Frage & Antwort

Kann ich statt Frischhefe auch Trockenhefe verwenden?

Ja, aber Frischhefe ist immer die bessere und triebkräftigere Variante. Es gibt verschiedene Arten von Trockenhefe. Am Wichtigsten ist aber, dass du die Hefemenge anpasst.

Mit Trockenhefe backen

Teige mit Trockenhefe brauchen etwas länger, um in Gang zu kommen, da die Trockenhefe erst ihren Stoffwechsel in Schwung bringen muss. Generell sollten Trockenhefen immer im Kühlschrank gelagert werden. Trockenhefe ist wie ein Hefe-Konzentrat. Deswegen musst du die Hefemenge reduzieren:

  • Der Umrechnungsfaktor beträgt 2,5 bis 3.
  • Der Einfachheit halber wird meist mit dem Faktor 3 gerechnet.
  • 1 g Trockenhefe entsprechen also 2,5 bis 3 g Frischhefe,
    ein Tütchen Trockenhefe (7 g) einem halben Würfel Frischhefe (42 g).

Ich selbst bin kein Freund von Trockenhefe, da ihr oft Emulgatoren zugesetzt werden (außer Biotrockenhefe) und der Energieaufwand bei der Herstellung größer ist.

Arten von Trockenhefe

Es gibt verschiedene Trockenhefen, z. B. für sehr zucker- und fettreiche Backwaren oder eben für „normale“ Teige. Die Marke „Saf“ bietet auf ihrer Internetseite folgende Infos an:

  • Saf-Instant-red ist für zuckerarme Backwaren gedacht (< 10 % Zucker) und sollte nicht mit Wasser, sondern mit Mehl vermischt werden (nach dem Öffnen kühl lagern und innerhalb weniger Tage verbrauchen)
  • Saf-instant-gold ist zuckertolerant und für Backwaren mit > 5 % Zucker gedacht. Sie sollte nicht mit Wasser, sondern mit Mehl vermischt werden (nach dem Öffnen kühl lagern und innerhalb weniger Tage verbrauchen)
  • Saf-instant-levure-blue ist für alle zuckerreichen Backwaren mit einem Zuckergehalt von über 20 %. Sie sollte nicht in Wasser aufgelöst, sondern mit dem Mehl vermischt werden (nach dem Öffnen kühl lagern und innerhalb weniger Tage verbrauchen).
02. September 2021
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Abgerufen am: 2. Mai 2024, 6:41 Uhr · © 2023, Lutz Geißler