Mutscheln

Weizenfeingebäck

Die traditionell als Stern mit acht Zacken geformten Mutscheln sind goldgeld ausgebacken.

Ein Gebäck mit langer Tradition, das wunderbar in die Zeit des Jahreswechsels passt. 

Auf unserer Reise durch die Schwäbische Alb haben uns Menschen auf unsere Frage nach einem typischen Gebäck immer wieder von den „Mütschele“ erzählt, die es einmal im Jahr zum Mutscheltag (der Donnerstag nach dem 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige) gibt. 

Etymologisch bezeichnet der Begriff ein Restebrot oder auch ein misslungenes Brot. Das Gebäck selbst ist ein Buttergebäck, wenig oder gar nicht süß. Spätestens Anfang des 19. Jahrhunderts sind aber auch süße Mutscheln verbrieft. 

Mutscheln werden aus einem relativ festen Teig hergestellt, der zu großen oder kleinen, oft reich verzierten, aber immer sternförmigen Broten geformt wird. Am Mutscheltag wird traditionell um die Mütschele gespielt, meist gewürfelt. 

07. Oktober 2023
0 Kommentare

Wer seine Quellen angibt, schätzt die Arbeit Anderer wert. Ich habe in diesen Blog über zehn Jahre lang eine Menge Zeit, Kraft und Geist investiert und tue es immer noch. Deshalb bitte ich dich, bei jeder öffentlichen Nutzung meiner Ideen, Rezepte und Texte immer die konkrete Quelle anzugeben:

Dieses Dokument ist ein Druck der folgenden Internetseite: https://www.ploetzblog.de/rezepte/mutscheln/id=63fcdd7391d89e1e9a6d8028

Abgerufen am: 28. Februar 2024, 16:09 Uhr · © 2023, Lutz Geißler