Frage & Antwort

Was machst du mit deinen Anstellgutresten?

Ich selbst trockne und röste den Großteil meiner Anstellgutreste.

Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die Reste zu verarbeiten:

  • trocknen (und ggf. im Backofen rösten) und im Mixer mahlen für
    • Streumehl im Gärkorb
    • zum Panieren
    • als Zugabe in Hefeteigen (= mehr Geschmack und mehr Wasserbindung)
  • mit Wasser verkochen, um daraus eine Art Mehlkochstück herzustellen, das Frischhaltung und Geschmack bringt
  • in Hefeteige geben (5 – 15 % der Mehlmenge) und dadurch Konsistenz und Geschmack verbessern
  • zum Kochen verwenden (Soßen abbinden, als Zugabe in Crêpe-Teigen, Mürbeteig, Mehlspeisen aller Art, als Flüssigpanade zum Frittieren, …)

Wichtig zu wissen ist dabei, dass all die unangenehmen Aromen (insbesondere Essigsäure) beim Erhitzen weitgehend verfliegen. Also keine Angst. Auch einige Wochen altes Anstellgut kann immer noch geschmacksbringend zum Kochen oder Backen eingesetzt werden. Auf der Seite Rezepte mit altem Anstellgut findest du entsprechende Rezepte für Brot, Kleingebäck und Feingebäck.


Brotbackbuch Nr. 4

Noch mehr Tipps und konkrete Rezepte zur Verwertung von übriggebliebenem Anstellgut findest du in meinem Brotbackbuch Nr. 4 zum Thema Sauerteig


02. September 2021
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Abgerufen am: 27. Mai 2024, 17:41 Uhr · © 2023, Lutz Geißler