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2. Dezember 2017 · 13 Kommentare

Alm-Rezepte: Hüttenpantoffel (Ciabatta)

Hüttenpantoffel (Ciabatta)

Hüttenpantoffel (Ciabatta)

Ein grobporiges Ciabatta, das seine Triebkraft vor allem aus dem Sauerteig zieht. Der weiche Vorteig trägt zum Aroma und zur wilden Porung bei. Saftig, aromatisch, herrlich. Besonders spannend: Das Rezept funktioniert ohne Knetmaschine (aber natürlich auch mit Knetmaschine).

Sauerteig

  • 55 g Weizenvollkornmehl
  • 28 g Dinkelmehl 630
  • 83 g Wasser (50°C)
  • 5,5 g Anstellgut

Vorteig

  • 138 g Weizenmehl Tipo 0
  • 138 g Wasser (kalt)
  • 0,14 g Frischhefe

Autolyse-Teig

  • 157 g Weizenmehl Tipo 0
  • 63 g Hartweizengrieß
  • 138 g Wasser (60°C)

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • Autolyse-Teig
  • 110 g Weizenmehl Tipo 0
  • 94 g Wasser (30°C)
  • 12 g Salz
  • 22 g Olivenöl

Die Sauerteigzutaten mischen und 10-12 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20°C) reifen lassen.

Die Vorteigzutaten mischen und 12-20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Mehl und Wasser für die Autolyse mischen und 60 Minuten bei Raumtemperatur quellen lassen.

Sämtliche Zutaten vermischen (Teigtemperatur ca. 27-28°C).

Den Teig 5 Stunden bei ca. 26-27°C ruhen lassen. Dabei in den ersten 3 Stunden alle 30 Minuten dehnen und falten.

Zwei 500 g-Teiglinge abstechen, durch Einschlagen der Teighaut zur Mitte straffen. Mit Schluss nach unten 45-60 Minuten in Leinen reifen lassen.

Mit Schluss nach oben bei 280°C (250°C) fallend auf 250°C (250°C) und viel Dampf 20-25 Minuten backen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 7 Stunden

Zubereitungszeit gesamt: ca. 19-27 Stunden

Hmmm....

Hmmm….

13 Kommentare

  1. Hallo, 
    Lutz, hast du das Dehnen und Falten in der Schüssel gemacht, oder auf der Arbeitsplatte?
    Der Teig ist schon recht weich, hatte schon Bedenken, aber,  sofort wie immer doppelte Menge gemacht, super! Funktioniert! Sehen aus,  wie gemalt! Morgen wird angeschnitten und probiert! 
    Liebe Grüße
    Gisela

  2. Hallo Gisela,
    Soweit ich mich erinnere, haben wir den Teig in der Schüssel gedehnt & gefaltet.

  3. hey lutz,
    kannst du das formen also das einschlagen der teighaut zur mitte nochmal naeher beschreiben? das ist mir nicht ganz klar wie ich da vorgehen soll

    • Du ziehst die Teighaut vom Rand her etwas nach oben, legst sie über den Teigling bis zur Mitte und drückst sie dort ganz leicht an. Von der gegenüberliegenden Seite kannst du das auch noch tun, dann ist die Teigoberfläche straff.

  4. Hallo,
    wird das Brot im Ofen tatsächlich durchgängig bei 250°C gebacken (in dem Rezept schreibst Du „280°C (250°C) fallend auf 250°C (250°C)“, oder soll die Ausbacktemperatur niedriger sein?
    Ganz liebe Grüße
    Antje

  5. Hallo Lutz,
    nachdem ich bereits ziemlich viele Deiner Hefeteigrezepte nachgebacken habe, unternehme ich nun meine ersten Gehversuche mit Anstellgut nach Deiner Anleitung.
    Wenn in einem Rezept – wie diesem hier, das weitestgehend aus Weizen besteht – Anstellgut für den Sauerteig verwendet wird, ist das dann implizit Anstellgut vom Weizen oder doch vom Roggen oder ist es egal?
    Woher weiß ich, welches Anstellgut ich vewenden sollte?
    Danke Dir und liebe Grüße,
    Anja

    • Du nimmst immer das Anstellgut, das dem Rezeptsauerteig am ähnlichsten ist. Im Idealfall ist es genauso zusammengesetzt wie der Sauerteig. Hier ist es also ein flüssiges Weizen- oder Dinkelanstellgut.

  6. Ich hab vor das Rezept mit größeren Leiben (1kg) im länglichen Gärkorb zu probieren. Irgendwelche Tipps dazu außer das die Backzeit sich natürlich verlängert?

  7. Ich habe jetzt noch einmal einen Versuch unternommen, ein Ciabatta zu backen. Von der Zeit ist es sehr aufwändig, aber der Erfolg ist grandios.
    Ich habe mir vorher noch einmal dein Video „Dehnen und Falten in der Schüssel“ angesehen. Ich habe das Dehnen und Falten nie richtig praktiziert.
    Dadurch habe ich immer ein flaches Ciabatta erhalten.
    Ich habe die zwei Ciabattas auf einem Schamottstein (Pizzastein) bei durchgehend 250°C gebacken. Ein tolles Ergebnis.
    Leider war die Unterseite nich kross genug. Woran lag das? Die Brote lagen direkt auf dem Stein.
    2 Stunden vorgeheizt.
    Viele Backgrüße
    Gerald

    • Hallo Gerald,
      ich backe meine Brötchen etc. auf dem Backstein (die meisten Brote entweder im gusseisernen Topf bzw. in der Blauglanzform.

      Auf dem Backstein, vorgeheizt mit 1 Stunde, habe ich manchmal das Problem, dass es mir geht wie Dir? Ich schaue während des Backens auf die Unterseite. Manchmal genügt ein einfaches Verschieben. Ich denke, dass der Schamottstein während des Backens zu feucht wird.

      Manchmal drehe ich Brötchen einfach mit der Unterseite nach oben und backe noch ein bisschen nach.

      Ich denke, dass trotz hoher Vorheiztemperatur dieser Backstein einfach mit Feuchtigkeit vollsaugt.

      Trotzdem backe ich auf dem Backstein, nie mehr auf dem Blech!

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