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9. Juni 2018 · 26 Kommentare

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Butterkuchen/Zuckerkuchen

Wieder einmal ein Grundrezept für einen Hefeteig, das einfach und zugleich gut ist. Die Krume ist fluffig, saftig, auch noch nach ein oder zwei Tagen. Der Geschmack nicht zu süß, dafür vielschichtig und für jeden Belag passend. Mein neuer Favorit am Hefekuchenhimmel.

Der Kuchen ist innerhalb von vier Stunden im Ofen, ohne weitere Vorarbeit.

Hauptteig

  • 425 g Weizenmehl 550
  • 50 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Roggenanstellgut (weich, TA 200, 5°C)
  • 50 g Apfelmus (ungesüßt)
  • 50 g Zucker
  • 9 g Salz
  • 175 g Milch (3,5% Fett, 5°C)
  • 50 g Ei (5°C)
  • 7,5 g Frischhefe
  • 75 g Butter (5°C)

Zucker und Salz in der Milch lösen. Anschließend alle übrigen Zutaten bis auf die Butter zufügen und 5 Minuten auf niedrigster Stufe sowie 8 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten und sich von der Schüssel lösenden Teig kneten. Die Butter in Stücken zufügen und weitere 3-5 Minuten auf zweiter Stufe kneten (Teigtemperatur ca. 26°C).

Den Teig eine Stunde bei Raumtemperatur (ca. 20°C) ruhen lassen.

Den Teig auf Haushaltsblechgröße ausrollen, auf das Blech legen und mit Klarsichtfolie oder einer Tüte vor dem Austrocknen geschützt abdecken. 2,5 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Den Teig nach Wunsch belegen (hier: ca. 125 g Butterflocken und Zucker).

Bei 220°C fallend auf 180°C 30 Minuten mit Dampf backen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 4,5 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: 4,5 Stunden

Luftig, gut: Butterkuchen/Zuckerkuchen

Luftig, gut: Butterkuchen/Zuckerkuchen

Aktualisiert am 12. Juni 2018 |

26 Kommentare

  1. Hallo Lutz,
    im 2. Satz der Zubereitung hat sich wohl ein Fehlerchen eingeschlichen.
    Wie soll der Teig gelingen, wenn ich die Milch nicht hinzufüge?
    Ich gehe mal davon aus, dass es „bis auf die Butter zufügen“ heißen soll.
    Wieder ein gelungener Kuchen, der zum Nachmachen einlädt.
    VG Heiner

  2. Super. Auf genau DAS Rezept habe ich gewartet. Schon länger als Lesezeichen abgespeichert und nun auf die To-Do-Liste geschoben.. ach ne.. auf die To-Back-Liste! 😉

  3. Hallo Lutz,

    Danke für das tolle Rezept!
    Habe es soeben nachgebacken und kann dir in deinen Beschreibungen nur rechtgeben!
    Einfach köstlich! Wärmste Nachbackempfehlung!

    Gruß Mark

  4. Das sieht lecker aus!
    Ich habe eine Frage: Ich würde gerne Kletzenbrot backen, finde aber nur Rezepte mit vieoviepviel Hefe obwohl ja ohnehin mit Roggenmehl gearbeitet wird das sogar versäuert wird…könntest Du Dich nicht mal irgendwann 😉 eine Adaption/Verbesserung machen? Das fänd ich ganz wunderbar!
    LG Daria

  5. Hallo Lutz
    Herzlichen Dank für das tolle Rezept. Ich habe es heute direkt ausprobiert und meine Freundin die Butterkuchen liebt war ganz begeistert. 
    Den gibt es bald wieder.
    Herzliche Grüsse 
    Ruth

  6. Hallo Lutz, mache ich die Löcher in den Teig unmittelbar vor dem Belegen mit Butter und Zucker oder schon vor dem Reifen? Gruß Simon 🙂

  7. Apfelmark ist immer ohne Zucker, Apfelmus immer mit 🙂

  8. eben nachgebacken und total begeistert!! Danke für das tolle Rezept! Ich habe das Orangeat und Zitronat von Bongu reingegeben, oben Butter und zucker… und er schmeckt gigantisch!

  9. Schon mal nicht schlecht, aber ich weiß nicht, was das Apfelmus dadrin soll. Ich habe mal einen Kuchenteig aus Weizensauerteig mit frischen Äpfeln belegt. Der schmeckte dann nach Sauerkraut. Bei uns im Bodderkaukenland kommen noch gehackte Mandeln und etwas Zimt obendrauf.

  10. Habe am Sonntag den Kuchen nachgebacken und mit frischen Kirschen und einem Eierguss belegt. Einfach lecker. Habe aber ohne Apfelmark gebacken, hatte keins greifbar.
    Hat aber dem ganzen keinen Abbruch getan.
    Vielen Dank für dieses leckere und einfache Rezept.

  11. Hallo Lutz, ich habe den Kuchen heute als Streuselkuchen gebacken. Sehr lecker. Aus dem Teig lassen sich bestimmt auch Hefeschnecken backen. Er war gut zu verarbeiten.

  12. Lieber Herr Geissler,
    mein Mann weigert sich beharrlich selbst gebackenes Brot zu essen, deshalb habe ich auch kein Anstellgut mehr im Kühlschrank. Gibt es eine Möglichkeit diesen sehr lecker aussehenden Kuchen ohne das Anstellgut zu backen (kann ich es einfach weglassen?) und trotzdem ein gutes Ergebnis zu erzielen?

  13. Warum Roggenanstellgut, wenn es doch nur Weizen- und Dinkelmehl gibt???

  14. Hi Lutz,
    danke für das Rezept!
    beim Belegen sind die 125g Butter und Zucker insgesamt oder jeweils gemeint?
    Dann hätte mir der Tipp mit dem Eindrücken der Löcher für die Butter (steht weiter oben in den Kommentaren) noch geholfen. Aber man lernt ja am meisten aus seinen Fehlern 😉
    Geschmacklich ist mein Kuchen lecker, aber die Butter schwamm halt im Blech. Evtl. kannst du das oben ja noch ergänzen/klären.

    schöne Grüße!
    Jan

    • Die 125 g beziehen sich nur auf die Butter. Den Zucker dosiert man sich je nach Geschmack oder Diätabsichten ;-).
      Da man die Löcher auf dem Foto sieht, habe ich das in der Beschreibung ausgelassen, aber ich ergänze es gern noch.

  15. Hallo Lutz, habe den tollen Kuchen gestern Abend auch gebacken. Ist ja total easy zu machen und der Teig war auch phantastisch. Leider ist der Kuchen insgesamt etwas trocken. Was kann ich da ändern? Hätte ich ihn vor dem Backen einpiecksen sollen oder kürzer backen oder vielleicht doch niedrigere Temperaturen? Ich hatte nur mit den Fingern so kleine Mulden reingedrückt. Lieben Dank schon mal.

  16. Hallo Lutz,
    vielen Dank für dieses und auch die ganzen anderen tollen Rezepte.
    Leider bin ich bisher noch nirgends zu einer Begründung fündig geworden, warum Butter erst später untergeknetet werden sollte und nicht am Anfang mit in den Teig kommt? Kann man sich das irgendwie plausibel vorstellen? Mag z.B. die Hefe das Fett nicht?
    Danke!

    • Die Hefe mag das Fett nicht, aber das ist nicht der Grund. Das Gluten kann sich ohne großen Fettanteil besser und schneller ausbilden. Dadurch wird das Gebäck voluminöser und der Teig stabiler.

  17. Fresspulver…, mehr gibt es nicht zu sagen.
    Danke Lutz!

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