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14. Januar 2017 · 27 Kommentare

Alm-Rezepte: Dinkelflammkuchen

Dinkelflammkuchen

Dinkelflammkuchen

Einfacher und schneller geht’s nicht. Teig kneten, aufbewahren bis der Ofen soweit ist, dünn ausrollen, dünn (!) belegen, heiß backen.

Hauptteig

  • 475 g Dinkelmehl 630
  • 50 g Anstellgut (Weizen/Dinkel, TA 200)
  • 250 g Wasser (kalt)
  • 10 g Salz
  • 15 g Pflanzenöl

Alle Zutaten 8 Minuten auf niedrigster Stufe mischen und 4-12 Stunden bei 5°C lagern.

Zehn 80 g-Teiglinge abstechen, rundschleifen und auf max. 1 mm Dicke ausrollen.

Mit dünnem Wunschbelag bestreuen und sofort so heiß wie möglich auf Stein knusprig backen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 30 Minuten

Zubereitungszeit gesamt: 4-12 Stunden

Dünn, knusprig, sofort gegessen: Dinkelflammkuchen

Dünn, knusprig, sofort gegessen: Dinkelflammkuchen

27 Kommentare

  1. Hi.

    Bin beim CRE auf dich aufmerksam geworden, habe dann den Blog gefunden und seit 2 Wochen nen Sauerteig am Start.
    Lustigerweise habe ich das Rezept gestern fast genau so (halb Weizen, halb Roggen) zubereitet.
    Zufälle gibt es…

    Danke für Dich 🙂

  2. Wow, das hört sich wirklich einfach an! Wir haben schon lange keinen Flammkuchen mehr gemacht, das könnte sich allerdings bald ändern…

    Viele Grüße
    Eva + Philipp

  3. Ich habe das Rezept  heute gebacken. Ich bin  völlig begeistert Flammkuchen mit Dinkel ohne Hefe. Der Flammkuchen war unglaublich lecker. Vielen Dank für das Rezept

  4. Hallo Lutz, interessant, ein Flammkuchen mit Sauerteig und Dinkelmehl. Ich habe bisher Flammkuchen mit einem Brotteig aus Weizenmehl auf Frischhefebasis gebacken, gerne auch mit Deinem Pizzateig aus 2013. Um den Flammkuchen uriger zu machen, nehme ich statt Öl Schweineschmalz in den Teig. Der Belag besteht bei mir aus einer guten Creme fraiche oder einem Schmand mit Zwiebeln, (geräucherten) Speckstreifen und als Gewürze neben Salz und Pfeffer, ganzer Kümmel und getrockneter Majoran. Aromatisch ein Gedicht. Ich bin gespannt, wie Dein neuer Flammkuchenteig schmeckt, den ich unbedingt ausprobieren werde.
    Herzliche Grüße
    Heidi

  5. Hi,

    wie heiß soll der Ofen den sein?

    Gruß Michael

  6. Hi Lutz, wir haben eben diesen Teig ausprobiert und gegessen, ganz spontan und er ist sehr lecker.  Funktioniert auch mit Dinkelvollkornmehl und Anstellgut vom Roggensauer. Lässt sich super verarbeiten und hat ein feines Aroma. Morgen bin ich auf die 12h Variante gespannt. Tolles Rezept, vielen Dank und herzliche Grüße
    Erdmuthe und Mitesser 

  7. Wieviel Hitze verträgt der Flammkuchen denn? Pizza, Seelen etc. dürfen bei uns schon bei 350° in den Ofen, aber bei dem extrem dünnen Teig bin ich etwas unsicher. Der Boden wäre bestimmt nach 4 – 5 Minuten durch, aber der Belag braucht ja wohl länger, oder?
    Grüßle, Karin

    • Ich habe meine mit 275°C gebacken, das Maximum des Ofens, und es war alles super 🙂

    • Hallo Kathrin,

      IMO ist das weniger eine Frage der absoluten Hitze, sondern eine Frage des ausgewogenen Verhältnisses von Unter- zu Oberhitze. Eine „richtige“ Pizza will ja durchaus bei 500° gebacken werden, und da braucht die dann auch kaum mehr als eine Minute. Egal, wie kurz oder lange die Backzeit aber auch immer ist: die Pizza oder der Flammkuchen muss von unten und von oben gleichzeitig den optimalen Gargrad erreichen.
      Gruß, Tom

    • So heiß wie es geht, also gern 350-400°C. Deshalb den Belag sehr dünn wählen.

      • Vielen Dank für eure Tipps, haben ihn bei 350° gebacken. Was für ein Teig – unser bester Flammkuchen. Allerdings hatte ich nur Roggen-ASG und das zu allem Übel auch noch kurz zuvor aufgefrischt. Habe deshalb noch 50 g LM mit eingeknetet. Grüßle, Karin

  8. Hallo Lutz, wir haben den Flammkuchen erst mittags gegessen, nach ca. 18h und er war köstlich. Der Teig hatte noch mehr Intensität, ließ sich immer noch sehr gut verarbeiten und wir sind einstimmig der Meinung, dass dies der perfekt Flammkuchenteig ist: hervorragender Geschmack, sofort zur Verfügung oder auch sehr gut vorzubereiten.
    Viele Grüße
    Erdmuthe

  9. Hallo Lutz,
    normalerweise mach ich FlaKu-Teig immer nur mit Mehl, Wasser, Öl, ausrollen, fertig. Die Neugier hatte nun gesiegt und ich hab dieses Mal dein Rezept hier ausprobiert. Der Teig lag 24h im Kühlschrank und war einfach nur perfekt! Nie wieder ein anderes Rezept 🙂

  10. Hervorragend! Wir haben den Teig nach 4 Stunden portioniert und zurück in den Kühlschrank gegeben. So waren die Flammkuchen am Abend mit Gästen eine Sache von wenigen, duftenden Minuten. 

    Wir hatten Flammkuchen noch nie selbst gemacht – vielleicht ist unser Verfahren für Flammkuchenprofis ja Standard – aber falls nicht: der Teig ist sehr weich. Ich habe ihn darum auf der Arbeitsfläche nur  „angerollt“, dann gleich auf den bemehlten Teigschieber gelegt, dort von unten und vom Rand her mühelos ausgezogen, wie Strudelteig, belegt und dann flach auf den heissen Stein gleiten lassen. 

  11. Hallo Lutz, ich habe eine Grundsatzfrage zum Anstellgut. Kann ich theoretisch auch immer nur ein Roggenanstellgut verwenden? In deinen Rezepten verwendest du auch oft Weizenanstellgut – kann das bedenkenlos ausgetauscht werden?

    Viele Grüße
     

    • In Rezepten wie diesem ja, bei anderen Rezepten, in denen damit ein Sauerteig angesetzt wird auch, aber in dem Bewusstsein, dass du damit den Geschmack des Brotes spürbar veränderst.

  12. wir sind begeistert!
    Das erste Mal dass mir endlich ein Flammkuchen gelingt  und auch noch wunderbar schmeckt.
    Der Teig ruhte länger als 12 Stunden, er liess sich aber problemlos verarbeiten.
    Mein Ofen gibt nur maximal 270 Grad her, aber auch das war kein Problem.
    Da wir nur zu zweit sind , habe ich die Teigmenge halbiert.
    LG Angelika

  13. Hallo Lutz,
    ich habe Dein Rezept heute nachgebacken. Es hat prima funktioniert und super geschmeckt. Danke !

    Liebe Grüße Monika

  14. Eine Frage: Wie lange hält sich der Teig im Kühlschrank? Geht das auch über mehrere Tage, so dass ich jeden Abend ein Stück davon abnehmen kann?  So als kleine Vorspeise 😌. Danke. Teig ruht jetzt gerade im Kühlschrank….

  15. Hallo,
    ist das Anstellgut für das Rezept aufgefrischt oder alt aus dem Kühlschrank?
    Danke!

  16. Hallo Lutz,
    neugierig haben wir das Rezept ausprobiert, es ist genial! Der Teig ist richtig, richtig lecker und er hat beim Rein- und rausschieben gar nicht auf Stein oder Schieber geklebt.
    Wir machen Flaumkuchen immer auf dem Gasgrill mit Deckel und Pizzastein. 3 bis 4 Minuten backen reichen aus- so wird die Terrasse zum Restaurant!
    Liebe Grüße,
    Sabine

  17. Hallo Lutz,

    ein großes Dankeschön! für deine vielen hilfreichen Informationen!
    Meine Frage: Kann ich mangels Anstellgut auch Trockensauerteig nehmen?
    Mir ist klar, dass Trockensauerteig nur Geschmack und eher keine Triebkraft bringt, aber diese ist ja beim Flammkuchen auch nicht so gewünscht/wichtig…

    Danke!!
    Gruß
    Andreas

  18. Vielen Dank für das Rezept, fantatstisch und so unkompliziert!! 

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