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20. Juni 2015 · 65 Kommentare

Alm-Rezepte: Bauernbrot 80/20

Bauernbrot 80/20

Bauernbrot 80/20

Ein Roggenmischbrot, das dank Buttermilch und Dinkel einen ganz anderen Charakter bekommt als seine herkömmlichen Verwandten. Wer mag, gibt noch grobes Brotgewürz in den Gärkorb oder gemahlenes Gewürz in den Teig.

Der Teig eignet sich sehr gut, um ihn von Hand zu mischen. Eine Knetmaschine ist nicht nötig.

Sauerteig

  • 200 g Roggenvollkornmehl
  • 225 g Wasser (50°C)
  • 40 g Anstellgut
  • 4 g Salz

Brühstück

  • 25 g Altbrot (fein gemahlen)
  • 75 g Wasser (siedend)
  • 6 g Salz

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 180 g Roggenmehl 1150
  • 100 g Dinkelmehl 1050
  • 115 g Wasser (50°C)
  • 30 g Buttermilch (5°C)

Die Sauerteigzutaten vermischen und 12-16 Stunden bei 20-22°C reifen lassen (Teigtemperatur nach dem Mischen ca. 35°C).

Altbrot und Salz mit siedendem Wasser übergießen und zügig verrühren bis die Masse zu stocken beginnt. Direkt auf der Oberfläche mit Klarsichtfolie abdecken und ca. 1 Stunde auf ca. 50°C abkühlen lassen. Das Brühstück ist 4-12 Stunden bei 5-20°C lagerfähig, wenngleich der Hauptteig dann zu kalt werden würde.

Die Hauptteigzutaten von Hand homogen vermischen (mit der Maschine: 6 Minuten auf niedrigster Stufe, 1 Minute auf zweiter Stufe; Teigtemperatur ca. 30°C).

Den Teig 45 Minuten ruhen lassen, anschließend rundwirken und mit Schluss nach unten in den bemehlten Gärkorb setzen.

90 Minuten Gare bei 20-22°C.

Bei 280°C (250°C) fallend auf 200°C (220°C) ca. 55 Minuten mit Schluss nach oben (=grobe Maserung) oder Schluss nach unten (=feine Maserung) backen. Nach 2 Minuten mäßig schwaden. Schwaden nach 8-10 Minuten wieder ablassen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3,5 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: ca. 20 Stunden

Locker, lecker: Bauernbrot 80/20

Locker, lecker: Bauernbrot 80/20

64 Kommentare

  1. Hallo Lutz,
    so mit Dinkel und RVK habe ich auch das Berliner …. gebacken. Was bringt die Buttermilch? Warum Altbrot direkt auf der Oberfläche abdecken? Habe es zwar gemacht, empfinde den zusätzlichen Weichmacherkontakt aber nicht wirklich angenehm.
    Dank Dir für die tollen Rezepte.  Hole gleich das Berliner mit VK Sauerteig, Alpenroggen und Dinkel ( 1/2 VK) aus dem Ofen. Zum wiederholten Male ein leckeres Brot.
    Gruß Jörg

  2. Hallo Lutz,
    Wie berechnest du bei diesem Rezept die Teigausbeute?
    Durch das Brühstück ist diese ziemlich hoch für ein freigeschobenes Brot, oder?

    Gruß 
    Dominik 

    • Die TA beträgt 193. Das ist viel, aber dank Brühstück ist der Teig trotzdem formbar.

      • 1) Wäre statt Altbrot weglassen bzw. durch Semmelbrösel ersetzen auch ein Mehlkochstück (Dinkelvollkorn) denkbar? Der Sinn der Sache (neben dem Geschmack) ist doch, dass man mehr Wasser in den Teig bekommt, das sollte ja dann eigentlich mit dem Mehlkochstück zu ersetzen sein, oder?

        Ich würde mit einem 1:5 Mehlkochstück starten, sprich 15g Dinkelvollkorn (3 %) und 75g Wasser (statt 25g Altbrot und 75g Wasser), kommt das grob hin?
        2) War kürzlich in der Forstner Mühle und bin jetzt stolzer Schwarzroggenbesitzer 🙂 Daher noch eine
        Frage ob Mehlkochstücke auch mit Schwarzroggen denkbar sind? Wenn ja welches Verhältnis, ebenfalls 1:5? Oder besser einfach nur in den Hauptteig einarbeiten? 3) Gibt’s eine Grenze für die Schwarzroggenzugabe in den Teig (wenn ich Roggenmehl durch Schwarzroggenmehl ersetzte)? Der geringere Glutenanteil wird doch bestimmt irgendwann zu Problemen in der Krumenbildung führen …

        • 1. Nur bedingt. Wenn doch, dann musst du die Mehlmenge aus dem Hauptteig abziehen. Bei Vollkornkochstücken setze ich meist nur die dreifache Wassermenge ein, weil volles Korn bei Kochstücken weniger Wasser bindet als Auszugsmehl.
          2. Schwarzroggen würde ich nicht als Kochstück verarbeiten, weil es in dieser Form noch weniger Wasser bindet, als es Vollkornroggenmehl tun würde. Die Zugabe zum Hauptteig als Ersatz für das Roggenmehl ist denkbar, dann aber zu max. 20%. Mein Favorit sind 10%.

  3. Hallo Lutz,
    wie mahlst du dein Altbrot? in der Getreidemühle? oder mit einen Küchenhäcksler?
    Das Brot kommt auf die Liste: zum Nachbacken

    Viele Grüße,
    Tina

    • Ich habe einen Vitamix, der das für mich macht. Vorher ging es manuell mit einer Trommelreibe (Schokoreibeneinsatz).

      • Ich mache es übrigens so: Ich weiche erst das Altbrot im Wasser ein (mindestens so lange, bis sämtliches Wasser aufgesogen ist) und gebe dann das eingeweichte Brot in den elektrischen Zerkleinerer. Funktioniert ‚reibungslos‘.

        • So mache ich das auch und habe mich immer gefragt, warum Alle die mühsame Variante wählen, das trockene Brot zu zerkleinern. Spricht denn etwas dagegen, es in der umgekehrten Reihenfolge zu machen?

          • Wenn es erst getrocknet und sehr fein gemahlen wird, bindet es später deutlich mehr Wasser als es einfach nur ungemahlen zu verquellen. Außerdem wird es bei Krustenteilen schwierig, sie so aufzuweichen, dass man später davon im Brot nichts mehr sieht.

  4. Hallo Lutz,
    was würdest du als Alternative zu Altbrot empfehlen? Bei mir bleibt so selten Brot zum Mahlen übrig… 🙂

    LG Judith

  5. Danke für die Rezept. Ich liebe Bauernbrot mit Suppe zum Abendessen. 

  6. Hallo Lutz,
    bei deinen meisten Rezepten heißt es, dass der Sauerteig 20 Stunden reifen soll. In diesem soll er nur 12 – 16 Stunden reifen. Was macht den Unterschied aus? Hängt das mit der Wassertemperatur (50°C) zusammen und könnte der Teig bei kälterem Wasser länger reifen?
    Danke!!!

  7. Am Do hatte ich das Brot das erste Mal gebacken, mit dem Ergebnis: zwar grad so eßbar, aber sehr flach geworden. Da hatte ich die aufsteigende Wärme noch unterschätzt, und bei einer Stückgare von 80 Minuten war das ein klarer Fall von Übergare. Gestern habe ich die Wärme noch ernster genommen und das Brot noch mal gebacken, und es ist wirklich richtig gut geworden, sowohl was Geschmack als auch was die Form angeht. Stückgare diesmal 45 Minuten. Das zum Thema Garzeiten von Roggenbroten. Man muß gut hingucken auf Thermometer und Teigling.

  8. Hallo Lutz,
    wieder ein Nr.1 verdächtiges Brot.  Mein Weizen Anstellgut hat inzwischen so viel Power, dass so ein Brot gänzlich auf Industriehefe verzichten kann. Ich bin begeistert über Kruste, Krume, Duft und Geschmack. Danke für das Rezept.

  9. Buttermilch in Bauernbrot ist etwas neu. Ich will das tragen!

  10. Hallo Lutz, wieder ein super tolles Rezept und ab sofort mein absolutes Lieblingsbrot. Der Fehler bei mir ist jedoch: wenn ich die Kerntemperatur von 98° haben möchte, muss ich immer 10-15 Minuten auf die angegebene Backzeit draufgeben. Innen wird das Brot dann super, aussen ist es jedoch fast verbrannt. Was mache ich falsch?
    Danke für Deine Hilfe!!!

    • Die Frage wurde mir ausführlich auf der Buchmesse beantwortet. Danke!

    • Es kann am Ofen liegen (jeder bäckt anders) oder auch an der Backhöhe (z.B. dass dein Brot höher liegt als meines). Ich würde also mit der Backtemperatur um 10-20°C heruntergehen und mich weiterhin von der Kerntemperatur leiten lassen.

  11. Lieber Lutz, dass ist mein bislang leckerstes Brot! Allerdings habe ich es mit Lichtkornroggen gebacken und es ließ sich kaum frei schieben, da viel zu weich und nass. Mit Glück ist es doch sehr gut geworden (allerdings etwas auseinandergelaufen und flach). Was kann ich tun? Weniger Wasser nehmen?

  12. das war mein xtes roggensauerteigbrot, aber das erste nach diesem blog und dem sehr präzisen (strengen?) rezept. es war mein erstes im neuen backofen (mit klimagaren, zwei manuelle dampfstöße) und schmeckt prima.

    der teig war sehr schwer zu formen, er klebte mehr als ich es gewohnt bin. ich hatte das gefühl, unendlich viel roggenmehl auf den teig werfen zu müssen, damit er überhaupt so etwas wie eine form bekam. von schön falten keine rede 😉

    ich habe ihn, bei 280° oberunterzeile startend, offen mit Heißluft (250° runter auf 200°) gebacken, der teig lag auf dem heißen, umgedrehten deckel der kasserolle – und ging kein bisschen nach oben, aber natürlich ein wenig in die breite. meine letzten paar dutzend brote entstanden immer in der kasserolle, die ich nach 10 oder 20 minuten geöffnet habe. das gusseisen hält die form natürlich perfekt. 

  13. Hallo Lutz!

    Das war mein erstes Roggenmischbrot ohne Hefe – und witzigerweise ist es höher geworden als die Brote mit Hefe. Nur etwas hat mich gestört: Trotzdem ich mich an alle Zeit- und Temperaturangaben gehalten habe, ist das Brot im Geschmack für mich zu sauer. An dem bisschen Buttermilch kann es wohl nicht liegen.
    Danke und Gruß, ixi

    • Hallo ixi,
      das kann viele Ursachen haben. Eine wesentliche Ursache lässt sich aber gar nicht direkt vom Rezeptentwickler beeinflussen: Die Konditionierung des eigenen Geschmacks. Will heißen: Wenn du mit eher milden Broten aufgewachsen bist oder in letzter Zeit eher milde Brote gegessen hast, wird dir ein Brot extrem sauer vorkommen, was einem anderen, der ständig eher säurebetonte Brote isst, gar nicht auffällt.
      Willst du das Brot milder haben, dann frische dein Anstellgut gut und gern 1-2 Mal direkt vor dem Ansetzen des Sauerteiges auf und führe den Sauerteig nicht bei Raumtemperatur, sondern eher bei 25-26°C (bei dieser sog. Salzsauerführung).

      • Hallo Lutz!
        Vielen Dank!
        Das werde ich gleich noch diese Woche probieren! Ausgesehen hat das Brot ja zum Stolz-Sein – ich war fasziniert, dass man im eigenen Backofen so ein Brot herstellen kann, als wäre es auf der Alm aus einem richtigen Brotbackofen gekommen.
        Liebe Grüße
        , ixi

        • Hallo Lutz!

          Erst mal Prosit 2016 und alles Gute!
          Nun habe ich das Brot so gebacken, wie du es vorgeschlagen hast. Vielleicht ist es ein bisschen weniger sauer, aber der saure Eindruck bleibt.

          Es würde mich interessieren, aus welchem Grund dieses Rezept saurer schmeckt als andere ähnliche Rezepte. Danke und lieben Gruß, ixi

  14. Dieses Bauernbrot ist mittlerweile mein Lieblingsbrot. Sehr lecker!

    Ich gebe dazu immer gerne ein paar Fenchelsamen.

  15. Hallo Lutz, ich habe das Brot heute gebacken und wurde nicht enttäuscht. Super Geschmack und saftige Krume-ein neues Lieblingsbrot?❗ Danke für dieses Rezept.

    Lg Annett

  16. Lieber Lutz,
    Hab ein neues Lieblingsroggenbrot, der Geschmack und der saftige Biss, das kriegst du nirgends. Außerdem ist das Rezept absolut einfach und hat einen tollen Ofentrieb, somit ist es auch ein herrlicher Anblick. Danke und viele Grüße aus Bayern!

  17. Hallo Lutz,
    Ich habe deinen Blog schon länger im Auge und nun endlich dieses Rezept ausprobiert! Als Anfänger in der Brotbackbranche hab ich mir eventuell nicht das leichteste Brot rausgesucht, weiß jedoch, dass kein Meister vom Himmel gefallen ist – deshalb werde ich auch nach diesem mal nicht aufgeben.
    Ich habe Anstellgut vom Bäcker bekommen und mich also ans Rezept gemacht. Der Sauerteig ist oben etwas getrocknet nach den 12-16h aber nicht aufgegangen trotz Anstellgut – ist das normal?
    Weiterhin liegt das Brot jetzt im Brotkorb und bewegt sich keinen Millimeter. Weil es beim rundwirken auch so unglaublich klebrig war habe ich wahrscheinlich zu viel Mehl hinzugefügt und es ist jetzt gefühlt eher ein schwerer Stein als ein luftiges Brot. Das Backen wird es wahrscheinlich nicht mehr retten?
    Hab ich denn bei der Sauerteig-Produktion schon einen Fehler gemacht?
    LG und danke für deine schönen Artikel, es verleiht mir richtig Lust Brot zu backen 🙂

    • Hallo Elisa,
      das klingt ganz so, als hätte dir der Bäcker ein wenig triebiges Anstellgut gegeben. Das wird der Fehler sein. Und das zusätzliche Mehl ist auch nicht produktiv, aber der Kern des Übels liegt beim Sauerteig. Wenn sich nach 12 Stunden rein gar nichts getan hat, dann liegt es am Sauerteig vom Bäcker. Zieh‘ dir lieber einen eigenen Sauerteig.

  18. Hallo Lutz,
    habe zur Zeit kein Anstellgut da. Gehts auch ohne? Wieviel Mehl und Wasser müsste ich dann nehmen?
    Grüße Maria

  19. Hallo Lutz,

    nachdem ich bis jetzt nur reine Vollkornbrote gebacken habe, wollte ich heute mal dieses Rezept ausprobieren.
    Beim Backen ist die Kruste extrem dunkel geworden, fast schwarz. Generell wird die Kruste bei meinen Broten immer sehr dunkel, was dem Geschmack keinen Abbruch tut, aber eben nicht sehr hübsch aussieht. Woran könnte das liegen? Für die Optik hätte ich gern eine etwas hellere Kruste. Hast du einen Tipp für mich?

    • Ganz einfach: backe weniger heiß aus, also stelle die Backtemperatur nach dem Einschießen des Brotes in den Ofen niedriger als bisher (10-20°C weniger für den Anfang).

  20. Hallo Lutz,
    habe gerade keine Buttermilch im Haus.Geht’s auch ohne,bzw.womit kann ich sie ersetzten?
    Viel Grüße
    Petra

  21. Hallo Lutz,
    hab dieses Brot jetzt schon zwei mal nachgebacken und beide Male war es Geschmacklich ein echter Hit! Allerdings ist bei mir die Kruste nie so hübsch geworden, wie auf deinen Bildern. Sie ist nur an 2-3 Stellen aufgerissen, dafür aber recht tief. Weißt du vielleicht, woran das liegen könnte und wie ich auch eine schönere Kruste hinbekomme?
    Liebe Grüße,
    Nele

    • Das liegt am Formen. Versuche beim Formen einen möglichst offenen (mit Mehl bestaubten) Schluss hinzubekommen, damit das Brot die Möglichkeit hat, an verschiedenen Stellen gezielt aufzureißen. So wie das Brot auf dem Foto aussieht, sah der Schluss vom Verlauf her auch nach dem Formen aus.

  22. Moin Lutz,

    warum kann ich ein Brot ohne Probleme nachbacken, aber den Wunsch fünf Brote in einem Backgang nicht umsetzen? Die Mengenangaben lassen sich nicht einfach vervielfachen.
    Viele Grüße, Udo.

  23. Hallo,
    beim Wirken hatte ich so meine Probleme. Der Teig war durch den geringen Dinkelanteil nur sehr bedingt formbar dafür aber sehr feucht und klebrig. Bevor ich da groß rumgesaut hab, hab ich den Teig in der Schüssel mit dem Kochlöffel ein wenige „rundgerührt“ so dass er in der Mitte der Schüssel einen kleinen Turm gebildet hat und ihn dann einfach in den Gährkorb geschüttet und gerüttelt bis der Teig dort einigermaßen rund verteilt war.
    Ist im Ofen schön aufgegangen und hatte eine sehr schöne Kruste.

    • Noch ein Nachtrag: Da das feuchte Teufelszeug mittlerweile zu meinem Lieblingsbot avanciert is,t hab ich zum Wirken jetzt eine andere Technik:
      1. Mit viel(!) Mehl auf der Unterlage und leicht gemehlter Oberseite platt drücken, dann von allen vier Seiten einfalten. So ähnlich wie es Lutz in den Chefkoch Videos beim Roggenteig zeigt.
      2. Nach dem Einfalten sofort in den Gährkorb und dann dort drinnen weiter wirken d.h. dort eine schöne Kugel formen. Hat den Vorteil, dass der Teigling nicht mehr bewegt werden muss und seine Form einigermaßen behält. Klebriger Teig ist auch kein Thema mehr

  24. Wieder ´mal ein großes Lob, lieber Lutz. Dieses Brot ist äußerst saftig mit vielschichtigen Aromen. Ich habe es mit dem österreichischen Roggenmehl R 960 (von bon´gu) statt dem Roggenmehl 1150 gebacken. Außerdem habe ich dem Ssuerteig nicht ganz getraut und dem Hauptteig 3 g Hefe beigesetzt. Das Ergebnis ist ein Brot sowohl für herzhaften Belag wie Schinken, aber auch mit Marmelade oder erst recht mit Tannenhonig ein großer Genuss. Vielen Dank für das Rezept. Gruß Heidi

  25. Hallo Lutz, 

    habe mal eine Frage zum Rundwirken: wie lange muss man das eigentlich machen? Ich habe bisher vor allem Kuchen (kein kneten 😉 ) und Pizza ( mind. 5 Minuten kneten) gemacht. Habe vor ein paar Tagen das Rauriser Roggenvollkornbrot probiert und es ist super lecker gewesen wenn auch etwas fest. Heute will ich das Mischbrot probieren und da stellte sich mir diese Frage, da du ja sonst immer alles so Minuten genau angibst.

    Lg Lea

    • Das kommt ganz auf die Technik und das Tempo an. Beim Wirken geht es ja nur darum, eine glatte, straffe Teigoberfläche und eine bestimmte Form herzustellen. Da gibt es keine Zeitvorgabe. Wenn es soweit ist, ist es soweit ;-).

  26. Hallo Lutz,

    ich versuch mich schon eine ganze Weile an einem Bauernbrot doch bisher wollte es immer nicht so recht gelingen. Gestern bin ich auf deinen Blog gestoßen und habe heute gleich dieses Rezept ausprobiert und was soll ich sagen. Das Brot ist zwar noch nicht perfekt aber doch schon um einiges besser.
    Mein Teig war leider so nass, dass ein rundwirken ohne die Zugabe von Mehl nicht möglich gewesen wäre. Ich vermute ich habe das Brühstück nicht lange genug quellen lassen. Außerdem habe ich noch eine Frage zu dem Sauerteig in dem Rezept. Wird für das Brot der gesamte hergestellte Sauerteig benötigt oder kann ich von dem Sauerteig noch Anstellgut für das nächste Brot abnehmen?

    Beste Grüße und vielen Dank für die vielen tollen Tipps auf deinem Blog
    Maddy

  27. Hallo Lutz..Ich möchte dein Bauernbrot backen…Im Rezept steht das Brühstück ist 4 -12 Std. bei 5-20Grad lagerfähig..Was ist die ideale Zeit und Temperatur? LG Hanne

  28. Lieber Lutz,
    dieses Rezept würde von meinen Liebsten, die ich bebacke, zum liebstes Brot erkoren❣️Backe es inzwischen in doppelter Ausführung mindestens einmal die Woche, dadurch muss ich auch nur wenig Asg entsorgen. Es wird sogar super, wenn ich das Asg direkt aus dem Kühlschrank( ca. 1 Woche alt) nehme und den Sauerteig damit mache. Der Geschmack ist durch die verschiedenen Mehle sehr aromatisch und die Feuchtigkeit ist hervorragend, der Biss trotzdem herzhaft und die Kruste lässt mich schwelgen. Vielen Dank aus Bayern❣️
    Liebe Grüße Christine 

  29. Lieber Lutz,
    ich habe eine Frage zum vermischen bzw. Kneten des Teiges.
    „von Hand homogen vermischen“ darunter verstehe ich wirklich nur ein vermischen bis alles gleichmäßig ‚vermischt‘ ist. Alternativ gibst du mehrere Minuten mit der Maschine kneten an. D.h. mit der Hand knete ich den Teig dann nicht mehr sondern ‚vermische‘ nur? Warum dann der lange Zeitunterschied zur Maschine? Oder habe ich da etwas grundsätzlich missverstanden?
    Vielen Dank vorab für deine Antwort!

    • Hallo Stephie,
      auf der Alm bereiten wir die Teige grundsätzlich von Hand zu und mischen nur (zumindest bei den 20 kg-Versionen…). Diese Angaben findest du dann auch im Rezept. Wer dann zu Hause eine Maschine stehen hat (oder sehr ausdauernd mit den Händen ist), der bekommt von mir auch noch die mehr oder weniger optimalen Knetzeiten. Dann bekommt das Brot noch etwas mehr Volumen. Es geht beides.

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