knappe Gare

Andere Bezeichnungen: Dreiviertelgare, Zweidrittelgare

Die knappe Gare bezeichnet einen Garzustand des geformten Teiges während der Stückgare, der zwischen der Untergare (bzw. am Ende der Untergare) und der Vollgare liegt. 

Beim Fingertest sollte die eingedrückte Teighaut fast vollständig wieder zurückspringen. Der Teig vergrößert sich nach dem Wirken um ca. 50 – 70 %.

Ein mit Dreiviertelgare in den Ofen geschobenes Brot entwickelt gerade noch so viel Ofentrieb, dass sich Einschnitte oder Sollbruchstellen im Teig optimal öffnen und einen gelungenen Ausbund erzeugen.

Das Erkennen der knappen Gare erfordert viel Erfahrung.

16. August 2021
12 Kommentare

Quellen

Lutz Geißler, Brotexperte

© 2009-2024 · ploetzblog.de von Lutz Geißler. Nutzung nur für private, nichtkommerzielle und nichtöffentliche Zwecke. Jede öffentliche und jede kommerzielle Nutzung (z. B. Bücher, Medienbeiträge, Social Media inkl. YouTube, TikTok & Co.), auch in Auszügen, muss zwingend mit dem Rechteinhaber abgestimmt werden.

Dieses Dokument ist ein Druck der folgenden Internetseite: https://www.ploetzblog.de/baeckerlatein/knappe-gare/id=611a7c74c30e586ffcd807d5

Abgerufen am: 27. Mai 2024, 17:32 Uhr · © 2023, Lutz Geißler