeben!
    Einfach köstlich! Wärmste Nachbackempfehlung!

    Gruß Mark

  25. Super. Auf genau DAS Rezept habe ich gewartet. Schon länger als Lesezeichen abgespeichert und nun auf die To-Do-Liste geschoben.. ach ne.. auf die To-Back-Liste! 😉

  26. Hallo Lutz,
    im 2. Satz der Zubereitung hat sich wohl ein Fehlerchen eingeschlichen.
    Wie soll der Teig gelingen, wenn ich die Milch nicht hinzufüge?
    Ich gehe mal davon aus, dass es „bis auf die Butter zufügen“ heißen soll.
    Wieder ein gelungener Kuchen, der zum Nachmachen einlädt.
    VG Heiner

Ein Pingback

  1. […] gechillt und schauten uns heukauend zu, wie wir den Kompost umschubsten, in der Erde wühlten und Kuchen aßen, als die Freundin vorbeikam, die sich nach langer Krankheit aufraffen konnte und bei uns im […]

Schreibe einen Kommentar


Die Upload-Funktion für Fotos ist wegen Arbeiten am System momentan inaktiviert.
Sidebar ein-/ausblenden
Translate »