Andere Bezeichnungen: Gerstelbrot
Brote, deren Oberfläche direkt nach dem Formen oder kurz vor dem Backen durch starke Hitze (Gersterapparate, Lötbrenner, offene Flammen im Holzbackofen) gehärtet wird, werden Gersterbrote genannt. Üblicherweise werden sie im Kasten oder angeschoben gebacken. Sie sollten vor dem Gerstern Vollgare erreicht haben. Eine Alternative ist das Gerstern direkt nach dem Aufarbeiten des Teiges vor der Stückgare. Vor dem Backen muss allerdings die Teighaut eingeschnitten werden, um den Trieb nicht zu hemmen.
Gersterbrot ist eine Spezialität aus dem Raum Niedersachsen (Hannover). Es besteht meist aus 70 – 80 % Roggenmehl und 20 – 30 % Weizenmehl. Durch das Gerstern soll ein besonders aromatisches Inneres (Krume) erreicht werden, da beim Backen durch die verfestigte Teighaut keine flüchtigen Aromastoffe entweichen können.
Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ – Stichwort „Gersterbrot“
http://de.wikipedia.org/wiki/Gersterbrot
Abgerufen am: 22.01.2015
Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben:
Dieses Dokument ist ein Druck der folgenden Internetseite: https://www.ploetzblog.de/baeckerlatein/gersterbrot/id=61265379c30e586ffcd80ce3
Abgerufen am: 7. Dezember 2023, 1:43 Uhr · © 2023, Lutz Geißler