Gersterbrot

Andere Bezeichnungen: Gerstelbrot

Brote, deren Oberfläche direkt nach dem Formen oder kurz vor dem Backen durch starke Hitze (Gersterapparate, Lötbrenner, offene Flammen im Holzbackofen) gehärtet wird, werden Gersterbrote genannt.

 Üblicherweise werden sie im Kasten oder angeschoben gebacken. Sie sollten vor dem Gerstern Vollgare erreicht haben. 

Eine Alternative ist das Gerstern direkt nach dem Aufarbeiten des Teiges vor der Stückgare. Vor dem Backen muss allerdings die Teighaut eingeschnitten werden, um den Trieb nicht zu hemmen. 

Gersterbrot ist eine Spezialität aus dem Raum Niedersachsen (Hannover). Es besteht meist aus 70 – 80 % Roggenmehl und 20 – 30 % Weizenmehl. Durch das Gerstern soll ein besonders aromatisches Inneres (Krume) erreicht werden, da beim Backen durch die verfestigte Teighaut keine flüchtigen Aromastoffe entweichen können.

25. August 2021
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Quellen

Buch „Brotland Deutschland (Band 1– 3)“ von Franz Josef Steffen

Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ – Stichwort „Gersterbrot“

http://de.wikipedia.org/wiki/Gersterbrot

Abgerufen am: 22.01.2015

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