Dinkelfeinbrötchen (Pinzen) („no knead“-Rezept)

Dinkelfeingebäck

Das „no knead“-Dinkelfeinbrötchen ist goldbraun ausgebacken und hat eine wattige, weiche Krume.

Ein besonderes Geschmackserlebnis, diese Pinzen. 

Eigentlich sind sie weder Süßgebäck noch klassisches Brötchen. Geschnitten wie Pinzen haben sie einen ganz eigenen herben Geschmack durch das eingearbeitete Olivenöl, dem durch die groben Zuckerkristalle auf der weichen Kruste ein Gegenpol gesetzt wird. 

Die Krume ist weich und wattig und durch den kalt gereiften Vorteig aromatisch. Aber erst die gezuckerte Kruste macht dieses Gebäck so gut. Deshalb: Immer im Ganzen abbeißen, nie die Unterseite allein essen. 

Die Dinkelpinzen sind mit Marmelade, Käse, selbst mit Wurst eine Freude, insbesondere, wenn die würzigere Sauerteigvariante ins Spiel kommt. Sie eignet sich bestens für die Übernachtgare. Frischen Frühstücksbrötchen steht so nichts im Wege.

Um dem Teig mehr Struktur zu geben, werden alle Zutaten außer dem Öl 30 Minuten lang verquollen. Während der langen Stockgare wird durch intensives Dehnen und Falten mehr Struktur in den Teig gebracht. Da sich über diese Methode in einem fettreichen Teig kein mit dem Basisrezept vergleichbares Klebergerüst entwickeln lässt, bleibt der Teig strukturloser, weicher. 

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22. September 2022

Dieses Zubehör habe ich für das Rezept verwendet:

Zubehör

Bezeichnung Menge Einheit

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Abgerufen am: 22. April 2024, 5:50 Uhr · © 2023, Lutz Geißler